Blackline Suizide im Test


Allgemeine Information

Herkunftsland USA
Durchschnittspreis 39,90 € (27 Portionen)

Produkteignung

suboptimal optimal
Pre Workout
Trainingsbooster

Erfahrungsbericht zum Hardcore Booster Blackline Supplements Suizide

Wer einmal aufmerksam den Namen des hier unter die Lupe genommenen Produktes ansieht, wird sich fragen, wieso man einen Pre Workout Booster nach der Mehrzahl von Selbstmorden tituliert. Nicht unbedingt eine Namensschöpfung, die man mit sportlichen Höchstleistungen assoziieren würde. Die noch junge Marke Blackline Supplements hat seit einiger Zeit einen Hardcore Booster im Sortiment, der keinen Freitod, aber ein brutales Workout liefern soll. Ob das der Fall ist und was wir zur Zusammensetzung und Wirkung sagen, seht ihr hier in unserem Test!


Verpackung

Rein optisch fällt der Blackline Supplements Suizide weder positiv noch negativ auf. Es ist eben ein typischer Hardcore Booster, der den Eindruck erwecken möchte, zu den bösen zu gehören.

Neben einigen Werbepassagen findet sich auf der Rückseite ein relativ auffälliger Warnhinweis, dass man doch bitte nur eine Portion zu sich nehmen möge. Außerdem weißt der Hersteller darauf hin, dass es sich hier um eine originale US Version handele.

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Blackline Suizide DMAA

Der Blackline Suizide ist zumindest auf dem Etikett ein Nachbau des USP Labs Jack3d.


Inhaltsstoffe und Dosierung

Inhaltsstoffe von Blackline Suizide

Der Blackline Supplements Suizide sieht auf den ersten Blick wirklich sehr unspektakulär aus. Das liegt daran, dass die Formel exakt dieselbe ist wie die des alten USP Labs Jack3d. Nun mag der gute alte Jack3d vor einer Dekade ein toller Hardcore Booster gewesen sein, doch aus heutiger Sicht sieht das etwas anders aus. Ein oder zwei Stimulanzien plus Creatin und Beta Alanin als billige Füllstoffe, ist nichts was man heute noch als State of the Art ansehen würde.

Arginin Alpha-Ketoglutarat soll eine potentere Wirkung als normales Arginin entfalten. Die Aminosäure ist dafür bekannt, die Muskeldurchblutung zu steigern, was zu einer gesteigerten Vaskularität führt. Das geschieht allerdings erst ab circa 5g pro Gabe. Was im Blackline Suizide enthalten sein dürfte, wird wohl nicht an 5g hinkommen!

Creatin Monohydrat ist das wohl wirksamste und meisterforschteste Supplement der Geschichte. Bei einer täglichen Einnahme dieser Substanz profitiert man durch mehr zur Verfügung stehendem ATP von einer verbesserten Schnellkraft und auch einige Wiederholungen mehr könnten hier pro Satz durchaus im Bereich des Möglichen liegen. Akut wirkt Creatin allerdings nicht, weshalb es in einem Booster nett ausgedrückt relativ wenig zu suchen hat. Hinzu kommt, dass eine Portion keine 5g liefern werden, was gemeingültig der empfohlenen Menge pro Tag entspricht.

Beta Alanin (hier als Markenrohstoff CarnoSyn) ist eine Aminosäure, die im Körper zu Carnosin umgewandelt wird. Carnosin wiederum puffert bei physischer Aktivität die entstehende Säure, wodurch die Übersäuerung im Muskel hinausgezögert und damit die Ausdauer erhöht wird. Beta Alanin muss jedoch täglich supplementiert werden und hat demnach keine akute Wirkung in einem Booster, außer das bekannte Kribbeln. Für eine Dauereinnahme werden pro Tag circa 4g empfohlen. Im Blackline Suizide ist es also nicht nur unnötig, sondern auch zu gering dosiert!

Koffein dürfte jedem unserer Leser ein Begriff sein, da wir es hier mit der weltweit bekanntesten und meist konsumierten Stimulans handelt. Akut wirkt Koffein wachmachend, konzentrationssteigernd und auch die Kraft kann es in gewissem Maße positiv beeinflussen. Wir wissen nicht, wie viel Koffein im Blackline Suizide enthalten ist, können aber von einer recht satten Dosierung ausgehen, da alles, was keine Stimulanzien sind, hier wohl eher als billige Füllstoffe angesehen werden können.

