APS Nutrition Mesomorph (Version 2018) im Test


Allgemeine Information

Herkunftsland USA
Durchschnittspreis 44,90€

Erfahrungsbericht zum Hardcore Pre Workout Booster APS Nutrition Mesomorph (Version 2018)

Der Booster Mesomorph von APS Nutrition ist vielen hier sicherlich ein Begriff. Der US amerikanische Hersteller brauchte schon einige Versionen dieses Hardcore Boosters auf den Markt, wobei gerade die letzte uns wirklich sehr überzeugen konnte. Was die aktuelle Version des APS Nutrition Mesomorph von 2018 von den Vorgängern unterscheidet und ob sie da mithalten kann, klären wir in unserem heutigen Review!


Verpackung

Bei der Verpackung, bzw. der Aufmachung generell hat APS Nutrition etwas besonderes einfallen lassen. Die Dose an sich ist transparent gehalten, sodass man das Pulver hindurch sehen kann. Das allein wäre ja schon cool, aber die Firma aus Georgia, USA setzt noch einen drauf. Man hat das Pulver in verschiedenen Farben gefärbt und schichtweise in die Dose gefüllt. Das wirkt ziemlich cool und innovativ.

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Wie immer trägt die Rückseite natürlich alle relevanten Informationen, wie Zutaten, Inhaltsstoffe, Einnahmeempfehlung, Warnhinweise, etc.. Leider haben wir es hier leider mit einer Proprietary Blend zu tun, was bedeutet, dass man die genauen Mengen der einzelnen Inhaltsstoffe verschleiert und stattdessen nur die Gesamtmenge der Wirkstoffe angibt. Durch die transparente Dose und die Fülle an Informationen ist es nicht immer ganz so einfach die Informationen mit dem ersten Blick lesen zu können, aber im Grunde passt das alles.

APS Nutrition Mesomorph Erfahrung

Die Aufmachung der Dose ist eine erfrischende Abwechslung.

Die transparente Dose und das verschiedenfarbige Pulver des APS Nutrition Mesomorph gefällt uns sehr gut. Das Problem dabei ist nur, dass man dadurch das Kleingedruckte auf der Rückseite schwerer lesen kann. Weiterhin ist die Proprietary Blend wie immer ein Kritikpunkt.

In einer Dose APS Nutrition Mesomorph befinden sich 25 Portionen. Erhältlich ist diese in den Geschmacksrichtungen “Rocket Pop”, “Tutti Frutti”, “Snow Cone”, “Candy Green Apple”,  und “Carnival Cotton Candy”


Inhaltsstoffe und Dosierung

APS Nutrition Mesomorph Nährwerte

Die Inhaltsstoffe von APS Nutrition Mesomorph

Zunächst einmal sei gesagt, dass wir es hier mal wieder mit einer Proprietary Blend zu tun haben. Das heißt, dass man für die meisten Stoffen nicht angibt, in welcher Dosierung verbaut sind, sondern nur die Mengen der jeweiligen Matrix. Im Vergleich zum Vorgängermodell fällt uns auf, dass im Grunde alle Inhaltsstoffe gleich sind mit der Ausnahme, dass man den Geranium Öl Extrakt durch einen “Senegalia Berlandieri Extrakt”, sowie Isopropylnorsynephrin HCL ersetzt hat. Bei genauerem Vergleich würde man denken, dass auch das Theobromin neu ist, jedoch handelt es sich dabei um genau denselben Stoff, der in der alten Version noch “3,7-dihydro-3,7-dimethyl-1H-purine-2,6-dione” genannt wurde. Gehen wir die Inhaltsstoffe kurz im einzelnen durch.

Beta-Alanin – ist dafür bekannt ein Kribbeln auf der Haut auszulösen. Die Hauptaufgabe des Beta-Alanins ist es jedoch, als Baustein für die Herstellung von Carnosin zu dienen, was die gesteigerte Milchsäureproduktion während des Trainings abpuffern soll. Die gängige Tagesdosis liegt dabei bei 2000 bis 5000 mg. Laut Einnahmeempfehlung sind im APS Nutrition Mesomorph satte 4000 mg Beta-Alanin enthalten, was schon eine Hausnummer ist. Allerdings bringt einem Beta-Alanin relativ wenig, wenn man es nur unregelmäßig zu sich nimmt. Wer also ohnehin nicht täglich Beta-Alanin supplementiert, wird davon keinen großen Mehrwert haben, sondern bestenfalls das Kribbeln spüren. Das ist allerdings nur eine Nebenwirkung des Ganzen. Unserer Meinung nach gehört Beta-Alanin einfach nicht in einen Fertigbooster. Schließlich nimmt man diese nicht täglich, bzw. sollte man nicht täglich nehmen.

