MK-677

Ein „SARM“, das den Wachstumshormonspiegel erhöht?


Achtung! Dieser Artikel dient lediglich der Informationsweitergabe. Selektive Androgen Rezeptor Modulatoren (SARMs) sind in Deutschland gesetzlich reguliert. Handel, Erwerb und Gebrauch dieser Substanzen kann strafrechtlich verfolgt werden. Der Beitrag soll keine Anleitung zum Konsum von SARMs darstellen. Im Fall von rechtlichen oder gesundheitlichen Konsequenzen übernimmt die Gannikus GmbH keine Haftung.

In unserer Artikelreihe über Selektive Androgen Rezeptor Modulatoren, abgekürzt SARMs, haben wir nun schon einige wichtige Vertreter abgehandelt. Davor nahmen wir uns den Grundlagen der rechtlichen Situation, der Geschichte und der Wirkungsweise dieser Stoffgruppe an. In unserem heutigen Beitrag soll es um MK-677 gehen, welches dafür sorgen soll, den Wachstumshormonspiegel zu steigern.

MK-677, auch bekannt als „Ibutamoren“ oder „Nutrabol“, ist technisch gesehen kein SARM. Es bindet weder an den Androgenrezeptor noch ahmt es die Wirkung eines Steroidhormons nach. Tatsächlich gehört der Stoff zu der Klasse der oral verfügbaren, wachstumshormonsteigernden Peptide (Growth Hormone Secretagogues – GHSs) und wurde vom Pharmakonzern Merck KGaA mit Sitz in Darmstadt entwickelt.

Basierend auf der Stoffklasse sollte klar sein, dass die Absicht hinter der Entwicklung von MK-677 die Anregung der körpereigenen Wachstumshomonausschüttung war. Diese Substanz stellte den ersten oral verfügbaren Wirkstoff dar, der diese Leistung vollbrachte und schaffte es daher auch schon in einige Humanstudien. Die Datenlage zu MK-677 ist also relativ dicht, verglichen mit anderen Stoffen, die wir in dieser Artikelreihe besprechen.

Verfolgt man die Studienlage auf PubMed zurück, stößt man ganz am Ende auf eine Arbeit aus dem Jahre 1995, die anhand von Hunden der Rasse Beagle zeigte, dass MK-677 sowohl oral als auch intravenös verabreicht eine langanhaltende Steigerung der Wachstumshormon- und IGF-1 Ausschüttung von bis zu 360 Minuten herbeiführt. Das war der Startschuss für eine ganze Reihe von Untersuchungen bis hin zu klinischen Phase-II Studien am Menschen. Allerdings stellte das Pharmaunternehmen die Forschung an dieser Substanz vorerst ein, da die amerikanische Lebensmittelüberwachungs- und Arzneimittelbehörde (FDA) die Wiederherstellung der normalen Wachstumshormonausschüttung bei älteren Menschen nicht als legitime Funktion der Medizin ansah.


Die beschämende Wahrheit über Wachstumshormone!


Ohne an dieser Stelle Verschwörungstheoretiker auf den Plan rufen zu wollen, wird in Expertenkreisen jedoch diskutiert, ob die zuständigen Lobbyisten in MK-677 lediglich keine finanziellen Vorteile gegenüber traditionellen Behandlungsmethoden sehen, ein Sachverhalt, dem viele synthetische Substanzen zum Opfer fallen sollen. Dennoch ist MK-677 auf dem Markt neben echten SARMs erhältlich, weshalb wir uns die Studienlage genauer ansehen sollten.

Zunächst sei gesagt, dass MK-677 eine orale Bioverfügbarkeit von über 60 Prozent, eine hohe Spezifität zum GHS-Rezeptor und eine Halbwertszeit von ca. 4,7 Stunden aufweist [1]. Eine Cross-Over Studie an acht gesunden Menschen schaute sich an, wie MK-677 auf die Stickstoffbilanz in kalorienreduzierten Phasen wirkt. Dafür wurden die Teilnehmer für 14 Tage auf eine kalorienreduzierte Diät gesetzt, wobei sie in der zweiten Woche MK-677 verabreicht bekamen. Man fand heraus, dass die Teilnehmer in der ersten Woche eine signifikant negative Stickstoffbilanz aufwiesen, wohingegen die Einnahme der Substanz in der zweiten Hälfte des Studienzeitraumes zu einer leicht positiven Bilanz führte [2].

