B.A.M Pump dat Bitch im Test


Allgemeine Information

Herkunftsland USA
Durchschnittspreis 39,90 €

Produkteignung

suboptimal optimal
Mahlzeitenersatz
Muskelaufbau
Pre Workout
Trainingsbooster

Erfahrungsbericht zum Pump Booster
B.A.M Pump dat Bitch

Die Jungs und Mädels rund um das Format “Road to Glory” (RTG) sind dafür bekannt, nicht immer alles bitterernst zu nehmen und setzen zumindest in ihren Videos auf Spaß im Training. Und was macht mehr Spaß als ein brutaler Pump in einem knackigen Workout? Das Gefühl wenn sich deine Muskeln in Einklang mit der Kontraktion mit Blut füllen, die Vaskularität zum Vorschein kommt und man im Gym Spiegel gleich mal 10 kg massiver aussieht. Selbst Arnold verglich dieses pralle Gefühl in den Muskeln mit einem Orgasmus (und wir würden ihm da recht geben!). Doch der Pump macht nicht nur Spaß, er ist durch den Dehnungsreiz der Muskelzellen und der zeitweisen Okklusion der Zellen auch einer der Hauptsignalgeber für die Hypertrophie. Kein Wunder also, dass explizite Pump Booster immer mehr an Beliebtheit gewinnen und da steigt natürlich auch RTG mit seiner neuen Produktlinie B.A.M (Bodybuilding and More) gerne ein. Ob der B.A.M Pump dat Bitch wirklich zu einem hautzerreißenden Pump führt, den er verspricht oder eher nicht, erfahrt ihr heute bei uns im Test!


Verpackung

Was die Verpackung angeht, passt B.A.M Pump dat Bitch optisch sehr gut zu seinem stimulanzienbasierten Bruder, dem Bitch Slap. Die Dose an sich ist schwarz mit matt-schwarzem Etikett, welches mit grünen und silbernen Ornamenten und Schrift verziert ist. Im Hintergrund sieht man eine grüne Karikatur eines Bodybuilders mit einer Hantel, die an den unglaublichen Hulk erinnert. Aufgrund der höheren Portionsgröße und Füllmenge ist hier die Dose aber natürlich etwas größer als beim B*tch Slap und damit eher so wie wir es von GN Laboratories gewohnt sind. Warum GN? Nun, die Produkte von B.A.M (Bodybuilding and More) werden natürlich nicht in der Garage von Jens Illgner aka Jil zusammengemischt, sondern man braucht schon ein wenig Unterstützung für so ein Vorhaben. Auf der Dose sieht man unter der Nährwerttabelle das Zeichen des US amerikanischen Herstellers aus Miami Beach und einen Hinweis, dass dieses Produkt im Auftrag von GN Laboratories hergestellt und vertrieben wird. Dazu passt auch, dass alle weiteren relevanten Informationen, wie tabellarische Darstellung der Nährwerte und Wirkstoffe, Zutaten, Einnahmeempfehlung und Warnhinweise auf der Rückseite aufgrund der Schriftgröße und der ausschließlichen Verwendung von Großbuchstaben auch genauso unübersichtlich dargestellt ist wie bei anderen Boostern von Genetic Nutrition Laboratories.

Insgesamt wirkt die Dose des B.A.M Pump dat Bitch sehr hochwertig und vom Design her ziemlich cool. Sie erinnert sehr stark an andere Produkte aus dem Hause GN Laboratories und passt optisch Perfekt zum Bruder Bitch Slap.

Der B.A.M Pump dat B*tch ist ein Pump Booster ohne Stimulanzien.

Der Pump dat B*tch von B.A.M (Bodybuilding and More) ist als 300 g Dose in der Geschmacksrichtung “Pomegranate” (Granatapfel) erhältlich.


