Cellucor sorgt für Lacher mit Übersetzungsfehler


Cellucor ist ein hierzulande nicht gänzlich unbekannter Hersteller, der vielen Fitnessbegeisterten insbesondere aufgrund der verschiedenen Versionen seines Pre Workout Boosters C4, aber auch beispielsweise wegen dem BCAA Produkt Alpha Amino geläufig sein dürfte. Selbstverständlich macht das US-Unternehmen zur Vergrößerung seines Marktanteils in Deutschland ebenfalls Werbung für einige seiner Supplements. Dabei ist der amerikanischen Marke allerdings Anfang des Jahres ein kleiner und lustiger Fauxpas unterlaufen, den wir euch nicht vorenthalten möchten!

Im Magazin “Muscle & Fitness” schaltete Cellucor im vergangenen Januar eine ganzseitige Werbekampagne zu seinem Fatburner Super HD, auf dem die gesponserte Athletin Jen Jewell zu sehen ist. Das allein ist jedoch überhaupt nicht das Problem, denn das Foto ist professionell und durchaus ansehnlich. Für die Leser der Zeitschrift deutlich unverständlicher war der Slogan “Kein Sieb benötigt“, der wohl für nicht gerade wenige verdutzte Blicke gesorgt haben muss. Was soll das Ganze aber bedeuten? Ein tieferer Sinn ist dahinter nicht zu erkennen und den gibt es auch gar nicht, denn die Botschaft ist relativ einfach zu erklären.

Es handelt sich dabei scheinbar schlichtweg um eine fehlerhafte Übersetzung aus dem Englischen. Cellucor hatte sich wohl im Originaltext einem Wortspiel aus dem Produktnamen und “High Definition”, in Verbindung mit Bildschirmen und ihrer hohen Auflösung bekannt, bedienen wollen. Gleichzeitig wird das Wörtchen “definiert” auch in der Fitness Szene verwendet, um einen niedrigen Körperfettanteil zu beschreiben. Im Englischen hatte der Slogan “No screen needed” gelautet, was der Übersetzer wegen der aller Voraussicht nach fehlenden Fachkenntnis letztlich mit “Kein Sieb benötigt” statt korrekterweise mit “Kein Bildschirm benötigt” übersetze. Zum besseren Verständnis: Wirft man einen Blick in ein Wörterbuch, ließe sich “screen” auch mit “Sieb” übersetzen, nur eben nicht in diesem Zusammenhang.

Unter dem Strich wäre allerdings auch “Kein Bildschirm benötigt” sicherlich nicht die beste Wahl gewesen, obwohl man es ohne jeden Zweifel besser verstanden hätte als der letztlich im deutschen Magazin gedruckte Slogan. Es bietet sich definitiv an, einen Übersetzter mit Fachkenntnis heranzuziehen, der sich im Zweifel für eine freiere Übersetzung entscheidet, um Leser und potenzielle Kunden mit einer Werbeanzeige nicht zu verwirren!

Quelle: uepo.de




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