Warum Elite CrossFitter zu Veganern werden! - Gannikus.com

LifestyleveränderungWarum Elite CrossFitter zu Veganern werden!

Wenn CrossFitter und Veganer eines gemeinsam haben, dann dass sie mit dem Vorurteil zu kämpfen haben, bei jeder Gelegenheit nach außen zu tragen, wie kompromisslos sie ihren Lifestyle führen. Was Veganismus und CrossFit ebenfalls verbindet ist, dass tatsächlich einige Athleten der aufkommenden Sportart tierische Produkte meiden und eine pflanzliche Ernährung einhalten. Was speziell Danielle Sidell und Jeremy Reijnders dazu bewegt hat, solche drastischen Veränderungen vorgenommen zu haben, erzählen die beiden bekannten CrossFitter, wollen wir euch im nachfolgenden Beitrag näher bringen.

Zwar gehören Danielle „Dani“ Sidell und Jeremy Reijnders nicht zur absoluten Crème de la Crème der CrossFit Szene, doch sie sind durchaus erfolgreiche Athleten in ihrem Sport. Nicht immer waren sie jedoch so überzeugt von einer pflanzlichen Ernährung. Stattdessen dachte Reijnders sogar, Veganer seien seltsam oder verrückt, wohingegen Sidell vor ein paar Jahren noch in einer Dokumentation mitspielte, in der sie kiloweise Rindfleisch, Fisch, Hähnchen, Eier und Bacon kaufte. Nichtsdestotrotz hielt es sie nicht davon ab, schließlich doch jegliche tierischen Produkte von ihrem Speiseplan zu streichen.

Beide Athleten behaupten heute, nie zuvor in einer besseren Form gewesen zu sein, was auch durch ihre Jahr für Jahr verbesserten Ergebnisse gestützt wird. Dani Sidell ist mit ihrem Team auf dem Weg zum Regionalausscheid und Reijnders wurde zum fittesten Mann der Niederlande gekrönt.


Veganer „Thor“ verzichtet auf tierische Lebensmittel!


Die CrossFitter behaupten beide, dass eine Dokumentation der Auslöser für ihren Sinneswandel gewesen sei. Für Sidell sei es der Film „Cowspiracy“ gewesen, der sich auf den Einfluss der Fleisch- und Milchindustrie auf die Umwelt fokussierte. Der Niederländer hingegen änderte seine Einstellung, nachdem er „Forks Over Knives“ sah, ein Film, der behauptet, dass „die meisten, wenn nicht alle sogenannten Wohlstandserkrankungen durch den Verzicht auf tierische und verarbeitete Nahrungsmittel kontrolliert oder behoben werden können“. Er war so überzeugt von der Argumentation der Dokumentation, dass er sich trotz seiner Vorliebe für Fleisch dazu entschloss, innerhalb von vier Wochen den Wandel zu vollziehen. Erst eliminierte Reijnders Fleisch aus seiner Ernähung, dann Fisch, dann Milchprodukte und zum Schluss Eier.

Dani Sidell wiederum machte einen kalten Entzug. Jedem, der Interesse daran hat, empfiehlt sie, zunächst Milchprodukte zu streichen und dann Eier, welche gemeinsam einen Eckpfeiler des Frühstücks vieler Menschen darstellen. Für beide Athleten wurde die Ernährung nichts weiter als „Treibstoff“ für ihren Sport. Der Niederländer will nun auch zu veganer Bekleidung wechseln und Sidell nutzt ihre Bekanntheit, um in den sozialen Medien die Fleischindustrie zu kritisieren. Ihr verfechtendes Auftreten kostete sie zunächst einige Follower, doch die US-Amerikanerin ist sich sicher, dass diese Lücke mehr als nur gefüllt wird durch die vielen positiven Nachrichten, die sie erreichen.


Danielle Sidell nutzt ihre Reichweite, um den Veganismus zu propagieren.

„Ich fühle mich nun, als hätte ich meine Bestimmung gefunden. Ich kann auf hohem Niveau Wettkämpfe bestreiten, eine vegane Athletin sein und bin stolz auf mich.“ Sie sagt, sie sei schlanker, schneller und besser beim Turnen, während sie 1000 Kilokalorien weniger am Tag esse. Die beiden Sportler geben zu, dass sie mehr Energie haben, besser denken können und schneller regenerieren.

Veganismus im Sport ist ein umstrittenes Thema. Zwar belegen wissenschaftliche Daten keinen Vorteil einer rein pflanzlichen Ernährung, doch aufgrund der damit meist einhergehenden Eliminierung hoch verarbeiteter Produkte stellt sich damit oft auch eine Verbesserung des Wohlbefindens und der Leistung ein. Dennoch kann man sich auch mit Fleisch, Fisch, Milch und Eiern weitestgehend unverarbeitet ernähren. Die ethischen Gedankengänge hinter einem veganen Lifestyle sind in den meisten Fällen edel und gut, doch man sollte nicht zwanghaft versuchen, andere Menschen von seinen eigenem Vorgehen zu überzeugen.


Primärquelle: madnessmedia.net/why-do-elite-crossfitters-go-vegan/

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