Inhaltsstoffe und Dosierung

pro  15 g
Kalorien n.a.
Kalorien aus Fett n.a.
Pump dat B*tch Pump Matrix 12650 mg
L-Citrullin Polyhydrate™

GlyceroMax (65% Glycerol)

Arginine Polyhydrate™

Metabolic Boost Blend 1000 mg
Taurine

Natrium Bicarbonat

Vitamin B3

Inulin

Rote Beete

Inhaltsstoffe und Dosierung von Pump dat B*tch von B.A.M (Bodybuilding and More)


Wir haben es beim B.A.M Pump dat Bitch offensichtlich mit einer Proprietary Blend zu tun, das heißt, man gibt nicht an wie viel von jedem einzelnen Wirkstoff exakt enthalten ist. Darüber haben wir uns gewundert, denn die Leute von Road to Glory haben selbst in ihren Produkttests stets erwähnt, dass sie Proprietary Blends nicht gut finden. Hier scheint man wohl mit zweierlei Maß zu messen.

L-Citrullin Polyhydrat™– ist eine patentierte Version der nicht-proteinogenen Aminosäure L-Citrullin, die wir auch schon in Narcotica The Evil und Nitro Glycerine von GN Laboratories gesehen haben. Normalerweise finden wir L-Citrullin in freier Form oder gebunden an Apfelsäure in Boostern. Letzteres bezeichnet man dann als so genanntes Citrullin Malat. L-Citrullin Polyhydrat™ wirkt auf die selbe Art und Weise wie alle anderen Formen von Citrullin auch, soll aber besser bioverfügbar sein, wodurch mehr davon dort ankommt wo es hin soll. Die wichtigste Eigenschaft von L-Citrullin in einem Pre-Workout ist, dass es in den Nieren zu L-Arginin umgewandelt wird. Studien konnten zeigen, dass die Supplementierung mit L-Citrullin deutlich effektiver ist als die mit L-Arginin selbst. Aus L-Arginin wiederum können Nitric Oxide Synthase (NOS) Enzyme im Blut Stickstoffmonoxid herstellen, was die Gefäße erweitern und damit für eine bessere Durchblutung, den sogenannten Pump sorgen kann. Dabei entsteht aus L-Arginin Stickstoffmonoxid und wieder L-Citrullin. Die Wirksamkeit von L-Citrullin als NO-Donor ist hinreichend belegt und so wird L-Citrullin auch unterstützend in der Therapie von genetisch-bedingtem Muskelschwund eingesetzt. In Pump dat B*tch ist die Pump Blend mit 12650 mg pro Portion angegeben. Das lässt darauf schließen, dass dieser Wirkstoff hier gut dosiert ist.

GlyceroMax™ – ist eine patentierte, pulverförmige Version von simplen Glycerin, wie man es auch in der Lebensmittelindustrie oder zu Hause beim Backen als Feuchthaltemittel verwendet. Die Eigenschaft, dass Glycerin Wasser bindet macht sich jedoch auch im Körper bemerkbar indem es den Pump fördert. Leider sorgt es aber auch dafür, dass Booster mit diesem Inhaltsstoff sehr schnell zu einem einzigen Klumpen transformieren, was die Dosierung ohne Waage etwas schwieriger macht. Bezüglich der Dosierung kann man sagen, dass ähnliche Booster etwa 2000 bis 3000 mg verwenden, welche auch hier enthalten sein könnten. Interessant ist auch, dass GN Laboratories in anderen Boostern eine andere patentierte Form des Glycerols verwendet – das Hydromax® – welches ebenfalls 65% reines Glycerin liefert. Darüber, warum man jetzt auf einen anderen Rohstoff gewechselt hat, können wir nur spekulieren, vermutlich sind es aber Kostengründe.

