NAC macht's möglich

Manuel Bauer und Andreas Bosse auf dem Weg zur Pro Card?


Einmal an der Arnold Schwarzenegger Classic in Columbus, Ohio teilnehmen – das ist der Traum vieler ambitionierter und aufstrebender Bodybuilding-Talente. Was einst als reiner Bodybuilding Wettkampf unter der Schirmherrschaft von Arnold Schwarzenegger persönlich begann, ist mittlerweile zu einem gigantischen Sport Festival herangewachsen, auf dem zahlreiche Sportarten von Cheerleading über Tischtennis bis hin zum Strongman vertreten sind. Doch das Highlight jeder „Arnolds“ ist und bleibt das Bodybuilding. Unter anderem haben die besten Amateure aus aller Welt die Chance, sich hier die begehrte Profi-Lizenz zu sichern. 

Mit der Spaltung der IFBB in die IFBB Pro League und die IFBB Elite Pro hat sich einiges geändert auf den Bühnen des Bodybuildings. Während es Teilnehmern der IFBB Elite Pro weiterhin untersagt ist, in anderen Verbänden zu starten, und auch Mitglieder der anderen Organisationen nicht ohne Weiteres zugelassen werden, sind die Teilnehmer anderer Verbände wesentlich freier in ihrer Entscheidung, unter welchem Dach sie starten möchten. So war es Manuel Bauer und seiner Lebensgefährtin Kathleen Streiber in der vergangenen Saison möglich, sowohl bei der NABBA als auch beim NAC um die Titelplätze zu kämpfen. Andreas Bosse aus Potsdam nahm mit der Dennis James Classics in Frankfurt sogar an einem IFBB Pro Qualifier teil.

Nachdem die drei angesprochenen Athleten in den vergangenen Wochen sehr erfolgreich bei nationalen und internationalen Wettbewerben abschnitten und auch in Deutschland sehr beliebt sind, entschied sich das NAC Germany kurzerhand dazu, ihnen die Möglichkeit zu geben, vom 28. Februar bis 3. März 2019 auf der Arnold Schwarzenegger Classic USA die Fahne für Deutschland hochzuhalten. Startgebühr und Flüge sollen zu 100 % vom Verband getragen werden. Die Vorbereitung und der Wettkampf selbst werden darüber hinaus von Team Andro für die Fans dokumentiert.


Die NAC gibt Andreas Bosse, Manuel Bauer und Kathleen Streiber die Möglichkeit, auf der Arnold Classic zu starten.


Auch wenn sich zumindest Manuel Bauer nach seinem letzten Wettkampf, der NAC Mr. Universe, noch unschlüssig darüber zeigte, ob der Oberpfälzer auch zukünftig weiter Wettkämpfe bestreiten wird, lassen sich alle drei diese einmalige Chance nicht entgehen und nehmen das Angebot des National Athletic Committee dankend an. Damit haben die erfolgreichen Sportler theoretisch die Möglichkeit, sich durch einen Sieg die Profi-Lizenz der IFBB Pro League zu sichern.

Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass Manuel Bauer diese nicht annehmen würde. In der Vergangenheit hatte der Studiobesitzer aus Grafenwöhr schon einige Male die Option, doch sagte stets ab. Andreas Bosse hingegen verriet in einem Livevideo auf Instagram, dass er zwar nicht nach Columbus fahre, um Profi zu werden, doch trotzdem in Top-Form antreten wolle, um Deutschland und die NAC gebührend zu vertreten. Er scheint außerdem nicht abgeneigt, im Fall der Fälle die Pro Card zu beantragen.

Ganz egal, wie sich die drei deutschen Athleten im kommenden Frühjahr auf der Arnold Classic schlagen, ist die Unterstützung des Verbandes, seine Top Athleten beim Start in einem anderen Verband zu unterstützen, nicht selbstverständlich. Dennoch ist diese Entscheidung äußerst sportlich und eine Bereicherung für das Bodybuilding. Wir sind gespannt, wie sich das Team NAC Germany Anfang März in Ohio schlagen wird!



1 comment

  1. DieStimmeDesPumps

    der gute bosse zieht jetzt richtig davon… eigentlich dämlich dass der nicht mehr follower hat… dem würden sie zustehen… lieber wird einem karl ess oder tim gabel und deren jämmerliche kohorte gefolgt… wahnsinn 🙄

    Gesendet am 10. Dezember 2018

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