5 Gründe, warum Dich Fischöl gesünder, stärker und leaner macht.


#1 Fischöl kann dazu beitragen, Deinen Körperfettgehalt runterzuschrauben

Fischöl hilft Dir, Fett zu verlieren – auf viele Wege. Einige sind bekannt, andere müssen wir erst noch verstehen. Erstens bietet Fischöl essentielle Fettsäuren, weil es aus Omega 3 besteht. Essentielle Fette sind die, die der Körper nicht alleine herstellen kann  daher muss man sie extern zuführen – und er braucht sie für eine optimale Funktion.

pill-316601_640Fischöl wird im Körper nicht in Fett umgewandelt. Stattdessen wird der Körper das Fett aus Fischöl positiv nutzen, um die äußere Lipidschicht (Fettschicht), die um die Zellen herum anliegt und sie schützt, zu konstruieren. Jede Art von Fett kann dazu verwendet werden, Transfette, Omega 6 Fette – aber am besten funktioniert das am besten mit Fischöl. Und der Stoffwechsel wird besser laufen, wenn Fischöl diese Fettschicht bildet, weil es gute Auswirkungen auf die Insulinaktivität hat.

Dies ermöglicht eine bessere Insulinsensitivität, welche ein Schlüsselfaktor bei der Fettverbrennung ist. Wenn Du eine beschissene Insulinsensitivität hast, hast Du es schwer mit dem Fettverlust. Der andere Vorteil von Fischöl ist die antientzündliche Wirkung, welche wir in Punkt #3 genauer betrachten werden.

Fischöl setzt seine magischen Fettverbrennungstricks ein, wie man in einer aktuellen Studie sieht: Gesunde Probanden haben 4g Fischöl oder die gleiche Dosis Distelöl (was Omega 6 Fett entspricht) für 6 Wochen bekommen. Die Teilnehmer aus der Fischölgruppe haben deutlich mehr Körperfett verloren und Muskelmasse gewonnen – das ganze komplett ohne zu trainieren übrigens.

Die Teilnehmer der Studie hatten übrigens auch gesunkene Stresslevel, da weniger Cortisol ausgeschüttet wurde, nachdem das Fischöl konsumiert wurde. Cortisol ist ein kataboles Hormon, das Muskelmasse abbaut, Fett ansetzen lässt und Dich gestresst fühlen lässt.


#2 Fischöl hilft Dir beim Muskelaufbau – es ist anabol

Wie in Punkt #1 erwähnt – Fischöl senkt Cortisol und bringt einen dadurch dazu, zu denken, dass es  anabol sei. Glücklicherweise gibt es in der Forschung einige Ergebnisse, die das tatsächlich bestätigen! Beispielsweise schwirrt da 72348_158443687511597_100000379005494_357500_821846_neine Studie rum, die bei alternden Ratten durchgeführt wurde. Ihnen wurde für 8 Wochen Fischöl verabreicht und man konnte feststellen, dass die Proteinbiosynthese signifikant gesteigert wurde und das Fischöl ihnen half, die Muskelquerschnittsfläche zu erhöhen.

Fischöl ist auch für Menschen anabol. Ein Labor gab Menschen mittleren Alters vier Gramm Fischöl pro Tag und zeigte auch hier, dass die Proteinbiosynthese signifikant erhöht wurde, wodurch ein besserer Muskelaufbaueffekt zu verzeichnen wurde. Der mTOR-Pathway, der Muskelwachstum indiziert, wurde um 30% (!) erhöht, ebenso das Signal der Muskelzellmembranen. Der Weg also, über den auch die Insulingesundheit abläuft, um Muskelaufbau einzuleiten.

Muskelmasse wurde um zwei Prozent erhöht, allerdings wurde die Körperkomposition insgesamt nicht betrachtet. 