Arginine Polyhydrate™ – ist im Prinzip dasselbe wie Citrullin Polyhydrate™ nur mit der proteinogenen Aminosäure Arginin statt der nicht-proteinogenen Aminosäure Citrullin. Das Wort “proteinogen” bedeutet im Übrigen, dass eine Aminosäure bei der Proteinsynthese in das menschliche Gewebe eingebaut wird. Während das bei Arginin der Fall ist, gilt das nicht für Citrullin. Dennoch ist Citrullin ein Metabolit der im Harnstoffzyklus in der Leber bei der Entgiftung von Eiweiß vorkommt. Citrullin wird dabei in diesem Zyklus in Arginin umgewandelt und das passiert auch wenn wir es von außen zuführen. Wie wir bereits beim Citrullin besprochen haben, ist es sogar letztendlich das Arginin, was dann die Wirkung auf den Pump hervorruft, aber wozu brauchen wir beides? Nun, führt man hohe Mengen einer Aminosäure auf einmal zu, kann es sein, dass sie nicht so schnell aufgenommen wird wie sie im Darm erscheint. Citrullin und Arginin werden jedoch über unterschiedliche Transporter durch die Dünndarmwand in das Blut geschleust. Wird dann Citrullin noch in Arginin umgewandelt kann somit eine größere Menge Arginin auf einmal im Blut zur Verfügung stehen als wenn man nur eine der beiden Substanzen zu sich nimmt. Theoretisch sollte damit die NO Produktion also noch höher sein.

Taurin – ist eine semiessentielle Aminosäure, die man in höheren Konzentrationen z.B. in Fleisch und Fleischprodukten findet. Außerdem kommt sie bei den meisten Energy-Drinks zum Einsatz, da sie zusammen mit Koffein synergistische Effekte erzielt. Wieder kennen wir die Menge nicht, aber wenn der “Metabolic Boost Blend” mit insgesamt 1000 mg dosiert ist und Taurin an erster Stelle auftaucht, vermuten wir hier etwa 250 bis 500 mg, was wenig, aber zweckmäßig ist.

Natrium Bicarbonat – kennen wir bereits aus dem GN Narcotica Nitro Glycerine und ist nichts anderes als normales Natron, wie es beispielsweise auch im Backpulver vorkommt. Diese Substanz ist äußerst basisch und wird daher auch verwendet um den Säuregehalt anderer Stoffe abzupuffern. Beispielsweise macht man sich den Effekt beim so genannten Kre-Alkalyn zu nutze. Ob es dadurch besser wird sei mal dahingestellt. Doch wahrscheinlich soll es die selbe Aufgabe in Bezug auf die Bioverfügbarkeit der aktiven Wirkstoffe aus der Pump dat B*tch Pump Blend nehmen. Doch auch hier kann der Stoff in Relation zur überproportionalen Masse der Wirkstoffe nur unterdosiert sein.

Vitamin B3 – auch Niacin genannt, kommt häufiger in Pre-Workout Boostern vor. Dieses Vitamin fördert den oxidativen Stoffwechsel, der beim Training stattfindet und fördert somit indirekt die Adaptation an einen Trainingsreiz. Außerdem kann es die Muskelausdauer verbessern. Interessant ist auch, dass Niacin zu einem so genannten „Flushing Effekt“ führen kann, der zu einem warmen Gefühl auf der Haut von Gesicht und Händen führt. Ähnlich wie Beta-Alanin setzen Hersteller daher oft Niacin ein um eine gewisse „Sofortwirkung“ herbeizuführen, die den Konsumenten glauben lässt, es passiere jetzt etwas ziemlich Abgefahrenes im Körper, dabei ist es nur eine Nebenwirkung. Für diesen Effekt sind allerdings mindestens 300 mg notwendig, die wir hier nicht vermuten.