L-Citrullin Malat– ist die Verbindung aus Apfelsäure (Malat) und  der nicht-proteinogenen Aminosäure L-Citrullin. Der Zusatz der Apfelsäure, soll die Substanz besser bioverfügbar machen, wodurch mehr davon dort ankommt wo es hin soll. Die wichtigste Eigenschaft von L-Citrullin in einem Pre-Workout ist, dass es in den Nieren zu L-Arginin umgewandelt wird. Studien konnten zeigen, dass die Supplementierung mit L-Citrullin deutlich effektiver ist als die mit L-Arginin selbst. Aus L-Arginin wiederum können Nitric Oxide Synthase (NOS) Enzyme im Blut Stickstoffmonoxid herstellen, was die Gefäße erweitern und damit für eine bessere Durchblutung, den sogenannten Pump sorgen kann. Dabei entsteht aus L-Arginin Stickstoffmonoxid und wieder L-Citrullin. Vernünftige Dosierungen liegen im Bereich von 4000 bis 6000 mg wenn Citrullin allein eingesetzt wird. Wir gehen nicht davon aus, dass hier so viel enthalten ist.

Allerdings könnte L-Arginin Alpha Ketoglutarat die vermutlich niedrige Dosierung des Citrullins aufpäppeln. Schließlich wirkt Citrullin wie eben besprochen auch erst über die Umwandlung in Arginin. Die gängige Dosierung liegt hier ebenfalls bei 4000 bis 6000 mg, die wir nur durch Arginin Alpha Ketoglutarat sicher nicht erreichen. Der Vorteil in der Kombination aus Arginin und Citrullin liegt allerdings darin, dass sie über verschiedene Transporter in das Blut aufgenommen werden. Sind die Arginin Transporter abgesättigt, kann immer noch Citrullin aufgenommen werden. Somit kann theoretisch mehr NO produziert werden als mit einer dieser Stoffe allein. Wenn “Synthenox-Carnosine/Nitric Oxide Complex” jedoch 6500 mg wiegt und davon 4000 mg Beta-Alanin sind, bleiben nur 2500 mg für Arginin und Citrullin zusammen. Das ist entschieden zu wenig.  

Creatin – liegt uns im APS Nutrition Mesomorph in den Formen Di-Creatin Malat und Creatin Nitrat vor. Es gibt viele verschiedene Formen des Creatins auf dem Markt die alle behaupten die beste zu sein. Fakt ist aber, dass das die Wissenschaft leider nicht hergibt. Normales Creatin Monohydrat ist eines der am besten untersuchtesten Supplemente überhaupt und hat seine Effektivität mehrfach bewiesen. In der Stellungnahme der “International Society of Sports Nutrition” bezüglich Creatin schreiben die Autoren:

„Die enorme Zahl an Untersuchungen mit positiven Ergebnissen der Creatin Monohydrat Supplementierung lässt uns schlussfolgern, dass es derzeit das effektivste Nahrungsergänzungsmittel für die Steigerung der Kapazität für hochintensives Training und den Aufbau von Magermasse ist“.

Creatin an sich ist also sinnvoll. Allerdings nur dann wenn man es regelmäßig, bzw. jeden Tag zu sich nimmt. Nimmt man vielleicht einmal pro Wochen Booster wie den APS Nutrition Mesomorph wird man von der Wirkung nichts haben. Also gilt das gleiche wie beim Beta-Alanin: Sinnvoll ja, allerdings nicht in einem Fertigbooster.

