Der wohl geeignetste Zeitpunkt für fettiges Essen?


Wenn es um Ernährung und Fitness geht, dann ist Timing nahezu alles. Jüngste Forschungsergebnisse konnten beispielsweise zeigen, dass man durch den Konsum von Kohlenhydraten innerhalb der ersten drei Stunden nach dem Training vergleichweise mehr Fett verbrennt als hätte man die Kohlenhydrate vor der Trainingseinheit gegessen. Aktuell haben Wissenschaftler zudem genau feststellen können, wann man gesättigte Fette opimalerweise essen sollte, um ihre negativen Auswirkungen zu minimieren!

Forscher des Texas A&M Health Science Center haben in einer Studie herausgefunden, dass es viel mehr darauf ankommt, wann die „bösen“ gesättigten Fette konsumiert werden und nicht auf den Verzehr an sich. David Earnest, einer der Autoren der Studie, sagt diesbezüglich, dass chronische Entzündunge im Körper durch gesättigte Fette und den Zeitpunkt ihres Verzehrs bestimmt werden. Demnach sei die beste Zeit für eine fettige Mahlzeit direkt am Morgen, während man spät am Abend besser darauf verzichten sollte.

Die Forscher können nicht genau sagen warum, aber gesättigte Fette produzieren den höchsten Grad an Entzündung, wenn man sie spätabends konsumiert. Dadurch werde das Risiko für metabolische Erkrankungen wie Fettleibigkeit oder Diabetes Typ-2 stark erhöht. Das mit dem fettigen Mitternachtssnack in Form von Chips oder Eis sollte man wohl also zumindest noch einmal überdenken…

Pizza und andere fettige Mahlzeiten sind zwar lecker, können sich jedoch negativ auf die Gesundheit auswirken.

Unregelmäßigkeiten hinsichtlich Arbeitsplan und Essenszeiten, die sich auf die Unterschiede von Wochentagen zum Wochenende beziehen, seien hier laut Earnest nicht interessant. Es gebe jedoch eine geeignete Vorgehensweise, sofern man am fettigen Late Night Snack festhalten und eben nicht auf eine gesündere Alternative umsteigen möchte.

Die Wissenschaftler untersuchten den Konsum von gesättigten Fetten im Vergleich zum Konsum von „guten“, mehrfach ungesättigten Fetten (insbesondere DHA). Sie fanden im Grunde genommen heraus, dass gesättigte Fettsäuren in Zellen eine Art „Jet Lag“ verursachen und einige deshalb auf „verschiedene Zeitzonen gesetzt werden“. Wenn der gesamte Körper sich in eine andere Zeitzone bewegt, dann gibt es größtenteils keinen Grund zur Sorge.

Entzündung scheinen jedoch dann zu enstehen, wenn manche Zellen schon in der einen Zeitzone sind, während andere noch nicht bewegt wurden. Als die Forscher aber die entzündliche Reaktion auf die gesättigten Fette mit der Omega-3 Fettsäure DHA störten, ließ sich das Verstellen der inneren Uhren auf die falsche Zeit blockieren.

Um also die Effekte des Konsums gelegentlicher  „Cheat Mahlzeiten“ zu kontern und sich hin und wieder Snacks mit hohem Anteil an gesättigten Fetten zu genehmigen, sollte man darauf achten, dass die Ernährung reich an Omega 3 Fettsäuren ist, die beispielsweise in Nüssen oder Lachs enthalten sind oder durch Nahrungsergänzungsmittel zugeführten werden können.

Diese Maßnahme könne zwar laut Earnest die entzündlichen Effekte der gesättigten Fette, die unter anderem für metabolische Störungen verantwortlich sind, nicht komplett blockieren, doch der negative Einfluss solle dadurch reguliert und das Risiko auf Erkrankungen reduziert werden.

Selbstverständlich muss ebenfalls erwähnt werden, dass gelegentliche Cheats, vor allem in Verbindung mit dem richtigen Trainingspensum, nicht direkt zu schwerwiegenden Erkrankungen führen beziehungsweise führen müssen. Es handelt sich hier um einen informativen Beitrag theoretischer Natur, der lediglich den einen oder anderen Tipp vermitteln soll!


Quelle: mensfitness.com/nutrition/what-to-eat/best-and-worst-time-eat-fatty-meal

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