6 Wege, um dein Testosteron natürlich zu steigern!


Selbst Trainingsanfänger wissen um die Macht des männlichen Sexualhormons, wenn es darum geht, Muskelaufbau auf ein neues Level zu treiben. Definitiv sind schweres Gewichtstraining, eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Regeneration die Basis, um das Potenzial des Körpers zu entfalten. Wer aber von Geburt mit einem niedrigen Testosteronspiegel ausgestattet wurde, wird wesentlich länger für einen optischen Unterschied brauchen, als jemand, mit dem es Mutter Natur gut gemeint hat. So sucht der durchschnittliche Hobbysportler immer wieder nach Wegen, sein Testosteron zu steigern, was natürlich den großen Herstellern der Nahrungsergäzungsmittel ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

Mehr als eine halbe Millionen Ergebnisse wird man finden, wenn man die Google-Suche nach einem Testosteron Booster bemüht. Das Interesse daran, wie man sein männliches Sexualhormon steigern kann, wächst von Tag zu Tag.

Insgesamt werden in den letzten Jahren im Durchschnitt zwei Millionen Dollar für Supplements ausgegeben, die eine Steigerung des körpereigenen Hormons versprechen. Durch den weiter steigenden Trend, Fitness und Bodybuilding zu betreiben, wird diese Zahl wohl in den nächsten Jahren weiter steigen.

Man kann ohne um den heißen Brei zu reden behaupten, dass der Großteil aller Athleten ein Testosteronproblem zu haben scheint und es versucht, durch neuartige Ergänzungsmittel zu lösen.

Das ist auch nicht verwunderlich. Warum? Gerade als Mann gibt es kaum etwas Wichtigeres als einen gesunden Testosteronspiegel. Wer Sex haben oder einen Vollbart im Gesicht besitzen möchte, wird unweigerlich Testosteron benötigen.

Aber nicht nur dafür ist das Hormon relevant. Vielmehr wird man mit einem niedrigen Spiegel kaum noch ein schönes Lebensgefühl haben, sich mitunter müde und schlapp fühlen und eventuell sogar Depressionen entwickeln.

Bevor man aber den Fehler macht und einer abgebrühten Industrie das Geld für überteuerte Produkte in den Rachen wirft, kann man das Problem auch auf natürlichem Weg angehen. Dafür gibt es einige Ansätze, die das Hormon positiv beeinflussen können.

#1 – Sonne, Pilze und Vitamin D3

Ein Defizit an Vitamin D3 steht in direktem Zusammenhang mit niedrigen Testosteronspiegeln. Weiter zeigen die saisonalen Testosteronwerte den gleichen Verlauf wie die des Vitamin D3. Diese sind besonders im späten Frühling und im Winter stark reduziert.

Wer wenig Vitamin D3 hat, wird mit einer Steigerung des sogenannten Sonnenvitamins auch eine Erhöhung des körpereigenen Testosterons hervorrufen können. So zeigt eine Studie, dass auch die Verwendung von Vitamin D3 Kapseln zu einer gesteigerten Testosteronproduktion führt.

Auch hilfreich zu sein scheinen Nahrungsmittel, die reich an Vitamin D3 sind. Hier bietet es sich an, den Teller täglich mit Pilzen aufzustocken.

Sonne tanken hilft dabei, das Testosteron zu steigern.

#2 – Zink

Neben einer ausreichend hohen Zufuhr an Vitamin D3 ist auch bekannt, dass die Zinkwerte eine entscheidende Rolle bei der Produktion den Sexualhormons spielen. Wie auch beim Sonnenvitamin, geht ein Defizit an Zink Hand in Hand mit reduzierten Testosteronwerten.

Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass eine Ergänzung durch qualitativ hochwertiges Zink dazu führen kann, den eigenen Testosteronwert nach oben zu treiben. Wer dabei nicht auf Kapseln zurückgreifen möchte, findet auch in vielen Nahrungsmitteln eine Quelle für das wichtige Metall.