Taurin –  wirkt synergistisch zum enthaltenen Koffein. Zusätzlich verbraucht eine Beta-Alanin-Einnahme Taurin im Körper, weshalb man beide Aminosäuren idealerweise kombiniert (nicht unbedingt zur selben Zeit). Allerdings kann der Körper in der Regel ausreichend Taurin selbst herstellen. Taurin hat aber ebenfalls die Eigenschaft, die Zellhydration und damit das Zellvolumen zu fördern. Somit kann es zum Pumpeffekt beitragen. Die Menge im APS Nutrition Mesomorph dürfte allerdings maximal ausreichen um das Koffein in seiner Wirkung zu unterstützen.

Ascorbinsäure (Vitamin C) – wird vor dem Training meist verwendet um den Cortisolspiegel zu verringern und den Pump zu steigern. Was viele jedoch nicht wissen ist, dass Vitamin C ein Antioxidans ist. Das ist zunächst einmal eine gute Sache für die allgemeine Gesundheit, allerdings gibt es Zeitpunkte, an denen man als leistungsorientierter Sportler eher keine Antioxidantien zu sich nehmen sollte, nämlich vor und nach dem Training. Während des Trainings produziert der Körper ganz bestimmte freie Radikale. Diese freien Radikale dienen dann als Signal für den Körper, dass er sich an den Trainingsreiz anpassen muss, sprich stärker oder ausdauernder werden muss. Antioxidantien neutralisieren generell freie Radikale und können somit den Trainingsreiz vermindern. Die 300 mg im APS Nutrition Mesomorph sind schon eine recht hohe Dosierung und entsprechen laut Etikett dem 5-fachen des täglichen Bedarfs eines Erwachsenen.

Creatinol-o-Phosphat – hat strukturell zwar nichts mit herkömmlichen Creatin zu tun, steigert aber ebenfalls die Kraft. Dies geschieht im Falle von Creatinol-o-Phosphat (COP) jedoch eher kurzfristig als langfristig wie beim normalen Creatin. Gängige Dosierungen liegen im Bereich von 1000 bis 2000 mg. Da es beim APS Nutrition Mesomorph in der Liste noch nach dem Vitamin C mit 300 mg erscheint ist für uns klar, dass diese Menge nicht erreicht wird.

Agmatin Sulfat – ist einem Aminoguanidin welches aktuell in Deutschland nicht verkehrsfähig ist, da es als ein sogenanntes Novel Food eingestuft wird. Agmatin ist ein Stoffwechselprodukt des Arginins und wird in Boostern für eine Verbesserung des Pumps verwendet. Im Gegensatz zu Arginin oder Citrullin kann es jedoch nicht von den gewissen Enzymen dazu verwendet werden, um Stickstoffmonoxid freizusetzen, sondern wirkt sich auf die besagten Enzyme selbst aus und erhöht im Zuge dessen die Muskeldurchblutung. Mengen ab 1000 mg gelten als effektiv, jedoch können wir ausschließen, dass der APS Nutrition Mesomorph diese Menge enthält.  

Glucuronolacton – Diese Substanz kommt in Energydrinks zum Einsatz und schützt die Blutgefäße vor oxidativen Schäden. Des Weiteren wirkt Glucuronolacton antikanzerogen, also krebshemmend. Weiterhin wirkt es synergistisch und damit unterstützend auf die Wirkung von Koffein. Eine gesteigerte Wachheit und eine leicht verbesserte Ausdauerwerte zählen zu den positiven Effekten, die durch die Einnahme von Glucuronolacton zustande kommen. In Studien experimentierten Wissenschaftler mit menschlichen Äquivalentdosen im Grammbereich. Es ist eventuell möglich, dass in APS Mesomorph ungefähr ein Gramm enthalten ist!

Methylhexamin HCL – ist nichts weiteres als Koffein – ist das weltweit am meisten konsumierte Stimulans überhaupt. Jeder von euch kennt wohl die Wirkung von 1-2 Tassen Kaffee. Im APS Nutrition Mesomorph wissen wir nicht welche Dosierung enthalten ist aber hier wird sich der amerikanische Hersteller sich nicht lumpen lassen.

