#changetheindustry: Darum trat Christian Wolf in die Öffentlichkeit!


Vor ungefähr einem Jahr gab es sicherlich den einen oder anderen Szeneinteressierten, der sich völlig zurecht die Frage stellte, wer eigentlich Christian Wolf ist. Der heutige BWL Student fing nämlich genau zu diesem Zeitpunkt an, unter anderem die Veröffentlichungen von Doc Alex, wie er sich damals noch nannte, kritisch zu hinterfragen und mit wissenschaftlichen Fakten zu widerlegen. Obwohl sich der YouTuber mittlerweile in der deutschen Fitness Branche mehr oder weniger etabliert hat, herrschen noch immer einige Unklarheiten in Bezug auf seine Person. In einem eigenständigen Video offenbart Christian nun detaillierter die Beweggründe, aus denen er sich für einen Schritt in die Öffentlichkeit entschied!

Zunächst erklärt Christian Wolf, dass er nach dem Abitur eigentlich in die Unternehmensberatung habe gehen wollen, sich aber dann für ein Medizinstudium entschieden hätte, um seinen guten Schnitt nicht zu verschwenden. Als es ihm dann von Semester zu Semester schlechter ging, Lethargie und Depression eingeschlossen, soll sich ihm die Frage nach dem Warum gestellt haben, da prinzipiell im Alltag kein Anlass dafür zu finden gewesen sei. Nach der Diagnose der klinischen Depression hätten seine Eltern dann die Reißleine gezogen und ihn aus dem Studium genommen.

Der damals schon leidenschaftliche Kraftsportler ließ als erste Konsequenz seinen Testosteronwert bestimmen, der bei lediglich 0,3 lag – bei einem Referenzbereich, der von 2,49 bis 8,36 reicht. Ein guter Arzt hätte Christian Wolf zufolge viel früher und anhand alter Blutanalysen erkennen können, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. 

Im Anschluss daran habe der YouTuber zahlreiche Endokrinologen in ganz Deutschland besucht. Vor einer empfohlenen Testosteronersatztherapie sei es dann sein Vorhaben gewesen, Spermien einzufrieren, um später Kinder bekommen zu können. Außerdem war ihm bereits zu diesem Zeitpunkt klar, dass es das mit den Ambitionen im Natural Bodybuilding, die man mit einem solch niedrigen Hormonlevel wohl ohnehin nicht hätte großartig intensivieren können, gewesen sein dürfte.

Als das Ergebnis der abgegebene Probe seines Ejakulats von der Analyse zurückkam, wurde ersichtlich, dass darin keine Spermien zu finden waren und er als zeugungsunfähig galt. Nach nahezu unendlicher Suche habe der jetzige BWL Student jedoch einen Arzt gefunden, der seine selbst recherchierten Praktiken immerhin ansehen wollte. Es war auch dieser Mediziner, der ihm letztlich HCG und HMG verschrieb, wodurch er wieder fertil wurde, Spermien einfrieren und daraufhin mit der geplanten Ersatztherapie beginnen konnte.



Auch grundsätzliche Probleme mit der Testosteronersatztherapie spricht Christian Wolf in seinem Video an. Demnach würden gerne lange Ester und Gels verschrieben werden, bei deren Konsum absehbar sei, wann es den Patienten wieder schlechter gehe. Man müsse einen riesigen Kampf ausfechten, um eine sinnvolle Testosteronersatztherapie zu bekommen. Seiner Ansicht nach liege diese bei zwei Injektionen mit Testosteron Enantat pro Woche für eine Gesamtmenge von 100mg. Damit würden die meisten Personen in den Referenzbereich kommen. Bei ihm selbst werde auf ähnliche Weise vorgegangen.

Zwei Wochen nach Beginn der Therapie seien die Lethargie und die Depression verschwunden und er habe ein ganz anderes Leben führen können. Gerade aufgrund der Mythen in diesem Bereich wolle er Aufklärung betreiben. So sei es beispielsweise nicht wie oft kolportiert so, dass die eigene Hormonproduktion durch eine Ersatztherapie wieder anlaufe. Christian Wolf gibt zu, dass er seinen „Konsum“ zu seinem Vorteil geheim halten könnte, dies aber nicht wolle, da es ihm ein persönliches Anliegen sei, mit Falschaussagen aufzuräumen. Der neutrale Beobachter könne dadurch sicherlich verstehen, warum der BWL Student so eine Abneigung gegen Inkompetenz habe. Allgemein betrachtet gebe es viele Menschen, die einen Beruf ausüben, von dem sie keine Ahnung hätten, was dann wiederum zu einscheidenden Situationen im Leben von Patienten führen könne.

Nach Besserung seiner gesundheitlichen Lage habe Christian Wolf sein BWL Studium in Mannheim begonnen, womit er nach diesem Semester fertig sei. Danach wolle der YouTuber sein Medizinstudium wieder aufnehmen, weil er mittlerweile wisse, wo er hinwolle. Wegen dem persönlichen Bezug zur Thematik möchte er in die Endokrinologie gehen und Menschen helfen. In diesem Zusammenhang begrüße er es, dass eine Bewegung entstehe und sogar größere Personen in der Fitness Branche ähnlich denken beziehungsweise etwas verändern wollen.

Abschließend gibt Christian Wolf zu verstehen, dass es im Grunde genommen egal sei, ob jemand nun Steroide nehme oder nicht. Der Konsum leistungssteigernder Substanzen allein liefere keinen Grund, eine Person als inkompetent darzustellen. Unter dem Strich müsse man stets bewerten, welche Aussagen gewisse Protagonisten treffen und daraufhin Belege für diese einfordern!

Wer sich noch detaillierter für die Person Christian Wolf interessiert, dem sei unser ausführliches Interview mit ihm ans Herz gelegt!

2 comments

  1. Niko

    Trotzdem kann man ihn nichts abgewinnen, er ist einfach nur ein Abzocker und Betrüger (RoadToGlory) und von seiner Zeit aus CSGO.

    Gesendet am 13. März 2018
    • Maik

      Du regst dich darüber auf, dass er die Abzocke von Road to Glory aufgedeckt hat und auch sonst in der Szene für Aufklärung sorgt? Dumme wird es wohl immer geben

      Gesendet am 13. März 2018

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