Tatsächlich brachten die anabolen Effekte von Omega 3-Fetten die NCAA dazu, die Verteilung davon an großen Hochschulen für die Athleten zu stoppen bzw. zu verbieten. Die Begründung war, dass Omega 3-Fettsäuren zu einem unfairen Vorteil der finanziell sowieso schon bevorteilten Institutionen führte. 


#3 Fischöl wird Deine Entzündungsmarker senken und Deine Körperkomposition verbessern.

Inflammation im Körper ist schrecklich für die Gesundheit und kann auch deutlichen Einfluss auf Deine Möglichkeiten in Fettabbau und Muskelaufbau haben. Ich kann nicht deutlich genug werden und erzähle deshalb so oft von den Entzündungsmarkern. Du musst die unbedingt senken, wenn Du lean werden willst!

Inflammation ist dieses Wort, das anscheinend keinerlei Bedeutung für die allgemeine Bevölkerung hat. Die Menschheit versteht einfach nicht, dass Entzündungsmarker das Spiegelbild ihrer Krankheiten, Seuchen, Wundheilungsmöglichkeit und Körperzusammensetzung sind. Wusstest Du, dass Fettgewebe alleine Entzündungen produziert? Einfach so, still und heimlich, Schritt für Schritt?

Fischöl ist richtig stark anti-inflammatory. Entzündungssenkend. Das ist einer der Hauptgründe, warum Du dadurch Fett verlierst! Erstens – wir sahen in Punkt #1, dass es eine Studie gibt, während der einigen Menschen 4g Fischöl pro Tag verabreicht wurden. Am Ende hatten alle niedrigere Cortisolwerte. Wann immer Cortisol überflüssig im Körper ist, verursacht es Entzündungen. Damit kommt eine proteinabbauende Wirkung zustande und schwupps, verlierst Du Muskelmasse und Bindegewebe.

Der entzündungshemmende Auftrag von Fischöl geht noch weiter – es ist nicht nur die chronische Entzündung, der entgegengewirkt wird. Auch akute entzündliche Reaktionen auf bestimmte intensive Übungen werden eingedämmt. Eine aktuelle Studie behandelte junge Athleten – drei Gramm Fischöl, sieben Tage, intensive exzentrische Bewegungen bis zum Muskelversagen.

Laut den Ergebnissen hatte die Fischölgruppe deutlich niedrigere Entzündungsmarker als die Placebogruppe. Weniger Muskelkater und weniger Gelenkschmerzen nach dem Workout.

Die Forscher nehmen an, dass das Fischöl dabei hilft, die Abfallprodukte abzutransportieren, die während der Energiebereitstellung durch den Stoffwechsel anfallen.

Runtergebrochen auf wenige Sätze können wir das Thema so abhaken: Such den optimalen Prozentsatz Deines Nahrungsfettes, den Du durch Fischöl ersetzen musst, um diese antientzündlichen Vorteile mitzunehmen:

Schnelle Entgiftung von dem ganzen Kram, den Du nicht im Körper brauchst (Abfallprodukte, Entzündungsmarker)

Verbesserung der Zellgesundheit und damit des Muskelaufbaus

Hormone senken, die Entzündungen hervorrufen

Geil ausschauen und Dich besser fühlen


#4 Nimm Fischöl, um die Insulinsensitivität zu verbessern und den Stoffwechsel zu boosten.

Erinnere Dich, dass Fischöl die Insulinsensitivität verbessert, weil es in die Fettschicht um die Zelle herum eingelagert wird – dadurch können die Zellrezeptoren mehr Insulin an sich binden. Mehr Insulin – und das alles auch noch schneller und einfacher.

Wenn das Insulin einmal daran gebunden ist, ist sein Zweck, die Glukose von den Nahrungskohlenhydraten in die Muskeln zu bringen, damit es dort als Energie für spätere Zwecke eingelagert werden kann. Wenn das Insulin nicht leicht andocken kann, wird dadurch das Cortisol gesteigert. Dadurch steigen die Entzündungen und der ganze Rattenschwanz beginnt wieder von vorne.

