Body Attack Nitro Pump 3.0 im Test


Allgemeine Information

Herkunftsland Deutschland
Durchschnittspreis 29,90 €

Nährwerte pro 1 Dose (16 Portionen)

Brennwerte 52 kcal
Eiweiß 5,2 g
Kohlenhydrate 3,5 g
Fett <0,1 g

Erfahrungsbericht zum Pump Booster Body Attack Nitro Pump 3.0

Pump Booster liegen absolut im Trend. Wer mag es nicht, das Gefühl wenn sich die Muskeln im Training so richtig mit Blut und Flüssigkeit aufplustern und man gleich 5 kg massiver aussieht als vor dem Training? Auch beim Muskelaufbau kann der Pump in gewisser Weise helfen, da ein erhöhter Zellinnendruck die Muskelzellen zum Wachstum anregt. Ein zu heftiger Pump in der Muskulatur kann jedoch auch die akute Trainingsleistung beeinträchtigen, indem er die feinen Kapillare abschnürt, die für die Versorgung mit Nährstoffen und Sauerstoff zuständig sind. Aber sei es drum, einen guten Pump kann wohl niemand verwehren. Daher ist es nicht verwunderlich, dass immer mehr Hersteller eigens zu diesem Zweck Booster auf den Markt bringen, die meist absichtlich keinerlei Stimulanzien enthalten. Heute schauen wir uns das Modell Body Attack Nitro Pump 3.0 an und sagen euch ob der deutsche Hersteller seine Sache hier gut gemacht hat oder eher nicht.


Verpackung

Der Pump Booster Body Attack Nitro Pump 3.0 kommt in einer kleinen schwarzen Dose mit rotem Deckel. Das Etikett ist in Schwarz gehalten, die Schrift in roter und weißer Farbe. Das passt prinzipiell alles recht gut zusammen. Auf der Vorderseite sind bereits die Dosierungen einiger wichtiger Inhaltsstoffe angegeben um dem Kunden zu suggerieren, dass das Produkt hoch dosiert ist. Ob das der Wahrheit entspricht erfahren wir später.

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Zutaten, Nährwerte, Einnahmeempfehlung, etc. sind wie immer auf der Rückseite und ein deutscher und englischer Sprache abgebildet. Leider sind die genauen Mengen der Wirkstoffe nicht tabellarisch angegeben, sondern nur als Liste. Das ist sehr unübersichtlich und in unseren Augen nicht wirklich kundenfreundlich.

Das grundsätzliche Design des Body Attack Nitro Pump 3.0 ist recht ansprechend, doch leider finden sich die genauen Dosierungen nur sehr umständlich lesbar in einer Liste wieder.

Body Attack Nitro Pump 3.0 Erfahrung

Der Booster Body Attack Nitro Pump 3.0 ist ein deutscher Pump Booster.

Der Body Attack Nitro Pump 3.0 ist als 400 g Dose mit je 16 Portionen in den Geschmacksrichtungen “Cranberry” und “Peach Passion Fruit” erhältlich.  


Inhaltsstoffe und Dosierung

Die Inhaltsstoffe und Nährwerte von Body Attack Nitro Pump 3.0

Wie schon angesprochen finden wir die Wirkstoffe und Nährwerte nicht in einer Tabelle, sondern nur als Liste angegeben. Laut unseren Informationen ist das in Bezug auf die Nährwerte nicht zulässig. Und wirklich kundenfreundlich ist das auch nicht. Hier sollte der Hersteller aus dem Schleswig-Holsteinischen Ellerbek noch einmal nachbessern. Schauen wir uns nun die Inhaltsstoffe einmal genauer an.

