Richtige Ernährung bei Verletzungen


Selbstverständlich möchte niemand den Teufel an die Wand malen, doch es besteht grundsätzlich immer die Möglichkeit, dass man sich beim Training oder im Alltag eine Verletzung zuzieht. Wie schwer die körperliche Beeinträchtigung auch sein mag, begeistert zeigt sich logischerweise keiner der Betroffenen über den damit einhergehenden Ausfall beim Sport. Es gibt allerdings die eine oder andere Vorgehensweise, wie man sich in Bezug auf die Ernährung verhalten kann, um den Heilungsverlauf einer Verletzung positiv zu beeinflussen und damit den Weg zurück ans Eisen etwas zu beschleunigen!

Eine Verletzung ist immer unschön, denn sie bedeutet, dass man unter anderem seinen geliebten Sport in aller Regel nicht ausüben und eventuell auch sonst physisch nicht wirklich aktiv sein kann. Verletzungen sind nicht spaßig, aber sie können generell jedem passieren, der sportlich gesehen eher zu viel als zu wenig Gas gibt. Solltest du irgendwann einmal in die Lage kommen, dich verletzt zu haben, macht es definitiv Sinn, die richtige Nahrungsmittelauswahl zu treffen, um schnellstmöglich wieder im Training am Start zu sein.

Wenn man sich verletzt, durchläuft der Körper eine Phase der Entzündung. Man bemerkt deshalb Dinge wie Schwellungen oder Rötungen, was im Grunde genommen sehr gut ist, denn das bedeutet, dass der Körper der Heilung zuträgliche und wichtige Materialien zur beeinträchtigten Stelle transportiert. Im Zuge dessen wird auch das körpereigene “Reparatursystem” angestoßen, doch es besteht ebenfalls die Möglichkeit, dass zu viel Entzündung stattfindet, wodurch zusätzlicher Schaden entstehen kann.

Eine angepasste Ernährung kann den Heilungsverlauf von Verletztungen positiv beeinflussen.

In diesem Stadium sollte man sicherstellen, dass man genügend antientzündliche und gesunde Fette wie Olivenöl, Fischöl oder Avocados zuführt. Auch Gewürze wie Curcuma oder Knoblauch und antioxidative Lebensmittel wie Beeren oder dunkle Schokolade sollten in den täglichen Ernährugsplan integriert werden. Es ist außerdem keine allzu schlechte Idee, vor allem entzündliche Nahrung zu vermeiden, die mehr Entzündung im Körper auslöst als notwendig. Hierzu gehören zum Beispiel verarbeitetes Fleisch, Pflanzenöle und Transfette.

Nach der Entzündungsreaktion entfernt der Körper sozusagen das kaputte Gewebe und ersetzt es mit neuem und stärkeren, um die Verletzung zu reparieren. In dieser Phase sollte man dem Organismus genügend Nährstoffe liefern, um den Neuaufbau des Gewebes zu unterstützen. Man benötigt zwar nicht so viele Kalorien wie für die Regeneration nach einer harten Trainingseinheit, aber dennoch ist der Bedarf größer als bei einer gewöhnlichen Person mit physischer Inaktivität.

Du solltest gewährleisten, dass du genügend Protein aus Fleisch, Eiern, Hülsenfrüchten und beispielsweise Whey zu dir nimmst, um deinen Körper mit wichtigen Aminosäuren zu versorgen. Unterschiedliches Obst und Gemüse ist ebenfalls essentiell, um nötige Vitamine und Mineralien aufzunehmen. Versuche deshalb, “die Farben des Regenbogens zu essen”, was nicht dafür steht, sich jeden Tag eine Packung Gummibärchen einzuverleiben. Das heißt, dass man viele verschiedenfarbige Gemüse- und Obstsorten konsumieren soll, die alle ihre eigenen Vorteile mitbringen.

Der Bedarf an Kohlenhydraten ist nicht so groß wie in Phasen mit physischer Aktivität, aber dennoch bietet es sich an, auf Dinge wie Reis, Haferflocken, Kartoffeln, Süßkartoffeln und Quinoa zurückuzugreifen. Ebenso sollten gesunde Fettte aus Fisch, Kokosnuss oder Avocado im täglichen Ernährungsplan auftauchen.

Deine Entscheidungen in Bezug auf die Ernährung haben einen mächtigen Einfluss auf deinen Körper. Gibst du ihm die benötigten Nährstoffe, kann er fast schon wundersame Dinge bewerkstelligen und schneller heilen. Natürlich sollte man immer auch einen Arzt konsultieren, durch den man eine genaue Diagnose erhält und die Ernährung dementsprechend anpassen kann. Lass’ dich von einer Verletzung nicht länger als nötig aus der Bahn werfen und setze auf die Kraft hochqualitativer Nahrung, um schnellstmöglich ans Eisen zurückzukehren!


Kommentare

Kommentare

1 comment

  1. Marcel

    Interessanter Artikel. Mich würde zu diesem Thema ein ausführlicher Artikel interessieren, der auch den Einsatz von Supplementen kritisch diskutiert. Vielleicht am Beispiel einer Entzüdung, welche Supps eine sinnvolle Ergänzung darstellen könnten.

    Gesendet am 31. März 2017

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