72Insulin spielt auch eine Rolle im Muskelaufbau, weshalb es ein „anaboles Hormon“ genannt wird.

Die gute Nachricht ist, dass Insulin den Muskelaufbauprozess verbessert und Nährstoffe wie Kreatin und Carnitin in den Muskel bindet, welche notwendig für physische Performance und Fettverbrennung sind-

Ein Beispiel dafür, wie Fischöl auf die Insulinsensitivität und die Körperkomposition wirkt, sehen wir in einer recht jungen Studie, in der Frauen mit Typ 2 Diabetes behandelt wurden. Sie nahmen 1,5 oder 2,5 Gramm Fischöl am Tag. Nach 30 Tagen haben beide Gruppen ihr Körperfett gesenkt und ihren Taillenumfang verringert – während sie ihre Insulinsensitivität deutlich verbessert haben.

Auch interessant: Die Gruppe, die auf „low dose“-Fischöl war (1,5 Gramm pro Tag) hatte die meisten Vorteile in Körperfettsenkung, Taillenumfangverringerung und Insulinsensitivitätssteigerung. Daraus schließen wir doch mal, dass es von Individuum zu Individuum abhängt, wie viel Fischöl man jetzt genau nehmen sollte.


#5 Finde das richtige Verhältnis von Fischöl zu restlichem Nahrungsfett, um alle Vorteile mitzunehmen. 

Hoffentlich stimmst Du mir inzwischen zu, dass Fischöl Dir sehr nützlich sein kann. Hier ein paar Vorschläge, wie Du das alles gut einbauen kannst:

Nimm das meiste der Omega 3-Fettsäuren von EPA und DHA ein und nur einen kleinen Teil von der dritten Omega 3-Fettsäure „Alpha Linolsäure“ (ALA), die von Leinsamen geliefert wird

Die Omega 6-Fette findest Du eher in Pflanzen statt in Meeresgetier. Dazu gehören Olivenöl, Nüsse, Avocados und isolierte Pflanzenöle. Die westliche Bevölkerung überlädt ihre Ernährung mit Omega 6-Fetten dadurch, dass dauernd alles in angeblich so gesunden Pflanzenölen ertränkt wird. Schmeiß die Pflanzenöle komplett raus und schau auf eine ausgewogene O6:O3-Bilanz.

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Pflanzenöle verursachen Entzündungen, wenn man zu viel davon konsumiert. Der Grund ist, dass der Körper die gleichen Enzyme nutzt, O6 und O3 in Formen umzuwandeln, die der Körper leichter nutzen kann. Studien zeigen, dass der normale westliche Mensch ein Verhältnis von 16:1 O6:O3 in seiner Ernährung hat – dadurch können gar nicht genügend Enzyme übrig bleiben, die O3-Fettsäuren richtig zu verwerten.

Ebenso vermuten Forscher, dass eine hohe Reduktion der Omega 6 Fettsäuren gleichzeitig den Bedarf an Omega 3 Fettsäuren drastisch runterschraubt – manchmal um bis zu 90% – weil kein Kampf um die Enzyme mehr besteht und die Bilanz leichter ausgeglichen werden kann.

Versuch, einen vollständigen Ernährungsansatz zu verfolgen, um alle Nährstoffe und alle sinnvollen Fette zu liefern. Wilde Kaltwasserfische, Weidefleisch, vernünftiges Fischöl (Triglycerid-Form ist besser als Ethyl-Ester – wegen der Bioverfügbarkeit).

Runde das ganze ab mit Nüssen, Olivenöl, Avocados und Kokosnussöl. Limitiere den Konsum anderer Bioöle. Hydrierte und verarbeitet Fettsäuren komplett rauswerfen!

Vermeide Lebensmittel, die mit Omega 3-Fettsäuren angereichert sind, weil Du nicht weißt, was das Ursprungsprodukt eigentlich war!


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