Cheat Meals eliminieren, Diäterfolge steigern?


Cheat Meals können durchaus einen Platz in der Ernährung einnehmen, doch wenn man ohnehin schon einen zu hohen Körperfettanteil sein Eigen nennt, sollte man sie besser außen vor lassen. Man muss nämlich aller Voraussicht nach niemandem mehr erklären, dass Süßigkeiten, gezuckerte Getränke, Fast Food und Alkoholeskapaden dem Körper schaden oder zumindest den Fortschritt, den man mit einem durchdachten Ansatz und ohne die genannten Genussmittel hätte erreichen können, in mehr oder weniger großem Ausmaß eindämmen können! 

Eventuell bist du dennoch eine der Personen, die des Öfteren auf die besagte Thematik hinweist. Das liegt darin begründet, dass es eine Vielzahl von Schwindlern und selbsternannten Gurus gibt, die übergewichtigen Menschen erzählen, dass Junk Food in moderaten Mengen in Ordnung sei. Es handelt sich dabei um den zu bedauernden Zustand der heutigen Fitness Industrie. Sehr fitte Personen sagen sehr übergewichtigen Personen, dass es okay sei, Müll zu essen. Als Gründe werden dann Dinge wie „die Liebe zum eigenen Körper“ oder auch die Wissenschaft angeführt.

Außerdem wird gerne erklärt, dass es keine schlechten Lebensmittel gebe, da solche „Coaches“ wohl alles als Nahrung bezeichnen, solange man es herunterschlucken kann und nicht direkt im Anschluss stirbt. 

Gerade für Personen mit höherem Körperfettanteil sind Cheat Meals gefährlich.

Damit liegen sie allerdings falsch. Jedes Mal, wenn eine übergewichtige Person etwas konsumiert, das wir als offensichtlichen Müll deklarieren würden, macht sie entweder einen Schritt zurück oder stoppt temporär ihren Fortschritt. Da viele dieser Nahrungsmittel zudem süchtigmachende Eigenschaften besitzen oder sogar der Darmflora schaden, wodurch wiederum Heißhungerattacken ausgelöst werden, sind die „moderaten Mengen“ schnell überschritten.

Wenn es als übergewichtiger Mensch dein Ziel ist, Fett zu verlieren, den Körperfettanteil daraufhin zu halten und die Leistung zu steigern, solltest du Cheat Meals besser vermeiden. Ja, es gibt viele Pläne, in denen Cheat Meals gang und gäbe sind, doch diese Ansätze haben zumeist auch eine langfristige Erfolgsrate wie Weight Watchers.

Vielleicht ist es an der Zeit, mental zu wachsen und sich nicht immer nach jedem Workout für eine Belohnung in Form eines Cheats berechtigt zu fühlen. Natürlich gibt es einige dünne Jungs oder Steroidkonsumenten da draußen, die für eine Weile mit der regelmäßigen Zufuhr von Junk Food zurechtkommen, aber sobald man einmal 30 oder 40 Jahre alt ist und jedes Wochenende isst wie ein kleines, dickliches Kind, steht man dann vor einem großen Problem.

Wie ein guter Coach für Kraft- oder Muskelaufbau, so muss auch ein Ernährungsexperte zunächst die Risse im Fundament beseitigen, um im Anschluss ein stabiles Gebäude zu errichten. Im Grunde genommen ist dies auch gar nicht allzu schwer, denn üblicherweise weiß der Athlet selbst ganz genau, was er isst und eigentlich nicht essen sollte. Du selbst bist dir dessen sicherlich auch bewusst.

Merkwürdigerweise scheint es jedoch in der Natur des Menschen zu liegen, offensichtliche Fehler so lange zu machen, bis sie einem jemand ausredet. Also, lass‘ die Cheat Meals aus, vor allem wenn dein Körperfettanteil noch in schwindelerregenden Höhen anzusiedeln ist. Selbst wenn man schon ripped ist, stellt sich die Frage, ob unsaubere Lebensmittel einen wirklich positiven Effekt haben oder nur die Gelüste im Kopf befriedigen. Gesund sind McDonald’s, Burger King und Co. nämlich bestimmt nicht!


Quelle: biotest.t-nation.com/articles/tip-drop-the-cheat-meals

Merken


Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Nach oben
Gannikus.com

Gannikus.com