L-Citrullin Malat– ist eine Verbindung aus der nicht-proteinogenen Aminosäure L-Citrullin und der Apfelsäure. Die wichtigste Eigenschaft von L-Citrullin in einem Pre-Workout ist, dass es in den Nieren zu L-Arginin umgewandelt wird. Studien konnten zeigen, dass die Supplementierung mit L-Citrullin deutlich effektiver ist als die mit L-Arginin selbst. Aus L-Arginin wiederum können Nitric Oxide Synthase (NOS) Enzyme im Blut Stickstoffmonoxid herstellen, was die Gefäße erweitern und damit für eine bessere Durchblutung, den sogenannten Pump sorgen kann. Dabei entsteht aus L-Arginin Stickstoffmonoxid und wieder L-Citrullin. Die Wirksamkeit von L-Citrullin als NO-Donor ist hinreichend belegt und so wird L-Citrullin auch unterstützenden in der Therapie von genetisch-bedingtem Muskelschwund eingesetzt. Herkömmliche Dosierungsempfehlungen liegen ebenfalls bei 4000 bis 6000 mg. Im Body Attack Nitro Pump 3.0 hat man sich für 4000 mg dieses Stöffchens entschieden, was am unteren Ende der Empfehlung liegt.

BCAA’s – Wie viele von echt wissen ist Leucin der King unter den Aminosäuren, wenn es darum geht die Muskelproteinsynthese (MPS) zu stimulieren. Sie tut das indem die die Aktivierung des Enzyms “mammalian Target of Rapamycin”, kurz mTOR, veranlasst. mTOR wiederum aktiviert eine Kaskade weiterer Enzyme die letztendlich dazu führen, dass neue Proteinstrukturen in den Muskelzellen aufgebaut werden. Leucin wirkt also anabol. Seit Jahren machen sich Bodybuilder dies zunutze, indem sie mit BCAA’s, also verzweigtkettigen Aminosäuren, supplementieren, welche neben Leucin auch noch aus Isoleucin und Valin bestehen. Man erhofft sich davon einen Schutz der Muskulatur vor dem Abbau, was in einer Diätphase die oberste Priorität im Bodybuilding ist. Mittlerweile ist bekannt, dass pro Portion etwa 3 g Leucin dafür nötig sind, die MPS maximal zu steigern und mit seinen 2 g pro Portion liegt der Body Attack Nitro Pump 3.0 auch nur ca. ein Drittel darunter. Aus Leucin oder BCAA’s allein kann der Körper allerdings kein neues Protein aufbauen.

In der Natur kommt diese drei Aminosäure nie in Isolation vor, sondern fast nur in Kombination mit allen anderen 17 proteinogenen Aminosäuren. Proteinogene Aminosäuren sind die Aminosäuren, die zum Aufbau von Körpergeweben verwendet werden. Darüber hinaus gibt es noch viele weitere Aminos, die zwar wichtige Aufgaben im Körper haben aber nicht in Organe, Muskel, usw. eingebaut werden.

Von diesen 20 proteinogenen Aminosäuren kann der Körper 12 selbst herstellen und 8 nicht. Diese 8 nennt man also essentielle Aminosäuren, kurz EAA’s. Stellt man also mindestens die EAA’s zur Verfügung, kann der Körper sich alle Aminosäuren selbst herstellen die er braucht um Gewebe aufzubauen. Nimmt man nun also 3 g oder mehr Leucin aus Fleisch, Fisch, Eiern, Milchprodukten, usw. zu sich, “weiß” der Körper, dass nun ausreichende Mengen aller proteinogenen Aminosäuren oder zumindest EAA’s vorhanden sind um den Aufbau von neuem Körpergewebe zu starten. Führt man aber nur Leucin oder die 3 BCAA’s zu, werden die Mechanismen zum Muskelaufbau zwar aktiviert, allerdings fehlt der Baustoff um daraus tatsächlich Muskelgewebe zu bauen. Man kann sich das so vorstellen, als würde man 20 Bauarbeiter anstellen, sie mit Werkzeug ausstatten, ihnen aber keine Baumaterialien geben. Sie könnten zwar ein Loch buddeln, aber ein Haus zu bauen ist unmöglich. Studien haben gezeigt, dass die Einnahme von BCAA’s in diesem Dosierungsbereich die Proteinsynthese gegenüber einem Placebo um 22% steigert, jedoch um 50% weniger als ein komplettes Protein, bzw. alle 8 EAA’s. Weiterhin schlussfolgerten die Forscher, dass es die essentiellen Aminosäuren und nicht nur die BCAA’s oder Leucin sind, die der Limitierende Faktor bei der MPS sind. Von der Sinnhaftigkeit von BCAA’s einmal abgesehen ist die Dosierung von insgesamt 4 g allerdings sehr gering.

