5 Fakten über Fett

Das musst du dir unbedingt merken!


Im Zuge der jüngeren Vergangenheit haben sich immer mehr Persönlichkeiten innerhalb der Fitness Branche für eine Ernährung ausgesprochen, die auf dem Prinzip „High Carb Low Fat“ basiert. Im Grunde genommen soll das bedeuten, die Fettzufuhr auf ein Minimum zu reduzieren und gleichzeitig die Quantität an Kohlenhydraten drastisch nach oben zu schrauben. Eine Strategie, die durchaus funktioniert, von einigen unwissenden Personen aber teilweise so praktiziert wird, dass am Ende nahezu gar kein Fett mehr verzehrt wird. Um aufzuzeigen, das der kalorisch gewichtigste Makronährstoff überaus essentiell für den menschlichen Organismus ist und demnach in ausreichender Menge zugeführt werden sollte, findet ihr im nachfolgenden Artikel einige erinnerungswürdige Fakten!

Für den menschlichen Stoffwechsel ist Fett die wohl beste Energiequelle. Außerdem hilft es dabei, die Rohstoffe für alle im Körper vorkommenden Sexualhormone zu liefern. Hinzukommt, dass der Makronährstoff keinen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel hat.

Die folgenden fünf Gründe zeigen auf, warum Fett unser Freund sein sollte:

  1. Fett reguliert unseren Appetit und hilft uns dabei, ein Sättigungsgefühl zu erlangen.
  2. Fett stellt über einen längeren Zeitraum Energie zur Verfügung, wozu Kohlenhydrate nicht imstande sind.
  3. Fett triggert Insulin nur äußerst gering, insbesondere im Vergleich mit Zucker. Einer der größten Nebenwirkungen des „Low-Fat-Wahns“ in den USA – die Verdreifachung von Übergewicht bei Kindern in nur einem Jahrzehnt einmal außen vor gelassen – ist sein Einfluss auf den geistigen Zerfall.
  4. Fett ist essentiell hinsichtlich der Absorption fettlöslicher Vitamine (A, D, E und K), die unerlässlich für die Gesundheit sind.
  5. Konrad Biesalski, ein deutscher Ernährungsexperte, weist auf die kontraintuitive Realität hin, dass viele der Nährstoffe, die gegen Krebs schützen sollen (Vitamin A, Folsäure, Selen, Zink), in Fleisch nicht nur üppiger vorhanden, sondern darin zudem auch bioverfügbarer sind als in pflanzlichen Alternativen. Das heißt, dass die Aufnahme dieser Nährstoffe besser ist, wenn sie durch Fleisch, das per se einen gewissen Fettanteil besitzt, aufgenommen werden.

Es ist also keineswegs clever, den Fettanteil in der Ernährung zugunsten von höheren Kohlenhydratmengen stets weiter zu reduzieren!


Auf eine ausreichende Fettzufuhr sollte auch während der Diät geachtet werden.


Welche Fette sind am besten und welche sollte man vermeiden?

  • Es gibt drei Typen von Fett, die du in deine Ernährung einbauen solltest: gesättigte, einfach ungesättigte und mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Anders als es in der Vergangenheit propagiert wurde, sind gesättigte Fettsäuren und Cholesterin notwendig, um die Steroidhormone im Körper, zu denen auch Testosteron gehört, zu synthetisieren. Dieser Punkt gilt vor allem für Natural Athleten.
  • Transfette sind unter allen Umständen zu vermeiden.
  • Eine generelle Regel: Studien haben gezeigt, dass der Testosteronspiegel signifikant beeinträchtigt werden kann, wenn die Fettaufnahme bei unter 15 Prozent der Gesamtkalorien liegt.
  • Wenn du eine kohlenhydratreduzierte Diät verfolgst, stelle sicher, dass eine ausreichende Menge an gesättigten und einfach ungesättigten Fettsäuren konsumiert, da sie gut für den Energiestoffwechsel sind. Des Weiteren können gesättigte Fettsäuren und Cholesterin die Stabilität der Zellstruktur fördern.
  • Mehrfach ungesättigte Fettsäuren sollten mit Bedacht zugeführt werden, da sie leichter oxidieren. Dennoch können ungesättigte Fettsäuren die Zellfunktion, das kognitive Verhalten und Entzündungen verbessern.
  • High Carb und High Fat in einer Mahlzeit zu verzehren ist gerade in der Aufbauphase keine gute Idee. Das durch die Kohlenhydrate ausgeschüttete Insulin begünstigt nämlich die Fettspeicherung.
  • Koche niemals mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren, sondern verwende stattdessen beispielsweise Kokosöl oder geklärte Butter. Andernfalls kann es passieren, dass die Fettsäuren gerade bei starker Erhitzung oxidieren und ihre positive Wirkung verlieren. Ein Beispiel wäre Olivenöl, das man besser für Salate und Co. heranziehen sollte.

Unsere Vorfahren entwickelten sich prächtig bei einem 4:1 Verhältnis von Omega-3 zu Omega-6. Heutzutage tendiert die durchschnittliche Ernährung in Richtung 1:16, was als ungesund zu bezeichnen ist. Ein vernünftiges Ziel wäre ein Verhältnis von 1:1. Erreichen kann man dies entweder durch Supplementation von unter anderem Fischöl oder dadurch, dass man konventionelles Fleisch durch Fleisch von grassgefütterten Tieren ersetzt!


Quelle: t-nation.com/supplements/tip-5-facts-about-fat-you-must-remember

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