Inulin – ist ein präbiotischer Ballaststoff, was bedeutet, dass er als Nahrung für die Darmflora dient. Er kommt in der Natur beispielsweise in Topinambur, Schwarzwurzeln oder Chicoree vor. Die Darmflora besteht aus Bakterien, die für den Körper einiges leisten. Beispielsweise zersetzen sie einige Ballaststoffe zu kurzkettigen Fettsäuren, die dann dem Darm und der Leber als Nährstoff dienen oder sie produziert essentielle Nährstoffe wie Vitamin K, die dann vom Körper aufgenommen und genutzt werden können. Damit ist der Darm in Kombination mit seiner bakteriellen Flora sogar das Zentrum unseres Immunsystems und für die menschliche Gesundheit unerlässlich. Außerdem halten sie die Darmzellen gesund und sorgen somit dafür, dass andere Wirkstoffe optimal aufgenommen werden können. Inulin sorgt dafür, dass die richtigen Bakterien genügend Nahrung haben und schädliche Mikroorganismen in Schach gehalten werden, damit die Flora im richtigen Gleichgewicht steht. Was die Bakterien aber auch noch damit machen ist Gase zu produzieren und besonders bei Inulin reichen bereits 3000 mg aus um bei empfindlichen Personen Blähungen zu verursachen. Diese Menge wäre zwar wirksam für die Darmflora, allerdings ist im Pump dat B*tch von B.A.M (Bodybuilding and More) wenn überhaupt nur ein Bruchteil dessen enthalten.

Beetroot – zu deutsch “rote Beete”, hat im Grunde zwei wesentliche Aufgaben. Zum einen liefert es natürlicher Weise hohe Mengen an Nitraten. Nitrate wiederum fördern erwiesener Maßen die Erweiterung der Blutgefäße, wodurch in der Theorie der Blutdruck gesenkt und der Pumpeffekt gesteigert wird. Wer schon einmal in der Küche mit dieser Knolle gearbeitet hat, der weiß ebenfalls, dass rote Beete Saft extrem stark färbt. Daher ist die zweite Aufgabe dieses Extraktes, dem Produkt etwas rote Farbe zu verleihen, ohne dass man weitere künstliche Farbstoffe braucht. Das ist schon ein durchaus nützlicher Nebeneffekt. Da dieser Extrakt allerdings an letzter Stelle des Metabolic Boost Blends steht und man Rote Beete Extrakt allein schon im Grammbereich dosieren sollte, kann dieser Extrakt hier bestenfalls als Färbemittel dienen.

Und wieder fällt GN Laboratories durch ein paar Ungereimtheiten in der Zutatenliste auf. In dieser gibt man am Ende noch “Bifidobacterium” an, welche aber in der Tabelle des B.A.M Pump dat Bitch nicht angegeben werden, beim Narcotica Nitro Glycerine dagegen schon. Außerdem tauchen der rote Beete Extrakt und das Niacin nicht in der Liste auf. Im Prinzip ähnelt die Zutatenliste sehr stark der des Nitro Glycerine von GN Laboratories, was natürlich den Verdacht auftauchen lässt, dass man hier schon wieder zu viel von bestehenden Produkten kopiert hat. Ähnliches Spiel haben wir bereits beim Gode Mode (GN) und B*tch Slap (B.A.M) gesehen…


Der Pump dat B*tch von Bodybuilding and More (B.A.M) ist von den Zutaten stark an den Narcotica Nitro Glycerine von GN Laboratories angelehnt.

Pump dat B*tch von B.A.M (Bodybuilding and More) scheint was den Pump Blend angeht durchaus potent dosiert zu sein. Der Metabolism Boost Blend ist jedoch relativ schlecht dosiert und zum Teil auch total fehl am Platz. Aber wir wollen den Tag nicht vor dem Abend loben. Wir werden bei der Wirkung sehen was dabei heraus kommt. Viel Kreativität von RTG scheint hier leider nicht hinein geflossen zu sein.