Arginin  –finden wir im Body Attack Nitro Pump 3.0 in der Form L-Arginin Alpha Ketoglutarat (AAKG). Arginin an sich ist die Vorstufe von Stickstoffmonoxid (NO), was die Funktion hat, die Gefäße zu erweitern und dadurch den Blutfluss zu steigern. Das Ganze resultiert dann in einem verbesserten Pump-Effekt. Wenn man von einer üblichen Dosierung von 4000 bis 6000 mg ausgeht, liegt es damit unterhalb dessen. Da Arginin aber auf eine ähnliche Weise wirkt wie Citrullin Malat ist die Dosierung von beiden in Kombination durchaus gut. Ein weiterer Vorteil der Kombination von Citrullin und Arginin liegt darin, dass sie über verschiedene Transporter in das Blut aufgenommen werden. Sind die Arginin Transporter abgesättigt, kann immer noch Citrullin aufgenommen werde. Somit kann theoretisch mehr NO produziert werden als mit einer dieser Stoffe allein.

Kreatin – liegt im Body Attack Nitro Pump 3.0 als die patentierte Form CREAZ® vor. Dieses Produkt nutzt der Hersteller in all seinen Produkten, die Kreatin enthalten und ist im Prinzip reines Kreatin, ohne weiteren Ester oder Zusatz. Man wirbt damit, dass man dadurch 100% reines Kreatin bekommt ohne weiteres Zeug. Allerdings muss man beachten, dass Kreatin ohne weiteren Zusatz, wie Wassermoleküle (Monohydrat), Salzsäure (HCL) oder Alpha-Ketoglutarsäure (AKG) schonungslos dem Verdauungstrakt ausgesetzt ist und dort schneller heruntergebrochen wird ohne dass es überhaupt aufgenommen werden kann. Es ist zwar schön und gut, wenn CREAZ® 100% reines Kreatin enthält, das bringt allerdings wenig, wenn davon nur die Hälfte an den Zellen ankommt wo es gebraucht wird. Das sind zwar nur fiktive Zahlen, jedoch dienen sie der Veranschaulichung. Außerdem ist und bleibt das gute alte Monohydrat noch die Form mit den meisten Studien im Rücken und dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis. Kreatin vor dem Training macht durchaus Sinn, allerdings sollte man es dafür täglich einnehmen. Wer bereits Kreatin nimmt, der muss jedoch keine Angst haben, dass er sich mit einer Portion des Boosters überdosiert. Wer darauf Wert legt, der kann seine normale Dosis ein wenig reduzieren. Wer kein Kreatin zusätzlich nimmt, muss allerdings auch keine Bedenken haben dadurch an Gewicht zuzunehmen, wenn er das Produkt ab und an konsumiert. Trotzdem halten wir es für relativ sinnlos, Kreatin in einem Booster zu verbauen, denn man nimmt diese Produkte nicht täglich. Wer ohnehin Kreatin nimmt, wird es also auch ohne den den Body Attack Nitro Pump 3.0 nehmen und wer keines nimmt, hat davon keinen Vorteil.

