1,36 Millionen

Preisgelder beim Mr. Olympia 2018 so hoch wie nie!


Mit professionellem Bodybuilding seinen Lebensunterhalt zu bestreiten, ist zwar kein Ding der Unmöglichkeit, aber auch keineswegs ein leichtes Unterfangen. Was die Preisgelder angeht, sieht es für die Athletinnen und Athleten außerhalb der offenen Klasse nämlich selbst bei den renommiertesten Wettkämpfen der Welt zumeist eher duster aus. Während Phil Heath, Big Ramy und Co. regelrecht absahnen, müssen sich beispielsweise Breon Ansley oder Chris Bumstead schon Sorgen darum machen, ob sie mit einem guten Abschneiden beim Mr. Olympia überhaupt die Ausgaben für ihre Vorbereitung, die bekanntermaßen alles andere als gering sind, vollständig decken können. Speziell diese IFBB Pros werden bei den neusten Entwicklungen ihre Ohren spitzen!

In einer aktuellen Pressemitteilung, die am vergangenen Mittwoch von der American Media Inc. (kurz: AMI) herausgegeben wurde, werden die Siegprämien für den bevorstehenden Mr. Olympia thematisiert. Wie der Veranstalter des prestigeträchtigen Events verkündet, sollen im kommenden September insgesamt 1,36 Millionen US-Dollar an die teilnehmenden Athletinnen und Athleten ausgeschüttet werden. Damit sei der Wettkampf in Las Vegas erneut der größte in der Geschichte des Bodybuildings. Nie zuvor habe man demnach eine derartige Summe an Preisgeldern unter den besten Teilnehmern der einzelnen Kategorien vergeben, weder in den Männer- noch in den Damenklassen. Für ihre Mühen und Strapazen entlohnt werden nicht nur die Champions, sondern auch eine gewisse Anzahl an Plätzen dahinter.

Wieder einmal aufs Neue wird der Großteil des veranschlagten Preisgelds an die Bodybuilder der offenen Klasse fließen. Genaue Zahlen sind bislang nicht bekannt, doch im Vorjahr beispielsweise sackte Phil Heath für seinen siebten Sieg in Las Vegas stolze 400.000 US-Dollar ein. Es ist den anderen Athleten, insbesondere denen der Classic Physique, neidlos zu wünschen, dass die Kluft zwischen ihnen und ihren deutlich massiveren Kollegen in diesem Jahr zumindest etwas schrumpft. Beim Mr. Olympia 2017 musste sich Breon Ansley nach seinem Triumph über Chris Bumstead, der für den zweiten Platz 8.000 US-Dollar bekam, mit verhältnismäßig mageren 20.000 US-Dollar zufriedengeben. Dieselbe Summe nahm auch Brandon Curry mit nach Hause. Der US-Amerikaner platzierte sich hingegen nur auf dem achten Rang, allerdings bei den sogenannten „schweren Jungs“ im Superschwergewicht.

AMI ist laut eigener Aussage bemüht, durch die angehobenen Preisgelder wiederholt sicherzustellen, dass beim Mr. Olympia 2018 die besten Athleten der Welt auf der Bühne stehen. Um dies auch zukünftig gewährleisten zu können, sollte der Veranstalter aber definitiv versuchen, keine Teilnehmer aufgrund fehlender Wertschätzung zu vergraulen. Auch Classic Physique und Bikini, um zwei Beispiele zu nennen, sorgen für höhere Zuschauerzahlen und haben dafür durchaus etwas mehr vom Kuchen verdient. Ob sich die Organisatoren dessen ebenfalls bewusst sind, wird sich spätestens in drei Wochen bei den Siegerehrungen der verschiedenen Klassen zeigen!


Quelle: NPCNewsOnline.com

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