Trotz brutaler Niederlage

Conor McGregor verdient Millionen und sieht sich selbst als Sieger


Zweifellos gehört Conor McGregor zu den ganz großen Namen im Kampfsport und ist in seiner Liga, dem Ultimate Fighting Championship, kurz UFC, ein absoluter Superstar. Doch in der Nacht zum vergangenen Sonntag musste sich der Ire gegen den bisher ungeschlagenen Khabib Nurmagomedov geschlagen geben. Bereits in der vierten Runde hatte der Russe McGregor soweit, dass sich dieser in einem Würgegriff wiederfand, aus dem er sich nicht mehr befreien konnte. Somit musste er sich letztendlich geschlagen geben und musste abklopfen.

Doch damit war dieser Kampf noch lange nicht vorbei. Nachdem sich Nurmagomedov dem Sieg sicher war, nahm er seinen Mundschutz, warf ihn in die Ecke und sprang über den Rand des Octagon in das Betreuerteams von McGregor, wo er wild um sich prügelte. Erst die Sicherheitskräfte konnten diesen Brandherd zunächst unter Kontrolle bringen. In der Zwischenzeit kletterten Anhänger des Russen jedoch in den Ring und schlugen auf den wehrlosen Verlierer des Kampfes ein. Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass sich beide Lager schon seit Längerem auch abseits des Rings bekämpfen. Erst im April kam es zu einem Angriff auf einen UFC-Bus, in dem unter anderem der bisher ungeschlagene Russe saß. Diese Attacke verübte niemand geringeres als McGregor selbst, zusammen mit seinem Team.


Nach Attacke auf einen Bus: Conor McGregor in Polizei-Gewahrsam?!


Man sollte meinen, dass der Sieg Nurmagomedov’s ein guter Zeitpunkt gewesen sei, die Rivalität zwischen den beiden zu beenden. Schließlich verdienten beide Kämpfer an diesem Abend Beträge im Millionenbereich, völlig unabhängig vom Ausgang. Bereits im Vorfeld stand fest, dass der irische Superstar für diesen Fight eine Antrittsgage von drei Millionen US-Dollar erhält, wohingegen sein Gegner eine Million US-Dollar weniger bekam. Zwar wurde auf eine Siegprämie verzichtet, doch erhielten beide Sportler Anteile aus den Pay-per-View-Verkäufen was auf Grundlage der Einschaltquoten eines Kampfes diesen Kalibers, die Antrittsprämie recht gering wirken lassen dürfte. Hinzu kommen die üblichen Sponsorengelder, sowie Bonuszahlungen. Bereits im Vorfeld erklärte der 30-jährige McGregor, dass er insgesamt mit Einnahmen von 50 Millionen US-Dollar, nur für dieses Match, rechne. In einer Pressekonferenz antwortete der von RYSE gesponserte Ire auf die Frage, wann er erwarte Milliardär zu sein: „mit 35 Jahren„.

Die Niederlage gegen seinen russischen Rivalen war für Conor McGregor sicherlich nicht nur körperlich schmerzhaft, sondern trifft ihn sicherlich auch tief ins Herz. Dennoch sieht sich der 30-Jährige laut einem Posting auf Instagram als Sieger. Zwar sahen er und sein Team von einer Anzeige aufgrund der Ausschreitungen ab, doch drohen seinem Rivalen dennoch strafrechtliche Konsequenzen. Unter anderem könnte ihm künftig die Einreise in die USA verwehrt werden, sodass er seinen Titel nicht verteidigen kann. McGregor schrieb dazu übersetzt: „Wir haben vielleicht diesen Kampf verloren, aber die Schlacht gewonnen. Der Krieg geht weiter.“


Quellen:

gnp1.de/mma/ufc-news/news/ufc-229-gehaelter-so-viel-werden-mcgregor-und-nurmagomedov-heute-nacht-verdienen/

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