Beta-Alanin – ist dafür bekannt ein Kribbeln auf der Haut auszulösen. Die Hauptaufgabe des Beta-Alanins ist es jedoch, als Baustein für die Herstellung von Carnosin zu dienen, was die gesteigerte Milchsäureproduktion während des Trainings abpuffern soll. Die gängige Tagesdosis liegt dabei bei 2000 bis 5000 mg. Damit die Carnosinspeicher optimal gefüllt werden, ist es von Vorteil, die tägliche Dosis auf kleinere Einzeldosierungen aufzuteilen. Grund dafür ist, dass Beta-Alanin mit anderen Aminosäuren, wie Taurin, um die Rezeptoren für die Aufnahme im Darm und über die Blut-Hirn-Schranke konkurriert und auch die Carnosin-Synthese nicht beliebig schnell von statten geht. Im Body Attack Nitro Pump 3.0 ist eine Dosierung von 3000 mg enthalten, was im mittleren Bereich der Dosierungsempfehlung liegt. Jedoch nimmt man es dadurch auf einen Schlag zu sich und nicht verteilt wie es empfohlen ist. Wenn man den Booster nicht gerade täglich nimmt oder sowieso mit Beta-Alanin supplementiert, wird man davon nicht viel mehr haben als maximal das Gefühl, man wäre in einen Ameisenhaufen gefallen.

Taurin – ist eine semiessentielle Aminosäure, die man in höheren Konzentrationen z.B. in Fleisch und Fleischprodukten findet. Außerdem kommt sie bei den meisten Energy-Drinks zum Einsatz, da sie zusammen mit Koffein synergistische Effekte erzielt. Taurin hat aber ebenfalls die Eigenschaft, die Zellhydration und damit das Zellvolumen zu fördern. Somit kann es zum Pumpeffekt beitragen. Die Menge von 1650 mg ist im Body Attack Nitro Pump 3.0 unserer Meinung nach grenzwertig, denn zu viel des Ganzen wird in Bodybuilding-Kreisen auch zur Bekämpfung eines zu starken Pumps im unteren Rücken eingesetzt wird.

N-Acetyl-L-Tyrosin – ist die acetylierte Form der Aminosäure Tyrosin, die im lebenden Organismus zu L-DOPA, dem Prekursor des Glückshormons Dopamin umgewandelt wird. Dopamin wiederum wird über mehrere Einzelschritte erst zu Noradrenalin und dann zu Adrenalin umgewandelt. Damit dient L-Tyrosin als wichtiges Substrat zur Herstellung der Katecholamine, die die Wachheit und Energiebereitstellung erhöhen. Die Dosierung von 1500 mg im Body Attack Nitro Pump 3.0 ist relativ durchschnittlich. Allerdings wirkt es synergistisch mit dem enthaltenen Vitamin B6.

Die Mischung der nächsten beiden Inhaltsstoffe Astragalus und Notoginseng ist auch als patentiertes Produkt namens Astragin® erhältlich. Diese beiden Stoffe in Kombination sollen die Aufnahme von anderen Inhaltsstoffen fördern, sodass mehr von ihnen im Blut ankommt. Andere Hersteller verwenden dafür Piperin, bzw. Bioperin, den Extrakt aus schwarzem Pfeffer. Zusätzlich soll Astragalus förderlich für die Gesundheit der Blutgefäße und Nieren wirken. Wenn man bedenkt, dass die Weitung der Blutgefäße und die Förderung der Durchblutung einen gewissen Stress auf diese beiden Systeme ausüben, ist dies sicher ein nicht zu vernachlässigender Benefit. Allerdings ist die Dosierung von 13 mg pro Extrakt sehr gering.

Glucuronolacton – Diese Substanz kommt in Energydrinks zum Einsatz und schützt die Blutgefäße vor oxidativen Schäden. Des Weiteren wirkt Glucuronolacton antikanzerogen, also krebshemmend. Weiterhin wirkt es synergistisch und damit unterstützend auf die Wirkung von Koffein. Eine gesteigerte Wachheit und eine leicht verbesserte Ausdauerwerte zählen zu den positiven Effekten, die durch die Einnahme von Glucuronolacton zustande kommen. In Studien experimentierten Wissenschaftler mit menschlichen Äquivalentdosen im Grammbereich. Die Dosierung im Body Attack Nitro Pump 3.0 liegt bei 500 mg.