Senegalia Berlandieri Extrakt – liefert laut Etikett insgesamt 200 mg Phenylethylamin-Alkaloide, darunter B-Phenylethylamin, Methylsynephrin, N-Methyl-B-Phenylethylamin, N-Methyl-B-Methylphenylethylamin, sowie N,N-Dimethyl Beta-Phenylethylamin. Einen ähnlichen Extrakt hatten wir bereits im Fatburner Red Sky von Chaos and Pain enthalten. Davon ab kann man zum Phenylethylamin (PEA) generell sagen, dass es quasi das Grundgerüst für Hardcore Stimulanzien und auch beispielsweise Amphetamin ist, weshalb es ähnlich, aber schwächer wie dieses wirkt. Es kommt natürlicherweise im Gehirn vor, ist jedoch in den meisten Fällen nicht allzu effektiv, da es vom Enzym MAO-B metabolisiert wird. Da wir hier zumindest offensichtlich keinen MAO-Hemmer enthalten haben, wird PEA wohl weniger wirksam sein. Die Dosierung von 200 mg im APS Nutrition Mesomorph ist dagegen schon recht zweckmäßig!!

Theobromin – ist ein Inhaltsstoff aus der Kakaobohne. Es besitzt strukturelle Ähnlichkeiten zum Koffein, wirkt aber weniger belastend auf das zentrale Nervensystem. Allerdings wirkt es stärker stimulierend auf den Herzschlag und die Weitung der Blutgefäße, wodurch es die Durchblutung und damit die Nährstoffversorgung des Körpers, sowie den Pump fördert. Weiterhin wirkt es entspannend auf die glatten Muskelzellen, inklusive der der Bronchien und wirkt daher z.B. gegen Asthma und andere Verengungen der Atemwege und kann so die Sauerstoffversorgung des Körpers verbessern. Diese Tatsache ist besonders für Ausdauersportler von Bedeutung.

Naringin – kommt in der Natur beispielsweise in der Bitterorange und Grapefruit vor und zeigt synergistische Wirkungen zum Synephrin. Dadurch kann der erhöhte Kalorienverbrauch des Synephrins über 75 Minuten fast verdoppelt werden. Dafür braucht es mindestens 50 mg P-Synephrin und 600 mg Naringin. Diese Dosierung werden wir im APS Nutrition Mesomorph allerdings nicht enthalten haben. Zusätzlich soll Naringin die Aufnahme anderer Stoffe verbessern, weshalb man auch Grapefruits und Bitterorange nicht zusammen mit Medikamenten einnehmen sollte. In Zellkulturen konnte allerdings auch eine erhöhte NO-Produktion festgestellt werden, was theoretisch zu einem gesteigerten Pump beim Menschen führen könnte. Ob dies der Fall und welche Dosierungen nötig wären, wurde aber bisher nicht untersucht und bleibt daher rein spekulativ.

Isopropylnorsynephrin – Hierbei handelt es sich um ein Isoprypyl-Derivat des bekannten Fatburners Synephrin. Zellstudien haben gezeigt, dass auch Isopropylnorsynephrin zur Freisetzung von Fett aus dem Gewebe führen kann. Dafür muss allerdings eine gewisse Konzentration an den Zellen wirken und ob das durch orale Einnahme erreicht werden kann und welche Menge dafür nötig ist, scheint bisher unklar.

Beim Blick auf die Inhaltsstoffe sieht es so aus als hätte man den  APS Nutrition Mesomorph zur aktuellen Version hin entschärft. Das DMAA wurde durch das weniger potente, aber dennoch wirksame PEA, bzw. dessen Derivate ersetzt. Darüber hinaus wirkt der Booster bei den Substraten und Extrakten hier und da etwas schwach auf der Brust. Allerdings lässt sich das durch die Proprietary Blend nicht wirklich eindeutig sagen.

