Kevin Levrone: “Ich könnte wieder auf 90% meiner einstigen Form kommen!”


Mit dem zweiten Auftritt nach offizieller Bekanntgabe seines Comebacks sorgte Kevin Levrone für Ernüchterung. Vor allem zahlreiche Fans und Follower waren eher enttäuscht, als der mittlerweile 53-Jährige vor rund eineinhalb Wochen bei der Arnold Classic Australia auf die Bühne stieg und sichtlich die Form vermissen ließ. Zwar hatten nicht gerade wenige Experten bereits im Vorhinein die Vermutung angestellt, dass man in diesem Alter auch bei der Maryland Muscle Machine keine Wunder erwarten könne, doch die Befürworter glaubten bis zuletzt an eine konkurrenzfähige Form, die aktuellen Aussagen des Bodybuilding Veterans zufolge noch immer nicht unrealistisch sein soll!

Wie Kevin Levrone nun nämlich via Instagram Story verlauten ließ, seien seine Beine zurück, obwohl es niemand zuvor geglaubt habe. Zudem behauptet er, dass die Form passe und er sich bei ungefähr 80 Prozent seiner damaligen Bestform befinde. Es gebe weiterhin Raum für Verbesserungen und der 53-Jährige halte es sogar für realistisch, sich wieder bis auf 90 Prozent nach oben zu arbeiten. Dafür müsse er lediglich weiter Gas geben, was er auch vorhabe.

Laut eigener Aussage habe Kevin Levrone nicht so hart gearbeitet, um sich ab sofort wieder gehen zu lassen. Es sei sein Vorhaben, weitere Gastauftritte zu absolvieren und für seine Supplement Linie in Form zu bleiben. Auch wenn viele ihn ausgelacht und als wahnsinnig bezeichnet hätten, sei es ihm gelungen, in fortgeschrittenem Alter zurückzukommen.

Der weitere Plan sehe vor, sowohl hart als auch clever zu trainieren und mit der Hilfe weiterer Behandlungen an seinem rechten Bein die Form zu verbessern. Über einen eventuellen Wettkampf in der Zukunft verliert Kevin Levrone kein Wort, doch basierend auf den obigen Aussagen lässt sich der Gedanke zumindest nicht völlig verdrängen.



Bei den NPC Baltimore Gladiator Championships am vergangenen Wochenende präsentierte sich Kevin Levrone zum ersten Mal nach seinem Auftritt auf der Arnold Classic Australia. Vor heimischem Publikum posierte der 53-Jährige in einer knappen Short, die für gewöhnlich Classic Physique Athleten tragen. Die circa zwei Minuten lange Posingkür könnt ihr euch am Ende dieses Beitrags selbst ansehen – mit zusätzlicher Anmoderation und kurzer Ansprache vom amerikanischen IFBB Pro selbst.

Im Vergleich zur Präsentation im australischen Melbourne sind durchaus Verbesserungen erkennbar. Kevin Levrone hält beispielsweise merklich weniger Wasser, doch unter dem Strich wird erneut klar, dass nicht nur der Flüssigkeitshaushalt, sondern auch überschüssiges Fett ein Problem ist. Das wird insbesondere im Bauchbereich deutlich. Die aktuelle Form mit der vom Mr. Olympia 2016 miteinander zu vergleichen ist demnach nahezu unmöglich. Dennoch fällt wohl der Fortschritt, den die Bodybuilding Legende in der Zwischenzeit verbuchen konnte, objektiv betrachtet verhältnismäßig gering aus.

Es steht nicht zur Debatte, dass Kevin Levrone für sein fortgeschrittenes Alter mehr als nur überdurchschnittlich in Form ist. Eventuell hätte man es jedoch bei einigen Gastauftritten belassen und nicht den Weg zurück auf die Wettkampfbühne suchen sollen. Speziell nicht dann, wenn man zum Beispiel schon im Vorfeld weiß, dass man das Risiko einer Entwässerung ohnehin nicht eingehen möchte. Es bleibt festzuhalten, dass auch ein Kevin Levrone die Zeit nicht zurückdrehen kann, auch wenn sich das Fans und Follower der Maryland Muscle Machine sicherlich gewünscht hätten!




Kommentare

Kommentare

3 comments

  1. Kurt

    Einem feuchten….. kann er.
    Ich glaub der leidet unter geistiger Umnachtung!
    So ein Dummschwä…
    Aber das er großartige Reden schwingen kann hat er ja in den letzten beiden Jahren bewiesen.

    Gesendet am 27. März 2018
  2. nico

    reicht doch! wem will er was beweisen!?

    Gesendet am 28. März 2018
  3. Lex Luthor

    Er hat einfach den Schuss nicht gehört, er ist einfach zu lange raus und außerdem mittlerweile zu alt.
    Klar will er seine räudigen Supps verkaufen, dann soll er sich eben was anderes zur Werbung einfallen lassen und nicht sein Andenken zerstören –> einfach nur noch peinlich langsam.

    Gesendet am 28. März 2018

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