Rhodiola Rosea Extrakt – ist ein Adaptogen der traditionellen chinesischen Medizin und ist ursprünglich ein Kraut aus Skandinavien. Ihm wird nachgesagt, die körperliche und geistige Vitalität zu verbessern. In Studien wurde gezeigt, dass es die Ermüdung und Erschöpfung durch anhaltende Stresssituationen reduzieren kann. Außerdem wirkt Rhodiola Rosea neuroprotektiv und hat gezeigt, dass es die Langlebigkeit erhöhen kann. Neuerdings gibt es immer mehr Booster die diesen Wurzelextrakt enthalten. Bei dem Extrakt kommt es darauf an, wie viel Rosavin enthalten ist. Leider finden wir beim Body Attack Nitro Pump 3.0 dazu keine Angaben. Die Studien zu dem Thema verwendeten eine Dosierung von 2 mal 200 mg mit ca. 5% Rosavinen am Tag, waren aber eher auf langfristige Wirkungen ausgelegt. Mit 100 mg ist der Body Attack Nitro Pump 3.0 auch hier unterdosiert.

Niacin – auch Vitamin B3 genannt, kommt häufiger in Pre-Workout Boostern vor. Dieses Vitamin fördert den oxidativen Stoffwechsel, der beim Training stattfindet und fördert somit indirekt die Adaptation an einen Trainingsreiz. Außerdem kann es die Muskelausdauer verbessern. Interessant ist auch, dass Niacin zu einem so genannten „Flushing Effekt“ führen kann, der zu einem warmen Gefühl auf der Haut von Gesicht und Händen führt. Ähnlich wie Beta-Alanin setzen Hersteller daher oft Niacin ein um eine gewisse „Sofortwirkung“ herbeizuführen, die den Konsumenten glauben lässt, es passiere jetzt etwas ziemlich Abgefahrenes im Körper, dabei ist es nur eine Nebenwirkung. Für diesen Effekt sind allerdings deutlich höhere Dosen nötig als im Body Attack Nitro Pump 3.0 enthalten sind.

Vitamin B6 – heißt mit wissenschaftlichem Namen auch Pyridoxin und ist ein essentielles Vitamin für über 100 Reaktionen im Körper. Es ist hauptsächlich im Proteinstoffwechsel involviert. Außerdem ist es ein wichtiger Cofaktor für die Aktivität des Enzyms „L-dopa decarboxylase“, welches L-DOPA in aktives Dopamin umwandelt. Vitamin B6 wirkt hier also synergistisch zum eingesetzten N-Acetyl-L-Tyrosin.

Vitamin B12 – ist wichtig für die Funktion des Gehirns und der Herstellung von genetischem Material. Das bringt aber keine akuten Vorteile in Bezug auf das Training oder die Fettverbrennung. Ein Mangel an Vitamin B12 tritt in der Regel nur bei Veganern auf, da es in der Natur ausschließlich in tierischen Produkten vorkommt. Daher sollten Veganer mit B12 supplementieren. Der Vollständigkeit halber sei gesagt, dass auch Patienten mit Magen-Darm Erkrankungen häufig unter B12 Mangel leiden, da es im Magen mit einem bestimmten Stoff gekoppelt wird, der es im oberen Dünndarm vor dem vorzeitigen Abbau schützt. In diesem Falle ist es aber nicht gängige Praxis einfach nicht mehr reines Vitamin B12 oben reinzugeben.

Magnesium – ist ein essentieller Nährstoff und beteiligt an über 300 Reaktionen im Körper, unter anderem der Verdauung und Muskelaufbau. Allerdings kann es bei Menschen mit einem Mangel (welcher auch bei uns nicht selten ist) zu einer sedierenden, also eher einschläfernden Wirkung kommen. Laut Zutatenliste wurde im Body Attack Nitro Pump 3.0 die Form Magnesium Citrat verwendet, eine der am besten bioverfügbaren Magnesiumformen mit einer Bioverfügbarkeit von ca. 30%.