1,3-Dimethylamylamin ist eine Stimulans, die von der Strukturformel dem Amphetamin ähnelt und so auch ähnliche Wirkungen entfalten kann. Es erhöht die Ausschüttung verschiedener Neurotransmitter, wie zum Beispiel Dopamin und Noradrenalin, und führt so zu einem starken Energieschub und einem guten Fokus. Allerdings ist dieser Stoff mit Vorsicht zu genießen, Überdosierungen könnten extrem unangenehm werden. Auch eine Sucht ist bei Dauerkonsum möglich.

Die Zusammensetzung des Blackline Suizide ist wenig ausgeklügelt.

Die Formel des Blackline Suizide sieht ziemlich unspektakulär und altbacken aus. Ein Jack3d Klon lockt im Jahr 2017 wohl niemanden mehr hinter dem Ofen vor. Man muss aber an der Stelle auch sagen, wer einmal den Suizide genommen hat, wird sich die Frage stellen, ob es sich hier wirklich um einen Nachbau des Klassikers von USP Labs handelt!


Geschmack

Kulinarisch gesehen ist der Blackline Suizide nicht sonderlich gelungen. Man bekommt ihn zwar runter, aber ist verdammt froh, wenn er dann auch unten ist und man sich danach schnell einen Kaugummi in den Mund stecken kann.

Auch wenn wir immer sagen, dass der Geschmack bei einem Pre Workout Booster absolut zweitrangig ist, hätten wir hier dann doch mehr erwartet. Der Blackline Suizde hat keine hochdosierten Planzenextrakte oder Aminosäuren, bei denen es schwer gewesen wäre, den Geschmack zu übertünchen. Daher sind wir vom Geschmack am Ende etwas enttäuscht.

Geschmacklich konnte uns der Blackline Suizide Booster nicht überzeugen.


Drogen Test

Da wir wie bereits schon angesprochen, beim Blackline Suizide das Gefühl hatten, die Deklaration weicht etwas vom Inhalt ab, war der Drogen est besonders interessant. Aber an dieser Stelle können wir zum Glück Entwarnung geben: Zumindestens bei uns wurden jegliche Parameter eines solchen Schnelltests negativ angezeigt.

Nach mehrmaliger Einnahme fiel der Drogentest zum Blackline Suizide negativ aus.


Wirkung

Wir haben den Blackline Suizide Booster in verschiednen Dosierungen getestet. Angefangen von einem halben Scoop, was eher eine lasche Wirkung nach sich zog, bis hin zu zwei Scoops, was für die allermeisten wohl zu viel Boost sein Dürfte. Der Sweet Spot liegt wahrscheinlich bei so ziemlich genau einem Scoop.

Wer sich diesen einverleibt hat, bekommt nach spätestens 15 Minuten einen gesteigerten Bewegungsdrang zu spüren und sollte sich auf den Weg ins Gym machen! Generell macht der Blackline Suizide Hardcore Booster nicht unbedingt euphorisch, wie man das beispielsweise vom Gold Star Triple X kennt. Viel mehr handelt es sich hier um einen „in die Fresse Booster“, der stark nach vorne geht und gerade bei der ersten Einnahme ziemlich ‚reinklatscht. Nach gewisser Zeit kann sich allerdings ein Gewöhnungseffekt einstellen. Während des Workouts schwitzt man mehr als sonst und hat auch durchaus mehr Durst.

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Pump

Das ist sicherlich der Punkt, der uns am wenigsten überzeugen konnte. Jeder, der meint, nach der Einnahme des Blackline Suizide Hardcore Boosters einen famosen Pump zu verspüren, wird wohl die Tage zuvor einiges verspachelt haben und dementsprechend volle Glykogenspeicher haben. Im Suizide ist nach unserer Auffassung nach nichts enthalten, was die Muskeldurchblutung merklich steigern könnte. Das macht sich auch bemerkbar, denn der Pump fällt eben normal aus. Der Pump ist ja ohnehin keine Kategorie, in der Hardcore Booster ständig zu Höchstleistungen auflaufen, und so ist das auch hier der Fall.


Kraft / Energie

Wer sich die volle Portion des Blackline Suizides genehmigt, wird sich nur noch schwer auf dem Sitz halten können. Der Suizide Booster schiebt ordentlich nach vorne und das nicht zu knapp. Wenn die Wirkung voll da ist, dann ist man schon ordentlich aufgedreht, was sich natürlich am Drive und dem Drang, hart und schwer zu trainieren, bemerkbar macht.

