Langsam oder schnell abnehmen – Wie kommst du besser in Form?


Die Frage in der Überschrift ist definitiv ein, welche die Gemüter bewegt und die Meinungen spaltet. Sollte man sich lieber Zeit lassen, um Fett zu verlieren, oder ist vielleicht eine schnelle Lösung mit einer nur kurzen, aber heftigen Diätphase sinnvoller? Wie bei fast jedem Thema, gibt es darauf keine Antwort, die man als richtig oder falsch betiteln könnte. Schauen wir uns demnach die einzelnen Faktoren an, die einen Einfluss haben können, im nachfolgenden Beitrag einmal genauer an!

Der Körperfettanteil entscheidet mit

Ganz grundsätzlich gilt nun zunächst einmal, dass wir umso schnell Fett verlieren können, je mehr Körperfett wir besitzen – ohne dabei Angst haben zu müssen, Muskelmasse einzubüßen. Das bedeutet auch, dass diejenigen mit einem höheren Körperfettanteil ganz generell aggressiver an den Fettabbau herangehen können. Wer zehn, 15 oder noch mehr Kilo verlieren muss, der wird wohl zudem keine Lust haben, über ein Jahr lang zu diäten und dabei nur alle paar Wochen einen wirklichen Fortschritt im Spiegel beobachten zu können.

Also runter mit den Kalorien: ein Defizit von 1000 Kalorien oder mehr für kurze Initialdiäten oder Zwischenspurts sind durchaus möglich. Auch wenn man hier und da vielleicht ein wenig „dünner“ aussieht, muss man sich keine Gedanken machen. Das ist das typische anfängliche „Skinny Fat Syndrom“. Die Diät hat begonnen, die Glykogenspeicher sind leer, man ist weniger prall, hat aber noch nicht so viel Fett abgebaut, dass man es wirklich sehen könnte. Mit Muskelabbau hat dies aber wenig gemein, es ist nur ein vorübergehendes Übel.

Die Persönlichkeit spielt eine Rolle

Welche Diätgeschwindigkeit man wählen sollte, kommt unter anderem auch auf den Persönlichkeitstyp an.

Okay, wir dürfen nicht nur über physiologische Dinge sprechen. Es geht natürlich auch darum, wie du mental so drauf bist. Bist du eher der geduldige Typ, der sich mit langfristigen Strategien anfreunden kann und lieber flexibel von A bis Z durch die Diät geht, beispielsweise mit If It Fits Your Macros? Oder bist du eher der impulsive Typ der alles auf einmal will und sich im Rahmen kurzer Diätphasen so richtig quälen kann, wie zum Beispiel mit einer PSMF Diät?

Je nachdem, zu welchem Typ du dich zählen würdest, musst du deine Diätstrategie wählen. Wenn du eher der aggressive Typ bist, dann empfehlen wir dir, einmal unter AggressiveFatloss.com vorbeizuschauen und dir den einen oder anderen Tipp zu holen!

Der Jojo-Effekt

Wie ist das mit dem Jojo-Effekt? Ist der nicht viel größer, wenn man aggressiv diätet? Erstaunlicherweise nicht unbedingt. Keine Frage, die initiale Gewichtszunahme unmittelbar nach der Diät wird bei einer Crash Diät größer ausfallen. Das hat aber nicht direkt etwas mit Fettaufbau zu tun, sondern lediglich mit mehr Glykogen, mehr Wasser und mehr Nahrungsvolume. Bei einer moderateren Diät über einen längeren Zeitraum ist das Nahrungsvolumen aller Wahrscheinlichkeit nach über die gesamte Diät hinweg höher. Das führt dann natürlich auch dazu, dass der Weight Rebound nicht ganz so drastisch ausfällt. Wichtig ist allgemein, dass man nicht von 0 auf 100 aus der Diät heraus in den überkrassen Bulking Modus startet. Eine Recovery Diet ist in beiden Fällen angebracht und notwendig.

Der Muskelverlust

Wie bereits angesprochen, ist das mit dem Muskelverlust stark abhängig davon, wie hoch das Kaloriendefizit bei gleichzeitig niedrigem Körperfettanteil ist. Wer demzufolge bereits unter zehn Prozent Körperfett ist, der sollte nicht unbedingt mit einem 2000 Kalorien Defizit in die Diät gehen. Wenn das Defizit doch recht hoch ist, dann sollte man einige Fettabbau Hacks befolgen, die dabei helfen, die Muskelmasse zu schützen und die Fettverbrennung zu optimieren. Sollte Letzteres der Fall sein, kann man jetzt noch einmal richtig Gas geben, bevor der Sommer wieder ansteht.

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