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10 Fragen an einen Bodybuilder

Phil Bane bei Galileo!


Selbstverliebt, dumm und aggressiv… So oder zumindest so ähnlich dürften die Vorurteile lauten, mit denen sich fast jeder Bodybuilder konfrontiert sieht. Während innerhalb der Szene längst klar ist, dass solche Pauschalaussagen gänzlich unbegründet sind, halten sich die Klischees in der Öffentlichkeit noch immer. Um vollkommen unverblümt nachzuhaken, wieviel Wahrheit denn an jenen Aussagen ist, nahm Galileo nun Phil Bane ins Kreuzverhör…

Bereits vor einigen Wochen erklärte Phil Bane, dass er eventuell schon bald Teil einer Galileo Reportage sein könnte. Den genauen Themenschwerpunkt gab der österreichische Bodybuilder allerdings noch nicht preis. Am vergangenen Mittwoch wurde nun allerdings die Folge mit dem ehemaligen ZEC+ Athleten ausgestrahlt, was selbstverständlich vor allem in der Fitness Szene mit Spannung erwartet wurde.

Im Rahmen des Beitrages „10 Fragen an einen Bodybuilder“ machte es sich die Galileo Redaktion zur Aufgabe, all den bestehenden Klischees auf den Grund zu gehen und ohne Rücksicht direkt nachzufragen. Auch für Phil Bane sicherlich keine einfache Aufgabe, obwohl der Athlet in der Vergangenheit sehr um Aufklärung bemüht war.

So dementiert der Bodybuilder, dass Kraftsportler den ganzen Tag nur Hähnchen essen und mit dem Training ihre Minderwertigkeitskomplexe zu beseitigen versuchen würden. Ihn selbst hätte der Sport damals zurück auf den richtigen Weg gebracht. Auch beruflich könne der Österreicher mit abgeschlossenen Ausbildungen und aktuell gleich zwei Jobs punkten. Darüber hinaus sei auch das Klischee „Große Muckis, kleiner Penis“ zumindest in seinem Falle unbegründet.


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Selbst sehr intime Fragen werden in der Galileo Reportage nicht ausgelassen.

Während die meisten Reportagen in diesem Moment wohl nicht weiter nachhaken würden, stellt Galileo die direkte Fragen, ob bei Phil dann alles „echt“ wäre oder ob er auch Anabolika nutze. Der Bodybuilder gibt daraufhin offen zu, auch leistungssteigernde Substanzen zu verwenden und erklärt, warum er sich damals für diesen nicht ungefährlichen Schritt entschlossen habe. Zudem ließe sich der Sportler regelmäßig vom Arzt untersuchen, der zumindest seinen aktuellen Gesundheitszustand bestätigen würde.

Die vom Arzt verabreichen Medikamente würden ihn allerdings sehr wohl reizbarer machen und zu einem erhöhten Fortpflanzungsdrang führen. Auch bei diesem normalerweise pauschal verurteilten Thema bleibt ProSieben überraschend neutral und erklärt nur kurz, wie es funktioniert und welche Risiken die Konsumenten damit eingehen. Zudem bestätigt Galileo, dass Phil Bane offensichtlich nicht den Vorurteilen entspreche. Den Wiener habe man stets als höflichen und bodenständigen Mann erlebt, der neben einem Bodybuilder auch ein liebevoller Vater zu seiner 11-jährigen Tochter aus erster Ehe ist.

Vollkommen unabhängig davon, ob man sich selbst als Fan von Phil Bane bezeichnet oder nicht, muss offen anerkannt werden, dass sich der Österreicher in diesem Beitrag bestmöglich verkaufte. Der Wettkampfathlet beantwortete selbst prekäre Fragen auf offene und ehrliche Weise, ohne dabei ein allzu negatives Licht auf sich und den Bodybuilding Sport zu werfen. Auch Galileo bleibt im Rahmen der Berichterstattung überraschend fair und verurteilt weder Phil noch das Bodybuilding als Ganzes. Insgesamt also ein weiterer Schritt in die richtige Richtung…

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