Wie sich die Essgeschwindigkeit auf die Körperkomposition auswirkt


Die Ziele von Sportlern, die regelmäßig das lokale Fitnessstudio besuchen, sind zweifelsohne verschieden, doch üblicherweise ist es wohl so, dass sich niemand darüber beschweren würde, mehr Muskulatur aufzubauen und seinen Körperfettanteil zu senken. Um dies mittel- bis langfristig zu bewerkstelligen, gibt es zahlreiche Tipps, die sich auf die unterschiedlichsten Bereiche verteilen lassen. Hast du aber jemals daran gedacht, dass nicht nur deine Nahrungsmittelauswahl, sondern auch die Geschwindigkeit beim Verzehren der Mahlzeiten einen Teil zum Erfolg beitragen könnte?

Beginnen wir zunächst mit zwei Fragen zu deinen Essgewohnheiten. Die dazugehörigen Antworten verwenden wir dann dafür, einige und möglicherweise zutreffende Aussagen über dein körperliches Erscheinungsbild zu treffen.

Los geht’s:

  • Würdest du dich selbst als schneller Esser, langsamer Esser oder als eine Person bezeichnen, die ihre Mahlzeiten genau im richtigen Tempo verzehrt?
  • Im Vergleich zu deinen Eltern, deinem Onkel, deinem Partner oder irgendeiner anderen Person, mit der du regelmäßig gemeinsam isst: Würdest du sagen, dass du deine Mahlzeit schneller, langsamer oder gleich schnell zu dir nimmst?

Solltest du dich selbst als schneller Esser bezeichnen, sprich eine Person sein, die es bezüglich der Geschwindigkeit mit einem Wolf oder Furious Pete aufnehmen könnte, dann ist die Wahrscheinlichkeit nicht gerade gering, dass dein Körperfettanteil nicht so tief ist wie du es gerne hättest und du es verhältnismäßig schwer hast, Muskulatur aufzubauen. Wenn du bereits des Öfteren beobachtet hast, dass du von allen am Tisch den Teller als erster leer gegessen hast, könnte es auch sein, dass dein allgemeines Wohlbefinden nicht so gut ist, wie du es dir selbst wünschen würdest.

Beim Essen bietet es sich wohl an, das Tempo ein wenig herunterzuschrauben.

Was sagst du zu dieser Prognose? Sollte etwas Wahres dran sein, dann bestätigt das zumindest die Funde einer epidemiologischen Studie, die von litauischen Forschern durchgeführt wurde. Sie stellten nämlich fest, dass schnelle Esser mit doppelt so hoher Wahrscheinlichkeit an Diabetes Typ 2 leiden. Basierend auf jener Beobachtung und unserem Wissen über Insulin, hat die Essgeschwindigkeit definitiv viel damit zu tun, wie gut Insulin seine Arbeit verrichten kann.

Wenn die Ausschüttung von Insulin erschwert ist, was beispielsweise der Fall ist, wenn man schnell isst, dann könnte es sein, dass die Nährstoffe nicht so effizient in die Muskulatur transportiert werden wie ins Fettgewebe. Gleichzeitig könnte es bedeuten, dass du die Nährstoffe wohl nicht ganz so gut absorbierst. Wer also lange genug zu schnell isst, schadet eventuell nicht nur der Figur und dem Stoffwechsel, sondern könnte unter Umständen auch mit größerer Wahrscheinlichkeit Diabetes Typ 2 entwickeln.

Du fragst dich nun sicher, wie die Forscher zu ihren Schlussfolgerungen gelangten? Die Litauer verteilten Fragebögen über die Essgeschwindigkeit an insgesamt 702 Menschen, von denen 234 an Diabetes Typ 2 litten und 468 nicht. Es stellte sich heraus, dass schnelle Esser mehr als doppelt so häufig an Diabetes Typ 2 leiden wie langsame Esser.

Es gibt zwar keine weitere Studie, die sich mit diesem Thema beschäftigt und die Theorie bestätigt, doch komplett unlogisch hört sich das Ganze nicht an. Wenn man zu schnell isst, verrichtet Insulin seine Arbeit nicht richtig und der durchaus komplexe Verdauungsmechanismus könnte dadurch gestört werden. Nährstoffe werden nicht vollständig aufgenommen und die Makronährstoffe werden letztlich eher als Fett gespeichert und nicht für den Aufbau von Muskulatur herangezogen.

Zudem legen andere Studien nahe, dass man mit geringerem Essenstempo weniger isst, was schlussendlich auch zu einem geringeren Körperfettanteil führen sollte.

Zugegeben, nur weil man langsamer isst, wird man nicht zwangsläufig den Körperfettanteil eines Wettkampf Athleten erreichen, aber es bietet sich durchaus an, sich selbst während dem Essen etwas zu zügeln und das Besteck zwischen den einzelnen Bissen immer wieder abzulegen. Auch das Smartphone sollte man beim Verzehren einer Mahlzeit beiseite legen, denn durch konstante Ablenkung ist das Risiko größer, dass man automatisch wieder schneller isst. Sei dir bewusst, in welcher Geschwindigkeit du isst, nimm dir die Zeit und zelebriere das Essen, dein Körper könnte es dir danken!

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Quelle: http://biotest.t-nation.com/articles/tip-do-this-during-meals-to-improve-body-comp
Referenzstudie: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22800734

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