Dauerhafter Fettverlust: 3 probate Mittel, um in Form zu bleiben!


Im Großen und Ganzen ist Fett verlieren kein Hexenwerk, da muss man sich nichts vormachen. Die meisten übergewichtigen Menschen können mit Sicherheit ziemlich genau sagen, wo ihre Fehler liegen und warum sie so aussehen, wie sie aussehen. Nach der abendlichen Familienpizza, die wohl gemerkt alleine verzehrt wird, noch fünf Kugeln Eis mit Sahne zu essen, ist eben nicht gerade förderlich für das äußere Erscheinungsbild. Diesbezüglich aber die entsprechenden Anpassungen zu treffen, kann unter Umständen schwer sein. Es gibt aber noch etwas deutlich Zäheres, nämlich den Körperfettanteil gering zu halten, wenn das Fett erst einmal weg ist. Ungefähr 90 Prozent, also neun von zehn Personen, scheitern genau daran und nehmen alle mühevoll abgeworfenen Kilos nach der Diät wieder zu!

Was haben also diejenigen zehn Prozent der Menschen, die Fett verlieren und es auch nicht wieder aufbauen, grundsätzlich gemeinsam? Die National Weight Control Registry der USA gibt in diesem Zusammenhang zumindest ein paar Hinweise.

Die National Weight Control Registry, kurz auch NWCR genannt, bezeichnet eine Datenbank, in der 5000 Menschen geführt werden. Alle von ihnen haben mehr als 30 Pfund (circa 14 Kilo) abgenommen und ihren Erfolg mindestens ein Jahr aufrechterhalten.

Unter anderem sind es die drei folgenden Grundpfeiler, die diese Personen gemeinsam haben!

#1 – Der eigene Plan wird ständig auf die Probe gestellt

Wenn man stets aus Fehlern lernt und sie so gut es geht zu vermeiden versucht, ergibt sich früher oder später ein individueller Plan, mit dem man sich nachhaltig sauber ernähren kann.

Die in der besagten Datenbank geführten Personen verfahren nach dem Prinzip „Trial and Error“. Dabei am wichtigsten ist jedoch laut James Hill, dem Direktor des Center for Human Nutrition, dass sie aus ihren Fehlern lernen.

Kurz und knapp ausgedrückt probieren sie etwas, scheitern, modifizieren und versuchen es erneut, bis sie ihren eigens personalisierten und nachhaltigen Plan entwickelt haben. Das scheint zwar offensichtlich zu sein, ist aber nicht das Prinzip, nach der Großteil der Menschen verfährt. Stattdessen werden diverse Trenddiäten praktiziert, die zwar ein guter Start sein können. Fällt man aber aus dem Raster, passen nur die wenigsten die Vorgehensweise an, sondern haken den Versuch direkt mit der Begründung ab, der getestete Ansatz habe bei ihnen nicht funktioniert.

Eines muss man ganz klar festhalten: Alle Diäten funktionieren, wenn ein Kaloriendefizit herrscht, doch nicht alle sind auch gesund und nachhaltig. Sie führen zum Fettverlust, doch es ist noch immer deine eigene Verantwortung, den Übergang von der Diät in eine alltäglich gesunde und genießbare Ernährung zu realisieren. Dein anfänglicher Plan wird das nicht für dich erledigen.

Menschen, die Fett verlieren und es für immer verbannen können, sind zu dieser Erkenntnis gekommen. Sie adaptieren, experimentieren und denken für sich selbst!

#2 – Frühstück hat seinen festen Platz im Tagesablauf

Die große Mehrheit der Diätenden in der NWCR frühstückt. Angesprochen wurde die Wichtigkeit des Frühstücks bereits mehrfach, aber es gibt im Zuge dessen etwas, woran nur ein verschwindend geringer Teil der Menschen denken: Wer jeden Morgen frühstückt, sei die Mahlzeit auch noch so klein, ist leistungsfähiger und bewegt sich über den Tag verteilt mehr. Zudem liegt es im Bereich des Möglichen, dass man seinen Hunger dadurch besser unter Kontrolle hat.

Das Ganze macht durchaus Sinn, denn wenn der Körper spürt, dass er sich in einem Zustand mit wenig Energie und Nahrung befindet, dann bewegt man sich außerhalb des Gyms unbewusst weniger. Diese Inaktivität summiert sich im Laufe der Zeit!

#3 – Cheat Meals spielen keine Rolle

Wer eine signifikante Menge an Fett verlieren und diesen Zustand erhalten kann, verzichtet auf die Entgleisungen an Wochenenden und in Urlauben. Zumindest versucht man, die Häufigkeit derartiger Verfehlungen im Zaum zu halten. Wenn man Junk Food als Sucht ansieht, was es aus Sicht der Biochemie ist, dann lässt sich diese Vorgehensweise auch als äußerst sinnvoll bezeichnen. Nach Cheat Meals oder gar Cheat Days läuft man Gefahr, die alten und schlechten Ernährungsgewohnheiten wieder aufleben zu lassen, wodurch die Gelüste logischerweise verstärkt werden.

Ein ehemaliger Abhängiger, der auf Entzug lebt, konsumiert schließlich seine einst favorisierte Droge auch nicht, nur weil er beispielsweise Geburtstag feiert. Er schießt sich auch am Wochenende nicht komplett ab, weil er die Woche über gute Arbeit geleistet hat. Wer seinen Körperfettanteil konstant tief halten möchte, sollte auf Junk Food verzichten und gesunde Alternativen dafür finden, die dem eigenen Wohlbefinden wirklich zugute kommen!


Quelle: t-nation.com/diet-fat-loss/tip-3-proven-habits-that-keep-the-fat-off

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