Wie sich laut Jason Blaha bei einem DEXA Scan betrügen lässt


Der DEXA Scan gilt als die exakteste Methode, wenn es um die Berechnung der Körperkomposition beziehungweise des Körperfettanteils geht, weshalb in der Vergangenheit viele Fitness YouTuber zur Veranschaulichung auf dieses Verfahren gesetzt haben und ihre Resultate unter anderem für die Bestätigung eines „naturalen“ FFMI Wertes heranzogen. Wie Jason Blaha allerdings in einem seiner neusten Videos erklärt, sei es auf gewisse Art und Weise auch bei jenem System möglich, die letztlichen Ergebnisse maßgeblich zu beeinflussen!

Laut Jason Blaha sei der DEXA Scan zwar zweifelsohne das genaueste Verfahren zur Ermittlung des Körperfettanteils, doch auch hier lasse sich einer aktuellen Studie zufolge so einiges drehen und wenden.

Demnach soll allein die Zufuhr eines Frühstücks vor der Analyse dazu führen, dass die getestete Person durchschnittlich 0,6 bis 0,9 Kilo mehr an fettfreier Masse aufweise, da die konsumierten Nahrungsmittel komplett als Muskulatur angezeigt werden sollen. Es spiele dabei keine Rolle, wie die Zusammensetzung der Mahlzeit aussieht. Zusätzlich dazu würden im Schnitt 0,2 Kilo weniger Fett angezeigt werden.



Bei seinen Ausführungen bezieht sich Jason Blaha hinsichtlich des Betrugs eher auf Untersuchungen, durch die eine Effektivität eines Supplements, Ernährungs- oder Trainingskonzepts bewiesen werden soll und nicht auf Natural Athleten, die ihren dopingfreien Status untermauern möchten. Studien, bei denen nicht dokumentiert werde, ob die Probanden in gefastetem Zustand oder mit zuvor zugeführter Mahlzeit analysiert wurden, seien also weitesgehend unbrauchbar.

Als Forscher könne man nämlich nur dadurch, dass man die Testpersonen vor dem Experiment gefastet und danach mit Nahrung intus einem DEXA Scan unterzieht, das Resultat maßgeblich in die gewünschte Richtung beeinflussen und die obigen Veränderungen erzielen. Vor allem kurze Studien, die sehr positive Ergebnisse als Folge hätten, müssten nach Aussagen des amerikanischen Fitness YouTubers besonders kritisch hinterfragt werden.

Wie Jason Blaha erläutert, seien die neuen Funde bezüglich der Beeinflussbarkeit eines DEXA Scans äußerst interessant und könnten viele der bereits durchgeführten Studien in Sachen Ergebnisse unbrauchbar machen, sofern der Zustand der Magenfüllung nicht ausreichend mitprotokolliert worden sei!

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