3 Tipps zur Mahlzeitenplanung


Wenn du regelmäßig ins Fitness Studio gehst, dann hast du bestimmt bereits von diversen Methoden der Mahlzeitenplanung gehört, von denen jede den ultimativen Erfolg und das Erreichen deiner Ziele verspricht. Reduziere die Kohlenhydrate. Versuche es mit Paleo. Die Kohlsuppendiät könnte gut sein. Empfehlungen wie diese gibt es überall, doch kommt es primär wirklich darauf an, was wir essen?

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Während wir diskutieren, was wir essen, vergessen wir oftmals darüber zu sprechen, wann wir essen sollten. Unter dem Strich kommt es auf den richtigen Treibstoff zur richtigen Zeit an, um besser lernen, performen und regenerieren zu können. Gerade für Athleten ist dies wichtig, vor allem wenn sie Training mit anderen Verpflichtungen kombinieren müssen.

Sich zur richtigen Wahl der Lebensmitteln auch noch über die Zeitpunkte der Mahlzeiten Gedanken zu machen, kann die ganze Sache deutlich erschweren, aber derart kompliziert ist es nicht. Die wahre Herausforderung liegt darin, den aufgestellten Ernährungsplan zu verfolgen und der Lust auf unsaubere Leckereien standzuhalten.

Nachfolgend findet ihr drei wichtige Tipps, um eure Ziele zu erreichen!

 

1.) Die Bedeutung der Mahlzeitenplanung

Um zu erklären, warum Mahlzeitenplanung so wichtig ist, muss man zuerst darüber nachdenken, weshalb man überhaupt isst. Denn obwohl einige Athleten Nahrung als Mittel zum Muskelaufbau oder zum Erreichen anderer Trainingsziele betrachten, geht es beim Essen im Grunde genommen darum Energie zu generieren, um sowohl bei den alltäglichen Aktivitäten als auch im Gym tatkräftig zur Sache gehen zu können.

Nehmen wir das sogenannte „Essenskoma“ als Beispiel. Nach einer besonders großen Mahlzeit wird man oft für eine gewisse Zeit schläfrig oder lethargisch, weil der Körper damit zu kämpfen hat, das ganze Essen zu verdauen. Wissenschaftler haben diesbezüglich herausgefunden, dass Mahlzeiten mit viel Fett oder Kohlenhydraten mit größerer Wahrscheinlicheit zu Lethargie führen als Mahlzeiten mit hohem Proteinanteil oder einer guten Balance von Nährstoffen.

Diese Information kann man nun zum eigenen Vorteil nutzen. Zum Beispiel sollte man statt großen und kalorienreichen besser viele kleine Mahlzeiten und Snacks über den Tag verteilt essen, um das Energielevel hochzuhalten und nicht lethargisch zu werden. Auch Low Carb ist hier keine schlechte Wahl, denn die konstante Zufuhr von Kohlenhydraten summiert sich nicht nur, man erhöht auf diese Weise auch dauerhaft seinen Insulinspiegel.

Die beste Zeit für eine große Mahlzeit mit Kohlenhydraten und Fett ist am Ende des Tages und vorzugsweise nach dem Training, da der darauf folgende Zustand der Lethargie den Schlaf begünstigt. 

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2.) Im Voraus planen

Wenn man eine Vorstellung davon bekommen möchte, wie sehr ein Ernährungsplan den Körper unterstützen kann, genügt ein Blick auf den ehemaligen NBA Star Steve Nash, der fast bis zu seinem 40. Lebensjahr auf All Star Niveau Basketball spielen konnte. Das ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass er stets seine Ernährungsgewohnheiten im Blick hatte. Der Kanadier verfolgte aber keine mysteriöse und geheimnisvolle Diät. Er vermied einfach Zucker, setzte auf vollwertige Nahrung wie Hähnchen und Gemüse und bereitete sich vor.

Vor allem die Vorbereitung ist hierbei ausschlaggabend. Wie Steve Nash selbst sagt, benötige man eine gute Lösung, falls man zwischen den Mahlzeiten hungrig wird. Man müsse sicherstellen, dass genügend geeignete Lebensmittel verfügbar sind, sodass die einzigen Optionen nicht aus Willenskraft oder Eiscreme bestehen.

Beim morgendlichen Aufstehen sollte man nicht nur eine ungefähre Ahnung haben, was man an diesem Tag isst, sondern was man im Verlauf der nächsten Tage essen wird. Über alledem steht jedoch, dass man sich nach einem harten Training nicht selbst mit Cheat Meals belohnen sollte, denn Ausnahmen werden gerne zur Regel und machen den kompletten Plan zunichte.

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3.) So unterschiedlich sind wir gar nicht

Ein Grund, warum das Erstellen eines Ernährungsplans so schwierig ist, könnte wohl sein, dass ein einziges Konzept nicht auf jeden übertragbar ist. Noch schwieriger wird es aufgrund des Fakts, dass wir alle unterschiedliche Tagesabläufe haben, die beeinflussen, wann wir Energie benötigen und zu welchen Zeiten wir ins Gym gehen.

Niemand sollte aber behaupten, dass Fast Food der Gesundheit zuträglich sei und im gleichen Atemzug muss man auch Athleten nennen, die davon überzeugt sind, dass sie mit einer Spezial Diät Erfolg haben. Diese Personen propagieren und empfehlen dann trendige Ernährungskonzepte, die langfristig keine wirkliche Hilfe sind.

Es gibt grundlegende Ernährungsrichtlinien, die jeder unabhängig von Körpertyp oder Zielen verfolgen sollte. An erster Stelle steht, dass Junk Food und zuckerhaltige Getränke beziehungsweise Fruchtsäfte vermieden werden. Eine gute Balance aus Protein, Kohlenhydraten und Fett ist das Mittel der Wahl, wobei man auf feste Mahlzeiten setzen und Fressgelage unterbinden sollte.

Viel zu oft bedienen sich Menschen der Ausrede „einfach anders zu sein“, um das Scheitern ihrer Diäten zu begründen. Während dies eventuell tatsächlich manchmal der Fall sein kann, verfolgen die meisten Personen ihre Ernährung einfach nicht ernst genug oder machen zu viele Fehler bei der Zusammenstellung geeigneter Lebensmittel!

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Quelle: fitnessandpower.com/fitness-and-health/6-major-reasons-to-add-flaxseed-to-your-diet

http://www.gannikus.com/qri5

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