Bostin Loyd: „IFBB Pros sind die größten Pussies überhaupt!“


Bei der New York Pro, ausgetragen am vergangenen Wochenende, gab es durchaus den einen oder anderen Aufreger. Unter anderem sorgte Regan Grimes mit seiner spontanen Entscheidung, doch in der Classic Physique an den Start zu gehen, für offene Münder. Als der gebürtige Kanadier dann noch siegreich von der Bühne ging, war die Überraschung perfekt. Ebenfalls für verdutzte Sergio Oliva Jr., der kurzfristig ankündigte, seinen Titel in White Plains verteidigen zu wollen. Die Ironie hinter seiner Aussage verstanden unzählige Fans und Follower des US-Amerikaners nicht. Deutlich verständlicher drückt sich hingegen Bostin Loyd aus, der ein bestimmtes Verhalten kritisch beäugt – wenn man es eher vorsichtig formulieren möchte!

In einem Beitrag auf seinem privaten Facebook Profil geht Bostin Loyd nun mit einigen Athleten hart ins Gericht. Demnach seien IFBB Pros ihm zufolge die größten Pussies überhaupt. Entschuldigende Aussagen wie „es sei eine harte Vorbereitung gewesen“ oder „es habe andere Dinge im Leben gegeben“ höre man als Erklärung für eine schlechte Form häufiger. Der US-Amerikaner betont, dass man als professioneller Bodybuilder das leichteste Leben habe, da man lediglich essen und trainieren müsse. Er selbst sei dankbar, dies tagtäglich so machen zu können, gebe es doch auf der anderen Seite einige Menschen, die wirkliche Probleme hätten.

Wenn man nicht bis zum bitteren Ende diäten und in Topform beim Wettkampf erscheinen wolle, dann solle man schlichtweg zugeben, versagt und schlecht ausgesehen zu haben. Stattdessen könne man laut Bostin Loyd einfach Fotos mit darüber gelegtem Filter veröffentliche, wie auch er es mache, um sich als Marke interessant zu machen. Im Jahr 2015 habe der Bodybuilder ebenfalls Hindernisse gehabt, konnte aber Nahrung, Steroide und Gym Mitgliedschaft dennoch bezahlen. Wenn man sich wie „matschige Kekse“ auf der Bühne präsentiere, dann sei dies ausschließlich der eigene Fehler. Man müsse Mann sein und sich verbessern.


Bostin Loyd: „Wahre Champions bringen ihre Leistung überall!“


Wen aber meint Bostin Loyd mit seinen Vorwürfen? Mitunter Jon Delarosa, den der 26-Jährige in den Kommentaren zum besagten Facebook Beitrag erwähnt. In diesem Fall bezieht sich das Ganze aber eher auf dessen Trainer Justin Miller, der sich auf Instagram förmlich für die Form seines Schützlings entschuldigt. Noch im Vorjahr konnte der diesjährige Fünfte sich bei der New York Pro auf dem zweiten Platz einreihen und verpasste im direkten Duell mit Sergio Oliva Jr. nur knapp den Sieg. Wie Bostin kritisiert, sei der mehrmalige Mr. Olympia Teilnehmer nicht etwa weich, sondern fett und in der schlechtesten Form seiner Karriere gewesen, was Justin in einem weiteren Kommentar nicht wirklich verneint.

Mit seinen Athleten erwischte Justin Miller insgesamt ein ziemlich gebrauchtes Wochenende. Nicht nur, dass Jon Delarosa als Mitfavorit in der offenen Klasse nur auf dem fünften Platz landete. Auch Steve Laureus, der als Bodybuilder mit klassischer Linie den Sprung von der Classic Physique in die 212er Klasse gewagt hatte, schnitt bei der New York Pro äußerst schlecht ab. „Mr. Propahhh“ wurde nämlich 14. und schrammte damit nur knapp am geteilten letzten Platz vorbei.

Unter dem Strich bleibt also festzuhalten, dass Bostin Loyd die Einstellung heutiger IFBB Pros missfällt, was er beispielsweise an den Entschuldigungen festmacht, die für eine schlechte Form bei einem Wettkampf herangezogen werden. Damit schießt der US-Amerikaner direkt in Richtung von Jon Delarosa, stellt aber gleichzeitig ohne weitere Namen zu nennen klar, dass Instagram derzeit wieder voll von derartigen Ausreden sei!

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