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Politische Entscheidung beim Mr. Olympia?

Markus Rühl über den Sieg von Shawn Rhoden!


Am vergangenen Wochenende war es endlich soweit und die beeindruckendsten Bodybuilder der Welt konnten sich vor internationalem Publikum auf der prestigeträchtigen Mr. Olympia Bühne miteinander messen. Während im Vorfeld zwar gemutmaßt wurde, wer in der offenen Klasse denn Platz 2 bis 5 belegen würden, waren sich die Experten alle samt einig, dass auch 2018 kein Weg am amtierenden Champion Phil Heath vorbeiführen würde…

In Folge dessen rechnete die gesamte Bodybuildingwelt damit, dass „The Gift“ seine achte Sandow gewinnen und gemeinsam mit Ronnie Coleman und Lee Haney zu den Besten aller Zeiten gehören würde. Überraschenderweise gelang es aber Shwan Rhoden, den König vom Thron zu stoßen und selbst Geschichte zu schreiben. Eine Entscheidung, die viele Fans befürworteten, laut Markus Rühl jedoch keinesfalls eindeutig und sehr wahrscheinlich politisch motiviert war.

Als einer der wenigen Deutschen, die sich in der Vergangenheit überhaupt für den Mr. Olympia qualifizierten, gehörte „The German Beast“ viele Jahre lang zu den beeindruckendsten Teilnehmern in Las Vegas. Demzufolge weiß Markus nicht nur, was es heißt, ganz oben mitzuspielen, sondern musste am eigenen Leib erfahren, dass nicht immer der Beste gewinnt. Besonders im professionellen Bodybuilding wäre die oftmals kritisierte „Politik“ allgegenwärtig.


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Unmittelbar nach dem überraschenden Sieg von Shawn Rhoden über Phil Heath meldete sich auf der deutsche IFBB Pro zu Wort und betonte, dass auch ihn dieser Ausgang sehr überraschte. Allerdings falle es Markus schwer, die Ablöse des 7-fachen Champions zu akzeptieren. Im finalen Showdown zwischen den beiden Top-Athleten habe man schlichtweg zwei komplett unterschiedliche Körpertypen miteinander verglichen. Persönlich hätte „The German Beast“ Phil Heath in keinem Fall als schlechter gewertet. Ganz im Gegenteil, in seinen Augen sei „The Gift“ vor allem auch in der Rückansicht vorn gewesen.

Seiner Vermutung nach sei die Entscheidung, Shawn Rhoden zum Mr. Olympia 2018 zu küren, also möglicherweise politisch motiviert gewesen. So hätte man Phil Heath seinen achten Titel nicht gegönnt und wollte verhindern, dass der polarisierende Champion mit Legenden wie Lee Haney oder Ronnie Coleman gleichgestellt werde. Der neue Mr. Olympia diene folglich auch dazu, eine neue Ära einzuläuten. Demnach sei es durchaus im Bereich des Möglichen, dass Shwan Rhoden seinen unlängst eroberten Platz schon im nächsten Jahr wieder abtreten muss. Der neue Champion könnte in den Augen von Markus dann sogar Roelly Winklaar sein, der in diesem Jahr mit beeindruckenden Verbesserungen den dritten Platz erringen konnte.

Nichts desto trotz betont die deutsche Bodybuilding Ikone abschließend nochmals explizit, dass sowohl Phil als auch Shawn tolle Athleten wären. Dem neuen Mr. Olympia gönne er daher den Erfolg auf ganzer Linie, auch wenn die Entscheidung für ihn persönlich alles andere als eindeutig ausgefallen ist und wohlmöglich zu knapp war, um einen amtierenden Mr. Olympia wie Phil Heath zu schlagen.

1 comment

  1. Lemme90

    Wenn Phil nicht aus seinen Fehlern lernt und genau wie letztes Jahr seine Mittelpartie unter kontrolle bekommt,dann ist es nur verdient das Shawn an ihm vorbeigezogen ist.
    Trotz toller Rückansicht ist ein Blähbauch sehr unästhetisch.

    Gesendet am 17. September 2018

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