Hunter Labrada siegt bei der NPC Junior USA!


Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm! – Dieses alte Sprichwort trifft immer dann zu, wenn der Nachwuchs sich dazu entscheidet, einer bestimmten Tätigkeit nachzueifern, für die schon ein Elternteil bekannt war. So kommt es immer wieder vor, dass Söhne von Ärzten sich im späteren Berufsleben auch im Operationssaal wiederfinden oder Kinder von Anwälten sich dazu entscheiden, ihre Karriere in der Justiz zu verfolgen. Ruft man sich ins Gedächtnis, dass gerade im Bodybuilding die Genetik eine nicht zu unterschätzende Rolle spielt, kann man mit Fug und Recht behaupten, dass auch hier großes Nachahmungspotenzial besteht.

Eigentlich ist es verwunderlich, dass nicht viel mehr Athleten den Weg ins Bodybuilding finden, die einen bekannten Nachnamen tragen. Durch die bei ihrer Geburt vererbte Genetik müsste es ein Leichtes sein, es ihrer vorherigen Generation gleich zu tun und die Bühnen dieser Welt zu dominieren.

Trotzdem findet man nur ganz wenige Fälle, in denen sich der Nachwuchs eines ehemaligen Bodybuilders dazu entschließt, eine Karriere im Wettkampfsport zu verfolgen. Einer davon konnte aber erst kürzlich beweisen, dass er viel Potenzial von Mutter Natur und der Genetik seines Vaters mitnehmen konnte.

In den 80er Jahren war Lee Labrada einer der bekanntesten Bodybuilder der Welt. Als direkter Konkurrent es achtmaligen Mr. Olympia Lee Haney wusste er stets mit einer symmetrischen Optik zu überzeugen. Aktuell sieht es so aus, als ob sein Sohn, Hunter Labrada, in die Fußstapfen seines Vaters treten möchte.

Die guten Gene hat Hunter Labrada von seinem Vater Lee.

Wie der Vater, so der Sohn

Betrachtet man die Optik des 26-jährigen Hunter Labrada, erkennt man die unverwechselbare Optik sofort. Seine Form und die Muskelproportionen erinnern an den Lee Labrada, der in den 80er Jahren auf den Bühnen stand.

Weit weg von den Monstern der heutigen Zeit, bringt Hunter eine Form, die einen klassischen Look mit Ästhetik kombiniert und auf den heute allgegenwärtigen Blähbauch verzichtet, mit dem viele Sportler zu kämpfen haben.

Hunter selbst betont, dass er nicht mit dem Bodybuilding angefangen hat, weil er Druck von seinem Vater verspürte. Als dieser seine aktive Karriere beendete, war Hunter gerade einmal zwei Jahre alt und kann sich so überhaupt nicht an diese Zeit erinnern.

Er betreibt das Bodybuilding aus eigenem Willen und mit viel Herzblut. So ist er ein gefragter Personal Trainer, der seine Klienten unter Berücksichtigung einer ausgewogenen Lebensweise betreut.

Der Schritt auf die Bühne

Seine ersten Erfolge auf der Bühne erlangt der in Texas lebende Personal Trainer im Jahr 2016. Dort gelingt es ihm bei der NPC Branch Warren Classic die Men’s Open Heavyweight und die Men’s Overall zu gewinnen.

Im gleichen Jahr sichert er sich auch bei der NPC San Antonio Extravaganza die Men’s Open Heavyweight und knüüft ein Jahr später bei den Dallas Europa Sports Games mit einem Sieg im Overall an seine Erfolge an.

Damit wurden die Weichen für das Wettkampfjahr 2018 gestellt, in dem Hunter die Pro-Card anvisiert. Einen riesigen Schritt hin zum Profi hat er nun mit einem weiteren Clou getan. So konnte er bei der NPC Junior USA dominieren und sich gegen seine Konkurrenten durchsetzen.

Mit der Genetik seines legendären Vaters hat Hunter Labrada die besten Voraussetzungen für eine Karriere im aktiven Wettkampfbodybuilding. Das bestätigt er mit seinem kürzlich erlangten Sieg bei der NPC Junior USA im Overall. Man darf gespannt sein, ob es dem 26-Jährigen gelingt, an die Erfolge seines Vaters anzuknüpfen, die Pro Card zu holen und dann auf den ganz großen Bühnen dieser Welt zu stehen.

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