Machtvoll und fit – Die 5 sportlichsten Präsidenten Amerikas!


In vielen Fällen lässt die Motivation von anfangs noch ambitionierten Athleten mit der Zeit nach. Man erkennt, dass der Sport nicht die rasanten Erfolge liefert, die man sich ursprünglich erhofft hatte, und fragt sich dann, ob sich der ganze Aufwand lohnt. So wenig Resultate dafür, dass man man mehrmals in der Woche unter schweren Gewichten leidet? So eine geringe Ausbeute dafür, dass man konsequent auf die Ernährung achtet? Schnell werden Ausreden gefunden, um das Gewissen zu beruhigen und den Studiobesuch zu verschieben.

Erfahrungsgemäß ist es immer die fehlende Zeit, die ganz oben auf der Liste der Ausreden steht. Aber wer kann wirklich von einem fehlenden Zeitbudget sprechen, wenn sogar die mächtigsten Männer der Welt es schaffen, Zeit für den Sport aufzubringen?

Blättert man durch die Geschichte der Staatsoberhäupter der Vereinigten Staaten, wird oft übersehen, wie sportlich viele der vergangenen US-Präsidenten waren.

Eventuell liegt das an der einfachen Tatsache, dass ein Großteil der Männer dem Militär dienten. Vielleicht aber auch daran, dass Disziplin und Fitness unweigerlich miteinander verbunden sind. Theoretisch kann es auch sein, dass die amerikanischen Bürger gerne sportliche Athleten als Leitbild sehen und ihre Stimme deshalb gerne an solche verschenken.

Ganz egal, aus welchen Grund, es ist unschwer zu erkennen, dass vergangene Präsidenten der Vereinigten Staaten nicht nur die Kontrolle über ihr Land, sondern auch über ihren Körper hatten.

Natürlich wird man niemals erfahren, welche persönliche Bestmarke die Präsidenten im Kreuzheben vorweisen konnten, aber gewisse Informationen deuten daraufhin, dass zielstrebige Ziele im Sport zumindest einen Beitrag zum Erfolg der Staatsoberhäupter leisteten.

Mit Blick auf den aktuellen Präsidenten der USA könnte man zwar denken, dass die Kluft zwischen Sport und Politik größer kaum sein könnte. Schaut man aber in die Vergangenheit, wird man einige Männer finden, die durchaus sportliche Leistungen vorweisen konnten.

Theodore Roosevelt – Präsident von 1901 bis 1909

Es gibt wohl keinen Präsidenten der vereinigten Staaten, der besser bekannt für seine körperliche Fitness war als Theodore Roosevelt. Er war Viehzüchter, Polizeikommissar, Marinemitglied und ein wahrer Kriegsheld.

Während seiner Zeit als Präsident verdiente er sich den braunen Gürtel im Judo, nahm Jiu Jitsu Stunden, um sein Fett vor der Wahl zu verlieren, und konnte sich sogar durch einen Boxkampf retten, während er auf einem Auge blind war.

Zusätzlich ist bekannt, dass Roosevelt sehr lange Ausritte mit dem Pferd unternahm. So geht das Gerücht um, dass er an einem Tag bis zu 160 Kilometer auf einem Pferderücken verbringen konnte – und zwar im Alter von 51 Jahren.

Als er im Alter von 60 Jahren starb, erläuterte der Vizepräsident, dass der Tod nur eine Chance hatte, weil er Roosevelt im Schlaf holte. Wäre der Sportsmann wach gewesen, hätte es einen Kampf gegeben, den er wahrscheinlich gewonnen hätte.

Roosevelt ritt bis zu 160 Kilometer am Tag.

Abraham Lincoln – Präsident von 1861 bis 1865

Geht man so weit in der Geschichte zurück, wird es schwierig, zwischen Fakten und Fiktionen zu unterscheiden und zu bewerten, wie gut die physische Kraft wirklich war. Mit diesem Wissen im Hinterkopf, gibt es einige Geschichten, über die sportlichen Erfolge von Lincoln, der einst als Holzhacker arbeitete, um Zäune zu fertigen.

Neben seiner Karriere an der Axt, konnte man Abraham in seiner Jugend oft bei öffentlichen Wrestlingkämpfen teilnehmen sehen – in den meisten Fällen mehr als erfolgreich.

Hatte man es sich zur Zeit von Abraham Lincoln mit ihm verspielt, konnte man meist kurz darauf frische Luft schnuppern. Der über 1,90 Meter große Mann war bekannt dafür Personen, die er nicht mochte, bis zu drei Meter durch die Luft zu schleudern.

