Intermittent Fasting – Wie man auch mit weniger Mahlzeiten aufbaut


Intermittierendes Fasten wird als Fasten beschrieben, das man länger als acht Stunden am Stück durchführt. Wir können uns schon vorstellen, was ihr jetzt denkt. Ihr macht das jede Nacht und man nennt es Schlaf. Guter Witz, aber nach diversen Studien ist diese Ernährungsform (oder Form der Nichternährung) kein Witz. Intermittierendes Fasten kann einem dabei helfen, länger zu leben, die Muskeln schneller zu reparieren, das nervende Fett am Unterbauch zu verbrennen und die Testosteronwerte zu erhöhen. Aber nicht so schnell, das sind nur Behauptungen und keine Details – schauen wir uns also an, wie diese Art der Ernährung vorteilhaft für einen Bodybuilder sein kann.


Fasten verbrennt Fett. Nur wie? Weil das Hungergefühl ein Zeichen dafür ist, dass der Blutzucker niedrig ist und wenn der Blutzucker niedrig ist, dann zieht der Körper die Energie aus Fett und nicht aus den schon leeren Zuckerspeichern. Wenn man hungrig ist, dann produzieren die Stammzellen Cytokine. Das sind Proteine, welche die Produktion von  Verjüngungs- bzw. Regenerationshormonen, die den Körper wieder auffrischen. Da geht es um Funktionen, wie die Reparatur von Muskeln und die Zellreplikation. Das bedeutet, intermittierendes Fasten hilft nicht nur dabei, das Training zu verbessern, sondern es kann auch die Lebenszeit verlängern.

Aber was passiert in Bezug auf unser Workout? Ihr habt sicher nicht das erste Mal von dieser Ernährungsform gehört und so gut wie überall liest man die Warnung, dass man damit Muskulatur verliert und intermittierendes Fasten eher für Ausdauersportler geeignet ist und nicht für junge Pumper wie euch. Das ist Quatsch, man kann trotz Fasten massive Gains machen. Es wurde herausgefunden, dass es beim Fasten mehr um das Essenfenster geht und nicht um die Menge an Kalorien, was bedeutet, dass der Zustand des Hungerns all diese Hormone produziert.

Idealerweise isst man den Großteil seiner Kalorien nach dem Training. Das bedeutet, dass man während des Trainings fastet. Da Schlafen eine natürliche Form des Fastens ist, macht es am meisten Sinn, direkt vor dem Schlafen oder direkt nach dem Aufstehen nichts zu essen. So würde ungefähr ein Tag aussehen:

Man steht auf und überspringt erst einmal das Frühstück. Dann isst man ein gesundes Mittagessen. Danach trainiert man hart und schwer, woraufhin man eine riesige Post Workout Mahlzeit zu sich nimmt. Bis zum nächsten Mittagessen isst man dann nur noch eine minimale Anzahl an Kalorien.

intermittierendes-fastenDas hört sich ziemlich verrückt an, wenn man sich den typischen Bodybuilder vor Augen führt, der überall seine Tupperware mitschleppt, um mit Biegen und Brechen auf sechs bis acht Mahlzeiten zu bestimmten Zeiten zu kommen. Intermittierendes Fasten kann aber durchaus eine Alternative sein.

Schaut man sich diese Studie an, so stellt man fest, dass das Fasten bei nicht fettleibigen Männern in einer Erhöhung des luteinisierenden Hormons (Präkursorhormon von Testosteron) resultierte und der Wachstumshormonspiegel massiv anstieg – und das nach nur 24 Stunden. Eine weitere Studie zeigte, dass Fasten Autophagie induziert. Das ist der Prozess im Körper, der Toxine und östrogene Chemikalien ausscheidet, was definitv den Testosteronwerten zuträglich ist.

Letztendlich ist das hier aber nur eine kleine Anleitung und wenn ihr es ausprobieren wollt, dann probiert ihr am besten selbst ein bisschen damit herum. Es ist definitiv eine weitere Möglichkeit, etwas Abwechslung in die Ernährung zu bringen und eventuell ein paar Gains mitzunehmen.


Kommentare

Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Nach oben
Gannikus.com

Gannikus.com