Schwergewicht verliert durch vegane Diät über 70 Kilo!


Der Mensch ist von Natur aus so gepolt, dass er Schmerz unter keinen Umständen ertragen möchte. Lieber sucht er nach Wegen, um den seine Qualen zu mildern, zu vergessen oder zu beseitigen. Dabei werden leider nicht immer die Wege gewählt, die Beständigkeit haben und dauerhaft zum Erfolg führen, sondern die, die schnell wirken und einfach umzusetzen sind. Anstatt Problemen ins Gesicht zu sehen, die Arbeit aufzunehmen und alles daran zu setzen, gestärkt aus einer Situation hervorzugehen, wird viel lieber der einfache Weg gewählt. Neben Drogen und Medikamenten fällt die Wahl zur Bewältigung von Trauer und Frust dabei immer auch auf die Ernährung.

In der heutigen Gesellschaft ist die Verwendung von bunten Pillen zum Normalzustand geworden. Für jedes noch so kleine Wehwehchen gibt es ein Produkt, das Besserung verspricht. Weil der Durchschnittsmensch im Allgemeinen faul ist, greift er gerne auf die unkomplizierte Form zur Beseitigung seiner Leiden zurück.

Sind eventuell keine Pillen vorhanden oder der sonst so verständnisvolle Hausarzt will auf Teufel komm raus keine Antidepressiva verschreiben, muss ein anderer Heilsbringer her. In den meisten Fällen bieten Pizza, Burger und Co. einen akzeptablen Ersatz.

Kaum verwunderlich, dass man sich schnell in einem Teufelskreis wiederfindet, der letztendlich zur vollständigen Fettleibigkeit führt. Während der Weg zum Schwergewicht relativ schnell hinter sich gebracht werden kann, steht man vor einer riesigen Aufgabe, wenn das angefressene Fett wieder verloren werden soll.

Diese Erfahrung musste auch ein Mann machen, der versuchte, seinen Frust durch Essen zu kompensieren.

Kritische Kindheit

Bereits im Alter von 13 Jahren stirbt die Mutter von Joey Morganelli an Krebs. Ab diesem Zeitpunkt startet der geschockte Jugendliche seinen Frust zu ersticken, indem er sich mit Hilfe von Junk Food befriedigt. Sein Gewicht beginnt zu steigen, sodass er im Alter von 18 Jahren schon 141 Kilogramm auf die Waage bringt.

Knapp zehn Jahre nach dem Todesfall wird Joey erneut zurückgeworfen. Musste er sich schon sehr früh von seiner Mutter verabschieden, stirbt nun auch der Vater an einem Herzinfarkt. Nicht schon genug, dass Joey beide Elternteile verliert. Den Tod seines Vaters erlebt er von Angesicht zu Angesicht.

Wie bei süchtigen Menschen üblich, erhöht Joey Morganelli die Dosis seiner persönlichen Droge, um über den Verlust hinwegzukommen und die Schmerzen zu stillen. Laut eigener Aussage ist das Essen sein Mittel zur Flucht, weil man nicht hungrig sein muss, es schmeckt und glücklich macht.

Mit dieser Einstellung verbringt er auch die High School Zeit. Immer wiederkehrende Fressattacken führen schließlich dazu, dass der Frustesser sein Maximalgewicht von 181 Kilogramm erreicht.

Fast 70 Kilogramm verliert Joey Morganelli mit veganer Ernährung.

Der Professor als Retter

Erst, als ihm in seinem ersten Studienjahr ein Professor den Film „Fat, Sick and Nearly Dead“ ans Herz legt, findet ein Umdenken bei Joey statt. Die Dokumentation hinterlässt Spuren bei dem Schwergewicht und führt dazu, dass der Fettleibige beschließt sein Leben umzukrempeln.

Er befasst sich mit der Ernährung und wird aktiv. Anfangs macht er jedoch den Fehler und versucht mit Hilfe von extremen Saftkuren sein Gewicht zu senken. Die Umstellung vom kalorienverschlingenden Koloss zum saftschlürfenden Mäuschen ist zu hart für Joey. Wieder landet er bei McDonalds.

Kurze Zeit später wagt er einen erneuten Anlauf und fängt an, Kalorien zu zählen und gesund zu kochen – mit Erfolg. Im ersten Monat senkt sich das Gewicht bereits um sechs Kilogramm. Weitere vier Monate später wiegt er nur noch 147 Kilogramm.

Wie aber so oft in einer Diät, stagniert der Gewichtsverlust irgendwann. Diese Stagnation frustriert den vorher so motivierten Mann. Wieder flüchtet er sich in Fressattacken, um seine Trauer zu vergessen.

Vegan zum Erfolg

Irgendwann erleidet der immer noch Übergewichtige eine Panikattacke im Auto, bei der er fest davon überzeugt ist, jeden Moment zu sterben. Geprägt durch den Herzinfarkt seines Vaters überkommt ihn die Angst.

Erneut fasst er genügend Mut, um seine Ernährung in geregelte Bahnen zu lenken. Dieses Mal aber mit einem neuen Ansatz. Er beschließt, sich ab sofort nur noch vegan und aus vollwertiger Kost zu ernähren.

Laut eigener Aussage kam er zu diesem Entschluss, weil er ein stolzes und gesundes Leben führen und nicht wie sein Vater frühzeitig an einem Herzinfarkt sterben wolle. Der Verzicht auf Fleisch, Fisch und Co. lässt die ehemalige Gewichtsstagnation in weite Ferne rücken. So gelingt es Joey Morganelli, sein Gewicht mit Hilfe veganer Ernährung auf 113 Kilogramm zu reduzieren.

Joey Morganelli verlor sehr früh seine Eltern. Seinen Frust versuchte der Mann mit exzessiven Fressorgien zu kompensieren. Unweigerlich führte diese Kompensation zu einem Höchstgewicht von 181 Kilogramm. Nachdem er durch einen Film wachgerüttelt wurde, folgten einige Fehltritte bei der Ernährungsgestaltung, bis er sich letztendlich dazu entschied, sein Leben vegan zu gestalten. Mit Hilfe pflanzlicher Ernährung konnte Morganelli sein Gewicht letztendlich um fast 70 Kilogramm reduzieren.

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