Ronald Reagan – Präsident von 1981 bis 1989

Der Mann, der während der Blütezeit von Aerobic und Jogging diente, schrieb einen Artikel, in dem er sich selbst als einen Menschen bezeichnet, der daran glaubt, dass Training nicht nur für die Fitness, aber auch für die Befriedigung unabdingbar ist.

Seine Liebe galt dem guten alten Holzhacken, dem Reiten und dem Schwimmen. Als jugendlicher Rettungsschwimmer konnte er mehr als 70 Personen das Leben retten. Daneben integrierte er auch verschiedene Kraftsportübungen in sein Training.

Er war der festen Überzeugung, dass jeder Muskel des Körpers trainiert werden muss und stellte im selbst verfassten Artikel mit Stolz fest, dass er über zwei Kilo Muskelmasse seit seinem Einzug ins weiße Haus zunehmen konnte.

Ronald Reagan wusste schon damals, dass der Trick in der Erhöhung des Gewichts, nicht in der Steigerung von Wiederholungen lag, wenn man einen ausreichend großen Muskelreiz setzen und Magermasse aufbauen wollte.

Schon Reagan nutzte die Fitness als Ausgleich zum stressigen Alltag.

George W. Bush – Präsident von 2001 bis 2009

Laufen war die wohl beliebteste sportliche Aktivität des Ex-Präsidenten. Mit einer bemerkenswerten Zeit von 3:44:52 konnte er den Houston Marathon im Alter von 46 Jahren bezwingen und selbst Secret Service-Mitarbeiter kamen bei seinen Leistungen aus dem Staunen nicht heraus.

Über vier Kilometer täglich standen auf dem Laufplan von George W. Bush, der sogar ein Laufband in der Air Force One integrieren ließ, um auch über den Wolken nicht auf seine Laufeinheiten verzichten zu müssen.

In einem Artikel der „Runner’s World“ gibt er an, dass er neben dem Laufen auch mit Gewichten trainiert oder auf dem Crosstrainer zu finden ist. Der Zeitung sagt er, dass er sich nie zum Training zwingen muss, weil es ihm hilft, in der Nacht zu schlafen und sich vom politischen Alltag zu erholen.

Auch bei seiner Zielsetzung soll ihm das Training behilflich sein, das er als seinen Jungbrunnen sieht.

Barack Obama

Nicht nur das Familienoberhaupt selbst ist berühmt für seine körperliche Fitness. Auch Ehefrau und Kinder von Barack Obama sind bekannt dafür, sportlich ganz vorne mit dabei zu sein. Selbst am ersten Tag nach seiner Wahl fand der erste schwarze Präsident Zeit, um zu trainieren.

Mit dem wahrscheinlich stressigsten und verantwortungsvollsten Beruf auf diesem Planeten gelang es Barack Obama im Alter von 50 Jahren trotzdem, mehr als 90 Kilogramm auf der Bank zu drücken – mehr, als die meisten Jungspunde in den Studios heutzutage zu bewegen wissen.

Der „Men’s Health“ berichtet er, dass seine Workouts mit einer Länge von insgesamt 45 Minuten täglich bemessen sind und zwischen Cardio- und Krafttrainingseinheiten alternieren. Wie schon George W. Bush nutzt auch Barack Obama den Sport, um den Kopf freizubekommen und abzuschalten.

Auch seine Liebe zum Basketball dürfte kaum jemandem während seiner Amtszeit verborgen geblieben sein und konnte oft in Zeitungen und auf Social Media Plattformen bewundert werden.

Wenn man sich das nächste Mal dabei ertappt, wie nach einer Ausrede gesucht wird, um das lästige Workout im Studio zu verschieben, sollte man an vergangene Präsidenten der Vereinigten Staaten denken. Mit dem wohl zeitraubendsten und anspruchsvollsten Job dieser Welt konnten die besagten Männer trotzdem Zeit finden, um sich körperlich zu ertüchtigen. Sie haben erkannt, dass ein gesunder Körper in direkter Verbindung mit einer gesunden Seele steht und ihnen bei ihren Entscheidungen auf dem Parkett der Politik helfen kann. Aus diesem Grund kann die Ausrede „keine Zeit“ ab sofort keine glaubwürdige Entschuldigung mehr darstellen, wenn eine Einheit ausgelassen wird.

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