Zutaten des Pump dat B*tch von B.A.M (Bodybuilding and More) (Pomegranate):

L-Citrullin Polyhydrat™ (gepuffertes L-Citrullin), Emulgator: Monoglyceride von Speisefettsäuren, GlyceroMax® (65% Glycerol), Arginin Polyhydrat™ (gepuffertes L-Arginin HCl), Taurin, Zitronensäure, Aroma, Süßungsmittel: Sucralose, Inulin, Natrium-Bicabonat, Bifidobacterium.


Einnahme

Der Hersteller gibt auf der Dose folgende Einnahmeempfehlung:

“Damit du in den Genuss des brachialen Pumps kommst, musst du 15 g (3 Messlöffel) in 700 ml Wasser mixen und 30-45 Minuten vor dem Training konsumieren. Danach sollten weitere 300 ml Wasser getrunken werden. Wer wirklich Schmerzen beim Training erfahren will (und zwar fieses Brennen, gefolgt von einem High), der kann sich bis auf 20 g heranwagen und 5 g B.A.M B*tch Slap obendrauf stacken. Danach – das garantieren wir – wird dein Training unvergesslich werden.
Warnung: harte Leg Days und 15 g Pump dat B*tch vertragen sich nicht. Ausprobieren auf eigene Gefahr.”

Auf deutsch: “15 g des Pulvers 30-45 Minuten vor dem Training in 700 ml Wasser nehmen und bei Bedarf 20 g nehmen und B*tch Slap dazu stacken”.

Hier sieht man deutlich, dass die Jungs und Mädels von Road to Glory am Werk waren. Die Einnahmeempfehlung ist nicht so geradlinig und politisch korrekt wie man das sonst so kennt, sondern in den eigenen Worten der YouTuber wiedergegeben. Die im Vergleich zu anderen Boostern immense Wassermenge von 700 ml + weitere 300 ml machen hier definitiv Sinn, denn das Glycerin kann wirklich viel Wasser binden und man sollte vermeiden, dass dieses Wasser aus anderen Zellen des Körpers gezogen wird. Auch die Warnung, dass man es nicht unbedingt zu harten Beintrainings nehmen sollte, ist sinnvoll. Fortgeschrittene Athleten werden wissen wie hinderlich ein zu starker Pump beim Beintraining sein kann. Leichtere Krieger unter euch können es aber sicher mal testen.

Das Abmessen der richtigen Portion ist allerdings etwas umständlich. Die hohe Menge an Glycerin sorgt dafür, dass der Pump Booster bereits am Anfang eine kaugummiartige Konsistenz besitzt, was den Messlöffel so ziemlich überflüssig macht. Diese klumpige Mixtur bekommt man nicht richtig in den Scoop gefüllt und wir empfehlen, die Portion dringend mit einer Waage abzumessen. Da helfen auch die unzähligen Silica Packs nicht, die die Feuchtigkeit absorbieren sollen. Auch wenn die Konsistenz nervig ist, im Grunde spricht sie definitiv für die potente Dosierung des Boosters und wir sind gespannt wie er wirkt.

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Löslichkeit und Geschmack

B.A.M (Bodybuilding and More) “Pump dat B*tch” ist nur in einer Geschmacksrichtung erhältlich und die nennt sich “Pomegranate”, zu deutsch “Granatapfel”. Neuerdings sind die Booster von GN immer nur in einer Geschmacksrichtung erhältlich, aber besser nur eine Geschmacksrichtung die auch was taugt anstatt 10 die alle nur halbherzig entwickelt wurden.

