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Roman Fritz über Dallas McCarver: Druckfehler und sensationsgeile “YouTube Doktoren”?!


Nachdem Dallas McCarver im August diesen Jahres überraschend verstarb, entstanden unzählige Gerüchte über das frühe Ableben des IFBB Pros. Mit der Veröffentlichung des offiziellen Autopsieberichts konnten jedoch viele dieser Thesen widerlegt und zumindest eine ungefähre Todesursache ausgemacht werden. Da sich aber noch immer einige Mythen halten, entschloss sich Roman Fritz dazu, Klartext zu sprechen und seine Interpretation der Ergebnisse preiszugeben!

Obwohl der Autopsiebericht von Dallas McCarver überraschend ausführlich ist und im Gegensatz zu dem von Rich Piana sogar ein toxikologisches Gutachten beinhaltete, sei es laut Roman Fritz für den Laien noch immer schwer nachzuvollziehen, was genau passiert ist. Daher entschied sich die deutsche Bodybuilding Hoffnung, anders als gewisse “YouTube Doktoren”, nicht bei den Fachbegriffen zu bleiben, sondern eine klar verständliche Sprache zu wählen. So gehe aus dem Gutachten hervor, dass Dallas McCarver selbst für einen Sportler seines Kalibers ein enorm großes Herz gehabt habe. Diesen Umstand soll ihm sogar Dave Palumbo bestätigt haben.

Zudem war auch die Leber stark vergrößert, was laut Roman allerdings genau wie bei allen anderen Organen stets in Relation zum enormen Körpergewicht des verstorbenen Amerikaners gesetzt werden sollte. Allerdings habe hier wahrscheinlich auch der Medikamentenkonsum, womit der deutsche IFBB Pro aber nicht ausschließlich Steroide meint, eine Rolle gespielt. Darüber hinaus habe Dallas frei übersetzt an “verstopften” Arterien gelitten, was ebenfalls von Steroidkonsum, schlechter Ernährung oder genetischer Vorbelastung kommen könne. Besonders in diesem Punkt müsse man bedenken, dass ein solches Krankheitsbild in der Familie McCarver kein seltenes gewesen ist.


Autopsiebericht von Dallas McCarver veröffentlicht!


Da der offizielle Bericht eines der Herzleiden als Ursache für das frühe Ableben nannte, gebe es laut Roman Fritz nur zwei mögliche Szenarien. So sei es denkbar, dass eine verstopfte Arterie zum Herzinfarkt geführt habe. Zusätzlich dazu hätte es aber auch aufgrund der schieren Größe des Herzens und den damit verbundenen dicken Wänden der Herzkammern zu Impulsstörungen, Herzrhythmusstörungen und schließlich zum Tod kommen können. Summa summarum habe jedoch die unglückliche Kombination aus genetischer Vorbelastung, Körpermasse, hartem Training und Medikamentenkonsum zum Ableben des erst 26 Jahre altem Bodybuilder geführt. Definitiv sei es also nicht der vermeintliche Konsum von Insulin oder der festgestellte Schilddrüsenkrebs gewesen. Auch die These, dass sein ehemaliger Vorbereiter die Verantwortung für den Tod des Sportlers trage, sei laut Roman blanker Unsinn.

Im Wortlaut sagt Roman Fritz: “Chad Nicholls ist auch nicht dran Schuld ihr Vollidioten!”

Zudem sei das Verhalten der “sensationsgeilen YouTube Doktoren” absolut respektlos und verwerflich, da diese den Dallas McCarver zu Gunsten von Klicks zerreißen würden. Jene Personen hätten im professionellen Bodybuilding keinerlei Erfahrungen, würden sich aber dennoch ein Urteil erlauben und einen absoluten Ausnahmeathleten oder dessen Vorbereiter verurteilen. Im Kommentarbereich verrät Roman Fritz, dass er mit diesen direkten Äußerungen vor allem Doc Alex von Road To Glory gemeint habe.


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Der laut toxikologischem Gutachten exorbitant hohe Testosteronwert von 550ng/ml entspreche dem deutschen IFBB Pro zufolge nicht der Realität. Aufgrund der Tatsache, dass man diesen Gehalt in den USA stets in ng/dl darstellen würde, liege der tatsächlich Wert bei 5,5 ng/ml, was ungefähr in der Mitte der Referenz für einen naturalen Athleten liegen würde. Es handele sich also um einen Druckfehler im Dokument. Abschließend betont Roman Fritz nochmals explizit, dass es ein Sportler wie Dallas McCarver nicht verdient hätte, von gewissen Personen nach seinem Tod derart zerrissen zu werden. Als gestandener Mann habe der US-Amerikaner sehr wohl gewusst was er mache und sein Leben nach den eigenen Vorstellung gestaltet, was alles andere als verwerflich sei.


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Insgesamt erklärt Roman Fritz den veröffentlichten Autopsiebericht in einfachen Worten, sodass dieser auch für Laien verständlich ist. Nichtsdestotrotz geht der Bodybuilder insbesondere mit Doc Alex und den kursierenden Gerüchten rund um den frühen Tod von Dallas McCarver hart ins Gericht. Da es auch viele andere schwere und erfolgreiche Bodybuilder auf diesem Niveau gegeben hat, die nicht verstarben, sei es bei dem 26-Jährigen sehr wahrscheinlich die benannte ungünstige Kombination diverser Umstände gewesen, die zum Tode führten!

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