2 der größten Ernährungsfehler


Eigentlich ist es jedes Jahr das Gleiche: Der Winter macht sich langsam aus dem Staub, die Außentemperaturen steigen und den meisten wird bewusst, dass sie in den kälteren Jahreszeiten in puncto Kalorienaufnahme wieder einmal etwas zu sehr über die Strenge geschlagen haben. Logischerweise wird im Zuge dessen direkt eine Diät gestartet, in der die schlechten Ernährungsgewohnheiten weichen müssen. Doch warum ist es eigentlich jedes Jahr das Gleiche? Warum verfallen so viele Menschen immer aufs Neue dem JoJo Effekt und bauen nach der guten Sommerform massensweise Fett auf? In den meisten Fällen liegt jener Missstand an zwei Fehlern, für die es definitiv Lösungen gibt, doch hören wollen diese nur die wenigsten!

Wenn es um das Thema Ernährung geht, machen Trainierende üblicherweise die zwei gleichen Fehler und beide sind gewissermaßen miteinander verknüpft. Doch lasst uns zunächst herauszoomen und das große Ganze betrachten. Wir müssen uns erst einmal ansehen, was die meisten kalorienreduzierten Diäten gemeinsam haben beziehungweise was die zwei bereits angesprochenen Fehler überhaupt sind.

Fehler 1: Man isst zu viel Junk Food

Lösung: Man sollte logischerweise weniger Müll in sich hineinstopfen!

Durch eine Diät wird die Zufuhr von offensichtlich schlechten Lebensmitteln gestoppt beziehungsweise stark reduziert, sprich man isst weniger Junk Food oder kleinere Gaumenfreuden.

Streicht man Junk Food aus dem Ernährungsplan, sinkt die Kalorienmenge bereits beachtlich.

Ihr wisst schon, es geht um die Dinge, von denen eigentlich jeder weiß, dass sie nicht gut sind, aber sie eben trotzdem isst, sofern nicht gerade eine „Diät“ im Gange ist. Das Ergebnis davon, Junk Food aus dem Ernährungsplan zu streichen, ist eine allgemeine Qualitätserhöhung der Lebensmittel und eine natürliche Kalorienreduktion.

In diesem Sinne funktionieren eigentlich nahezu alle Diäten, egal ob Paleo, Vegan, Low Carb, Low Fat oder was auch immer. Sowohl der Paleo Verfechter als auch der Veganer streichen Junk Food aus dem Plan und erzielen Erfolge. Der vermeintlich Glutenintolerante, der Donuts und anderes Gebäck nicht mehr anrührt, verzeichnet ebenfalls Ergebnisse – ob Gluten nun wirklich ein Problem ist oder nicht. Diese Gemeinsamkeit sagt uns eines: Wenn man keine offensichtlich schlechten Dinge mehr isst, passiert etwas Positives!

Fehler 2: Man ist sich der konsumierten Nahrung nicht bewusst

Lösung: Man muss ein gewisses Gefühl für Ernährung entwickeln und bewusster essen.

Bei allen Diäten ist man deutlich aufmerksamer, ob man nun die Makronährstoffe kontrolliert oder nur ein bestimmtes Kalorienziel verfolgt, man muss darauf achten und sich bewusst sein. Man wird sozusagen vom stumpfsinnigen zum achtsamen Esser, denn man muss damit beginnen, die Nährwerttabellen auf den Produkten zu studieren, was allein schon oft Wunder bewirkt, unabhängig von der Diätmethode.

Das ist auch der Grund, warum der einfache Tipp vom Führen eines Ernährungstagebuchs für gewöhnlich zu einer besseren Lebensmittelauswahl und einem größeren Fettverlust führt, selbst wenn dem Diätenden keine wirklichen Vorgaben gemacht wurden. Er oder sie ist sich bewusst und denkt über das Konsumierte nach.


Demnach gibt es zwei Dinge, die immer funktionieren, egal mit welchem Ernährungsplan: Man sollte keinen offensichtlichen Müll mehr essen und damit beginnen, sich bewusster zu machen, was man zuführt. Gleichzeitig wird dadurch ebenfalls klar, was mit die zwei größten Fehler bei den Diäten von Trainierenden sind. Zum einen hören sie eben nicht damit auf, Junk Food zu essen und zum anderen sind sie oft stumpfsinnig und essen unbewusst. 

Die langfristige Lösung

Nur die wenigsten wollen es hören, aber es ist grundsätzlich ziemlich leicht: Ihr solltet euch keinen Müll mehr einverleiben und besser auf eure Ernährung achten. Für immer. Ob ihr nun „Diät“ macht oder nicht.

Ja, man wird zu Beginn eventuell unter relativ schlimmen Entzugserscheinungen zu leiden haben, was nicht gerade schön ist, aber diese Gefühle werden weichen, gesunde Lebensmittel werden anfangen großartig zu schmecken und sowohl Körper als auch Geist werden sich auf natürliche Weise selbst regulieren, weshalb man theoretisch nie mehr „diäten“ muss.

Ach, und wenn ihr euch an eurem Geburtstag dafür entscheidet, etwas Schlechtes zu essen, dann wird dadurch kein Schaden entstehen, der eine sechsmonatige Diät zur Folge hätte. Eine gewisse Autoregulation und die Eliminierung der lange währenden Fresssucht wird das Ganze in den meisten Fällen von selbst wieder unter Kontrolle bringen.

Stattdessen kann man natürlich auch zahlreiche Diäten starten, immer und immer wieder scheitern, sich über sich selbst aufregen, Junk Food sein Leben kontrollieren lassen und die Erfolge schlussendlich zunichte machen. Unter dem Strich kann das doch nicht das Ziel sein, oder? Gesunde Nahrung ist nämlich wunderbar, also solltet ihr lernen, sie schmackhaft zuzubereiten, um gesund und stark zu bleiben und den Körperfettanteil das ganze Jahr über in einem erträglichen Rahmen zu halten!


Quelle: t-nation.com/diet-fat-loss/tip-the-2-most-common-diet-mistakes

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