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Hartes Training vs. smartes Training – Darauf kommt es an!


Auch im deutschsprachigen Raum wird von immer mehr Fitness Athleten deutlich stärker auf wissenschaftliche Erkenntnisse gesetzt, wenn es um die Gestaltung des eigenen Trainings und der eigenen Ernährung geht. Das geht mittlerweile sogar so weit, dass es schon eine Art Gegenbewegung gibt, die sich jener Vorgehensweise entgegensetzt und sich für hartes Training und das Hören auf den eigenen Körper als wichtigste Faktoren ausspricht. In diesem Artikel werden wir uns deshalb ansehen, warum die Mitte zwischen beiden Fraktionen wohl der beste Weg für maximale Erfolge und Spaß an der Sache ist!

Im Bodybuilding gibt es zwei verschiedene Arten von Menschen: Diejenigen, die meinen, man müsse hauptsächlich hart arbeiten und nur auf den eigenen Körper hören und jene, die alles mit sehr viel Planung, dem Lesen von Studien und stundenlangen Überlegungen angehen. Natürlich machen viele Sportler auch beides, doch die meisten Leute tendieren entweder zur einen oder zur anderen Ausrichtung.

Während es bei den Athleten, die alles bis ins kleinste Detail planen, oft zur sogenannten Unfähigkeit durch Überanalysieren kommt, sind es beim gegenüberstehenden Lager der hart Trainierenden oft Verletzungen oder Übertraining, die dazu führen können, dass die gewünschten Fortschritte auf der Strecke bleiben oder man sogar Rückschritte macht.

Wenn man sich für eines der beiden Lager entscheiden müsste, dann wäre es in den meisten Fällen wohl so, dass man eher in Richtung hartes Training gehen würde. Schließlich sind die krassesten Bodybuilder wie Ronnie Coleman ja auch immer dabei zu sehen gewesen, wie sie enorme Mengen Gewicht mit maximaler Intensität bewegt haben und dabei auch eindrucksvoll herum brüllten. Und deshalb muss das ja zum Erfolg führen, oder?


Hartes Training

Branch Warren und Johnnie O. Jackson sind bekannt für ihre brutalen Trainingseinheiten.


Natürlich sollten viele Leute im Gym härter trainieren, damit sie endlich einmal richtige Fortschritte erzielen. Man sollte jedoch auch genau wissen, was man überhaupt erreichen möchte und seinen eigenen Körper sehr gut kennen.

Das Ziel kann man einfach herausfinden, indem man sich folgende Fragen stellt:

  • Was sagt mir selbst mehr zu?

Beschäftigst du dich gerne mit wissenschaftlichen Themen oder bist du eher der Typ, der einfach ins Gym geht und alles auseinander nehmen möchte? Je nachdem, was du ansprechender findest, solltest du dich natürlich für das entscheiden, was dir sozusagen von Mutter Natur mitgegeben wurde.

  • Wie oft bist du verletzt beziehungsweise wie häufig hast du so starken Muskelkater, dass er dein Training negativ beeinflusst?

Verletzungen können einen in diesem Sport stark zurückwerfen oder sogar das komplette Aus für die eigene sportliche Laufbahn bedeuten. Auch zu starker Muskelkater kann dein Training und deine Fortschritte negativ beeinflussen. Falls du durch die zwei Dinge also des Öfteren beeinträchtigt wirst, dann stimmt etwas mit deiner Trainingsplanung und/oder deiner Übungsausführung nicht.

  • Wie gut kannst du dich anpassen?

Nicht jeder Mensch verträgt es, pro Woche 30 Sätze alleine für den Rücken zu absolvieren. Gerade Anfänger sollten viel mehr auf die Technik achten und das Volumen nur in kleinen Schritten erhöhen. Auch Fortgeschrittene neigen aber oft dazu, ihr Training so zu gestalten, dass sie eigentlich schon zu viel machen und sich damit selbst schaden.

Die optimale Mischungen aus beiden Einstellungen für sich selbst finden

Natürlich wird man immer etwas mehr in Richtung Wissenschaft oder in Richtung „Hauptsache hart trainieren“ tendieren, es ist aber auch gar nicht notwendig, sich für das eine oder das andere Lager zu entscheiden. Man sollte sowohl hart als auch smart trainieren. Das bedeutet also, dass man weder täglich 15 verschiedene wissenschaftliche Studien lesen noch drei Stunden eine einzelne Muskelgruppe trainieren muss, um maximale Erfolge zu erzielen. Die Wahrheit liegt, wie immer, irgendwo in der Mitte.

Man sollte die Wissenschaft als eine Grundlage für das Training sehen, die man dazu verwendet, um einen ersten Anhaltspunkt zu bekommen. Nachfolgend muss man das Ganze aber natürlich mit einem überdimensionalen Arbeitseinsatz und eigenen Erfahrungen ergänzen und kombinieren, um das Beste aus sich selbst herauszuholen. Es ist demnach nicht notwendig, sich komplett auf die eine oder die andere Seite zu stellen. Die Mischung beider Einstellungen ist das, was einen im Endeffekt wirklich erfolgreich macht!


Quelle: t-nation.com/powerful-words/training-hard-vs-training-smart

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