Chrom – ist ein Spurenelement, welches wichtig für die Insulinwirkung ist. Damit kann es die Insulinsensitivität erhöhen. Allerdings trifft dies nur zu, wenn ein Mangel an Chrom vorliegt, wie das beispielsweise oft bei Diabetikern der Fall ist. Eine aktuelle Studie zeigte jedoch, dass eine Chrom Supplementation bei gesunden Personen, ohne Diabetes oder anders bedingten Chrom Mangel, langfristig gegenteilige Effekte auf die Insulinsensitivität haben kann. Glücklicherweise ist der Body Attack Nitro Pump 3.0 jedoch in diesem Belangen mit 4 µg pro Portion mehr als gering dosiert, wodurch man sich wenig Gedanken machen muss. Diese Studie muss übrigens noch von anderen Untersuchungen bestätigt werden, um eine konkrete Empfehlung abzuleiten. Trotzdem bleibt Chrom für gesunde Menschen sinnlos.

Und das war sie, die Liste mit den Inhaltsstoffen. Im Grunde ist bis auf ein bisschen Arginin und Citrullin in mittelmäßigen Dosierungen nichts enthalten, was den Pump wirklich effektiv fördern könnte. Dafür unnötige Inhaltsstoffe, wie BCAA’s, Kreatin und Beta-Alanin, sowie unterdosierte Extrakte und künstliche Vitamine. Daher sind wie hier erstmal ziemlich skeptisch. Wir sind gespannt ob und der Body Attack Nitro Pump 3.0 bei der Wirkung noch umstimmen kann.

Weiterhin ist uns aufgefallen, dass man im Internet noch eine andere Version des Body Attack Nitro Pump 3.0 findet. Diese enthält Dimethylaminoethanol-bitartrat (DMAE), was theoretisch für einen besseren Fokus sorgen kann. Die uns vorliegende Version enthält stattdessen schnödes Maltodextrin. Wahrscheinlich hat man die Formel nach dem Release noch einmal verändert und den Wirkstoff durch das Füllmittel ersetzt. Außerdem hat man scheinbar das Säuerungsmittel entfernt. Klingt zwar erstmal gut, kann aber geschmacklich definitiv ein Nachteil sein.

Body Attack Nitro Pump 3.0 Erfahrung

Die Inhaltsstoffe des Body Attack Nitro Pump 3.0 sehen nicht sehr solide aus.

Inhaltsstoffe des Body Attack Nitro Pump 3.0 (Geschmacksrichtung Peach Passion Fruit):

L-Citrullin-Malat (16%), wasserfreies Kreatin (CREAZ®) (12,2%), Beta Alanin (12%), L-Arginin Alpha Ketoglutarat (10%), Maltodextrin, L- Leucin (8%), Taurin, N-Acetyl-L-Tyrosin (6%), Maltodextrin, L-Isoleucin (4%), L-Valin (4%), Aroma, Magnesiumcitrat, D-Glucoronolacton, Natriumhydrogencarbonat, Trennmittel (Siliciumdioxid), Süßungsmittel (Acesulfam K, Natriumcyclamat, Saccharin, Sucralose), Emulgator (Soja-Lecithin), Rhodiola Rosea-Extrakt, Nicotinamid, Astragalus Pulver, Notoginseng-Extrakt, Pyridoxinhydrochlorid, Farbstoffe (Beta-Carotin, kupferhaltige Komplexe der Chlorophylline), Chrom-(III)-chlorid, Cyanocobalamin.


Einnahme

Auf der Dose des Body Attack Nitro Pump 3.0 finden wir folgende Empfehlung zur Einnahme:

“25 g Pulver (2 Messlöffel) in 200 ml Wasser einrühren und etwa 30 Minuten vor dem Training trinken.”

Kurz, knapp und enthält alles was man braucht. Geht also in Ordnung.


Geschmack

Body Attack Nitro Pump 3.0 ist in den zwei Geschmacksrichtungen Cranberry und Peach Passion Fruit erhältlich. Wir haben für euch die zweite der beiden Sorten getestet.

Das Pulver löst sich erstmal sehr gut in Wasser auf, da gibt es nichts zu beanstanden. Durch das enthaltene Beta-Carotin passt der Shake auch farblich gut zur Geschmacksrichtung.

