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Tim Gabel analysiert

Darum ist Lazar Angelov auf „Stoff“?!


Obgleich es heutzutage mehr Fitness Models denn je gibt, wird diese Sparte noch immer von den „alten Hasen“ dominiert. Auch heute sind Personen wie Simeon Panda, Ulisses Jr. oder Lazar Angelov für viele noch immer der Inbegriff von Perfektion, zumindest wenn es um den Körper geht. Dementsprechend hitzig wird diskutiert, ob derartige Leistungen denn, wie in der Vergangenheit teilweise behauptet, ohne die Unterstützung anaboler Steroide erreicht werden können. In einem aktuellen Video analysiert Tim Gabel nun, ob die zuletzt genannte Fitness Ikone natural sei oder ebenfalls nachhelfe.

„Warum Lazar Angelov auf Stoff ist“ – So lautet der Titel des Videos, in welchem Tim Gabel eben jenes Thema differenziert erörtern wolle. Wie der Fitness YouTuber gleich zu Beginn gesteht, habe er sich bewusst für diese polarisierende Überschrift entschieden, wolle im Rahmen seiner Ausführungen aber sachlicher bleiben. Da Lazar Angelov auch für ihn lange Zeit ein großes Idol war, wolle er ihn nicht beschuldigen, sondern lediglich erklären, ob ein solcher Körper natural erreichbar istoder nicht. Wirklich wissen könne man es ohnehin niemals.

Eine einfache Methode, um zu prüfen, ob der jeweilige Athlet tatsächlich leistungssteigernde Substanzen konsumiere, sei die Berechnung des FFMI Werts. Laut diesem Ansatz werde die „naturale Grenze“ bei 25 gezogen. Im Fall von Lazar Angelov liege die Herausforderung nicht etwa in der Berechnung, sondern in der unzuverlässigen Datenlage. Mehreren Quellen zufolge soll der gebürtige Bulgare zwischen 88 und 92 Kilo schwer sein und einen Körperfettanteil von vier bis sechs Prozent haben. Vor allem der zuletzt genannte Wert sei Tim Gabel zufolge deutlich zu niedrig, Acht bis zwölf Prozent seien hingegen realistisch. Je nachdem, welche Daten man in die Formel einsetze, ergebe sich gepaart mit der Körpergröße von 1,80 Meter ein FFMI zwischen 23,9 und 26,11.


Was ist der FFMI und wie rechnet man ihn aus?


Auch der vergleichsweise lange Zeitraum, der die körperliche Entwicklung des früheren Wettkampfbodybuilders dokumentiert, könnte ein Indiz dafür sein, dass Lazar nicht durch Steroide zu dem Athleten wurde, der er ist. Allerdings sei dies noch lange kein valider Beweis dafür, dass das Fitness Model tatsächlich natural ist. Darüber hinaus habe der Sportler offensichtlich eine herausragende Genetik und veröffentliche, wie fast alle Instagram Stars, vornehmlich Bilder „auf Pump“ und mit optimalen Lichtverhältnissen. Wie auf anderen Fotos zu erkennen ist, wirke der Bodybuilder in normaler Kleidung außerhalb des Studios längst nicht mehr so beeindruckend.

Viele Kritiker würden zudem das Argument anführen, dass sich Lazar nach seiner Verletzung vor wenigen Jahren binnen kürzester Zeit zurück zu alter Stärke entwickelte. Dies sei angeblich allein dem Medikamentenmissbrauch geschuldet. Obgleich Steroide eventuell eine Rolle gespielt haben könnten, sei jene Transformation vornehmlich dem „Muscle Memory Effect“ geschuldet, so Tim Gabel. Nichtsdestotrotz gebe es auch zahlreiche Indizien, die den Steroidkonsum vermuten ließen.


Lazar Angelovs Transformation nach seinen Operationen!


Beispielsweise habe Tim den Instagram Star damals für einen FIBO Auftritt angefragt und vom Management lediglich die Rückmeldung erhalten, dass sich der Bodybuilder derzeit in einer „Offseason“ befinde und für eine solche Veranstaltung körperlich nicht bereit sei. Außerdem wisse der YouTuber aus eigener Erfahrung, dass es in der Branche Gang und Gebe ist, sich vor Events oder Shootings mittels leistungssteigernder Substanzen in Topform zu bringen.

Auch sein Bauchgefühl sage ihm, dass der Einsatz von Steroiden durchaus denkbar sei. Dennoch betont Tim, dass der Körper des Bulgaren sehr wohl auf naturalem Wege erreicht werden könne. Absolute Ausnahmegenetik und jahrelange Disziplin seien hier jedoch die Vorraussetzung. Aufgrund der mangelnden „Datenlage“ zu Lazar Angelov könne aber trotzdem kein klares Urteil gefällt werden.

In diesem Video erklärt Tim Gabel also ausführlich die Argumente, die für beziehungsweise gegen den Steroidkonsum von Lazar Angelov sprechen würden. Im Endeffekt wisse die Wahrheit wohl nur der Sportler selbst. Ungeachtet dessen liege es durchaus im Bereich des Möglichen, dass ein solcher Körper ohne den Einsatz verschreibungspflichtiger Medikamente erarbeitet werden könne.

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