Schüttelt man den Shaker kräftig und etwas länger als 5 Sekunden, so löst sich das Pulver auch in kaltem Wasser einwandfrei auf. Das sollte es auch, denn an zweiter Stelle der Zutatenliste finden wir bereits einen Emulgator. Allerdings hinterlässt das Getränk dennoch einen etwas stumpfes und sandiges Gefühl im Mund, besonders auf den Zähnen. Das haben wir auch schon bei einigen Boostern bemerkt und führen das auf das GlyceroMax, bzw. Hydromax Glycerin Pulver zurück. Geschmacklich ist der Booster natürlich extrem süß. Dennoch wird die Süße sehr gut durch das Säuerungsmittel Zitronensäure abgefangen. Das Aroma ist sehr fruchtig und exotisch und erstaunlicher Weise kann man Granatapfel wirklich herausschmecken. Verwendet man allerdings wirklich die angegebenen 700 ml Wasser, so ist das Aroma eher schwach, dafür aber auch das stumpfe, sandige Gefühl. Trinkbar ist das Produkt aber allemal. Farblich ist der Shake wie zu vermuten natürlich rot, was hauptsächlich am rote Beete Extrakt liegen könnte. Allerdings scheint dieser der Tabelle nach zu urteilen recht gering dosiert zu sein und wir würden nicht ausschließen, dass hier weitere Farbstoffe für die Kosmetik verwendet wurden. Wir finden zwar keine in der Zutatenliste, aber dort finden wir auch andere Stoffe nicht, die angeblich enthalten sein sollen. Im Fall der Farbstoffe ist es aber nur eine Vermutung, keine Unterstellung unsererseits.

Geschmacklich geht der Pump dat B*tch von B.A.M vollkommen klar.


Wirkung

Beim Blick auf die Zutatenliste haben wir festgestellt, dass der “Pump dat B*tch Pump Blend” zwar gut dosiert sein muss, alle weiteren Inhaltsstoffe aber wohl eher etwas kurz kommen. Doch man erlebt es durchaus immer wieder, dass die letztendliche Wirkung besser oder schlechter ist als man auf den ersten Blick vermuten würde.

Da es sich beim B.A.M Pump dat Bitch um ein stimulanzienfreies Produkt handelt, ist natürlich auch keine stimulierende Wirkung zu erwarten und logischerweise bleibt diese auch aus. Aber auch der Fokus war in unserem Test nicht erhöht. Zwar wird dieser meistens durch Stimulanzien hervorgerufen, aber es gibt auch Stoffe, welche die Konzentration auch ohne die Anregung des zentralen Nervensystems erreichen können. B.A.M (Bodybuilding and More), bzw. GN Laboratories zielt es bei seinem Pump dat B*tch aber ohne Zweifel hauptsächlich auf einen brutalen Pump ab, also schauen wir mal was er hier leisten kann.

Tatsächlich, der Pump bahnte sich bereits VOR dem Training an indem sich die Muskeln langsam mit Blut füllten und sich auf Spannung brachten. Spannt man die Muskeln dann mal kurz an merkt man sofort wie sie sich mit Blut füllen und kann vorhersagen, dass es ein schmerzhaftes, pralles Workout werden wird. Letztendlich war der Pump zwar sehr gut, jedoch nur recht oberflächlich vorhanden. Andere Produkte, die teilweise noch zusätzliche Extrakte und Wirkstoffe enthalten, die den Abbau von Arginin im Blut hemmen oder über weitere Mechanismen Flüssigkeit in die Zellen führen, gehen da vom Gefühl her noch weiter in die Tiefe des Muskels rein. Auch hält der Pump vom Pump dat B*tch nicht so lange nach dem Training an wie es andere Produkte schaffen. Am Ende muss man sagen, dass der Pump von diesem Produkt ähnlich stark und ausgeprägt war wie der vom Narcotica Nitro Glycerine. Kein Wunder, denn beide Produkte unterscheiden sich in den Zutaten nur geringfügig.

Auch hier gilt, dass man mit etwas weniger Citrullin, Arginin und Glycerin vielleicht die selbe Wirkung erzielen könnte, denn erfahrungsgemäß ist bei diesen Dingen irgendwann eine Grenze erreicht, bei der mehr nicht immer auch besser ist. Dafür hätte man unserer Meinung nach noch weitere Stoffe ergänzen können, die den Pump tiefer und länger anhaltend machen.

