Phil Heath doch bereit für den Mr. Olympia 2019?! - Gannikus.com

GerüchteküchePhil Heath doch bereit für den Mr. Olympia 2019?!

Kann man von einem Comeback sprechen, wenn ein Athlet schon ein Jahr nach dem Titelverlust den nächsten Wettkampf plant und seine Krone zurückerobern möchte? Wohl eher nicht, gerade bei Phil Heath, der sich seit gefühlten Ewigkeiten fast ausschließlich auf den Mr. Olympia fokussiert, ergibt das kaum Sinn. Ein Comeback wäre es eher gewesen, wenn der siebenmalige Champion wirklich knapp 24 Monate ausgesetzt hätte, um sich dann seine achte Sandow-Trophäe zu sichern. Das war auf jeden Fall auch der eigentliche Plan, der von „The Gift“ nach der Niederlage gegen Shawn Rhoden ausgerufen wurden, aktuellen Gerüchten zufolge so aber mittlerweile nicht mehr in Stein gemeißelt zu sein scheint.

Die achte Sandow in Folge und damit das Einstellen des Rekords von sowohl Lee Haney als auch Ronnie Coleman konnte Phil Heath nicht realisieren. Zum wiederholten Mal hatte der US-Amerikaner seine Mittelpartie nicht vollends unter Kontrolle und verlor deshalb beim Mr. Olympia 2018 zurecht gegen Shawn Rhoden, der an diesem Wochenende seine bis dato vermutlich beste Form aller Zeiten auf die Bühne brachte. Im Anschluss an das Event in Las Vegas musste sich der frühere Champion aufgrund der wieder aufkeimenden Verletzung, die mit Sicherheit maßgeblich zur ausufernden Mittelpartie beitrug, dann erneut am Bauch operieren lassen, woraufhin eine längere Auszeit folgen sollte. Das Vorhaben, erst 2020 zurückzukehren, könnte nun aber früher über den Haufen geworfen werden als gedacht.

Wie Nick Miller vom YouTube-Kanal Nick’s Strength and Power berichtet, sei es scheinbar gar nicht so unrealistisch, dass Phil Heath bereits am Mr. Olympia 2019 teilnimmt, um sich seinen achten Titel in Las Vegas zu holen. Der amerikanische Bodybuilding-Fanatiker bezieht sich diesbezüglich auf einen französischen Kollegen namens Lucas Gouiffes, der ebenfalls Kraftsport-orientierte Videos veröffentlicht und „The Gift“ im Rahmen der Bodypower Expo ein wenig ausgefragt haben will. Frei übersetzt soll der siebenfache Champion gesagt haben, dass er eine achtwöchige „Mini-Vorbereitung“ plane und anhand der Ergebnisse festmachen wolle, ob ein spontaner Start im Bereich des Möglichen liege.

Sofern man Lucas Gouiffes, der auf YouTube immerhin über 77.000 Abonnenten zählt und sich demnach eine durchaus beachtliche Community in Frankreich aufgebaut hat, Vertrauen schenken kann, hört sich das Ganze zumindest nicht so an, als lasse sich eine Teilnahme von Phil Heath am Mr. Olympia 2019 ausschließen. Bislang war die internationale Bodybuilding-Szene davon ausgegangen, dass der 39-Jährige knappe zwei Jahre pausiert, um 2020 unter anderem mit Flex Lewis um die heiß begehrte Sandow-Trophäe zu kämpfen. Auch von einem verfrühten Karriereende war teilweise gesprochen worden.

Ganz vom Tisch ist es dennoch nicht, dass Phil Heath seine Laufbahn überraschend beendet. Wie Lucas Gouiffes nämlich ebenfalls berichtet, soll der amerikanische IFBB Pro gleichzeitig auch in Erwägung ziehen, den Posingslip ein für alle Mal an den Nagel zu hängen. Sollte die angesprochene „Mini-Vorbereitung“ letztlich nicht erfolgreich verlaufen und sich „The Gift“ daraufhin dafür entscheiden, den Mr. Olympia 2019 wie geplant sausen zu lassen, hält er sich mutmaßlich die Option offen, seine Bodybuilding-Karriere zu beenden. An dieser Stelle möchten wir jedoch darauf hinweisen, dass alle angesprochenen Informationen aus Erzählungen des französischen YouTubers stammen. Ein Interview mit Phil Heath, dass die Aussagen bestätigen würde, existiert nicht.

Ein YouTuber, der auf den Namen Lucas Gouiffes hört, will also persönlich von Phil Heath von dessen Wettkampfplänen erfahren haben. Demnach werde der 39-Jährige eine „Mini-Vorbereitung“ angehen und danach spontan entscheiden, ob Teilnahme am Mr. Olympia 2019 sinnvoll ist. Wer Bilder von der Bodypower Expo gesehen hat, dürfte bestätigen können, dass der siebenmalige Champion derzeit unerwartet gut im Futter steht und ein Start in Las Vegas dementsprechend nicht von ungefähr kommen würde. Der Spannung wegen wäre es auch definitiv zu begrüßen, wenn der US-Amerikaner direkt im Folgejahr daran versucht, für klare Verhältnisse zu sorgen. 

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