Warrior Diet: Selten ausgeführtes Konzept knackt auch harte Fettpolster?


Was sind die am häufigsten auftretenden Probleme bei Diäten? Richtig, Heißhunger und das Loswerden der letzten Fettreserven. Bei Frauen am Po und an den Oberschenkeln, bei Männern ist das der berühmte Unterschied zwischen 4-Pack und 6-Pack. Doch was kann man aktiv gegen diese Probleme machen? Gibt es hierfür überhaupt eine Lösung? Selbstverständlich ja und die ist simpel und nicht neu, wird aber in der Praxis nicht mehr sehr häufig angewendet. Warum du aber vielleicht genau das in Erwägung ziehen solltest, verraten wir dir in diesem Artikel!

Die Warrior Diet gegen hartnäckige Fettpölsterchen

Okay, beevor wir tiefer in die Materie einsteigen, müssen wir uns logischerweise erst einmal ansehen, was die Warrior Diet denn überhaupt ist. Einfach ausgedrückt besteht die Warrior Diet aus drei Phasen. Einer Fastenphase, einer Undereating Phase und einer Overeating Phase. Sie ist daher sehr ähnlich der Renegade Diet, welche sich an der Warrior Diet und dem Leangains Prinzip orientiert. Im Gegensatz zur Renegade Diet ist die klassische Warrior Diet aber etwas flexibler.

Während der Fastenphase werden keine Kalorien zugeführt. Eine definierte Länge dieser Phase gibt es nicht. Vielmehr ist es so, dass man sein Frühstück möglichst lange nach hinten hinauszögert. Allerdings reden wir hier nicht von einem „Hungerkampf“.

Wenn der erste Hunger kommt, der sich klar von reinem Appetit unterscheiden lässt, kann man sich einen Snack von 200 bis 300 Kalorien gönnen. Vornehmlich aus Protein und Gemüse, gegebenenfalls aber auch etwas Obst oder Nüsse. Über den Tag hin kann man zwei bis drei solcher Snacks konsumieren, das ist die Undereating Phase.

Am Abend folgt dann die Overeating Phase, in der man sich richtig satt isst. Man startet mit Gemüse und Protein und ergänzt dann mit Kohlenhydraten und Fetten. Insgesamt hat man dadurch nur ein einziges richtig sättigendes Mahl pro Tag, doch richtig ausgeführt reicht das.

Warum nur so wenige Mahlzeiten?

Bei der Warrior Diet wird Fasten mit einer Under- und einer Overeating Phase kombiniert.

Fasten hat einen Vorteil, wenn es um die Eliminierung von hartnäckigem Fett geht. Es kombiniert die beiden wichtigsten Punkte, um dieses hartnäckige Fett wegzubekommen: Adrenalin und eine bessere Durchblutung.

Ein Problem von hartnäckigem Fett liegt darin, dass es sehr schlecht durchblutet ist und ohne Durchblutung des hartnäckigen Fettgewebes kann auch das Adrenalin nicht an die entsprechenden Rezeptoren andocken. Genau das ist aber notwendig, um die Lipolyse, also die Fettfreisetzung, einzuleiten. Fasten oder eine strikte Undereating Phase erhöht die Adrenalinausschüttung und die Wachstumshormonausschüttung sowie die Durchblutung zum hartnäckigen Fettgewebe.

Der erste Schritt, um das hartnäckige Fett loszuwerden, ist damit schon getan. Bewegst du dich nun auch noch ausreichend beziehungsweise schraubst deine Alltagsaktivität durch vermehrte Spaziergänge nach oben, kannst du die freigesetzten Fettsäuren auch gleich verbrennen.

Natürlich gilt auch hier: Ohne das passende Kaloriendefizit läuft gar nichts. Ein Defizit ist sozusagen Grundvoraussetzung dafür, dass es überhaupt erst zum Fettabbau kommen kann. Dann jedoch sind noch weitere Hacks hilfreich und brauchbar, um zum Traumkörper zu gelangen, mit gut durchtrainiertem 6-Pack anstatt „halbfertigem 4-Pack“.

Fazit

Die Warrior Diet ist mit ihren einzelnen Phasen optimal auf den Abbau der letzten hartnäckigen Fettpölsterchen ausgerichtet und perfekt dafür geeignet. Gerade zum Ende einer Diät hin kann das hilfreich sein. Lange Fastenphasen helfen dann in der Regel sogar dabei, den Hunger und den Appetit unter Kontrolle zu halten. Für den Aufbau wiederum ist diese Diätform eher weniger gut geeignet. Jetzt geht es aber zunächst in die Sommervorbereitungen, dann sehen wir weiter!

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