Im Stack mit dem Bitch Slap von B.A.M konnte neben dem Pump natürlich noch eine beachtliche Leistung was den Fokus und die Wachheit angeht erzielt werden. Beide Produkte in Kombination erinnern sehr stark an den Narcotica The Evil, ebenfalls aus dem Hause GN Laboratories.

Unterm Strich ist der Pump von Pump dat B*tch durchaus solide, ist aber nicht ganz so tief und langanhaltend wie bei Konkurrenzprodukten! Grund dafür ist, dass man sich nur auf 2 von vielen Wegen konzentriert, den Pumpeffekt herbeizuführen. Da könnte man Citrullin, Arginin und GlyceroMax noch so hoch dosieren, irgendwann ist der Grenznutzen dieser Stoffe erreicht!


Preis-Leistungs-Verhältnis

Eine Dose des B.A.M (Bodybuilding and More) Pump dat B*tch mit 300 g Inhalt bekommt man für 34,90 €. Bei einer Dosierung von 15 g pro Einheit kommt man somit auf 20 Portionen zahlt dafür je ca. 1,75 €. Verwendet man die höhere Dosierungsempfehlung von 20 g, kann man von einer Dose 15 Pump Workouts lang zehren und würde jeweils 2,33 € dafür zahlen.

Im Vergleich zu anderen Pump Boostern ist das ein okayer Preis, jedoch muss man bedenken, dass er fast ausschließlich aus einer sehr hoch dosierten Pump Blend mit potenten Inhaltsstoffen besteht. Die Dosierungen dieser Stoffe hätte man getrost herunterschrauben können und dafür weitere, ergänzende Wirkstoffe hinzusetzen können. Das hätte die Kosten sicherlich nicht negativ beeinträchtigt, dafür aber die Wirkung um einiges besser gemacht!


Wir können den Pump dat B*tch von Genetic Nutrition nicht wirklich empfehlen.

Fazit

Leider konnte B.A.M Pump dat Bitch in unserem Test nicht ganz überzeugen. Zwar ist der Pump durchaus solide, aber man hätte das mit geringeren Dosierungen, dafür ein paar mehr Wirkstoffen deutlich besser hinbekommen können. Schlussendlich ist dieses Produkt im Grunde dasselbe wie der Narcotica Nitro Glycerin von GN Laboratories, sowohl was den Großteil der Inhaltsstoffe, als auch die Wirkung angeht. Im Stack mit seinem Bruder B*tch Slap, kann man zwar noch eine Schippe drauflegen, was Fokus und Wachheit angeht, aber letztendlich wirkt das Ganze dann nicht anders als der bereits bestehende “The Evil” von GN. Wir finden das Konzept, Stimulanzien und Pump Substrate zu trennen eigentlich ziemlich gut, denn nicht immer möchte man beides in Kombination haben. Besonders reine Stim Booster, ohne Pump, haben wir schon lange nicht mehr auf dem Markt gesehen, was besonders beim Beintraining sehr hilfreich sein kann. Reine Pump Produkte gibt es allerdings einige und viele davon sind günstiger bei gleicher oder sogar besserer Wirkung.

Wer überlegt hat, sich B.A.M Pump dat Bitch + Bitch Slap zu kaufen, der kann auch direkt zum GN Narcotica the Evil greifen. Wer die Road to Glory Crew supporten möchte, macht hier aber nichts falsch!

Alternativen: Boujee Premium VASCULAR , GN Narcotica the Evil, ZEC+ Pumpdown


Bewertung:

Gesamtdurchschnitt 78.8/100 78.8
Inhaltsstoffe 80
Wirkung 75
Geschmack 85
Preis 75

Positives

Negatives

guter Geschmack
Ungereimtheiten auf dem Etikett
cooles Design
Proprietary Blend
gut dosierte Pump Blend
zu wenig Wirkmechanismen

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