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Bodybuilder im Mainstream?

Kevin Wolter und Julien Bam starten durch!


Bodybuilding ist definitiv eine Randsportart, die sich vor allem im Mainstream noch mit vielen Vorurteilen konfrontiert sieht. Dort gelten Kraftsportler gemeinhin als dumm, selbstverliebt oder gar als aggressiv und gefährlich. Es gibt allerdings Athleten wie Markus Rühl oder die Jungs der Hardgainer Crew, die in der Vergangenheit den Ausflug in die Mainstream Medien wagten und den Sport dort bestmöglich repräsentierten. Nun war es Kevin Wolter, der speziell bei einem jungen Publikum für viel Furore sorgte und sicherlich seinen Teil dazu beitrug, einige Vorurteile für immer zu verbannen.

Innerhalb der Fitness Szene entwickelte sich Kevin Wolter binnen kürzester Zeit zu einem der erfolgreichsten YouTuber, ist verglichen mit den im Mainstream bekanntesten Größen wie BibisBeautyPalace, Dagi Bee oder Julien Bam aber noch recht unbekannt. Dies änderte sich kürzlich jeoch schlagartig, als sich der Berliner spontan mit dem zuletzt genannten YouTube Star traf und sie gleich drei gemeinsame Videos produzierten, die förmlich durch die Decke schossen. So zeigte der Bodybuilder seinem Gastgeber beispielsweise, wie man als echter Kraftsportler trainieren müsse und brachte diesen an seine körperliche Grenzen.



Im Gegenzug dazu lernte Kevin Wolter von Julien Bam die Grundlagen vom Breakdance, einem Unterfangen, welches den früheren „Hardgainer in Gefahr“ Folgen ähnelte. Sichtlich angestrengt versuchte das Schwergewicht mit seinen deutlich leichteren und beweglicheren Lehrern mitzuhalten und sich in Disziplinen wie dem „6 Step“, „Toprocks“ oder dem „Freeze“ zu beweisen. Wie zu erwarten war, gab der Bodybuilder zwar sein Bestes, konnte sein fachkundiges Publikum später aber nur mit einer ausbaufähigen Kür überzeugen.

Dafür war Kevin allerdings auch der „Special Guest“ in der nicht ganz ernst gemeinten Casting Show „Deutschland sucht den YouTube Star“, die binnen weniger Tage fast zwei Millionen Mal angesehen wurde. Gemeinsam mit Julien Bam beurteilt der Bodybuilder darin nicht nur vermeintliche Talente, sondern scheut sich auch nicht davor, sich selbst und andere Kraftsportler etwas auf die Schippe zu nehmen.



Eben jenes selbstironische Spiel mit den gängigen Vorurteilen ist es auch, was die vornehmlich junge Zielgruppe sehr zu überraschen und bestens zu unterhalten scheint. Zweifellos trug Kevin Wolter mit seinem „Ausflug in den Mainstream“ also dazu bei, dass sich die gängigen Klischees eben nicht bestätigen und Bodybuilder zumindest in den Augen dieser Zielgruppe nicht vorschnell als „stumpfe Pumper“ abgestempelt werden.

Nachdem Kevin Wolter vor einiger Zeit auf ein Workout von Julien Bam reagierte, traf man sich nun tatsächlich live zum gemeinsamen Training. Während der Bodybuilder dem Breakdancer seinen Sport näher brachte, zeigte Julien auf, worauf es im Breakdance ankomme. Eine Erfahrung, die beiden Seiten viel abverlangte, aber auch sichtlich Spaß bereitete. Insbesondere aus Sicht unserer Szene war diese überraschende Kooperation als voller Erfolg zu verbuchen, da Kevin sich selbst und den Sport bestmöglich repräsentierte.

2 comments

  1. Thomas

    Was ist nur aus Kevin Wolter geworden, der einstige Hardgainer und „Hardcore“ Bodybuilder macht sich mittlerweile wegen jedem Euro zum Deppen und ist zum Paradebeispiel der Vorurteil verseuchten dummen Pumper Szene geworden…. Jedes neue Projekt ist dümmer wie das zuvor …. hier sieht man wie Menschen die einst wegen Ihrem Traum Bodybuilder geworden sind und sich nun im Netz lächerlich machen im auch nur irgendwie an Geld zu kommen….

    Gesendet am 1. Februar 2019
  2. Keek

    Thomas hat recht. Mehr braucht man nicht zu sagen.

    Gesendet am 1. Februar 2019

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