Julian Zietlow bei Spiegel TV


Dass der Fitness Trend in Deutschland angekommen ist, haben auch die Macher von Spiegel TV erkannt. Im Bericht mit dem Titel „Sixpack per App: Die Deutschen im digitalen Fitness-Wahn“ darf unter anderem eine Spiegel Redakteurin ran und die Freeletics App testen.

Wenn Mainstream Medien über Fitness und Bodybuilding berichten, ist das immer so eine Sache, denn selten sind solche Berichte objektiv und unvoreingenommen. Deutlich wurde das mal wieder am Sonntag bei Spiegel TV. Unter dem Titel „Sixpack per App: Die deutschen im digitalen Fitness-Wahn“ wurde wieder so einiges getestet und in Frage gestellt.

Die blonde Spiegel-Reporterin testet für 15 Wochen die Fitness App Freeletics. Hier wird ohne Geräte versucht sich in Form zu bringen. Die Ausgangsdaten der jungen Frau liegen bei 70 Kg, einem Körperfettanteil von 29 % und den Maßen 90-76-99. Etwas amüsant ist die Aussage nachdem sie das erste Freeletics Workout hinter sich gebracht hat, „und ich habe gedacht ich sei sportlich!“. Naja… hier sprechen wohl die Daten für sich ;)

Nach den 15 Wochen kann die Spiegel Reporterin deutlich sichtbare Erfolge vorweisen. So sieht nicht nur ihr Gesicht weitaus weniger aufgedunsen aus, nein auch der Körperfettanteil ist um 5 % gesunken. Das macht sich natürlich auch bei den Maßen bemerkbar. So ist der Taillenumfang um 2 Zentimeter geringer und die Hosengröße ist nun auch eine Nummer kleiner. Die Waage zeigt nach 15 Wochen Freeletics und sauberer Ernährung 2 kg weniger an. Das klingt erst einmal nach wenig, jedoch wird hier sicher auch das ein oder andere Gramm Muskulatur hinzugekommen sein. Etwas erschreckend ist der Fakt, dass eine junge gesunde Frau so wenig Spaß an körperlicher Bewegung und gesunder Ernährung findet. Dies betont die Reporterin mehr als nur einmal in dem Beitrag deutlich.

Neben einem der Freeletics CEOs kommt auch Julian Zietlow zu Wort. Dieser bietet mit seinem 10 Wochenprogramm eines der erfolgreichsten Abnehmprogramme an. Wie immer hält Julian souverän für den Fitness Sport die Fahne hoch, auch bei kritischen Fragen.

Etwas seltsam sind die Argumentationen von Jack Kahn, welcher sich darüber beschwert, dass im 10 Wochenprogramm seine „Tiefenmuskulatur“ nicht austrainiert wurde.  Was erwartet er denn von einem Diät-Programm? Ebenso verwunderlich sind die Aussagen der Size Zero Absolventin Jenny. Die Bloggerin beschwert sich darüber, dass man gegen Ende des Programmes nicht einmal mehr 1000 Kalorien zu sich nehmen darf. Hier scheinen wohl die Erwartungen an die Programme etwas hochgesteckt gewesen zu sein.

Den Spiegel Beitrag könnt ihr euch hier anschauen.

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