Comeback

Floyd Mayweather steigt gegen Kickboxer in den Ring!


Inzwischen ist Floyd Mayweather 41 Jahre alt und blickt auf eine schillernde Karriere zurück. Als Profi bestritt der US-Amerikaner insgesamt 50 Kämpfe, die er allesamt für sich entscheiden konnte, mehr als die Hälfte davon fanden durch Knockout ein verfrühtes Ende. Bei einer solch erfolgreichen Laufbahn ist es nur nachvollziehbar, dass der mehrfache Weltmeister seine Boxhandschuhe schon 2015 an den Nagel hängen wollte, hatte er zum damaligen Zeitpunkt doch gerade den Rekord von Rocky Marciano egalisiert und einen sportlichen Meilenstein aufgestellt. Den polarisierenden Boxer zog es aber knapp ein Jahr später erneut in den Ring und auch jetzt scheint ihn der Gedanke an eine neue Herausforderung wiederholt gekitzelt zu haben!

Es gab in der jüngeren Vergangenheit zahlreiche Spekulationen darüber, ob es Floyd Mayweather nicht doch noch einmal in den Ring ziehen würde. Neben der Überlegung, einen Rückkampf mit Conor McGregor unter dem UFC-Banner auszufechten und wahrhaftig den Schritt ins Octagon zu wagen, waren auch Mutmaßungen bezüglich eines erneuten Fights gegen Manny Pacquiao stets in der Szene präsent. Gegen den gebürtigen Filipino setzte sich „Money“, so der Spitzname des US-Amerikaners, bereits Anfang Mai 2015 durch.

Nun steht fest: Floyd Mayweather wird erneut in den Ring steigen und es dabei mit Tenshin Nasukawa aufnehmen. Der Japaner ist zwar erst 20 Jahre alt, zählt aber zweifelsohne zu den besten Kickboxern der Welt. Seine Kampfstatistik zeigt eindrücklich, wie viel Gefahr von ihm ausgeht. Alle seiner 27 Fights gestaltete der junge Asiate siegreich, 20 davon durch Knockout, für die er allgemein gefürchtet wird. Nach vier Siegen in vier Kämpfen ist seine Weste auch im MMA bislang weiß geblieben.


Mayweather vs. McGregor: Gerüchte um neuen Kampf im Octagon?!


Der Kampf zwischen Floyd Mayweather und Tenshin Nasukawa soll am 31. Dezember 2018 in Saitama bei Tokio stattfinden, allerdings handelt es sich dabei zum jetzigen Zeitpunkt auch um das einzig bekannte Detail. Noch ist nämlich nicht klar, nach welchen Regeln das Duell der beiden ungeschlagenen Athleten ausgetragen oder in welcher Gewichtsklasse gekämpft wird. Laut Nobuyuki Sakakibara, dem zuständigen Promoter, habe man diesbezüglich definitiv noch Arbeit vor sich.

Während Floyd Mayweather, der für seinen Sieg gegen Conor McGregor offensichtlich 260 Millionen US-Doller einsackte, bei einer Pressekonferenz in Tokio verlauten ließ, dass es ihm nicht ums Geld, sondern um eine gute Show gehe, wittert Tenshin Nasukawa die Chance, beim Event in seinem Heimatland Geschichte zu schreiben. Wie der 20-Jährige erklärt, könne sein Schlag in die Historie des Sports eingehen und einen Athleten zu Fall bringen, der bis dato von keinem Kontrahenten geschlagen wurde.

Aktuell ist kaum vorstellbar, dass sich Floyd Mayweather auf einen Kampf nach Kickbox- oder MMA-Regeln einlassen wird. Ungeachtet dessen dürfte Tenshin Nasukawa, der in seiner Karriere noch keinen Boxkampf bestritten hat, für seinen 21 Jahre älteren Gegner eine größere Gefahr darstellen als Conor McGregor im vergangenen Jahr, denn zusätzlich zur Tritt- ist auch die Schlaghärte des gebürtigen Japaners berüchtigt. Welcher der zwei Kämpfer am Ende seine erste Niederlage im professionellen Sport hinnehmen muss, zeigt sich in knapp zwei Monaten!

Der Kampf zwischen Floyd Mayweather und Tenshin Nasukawa soll am 31. Dezember 2018 stattfinden.

3 comments

  1. Florian

    Nach Boxregeln hat Tenshin keine Chance, es sei denn Mayweather hat *echt* abgebaut.
    Nach Kickbox-Regeln würde ich Mayweather auch vorne sehen, denn auch im Kickboxen ist ein sehr beweglicher Boxer dieser Klasse sehr wahrscheinlich überlegen.
    Nach MMA wäre Nonsens, da beide lieber schlagen bzw. schlagen und kicken. Einzig hier würde ich Tenzin vorne sehen, wenn er Mayweather aushebeln könnte wär’s entschieden, denn der hat ja noch nie am Boden gekämpft und in dem Alter lernt er das nicht mehr. Hut ab, sollte er sich trotzdem darauf einlassen.

    Ich halte nichts von solchen Veranstaltungen. Erinnere mich noch an die frühen K1-Tage, braucht echt kein Mensch. Und der Mayweather sollte auch endlich in Sport-Rente gehen.

    Gesendet am 8. November 2018
    • Andreas

      Da muss ich dir Florian widersprechen. Nach Kickboxregeln würde Mayweather nach der ersten Runde nicht mehr stehen können. Vorausgesetzt dass der Kickboxer gut ist.

      Gesendet am 9. November 2018
      • Florian

        Hallo Andreas,,

        Das werden wir nun nicht mehr herausfinden, der Kampf ist ja abgesagt.
        Ich hätte zu Mayweather tendiert, weil er ein sensationeller Boxer war. Sauschnell einfach. Bleiben die ungewohnten Lowkicks, aber darauf kann man sich vorbereiten.

        Generell sind die meisten Kickboxer im Vergleich zu Boxern einfach taktisch schlecht geschult und v.a. mit den Fäusten (natürlich) stark unterlegen. Und wenn der Boxer Druck macht und in die richtige Distanz kommt, sind Kicks weit weniger hilfreich.
        Ausnahme: Knie. Aber das ist nicht in allen Regelwerken erlaubt.

        Nun habe ich im Laufe der Zeit einige solcher Kämpfe gesehen. Meistens haben die Kickboxer zurecht viel Respekt vor der Schlaghand des Boxers. Wäre nun wichtig, in mit Kicks auf Distanz zu halten. Das machen viel zu wenige und bekommen ordentlich eingeschenkt.

        Will nun keinen Glaubenskrieg anzetteln. Bin ja selber mal Kickboxer gewesen.

        Gesendet am 9. November 2018

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