Kai Greene: “Ich habe nicht viele negative Gefühle gegenüber Phil Heath!”


Über mehrere Jahre lang herrschte zwischen Kai Greene und Phil Heath ein großer Konkurrenzkampf, den viele sogar als bittere Rivalität einstuften. Die beiden IFBB Pros erster Klasse bekamen sich nicht nur auf der Pressekonferenz zum Mr. Olympia in die Haare, sondern lieferten sich auch auf der Bühne selbst einen verbissenen Zweikampf, bei dem sie mehr als nur verbal aneinander gerieten. Umso überraschender ist es wohl für viele Bodybuildingbegeisterte, dass die zwei Ausnahmeathleten in Wirklichkeit scheinbar kein ganz so schlechtes Verhältnis pflegen!

In einem Livestream auf Instagram offenbart Kai Greene nun, dass er nicht viele negative Gefühle gegenüber Phil Heath empfinde und in ihm eine fantastische Persönlichkeit sehe. Viele Dinge, die in der Öffentlichkeit über den siebenmaligen Mr. Olympia gesagt wurden, hätten maßgeblich dazu beigetragen, dass Bodybuilding heutzutage so interessant ist – ob man es glauben möge oder nicht. Insbesondere im ersten Teil von Generation Iron habe der polarisierende Champion seine Rolle mehr als nur gut verkörpert und dadurch dafür gesorgt, dass die Dokumentation regen Anklang fand.

Kai Greene vergleicht das Ganze mit dem originalen Pumping Iron, in dem es zwar viele interessante Charaktere gegeben habe, Arnold Schwarzenegger gleichzeitig aber sowohl Star als auch Bösewicht gewesen sei. Der gebürtige Österreicher habe den Film mehr oder weniger mit seiner speziellen Art getragen und großen Anteil daran gehabt, dass der Streifen beim damaligen Publikum so gut ankam und heute ebenfalls noch gern gesehen wird. Hierbei sehe er Parallelen zu Phil Heath, der in Generation Iron der einzige eher negativ belastete Protagonist gewesen sei, was der Dokumentation allerdings das gewisse Etwas verliehen habe, da laut dem New Yorker IFBB Pro immer auch ein “Widersacher” gebraucht werde.

Wie viel Wahrheit und wie viel Show hinter der Rivalität zwischen Kai Greene und Phil Heath steckt, wissen wohl am Ende nur die beiden IFBB Pros selbst. Fakt ist jedenfalls, dass der mehrmalige Arnold Classic Champion seiner Aussage zufolge  nicht ganz so viele negative Emotionen mit dem siebenfachen Mr. Olympia verbindet, wie es bisher den Eindruck gemacht hat!

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