Beschlossene Sache?

Flex Lewis kündigt Start in der offenen Klasse an!


Den ersten Platz beim Mr. Olympia 2018 holte sich Flex Lewis, ohne dabei in Schwierigkeiten zu geraten. Im Rahmen seines letzten Auftritts in der 212er Klasse dominierte der gebürtige Waliser erneut nach allen Regeln der Kunst und verließ dementsprechend die Bühne mit seinem insgesamt siebten Titel. Seit der Einführung des um zehn Pfund aufgestockten Gewichtslimits, gab es in Las Vegas keinen anderen Sieger als den IFBB Pro aus Großbritannien, der mit einer solchen Siegesserie guten Gewissens abtreten kann. Zu seiner Zukunft im professionellen Bodybuilding äußerte sich der 34-Jährige selbst bislang aber noch nicht allzu konkret, was sich nun zum Glück seiner Fans änderte!

Über den Sieg von Flex Lewis beim Mr. Olympia 2018 gibt es wohl keine zwei Meinungen. In der 212er Klasse konnte ihm weder Derek Lunsford noch Kamal Elgargni gefährlich werden, weshalb der walisische Bodybuilder am Ende von den Kampfrichtern einstimmig zum verdienten Sieger gekürt wurde. Auch Hadi Choopan, der aufgrund seiner iranischen Staatsbürgerschaft überhaupt nicht in die USA einreisen durfte, hätte es mit Sicherheit schwer gehabt, den amtierenden Champion vom Thron zu stoßen.

Der siebenfache Titelträger ist demnach streng genommen ohne Konkurrenz. Ohnehin presst er sich mittlerweile Jahr für Jahr ins festgelegte Gewichtslimit, obwohl sein bester Look mit einigen Kilos mehr zustande kommt. Neben dem Karriereende schien der Schritt in die offene Klasse die logische Konsequenz. Nur die Bestätigung vom „Welsh Dragon“ himself stand bis dato noch aus.


Flex Lewis sichert sich zum 7. Mal den Titel in der 212er Klasse!


In seiner Instagram Story veröffentlichte Flex Lewis in diesen Tagen jedoch ein Bild, auf dem man eine Waage begutachten kann, die 217 Pfund anzeigt. Der gebürtige Waliser informiert seine Follower über das letzte Fotoshooting nach dem Mr. Olympia und verabschiedet sich gleichzeitig vom „GQ Look“. Man werde ihn das nächste Mal im Jahr 2020 sehen.

Diese Aussage impliziert genau das, was sein Coach bereits vor wenigen Wochen angedeutet hatte. Neil Hill erwähnte damals in einem Kommentar, dass sein Schützling sich, nach dem siebten Titel eine Auszeit nehmen wolle, um die nötige Muskelmasse für einen Start in der offenen Klasse aufzubauen. Dass dies einige Monate in Anspruch nehmen und man den 34-Jährigen nicht direkt im Folgejahr wieder auf der Bühne erwarten können würde, war definitiv vorhersehbar.

Was überall vermutet wurde und sein Trainer schon halb durchsickern ließ, dürfte jetzt noch sehr viel wahrscheinlicher werden. Flex Lewis wird aller Voraussicht nach beim Mr. Olympia 2020 an den Start gehen und versuchen, sich in der offenen Klasse zu behaupten. Es wäre auch in diesem Jahr interessant zu sehen gewesen, wie sich der walisische IFBB Pro neben den Superschwergewichtlern gemacht hätte. Keine Frage, gewonnen hätte er nicht, doch eine Platzierung in der Nähe von William Bonac, der ebenfalls einmal Athlet in der 212er Klasse war, dürfte in jedem Fall möglich gewesen sein!

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