Stickstoff ist ein wesentlicher Bestandteil jeder Aminosäure und die Stickstoffbilanz daher ein klinischer Marker für den Verlust oder die Zunahme von Proteinmasse, beispielsweise in Form von Muskeln. Diese Ergebnisse deuten also darauf hin, dass MK-677 den Muskelabbau im Zuge eines Kaloriendefizits unterdrückt. Bestätigt werden diese Beobachtungen durch eine zweimonatige Doppelblindstudie an 24 gesunden, übergewichtigen Männern im Alter von 19 bis 49 Jahren, wobei die MK-677 Gruppe (25 Milligramm pro Tag) ganze drei Kilogramm fettfreie Masse gegenüber der Placebogruppe aufbaute. Außerdem stiegen die Serum-Spiegel an HGH, IGF-I, and IGF-binding protein-3 sowie der Grundumsatz in Folge der gesteigerten fettfreien Körpermasse. Veränderungen der Körperfettmasse konnten hingegen nicht gezeigt werden [3].


Das sind SARMs und so wirken sie!


Drei Kilogramm in zwei Monaten. Davon können die meisten von uns nur träumen. Man sollte dabei jedoch bedenken, dass diese Studie an übergewichtigen, nicht trainierenden Probanden durchgeführt wurde. Ein langjähriger Athlet sollte nicht dieselben Ergebnisse voraussetzen.

Einige weitere Untersuchungen befassten sich mit der Frage, ob MK-677 positive Eigenschaften auf den Knochenstoffwechsel hat. Theoretisch sollte eine gesteigerte Wachstumshormonausschüttung dem Aufbau, dem Erhalt und der Regeneration einer gesunden Knochenstruktur zuträglich sein. Es konnte gezeigt werden, dass die Einnahme von MK-677 einige Marker des Knochenstoffwechsels verbessert sowie die Ausschüttung von IGF-1 steigert, was unter anderem zu einer verbesserten Heilung von Knochenbrüchen führt [4, 5, 6].

Zwei dieser Studien untersuchten dies im Speziellen an Brüchen des Beckenknochens. Zugegeben, diese Studien beschränken sich auf ältere Menschen und Daten zu jungen Sportlern sind nicht verfügbar, dennoch zeigen sie, dass MK-677 dem Knochenstoffwechsel beim Menschen zuträglich ist. Ein Vorteil, der für viele Sportler sicherlich nicht irrelevant sein dürfte.


Die Geschichte hinter SARMs


Eine Langzeitstudie, die den Einfluss von 25 Milligramm MK-677 über einen Zeitraum von zwei Jahren an 65 gesunden, älteren Menschen zwischen 60 und 81 Jahren untersuchte, kam zu dem Schluss, dass die Einnahme des Stoffes die körpereigene Ausschüttung von Wachstumshormon und IGF-1 auf das Niveau von jungen Erwachsenen anhebt, ohne dabei zu ernsthaften Nebenwirkungen zu führen [7]. Diese Studie wird oftmals als Argument dafür verwendet, dass MK erst ab einem gewissen Alter effektiv sei, wenn die körpereigene Wachstumshormonausschüttung sinkt. Eine weitere, oben zitierte Untersuchung beinhaltete jedoch Probanden im Alter von 19 bis 49 Jahren und berichtet von ähnlichen Ergebnissen, wenn auch keine Korrektur nach Alter durchgeführt wurde [3].

Allerdings befasste sich eine andere Forschungsarbeit mit der Frage, ob MK-677 das Schlafverhalten von jüngeren und älteren Probanden beeinflussen kann. Dabei wurden acht jüngere Personen im Alter von 18 bis 30 Jahren und sechs ältere Personen zwischen 65 und 71 Jahren jeweils mit 25 Milligramm Nutrabol am Tag behandelt. Im Zuge dessen konnten in beiden Gruppen deutliche Verbesserungen des Schlafverhaltens beobachtet werden. Zusätzlich wurde die Ausschüttung von HGH und IGF-1 (insulinähnlicher Wachstumsfaktor 1) gemessen [8].