Man muss aber auch dazu sagen, dass der Blackline Suizide, im Vergleich zu Produkten von Olympus Labs oder Brawn Nutrition, keine ausgeklügelte Zusammensetzung hat. Die Wirkung ist zwar recht stark, aber eben auch blind heftig und mancher wird das etwas drückende Gefühl nicht so sehr feiern. Gerade im Vergleich mit dem Olympus Labs Conquer mit DMBA zieht der Suizide dann einfach den Kürzeren.

Wichtig ist sicherlich, dass man DMAA als Stimulans mag und gut verträgt, sonst wird man mit dem Suizide nicht glücklich!


Fokus

Ganz klar, Hardcore Booster Fans lieben einen krassen Drive und wollen einen scharfen Fokus. In Sachen Drive ist der Suizide durchaus stark und was den Fokus angeht, macht der Hardcore Booster einen soliden Job. Doch auch in dieser Rubrik macht sich etwas bemerkbar, dass die Formel eben einfach nur aufs Scheppern ausgelegt ist, allerdings ist man am Ende hinsichtlich Fokus sicher nicht enttäuscht.


Crash / Down / Nebenwirkungen

Wie wir zum Anfang erklärt haben, bedeutet das englische Wort Suicide auf deutsch Selbstmord und wer dieses Produkt einmal genommen hat und dann herunterkommt, weiß genau, woher der Name stammt. Der Blackline Suizide ist ein starker Booster und das leider auch im negativen Sinne. Ganz klar, aktuell gibt es auf dem Markt wenige Produkte, die so einen starken Crash verursachen wie dieser Hardcore Booster. Das Down Gefühl fällt je nach Dosierung und Veranlagung unterschiedlich stark aus und lässt einen bedrückt melancholisch zurück. Für so manchen wird der Crash nach dem Training die Power während des Workouts nicht wert sein. Daher sagen wir: Wer schnell einen Crash bekommt, auch von seichteren Boostern, sollte hier die Finger von lassen.

Eine weitere Nebenwirkung nach der Einnahme des Blackline Suizide ist das gesteigerte Durstgefühl. Hier sollte unbedingt dafür gesorgt werden, dass genug Flüssigkeit während und nach des Trainings zu sich genommen wird.

Natürlich möchten wir auch noch gesagt haben, dass der Suizide Hardcore Booster nicht zu spät am Tage konsumiert werden sollte, da die Nacht sonst sehr unruhig werden könnte.


Preis-Leistungs-Verhältnis

Preislich bewegen wir uns mit dem Blackline Suizide auf gewohntem Terrain. So kostet die Dose oft gesehene 39,90 € und liefert satte 27 Portionen. Eine Portion kostet uns somit nur 1,47€.

Der Preis pro Portion ist hier durchaus als attraktiv zu bezeichnen. Es darf jedoch nicht vergessen werden, dass das. was man hier bekommt, auch nicht unbedingt preisintensiv ist. Wir haben hier lediglich zwei bis drei Stimulanzien und den Rest kann man wohl getrost als billige Füllstoffe bezeichnen. Somit ist der Preis im Vergleich zu anderen Produkten am Ende in Ordnung, lässt uns aber nicht jubeln.


Der Blackline Suizide ist für diejenigen unter euch, die es wirklich kompromisslos hart mögen.

Fazit

Der Blackline Suizide ist ein Booster, der sicherlich nicht die durchdachteste Formel hat, seine Wirkung aber nicht verfehlt. Wir haben hier einen Hardcore Booster, der relativ blind „reinknallt“. Genau diese Wirkung ist garantiert nichts für jeden, wird aber seine Fans finden.

Den Geschmack fanden wir nicht sonderlich gelungen und das Preis-Leistungs-Verhältnis is in Ordnung. Das größte Manko wird beim Suizide für viele wohl der Crash nach dem Training sein. Dieser fällt überdurchschnittlich stark aus, sodass sich sicherlich viele jede weitere Einnahme gut überlegen.

Wir sagen: Extreme Hardcore Booster Fans können hier auf ihre Kosten kommen, alle anderen sollten eher zu besser konzeptionierten Boostern greifen!


Bewertung:

Gesamtdurchschnitt 72.5/100 72.5
Inhaltsstoffe 70
Geschmack 60
Wirkung 85
Preis-Leistungs-Verhältnis 75

Positives

Negatives

Gibt ordentlich Power
Starker Crash
Verbesserter Fokus
Dürftiger Geschmack
Wenig durchdachte Formel

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