APS Nutrition Mesomorph Erfahrung

Im Vergleich zu den Vorgängermodellen wurde der APS Nutrition Mesomorph etwas entschärft

Weitere Inhaltsstoffe des APS Nutrition Mesomorph (Geschmacksrichtung Tutti Frutti):

Malic acid, Natural and Artificial Flavors, Sucralose, Acesulfame-K, Maltodextrin,  Silicon Dioxide, Alum Lake Red #40, Alum Lake Yellow #5, Alum Lake Blue #1


Einnahme

Auf der Dose des APS Nutrition Mesomorph finden wir folgende Empfehlung zur Einnahme:

“Assess tolerance: MESOMORPH is a high potency formula that may require a gradual dose increase for some individuals. If you are experienced with beta alanine go right to 1 full scoop (MESOMORPH contains 4000 g per serving). If you are not experienced with beta alanine start with 1/2 scoop of MESOMORPH. If no tingling or discomfort occurs take 1 full scoop on the next dose and thereafter. If tingling does occur continue 1/2 scoop for 7-10 days then increase to 1 scoop (or as soon as possible). That warm tingle sensation is just Mesomorph at work. Although it can be strong in some, it is not harmful in any way and will subside once body adjusts.“

Once tolerance has been determined, mix one scoop of Mesomorph® with 8-10 oz of water, stir adequately, and consume on an empty stomach approximately 30-40 minutes prior to exercise.

Although you will feel MESOMORPH from day 1, best results begin to occur at day 15 and continue to improve up to day 60. After 8 to 10 weeks, it is recommended that you discontinue use of MESOMORPH and take at least 8 to 10 weeks off before resuming use. During this „off period“ you may take a non-creatine product such as PLASMAGEN NITRATE to experience continued progress.”

Das ist mal eine lange Einnahmeempfehlung… Im Grunde sagt man, dass man sich aufgrund der hohen Menge an Beta-Alanin erstmal an die Dosis herantasten und dann immer eine Portion 30-40 Minuten vor dem Training nehmen soll. Außerdem soll sich die volle Wirkung nach ca. 15 Tagen einstellen und bis zum 60. Tag verbessern. Man empfiehlt nach 8-10 Wochen eine Pause zu machen.

Wenn wir das hier richtig verstehen, will APS Nutrition, dass man den Mesomorph zu jedem Training nimmt. Auf der Website des Herstellers schreibt man außerdem, dass man ihn auch an trainingsfreien Tagen nehmen soll. Wir führen das auf das Creatin und Beta-Alanin zurück, die man eben nunmal täglich nehmen sollte um spürbare Effekte zu erzielen. Wir finden es aber so gar nicht sinnvoll sich jeden Tag einen Cocktail an Stimulanzien reinzuhauen. Das ist nicht nur ungesund, sondern führt auch dazu, dass man sich an die Wirkung gewöhnt und immer größere Mengen braucht um den Effekt davon zu spüren. Unserer Meinung nach versucht man nur die Kunden dazu zu zwingen eine Dose nach der anderen zu kaufen.


Geschmack

Wir haben den APS Nutrition Mesomorph in der Geschmacksrichtung Tutti Frutti für euch getestet. Schon die Farbe(n) des Pulvers deuten an, dass es sich dabei um einen wilden Mix aus verschiedenen fruchtigen Geschmacksrichtungen handelt.

Und tatsächlich, so könnte man den Geschmack auch beschreiben. Wir für einen amerikanischen Booster so üblich ist das Ganze natürlich sehr süß, was nicht jedermanns Sache ist und auch wer eine Frucht herausschmecken möchte kommt nicht ganz auf seine Kosten. Uns hat der APS Nutrition Mesomorph in Tutti Frutti allerdings sehr gut geschmeckt. Auch an der Löslichkeit haben wir absolut nichts zu meckern.

APS Nutrition Mesomorph Geschmack

Der APS Nutrition Mesomorph ziemlich gut und löst sich gut auf.


Wirkung

Nun zum spannendsten Teil eines jeden Reviews, der Wirkung. Die vorherigen Versionen dieses Boosters waren schon ziemliche Granaten. Die Frage aller Fragen ist jedoch, ob auch die aktuelle Version da mithalten kann.

Bei der aktuellen Version des APS Nutrition Mesomorph handelt es sich offensichtlich um eine etwas entschärfte Version der Vorgängermodelle. Es sind nun keine wirklichen Hardcorestimulanzien, wie DMAA, DMBA oder DMHA enthalten. Dafür jedoch die strukturell ähnlichen Phenylethylamin-Alkaloide. Man sollte dennoch nicht mehr mit der Erwartung an einen Hardcore Booster an die Sache herangehen.