HGH wird typischerweise pulsartig ausgeschüttet, wobei sich die Häufigkeit der Pulse bei den jungen Probanden erhöhte, jedoch nicht die Gesamtmenge an Wachstumshormonen über einen Zeitraum von 24 Stunden. Dennoch konnte mit steigender Dosis eine verstärkte IGF-1 Produktion nachgewiesen werden. Im Gegensatz dazu waren 25 Milligramm MK-677 bei den älteren Studienteilnehmern dazu in der Lage, sowohl den HGH-Spiegel als auch IGF-1 signifikant in die Höhe zu treiben [8].


Dorian Yates über Steroide, Wachstumshormone und Gesundheit


Die Bildung von IGF-1 wird durch HGH stimuliert und reguliert und ist wesentlich am Aufbau und an der Reparatur von Muskel- und Knochengewebe beteiligt, weshalb sowohl exogen zugeführtes HGH als auch IGF-1 mittlerweile zum Arsenal der chemischen Kriegsführung von so manchem Profisportler zählt [9]. Exogen zugeführtes IGF-1 führt dabei nicht nur zum Dickenwachstum bereits bestehender Muskelfasern (Hypertrophie), sondern auch zur Ausbildung von Satellitenzellen [10]. Diese spezielle Art von Zellen dient dem Körper als Reservoir für Zellkerne sowie als Vorläuferzellen für neue Muskelfasern.

Während wir im Erwachsenenalter mit klassischem Training fast ausschließlich die Hypertrophie beeinflussen können, kann eine erhöhte Wachstumshormonausschüttung über IGF-1 damit potenziell auch zur Ausbildung neuer Muskelfasern (Hyperplasie) dienen [11]. Diese neuen Muskelfasern sind jedoch zunächst sehr klein und müssen durch Training, Ernährung und eventueller Zuhilfenahme von anabolen Substanzen wie echten SARMs vergrößert werden, um einen Effekt auf die Volumenzunahme des gesamten Muskels zu erzielen.

Diese Prozesse durch eine gesteigerte endogene Produktion mithilfe von Stoffen wie MK-677 herbeizuführen, ist ein äußerst interessantes, therapeutisches Ziel zur Steigerung der körperlichen Leistung und Behandlung von Krankheiten. Doch frei von Nebenwirkungen ist auch MK-677 nicht ganz.

Die wohl offensichtlichste Nebenwirkung ist ein gesteigerter Appetit. MK-677 ist ein direkter Agonist zum Rezeptor des „Hungerhormons“ Ghrelin, was einen Teil der Wirkungsweise hinter MK-677 erklären könnte. Ein hoher Ghrelinspiegel führt ebenfalls zu einer verstärkten Ausschüttung von HGH [12, 13]. In einer bereits zitierten Studie von Nass und Kollegen trat diese Nebenwirkung bei 29 von 43 Probanden auf, die MK-677 eingenommen hatten, und verschwand nach ein paar Monaten der Einnahme wieder [7].

Weiterhin wurde in Studien von vermehrten Wassereinlagerungen, erhöhtem Cortisol und Prolaktin sowie gesenkter Insulinsensitivität berichtet [2, 3, 4, 5, 6, 7, 14]. Nicht immer waren diese Ergebnisse jedoch statistisch signifikant oder nennenswert ausgeprägt. Eine gesenkte Insulinsensitivität konnte beispielsweise nur an älteren oder übergewichtigen Probanden festgestellt werden. Sport an sich, egal ob Ausdauer oder Kraft, steigert aber allein schon die Insulinsensitivität und könnte den Einfluss von MK-677 wieder ausgleichen. Anhänger von sehr kohlenhydratreichen Ernährungsweisen sollten dennoch ihren Nüchternblutzucker überwachen. Um die Insulinsensitivität zu verbessern, könnte MK-677 mit GW-501516 kombiniert werden, welches wir im nächsten Teil dieser Reihe besprechen werden.