Lammfleisch, grasgefüttertes Rind, Kürbiskerne oder Kakaopulver sind hier die beliebtesten Vertreter.

#3 – Verzicht auf idiotische Diäten

Auch wenn die Überschrift polarisiert, bringt sie die Kernaussage auf den Punkt. Exzessive und extrem kalorienreduzierte Diäten sorgen dafür, dass die Testosteronproduktion leidet. Schon seit Jahrzehnten ist bekannt, dass der Testosteronspiegel sinkt, wenn sehr niedrige Körperfettbereiche erzielt werden.

In einer Studie an Amateur-Wrestlern konnte gezeigt werden, dass die Probanden mit sinkenden Werten zu kämpfen hatten, je niedriger der Körperfettanteil wurde. Untermauert wird dieses Ergebnis von einer Studie an Bodybuildern, die sich in einer Wettkampfvorbereitung befanden und ebenfalls zum Ende ihrer Diät wesentlich weniger Testosteron produzierten.

Gerade bei Wettkampfathleten ist diese Entwicklung gang und gäbe. Die für den Wettkampf erforderlichen Körperfettanteile sind der Gesundheit alles andere als zuträglich.

Natürlich ist es schön, trocken und schlank zu sein. Man sollte sich als Hobbysportler jedoch überlegen, ob es sich lohnt, seinen Testosteronspiegel aufs Spiel zu setzen, nur um jede Ader des Körpers zu sehen und im Freibad neidische Blicke zu ernten.

#4 – Optimierte Körperkomposition

Wie eben erwähnt, führt ein extrem niedriger Körperfettanteil zu sinkenden Testosteronwerten. Treibt man aber den Körper in die entgegengesetzte Richtung, wird eine identische Entwicklung entstehen.

Je weiter man den Körperfettanteil nach oben treibt, desto weniger Testosteron wird der Körper produzieren. Zuträglich für die eigene Produktion ist hingegen der Aufbau von fettfreier Masse.

Übergewichtige Männer tendieren dazu, höhere Östrogenlevel aufzuweisen, während das Testosteron erniedrigt ist. Diese Kombination führt dazu, dass vermehrt Körperfett gespeichert wird. Ein Fettverlust bringt dieses Verhältnis wieder ins Gleichgewicht und trägt damit zu einer besseren Körperkomposition bei.

Wieder einmal muss also der goldene Mittelweg zwischen einer bühnenreifen Form und einem zu hohen Körperfettanteil gefunden werden.

Ein extrem niedriger Körperfettanteil wirkt sich negativ auf das Testosteron aus.

#5 – Ausreichender Schlaf

Jeder weiß, dass zu wenig Schlaf sich negativ auf den Körper auswirkt. Wie extrem diese Auswirkungen aber wirklich sind, wird weiterhin erforscht.

Bekannt ist aber, dass die Testosteronproduktion in direktem Zusammenhang zur Schlafmenge und Schlafqualität steht. So konnte eine Studie feststellen, dass bereits eine Woche verkürzter Schlafphasen – insgesamt fünf Stunden – dazu führt, dass die Testosteronwerte den kompletten Tag über gedrückt wurden.

Aus diesem Grund sollte man sich zuerst Gedanken um gute Schlafgewohnheiten machen, bevor man den Blick auf Nahrungsergänzungsmittel richtet.

#6 – Genügend Erholung

Ein weiterer Bösewicht, der dafür sorgt, dass der Testosteronspiegel in den Keller schießt, ist das Cortisol. Man kann das Verhältnis der beiden wie eine Wippe beschreiben. Steigt das Stresshormon, sinkt das Testosteron.

Warum das relevant ist? Ein hohes Trainingsvolumen in Kombination mit fehlender Regeneration ist ein sicheres Rezept, um das Stresshormon zu befeuern. Athleten, die ins Übertraining geraten, haben über einen langen Zeitraum Cortisolspiegel entwickelt, die jenseits von gut und böse sind.