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Wie man das von den meisten Boostern kennt, kommt die Wirkung des Koffeins natürlich zuerst, was sich einer erhöhten Wachheit und eventuell einem Gang auf die Toilette bemerkbar macht. Bei 4000 mg Beta-Alanin überrascht es auch kaum, dass recht schnell ein starkes Kribbeln auf der Haut von Gesicht und Händen einsetzt. Personen, die öfter Beta-Alanin nehmen sind davon aber weniger betroffen als Beta-Alanin-Neulinge. Wer es nicht gewohnt ist wird das Gefühl haben mit dem Gesicht in einem Ameisenhaufen zu liegen. Nach ca. 30 Minuten stellt sich dann auch ein milder aber durchaus angenehmer Fokus ein, der aber nicht mit Hardcoreboostern vergleichbar ist. Beim Training haben wir festgestellt, dass man etwas mehr schwitzt, jedoch war von einem verstärkten Pump keine Spur. Wir bilden uns ein durch den APS Nutrition Mesomorph ein wenig mehr Kraft gehabt zu haben, besonders im bereich zwischen 6 und 10 Wiederholungen. Der Unterschied war jedoch nicht so deutlich, dass man es eindeutig auf den Booster zurückführen könnte.

Insgesamt müssen wir sagen, dass man sich locker die Hälfte des Pulvers sparen könnte. Beta-Alanin und Creatin sind bei einmaliger Einnahme wirkungslos und Citrullin Malat und Arginin AKG sind definitiv unterdosiert. Wenn man darüber hinweg sieht ist der Mesomorph ein durchaus anständiger Booster. Wer allerdings mehr Pump möchte, sollte noch einen Pump Booster oder etwas Citrullin dazu stacken.


Preis-Leistungs-Verhältnis

Für eine Dose des APS Nutrition Mesomorph mit 25 Portionen zahlt man aktuell einen Preis von 44,90 €, was unterm Strich einem Portionspreis von knapp 1,80 € entspricht

Für einen Booster dieser Art ist der Preis für den APS Nutrition Mesomorph durchaus im Mittelfeld und nicht so schlecht. Besonders wenn man den guten Geschmack dazu rechnet kommt er erstmal gut dabei weg. Wenn wir uns allerdings mal vor Augen führen, dass die Hälfte der Inhaltsstoffe einfach fehl am Platzt oder unterdosiert ist, würden wir von keinen herausragenden Preis-Leistungs-Verhältnis sprechen.

APS Nutrition Mesomorph Erfahrung

Wir würden von keinem besonders guten Preis-Leistungs-Verhältnis sprechen.


Fazit

Der APS Nutrition Mesomorph wurde in der aktuellen Version von 2018 gegenüber den Vorgängern ein wenig entschärft. Das ist zwar schade aber unter der Betrachtung der aktuellen Rechtslage nachvollziehbar. Kein Wunder also dass er in Sachen Wirkung gegenüber seinen großen Brüdern nicht ganz mithalten kann, vorausgesetzt man geht mit derselben Erwartungshaltung heran. Ansonsten wirkt der APS Nutrition Mesomorph bezüglich der Wachheit und des Fokus doch recht gut für einen Booster ohne echte Hardcore Stims. Allerdings sind wir der Meinung dass man sich die Hälfte der Inhaltsstoffe hätte sparen können oder unterdosiert sind. Wir würden dem US amerikanischen Hersteller empfehlen das Beta-Alanin und Creatin durch mehr Citrullin und Arginin zu ersetzen, dann sieht die Welt schon wieder ganz anders aus. Wir sind also gespannt wie der APS Nutrition Mesomorph in der kommenden Version aussehen wird, vorausgesetzt es gibt eine. Wenn dann erfahrt ihr es bei uns als erstes!

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Bewertung:

Gesamtdurchschnitt 75.0/100 75.0
Inhaltsstoffe und Dosierung 65
Geschmack 90
Wirkung 80
Preis-Leistungs-Verhältnis 65

Positives

Negatives

coole Aufmachung
Proprietary Blend
sehr guter Geschmack
teilweise sinnlose Inhaltsstoffe
teilweise Unterdosiert

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1 comment

  1. DieStimmeDesPumps

    #mehrzuagmatine

    Gesendet am 23. August 2018

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