Vorteile von MK-677

  • Gesteigerter Muskelaufbau
  • Verbesserter Schlaf
  • Unterstützung des Knochenstoffwechsels
  • Senkung des LDL-Cholesterins
  • Keine Suppression der körpereigenen Testosteronproduktion

Nebenwirkungen von MK-677

  • Gesteigerter Appetit
  • Mögliche Wassereinlagerungen
  • Mögliche Reduktion der Insulinsensitivität

Einnahme und Dosierung von MK-677

  • Generell: 25 bis 50 Milligramm pro Tag
  • Masseaufbau: Bis 50 Milligramm pro Tag
  • Sauberer Masseaufbau: 25 bis 5o Milligramm pro Tag
  • Diät: 25 Milligramm pro Tag

Anwender von MK-677 berichten zunächst von einem enorm gesteigerten Hungergefühl. Während das für den einen Sportler von Vorteil sein kann, ist es für andere eher als Nachteil zu betrachten, je nachdem, in welcher Phase man sich befindet und wie schwer es einem generell fällt, genügend Kalorien aufzunehmen. Allerdings scheint der gesteigerte Hunger nach zwei bis drei Wochen der Einnahme zurückzugehen. Weiterhin berichten einzelne Athleten von leicht gesteigerten Wassereinlagerungen, was ebenfalls eine Nebenwirkung von exogen zugeführtem HGH darstellt. Es ist nicht direkt bekannt, auf welchem Wege MK-677 zu vermehrter Wasserspeicherung führt, doch es deutet auf seine Wirksamkeit bei der Steigerung der menschlichen Wachstumshormonausschüttung hin. Anwender berichten, dass diese Nebenwirkung, genau wie der gesteigerte Hunger, mit der Zeit verschwindet.

Weitere positive Eigenschaften sind eine verbesserte Regeneration von Muskeln, aber auch Gelenken und Bändern sowie ein sehr tiefer und erholsamer Schlaf. Diese beiden Vorteile können darüber hinaus in direktem Zusammenhang stehen, da die Hauptregenerationsphase des Körpers bekanntlich im Schlaf stattfindet. Einzelne Anwender berichten jedoch auch von gesteigerter Müdigkeit wenige Stunden nach der Einnahme. Wer mit verstärktem Hunger und/oder Müdigkeit zu kämpfen hat, dem wird empfohlen, MK-677 am Abend vor dem Schlafengehen einzunehmen. Es wird berichtet, dass dann auch der Hunger kein Problem mehr darstellt.


Die aktuelle Rechtslage und Deutschland und den USA


Diskussionen im Internet berichten davon, dass MK-677 mit dem Stoff Huperzin A kombiniert werden soll. Der natürliche Gegenspieler des menschlichen Wachstumshormon (Somatropin) ist das Somastatin. Huperzin A, ein Stoff, der in Pre Workout Boostern auch aufgrund seiner konzentrationsfördernden Wirkung eingesetzt wird, soll die Ausschüttung von Somastatin hemmen und dadurch zu einer weniger gehemmten Ausschüttung von HGH führen. Die Meinungen dazu gehen jedoch stark auseinander und auch verlässliche Studien gibt zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

Achtung: Personen, die in ihrem Leben bereits unter einer Krebserkrankung litten, sollten auf keinen Fall Substanzen zuführen, die den Wachstumshormonspiegel im Blut steigern. Körpereigenes Wachstumshormon ist nicht selektiv und wirkt auf jegliche Art von Zellen, darunter auch Krebszellen. Die Studienlage über den Einfluss von Wachstumshormon auf die Proliferation der meisten Arten Tumorzellen ist nicht eindeutig, da viele Vertreter nicht über entsprechende Rezeptoren zu verfügen scheinen. Allerdings besteht eine starke Korrelation von IGF-1 und Prostatakrebs [15]. Kann eine Krebserkrankung nicht mit großer Sicherheit ausgeschlossen werden, wäre es nicht ratsam, sein Leben aufs Spiel setzen für ein paar Prozent mehr Muskelwachstum!