Wer unter kumuliertem Stress leidet, muss zwangsweise einen Schritt zurücktreten, um seine Cortisolspiegel wieder in einen normalen Bereich zu bringen. Nur so kann auch das Testosteron wieder ordnungsgemäß produziert werden.

Die körpereigene Testosteronproduktion hängt von unzähligen Prozessen und Faktoren ab. Bevor man allerdings der Industrie glauben schenkt und sein hart erarbeitetes Geld in teure Produkte investiert, sollte man seinen Lebensstil überdenken. So gibt es verschiedene Ansätze, die dazu beitragen, das eigene Potenzial voll zu entfalten. Unter Berücksichtigung der oben genannten Methoden wird man von einer gesteigerten Testosteronproduktion profitieren.


Quelle: muscleandstrength.com/articles/6-ways-to-maximize-your-testosterone-naturally

3 comments

  1. F.B.

    Hallo Alle zusammen,
    ich habe mal eine Frage die, Prohormone betrifft.
    Und zwar: ich habe hier und da gelesen, wenn „man“ sein genetisches Potenzial noch lange nicht ausgeschöpft hat,
    und zu PH. greift, baut man danach, „natürlich“ nichts mehr auf.
    Warum ist das so? Ich freue mich auf eine Antwort.

    Danke, F.B.

    Gesendet am 1. Juni 2018
  2. Mike

    An F.B.

    Ich kenne mich in diesem Bereich nicht aus, aber ich vermute stark, dass man sobald man seinen eigenen Hormonhaushalt künstlich verändert (also mit Substanzen), man vermutlich dadurch das natürliche Gleichgewicht im Körper zerstört. Solange man also die Substanz einnimmt, spielt das keine Rolle. Sobald man aber absetzt und auf natürlichem Weg weitermacht, scheint der Körper dann verwirrt zu sein, da er sich anderes (die Substanz) gewohnt ist.

    Man sollte immer bedenken, egal was die Antwort auf deine Frage sein soll, es wird am Ende immer darauf hinauslaufen, dass wir Menschen nicht dafür gemacht sind, uns mit Anabolika jeglicher Art zu verpflegen.

    Ob Prohormone auch in diese Kategorie fallen, weiss ich nicht, aber Prohormone richten auch etwas mit dem Haushalt an, weshalb ich stark vermute, dass es da keinen Unterschied macht ob Prohormone // Steroide.

    Gesendet am 12. Juni 2018
  3. P.Lustig

    Moin erstmal

    Also generell baut man so oder so Mukeln auf auch nach einer einahme von PH oder anderen anabolen Substanzen wie z.B. Steroiden.

    Vollkommen richtig ist das man seinen Hormonhaushalt durcheinander bringt dafür gibt es ja auch nach einer Kur Die PCT

    Zu beachten ist, das man immer erst einmal einen Vergleich ziehen sollte. Klar baut man mit Steroiden Massen an muskulatur in Kürtzester zeit auf und sieht unbittelbar Ergebnisse, ist aber gar nicht mal so gut.

    Wenn dann ein Stoffer / Konsument meint er kann nur noch mit Stoff aufbauen und sonst nicht liegt das vieleicht unter anderem daran das er im vergleich zur Kur um die selbe Meskelmasse aufzubauen wie in 3 Monaten auf Stoff vieleicht 2 Jahre oder sogar länger bräuchte von der Definition der Muskeln mal abgesehen.

    Daher liegt es nahe das die Annahme darauf beruht das man einfach natural deutlich langsamer aufbaut und eine vorangegangene Kur ohne überhaut sein naturales potential ausgeschöpft zu haben vieleicht nicht gerade die beste vroaussetzung hat, da nun ein mangel, an dem für den Muskelaufbau so entscheidenden Hormon Testosteron, als folge der exogenen Zufuhr, vorliegen könnte.

    Hoffe das beantwortet deine Frage

    MFG ICH

    Gesendet am 13. Juni 2018

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