Auch wenn MK-677 kein echtes SARM ist, da es über einen anderen Wirkmechanismus verfügt, wird es oftmals trotzdem in diese Stoffklasse eingeordnet. Dennoch lassen sich sehr viel mehr Studien über diese Substanz finden als über Ostarin und Co., die fast ausschließlich positive Effekte attestierten. Nichtsdestotroz wurde die Forschung an dem Molekül eingestellt, da die zuständigen Behörden die Wiederherstellung der normalen Wachstumshormonausschüttung bei älteren Menschen nicht als legitime Funktion der Medizin ansieht.

Im Anti-Doping-Gesetz wird MK-677 der Stoffklasse der „Wachstumshormon Releasingfaktoren“ zugeordnet. Aus diesem Grund liegt die definierte, nicht geringe Menge bei lediglich 1,5 Milligramm. Abgesehen von dieser Höchstmenge für den Besitz gelten für MK-677 die gleichen rechtlichen Regelungen wie für echte SARMs, wie wir sie bereits thematisiert haben.


Literaturquellen:

  1. Sigalos, John T., and Alexander W. Pastuszak. „The Safety and Efficacy of Growth Hormone Secretagogues.“ Sexual Medicine Reviews (2017).
  2. Murphy, M. G., et al. „MK-677, an orally active growth hormone secretagogue, reverses diet-induced catabolism.“ The Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism 83.2 (1998): 320-325.
  3. Svensson, J., et al. „Two-month treatment of obese subjects with the oral growth hormone (GH) secretagogue MK-677 increases GH secretion, fat-free mass, and energy expenditure.“ The Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism 83.2 (1998): 362-369.
  4. Murphy, M. G., et al. „Oral Administration of the Growth Hormone Secretagogue MK‐677 Increases Markers of Bone Turnover in Healthy and Functionally Impaired Elderly Adults.“ Journal of bone and mineral research 14.7 (1999): 1182-1188.
  5. Bach, Mark A., et al. „The Effects of MK‐0677, an Oral Growth Hormone Secretagogue, in Patients with Hip Fracture.“ Journal of the American Geriatrics Society 52.4 (2004): 516-523.
  6. Adunsky, Abraham, et al. „MK-0677 (ibutamoren mesylate) for the treatment of patients recovering from hip fracture: a multicenter, randomized, placebo-controlled phase IIb study.“ Archives of gerontology and geriatrics 53.2 (2011): 183-189.
  7. Nass, Ralf, et al. „Effects of an oral ghrelin mimetic on body composition and clinical outcomes in healthy older adults.“ Ann Intern Med 149.9 (2008): 601-611
  8. Copinschi, Georges, et al. „Prolonged oral treatment with MK-677, a novel growth hormone secretagogue, improves sleep quality in man.“ Neuroendocrinology 66.4 (1997): 278-286
  9. Velloso, C. P. „Regulation of muscle mass by growth hormone and IGF‐I.“ British journal of pharmacology 154.3 (2008): 557-568
  10. Philippou, Anastassios, and Elisabeth R. Barton. „Optimizing IGF-I for skeletal muscle therapeutics.“ Growth Hormone & IGF Research24.5 (2014): 157-163
  11. Snijders, Tim, et al. „Satellite cells in human skeletal muscle plasticity.“ Frontiers in physiology 6 (2015).
  12. Bennett, Kirstie A., et al. „Growth hormone secretagogues and growth hormone releasing peptides act as orthosteric super-agonists but not allosteric regulators for activation of the G protein Gαo1 by the ghrelin receptor.“ Molecular pharmacology 76.4 (2009): 802-811.
  13. Takaya, Kazuhiko, et al. „Ghrelin strongly stimulates growth hormone release in humans.“ The Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism 85.12 (2000): 4908-4911.
  14. Sevigny, J. J., et al. „Growth hormone secretagogue MK-677 No clinical effect on AD progression in a randomized trial.“ Neurology 71.21 (2008): 1702-1708.
  15. Witsch, Esther, Michael Sela, and Yosef Yarden. „Roles for growth factors in cancer progression.“ Physiology 25.2 (2010): 85-101.


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