Was das Mundgefühl angeht, überrascht der Body Attack Nitro Pump 3.0 durch eine ganz leicht prickelnde Note, welche durch das verwendete Natriumhydrogencarbonat zustande kommt. Das kennen wir auch schon von anderen Boostern. Unserer Meinung nach hätte man das (und das Maltodextrin) aber doch lieber durch ein Säuerungsmittel, wie Zitronensäure austauschen sollen, denn der Shake schmeckt etwas fade. Theoretisch bringt das Citrullin Malat ein wenig Säure mit, allerdings reicht das unserem Empfinden nach nicht aus um den Kontrast zur Süße herzustellen. Süß schmeckt der Body Attack Nitro Pump 3.0 durch die 4 enthaltenen Süßungsmittel auf jeden Fall. Ob es nicht auch einer getan hätte lassen wir an der Stelle mal unkommentiert.

Das Aroma schmeckt definitiv fruchtig und tropisch. Pfirsich oder Passionsfrucht haben wir allerdings nicht heraus geschmeckt. Ist auch nicht so tragisch, jedoch würde das mit etwas mehr Säure definitiv um einiges besser Schmecken.

Body Attack Nitro Pump 3.0 Erfahrung

Geschmacklich fehlt und beim Body Attack Nitro Pump 3.0 etwas die Säure.


Wirkung

Aber nun zum sicher spannendsten Teil eines jeden Reviews, der Wirkung. Ein Booster kann noch so gut oder schlecht schmecken oder auf dem Papier eine noch so durchdachte Zusammensetzung aufweisen. Wenn er am Ende nicht so wirkt  wie erwartet, bringt uns das relativ wenig.

Leider bestätigt der Body Attack Nitro Pump 3.0 das was sich bei der Analyse der Inhaltsstoffe schon angedeutet hat. Zwar ist eine deutliche Steigerung des Pump Effektes spürbar, allerdings nicht mehr als man von insgesamt 6500 mg Arginin AKG und Citrullin Malat erwarten würde. Das ist überhaupt nicht schlecht, allerdings sind wir der Meinung dass man dafür absolut keinen Pump Booster braucht. Dank 3000 mg Beta-Alanin kribbelt es vielleicht ein bisschen, wodurch unerfahrenen Nutzer eventuell eine potente Wirkung vorgetäuscht wird, objektiv betrachtet ist der Body Attack Nitro Pump 3.0 im Vergleich zu anderen Produkten allerdings ein eher schlechter Pump Booster. Das heißt nicht, dass er wirkungslos ist, aber andere Hersteller können es definitiv besser.


Preis-Leistungs-Verhältnis

Der Preis für eine Dose Body Attack Nitro Pump 3.0 liegt bei 29,90 € und liefert 400 g, bzw. 16 Portionen. Somit kommen wir auf einen Portionspreis von 1,87 €.

Im Vergleich zur anderen Pump Boostern ist das ein mittlerer bis hoher Preis. Da die Zusammensetzung, Geschmack und Wirkung aber vergleichsweise schlecht sind, finden wir den Preis alles andere als gerechtfertigt.

Body Attack Nitro Pump 3.0 Erfahrung

Wir würden von einem schlechten Preis-Leistungs-Verhältnis sprechen.


Fazit

Keine Frage, Pump Booster liegen im Trend und haben zurecht ihren Platz in auf dem Supplement Markt. Viele Hersteller versuchen sich aktuell an der Entwicklung und Produktion dieser Produkte und natürlich will jeder irgendwo anders sein und den besten Pump Boostern liefern. Der Body Attack Nitro Pump 3.0 ist da keine Ausnahme. Nach ausgiebiger Betrachtung der Zusammensetzung, Dosierung, Geschmack, Wirkung und Preis sind wir allerdings zu dem Schluss gekommen, dass der deutsche Hersteller hier etwas schlampig an die Arbeit gegangen ist. Nüchtern betrachtet besteht die Pump Matrix des Body Attack Nitro Pump 3.0 nur aus 4000 mg Arginin AKG und 2500 mg Citrullin Malat. In der Kombi ist das zwar nicht schlecht, allerdings meilenweit hinter dem was die Konkurrenz so abliefert. Das könnte man billiger auch zu Hause mischen. Stattdessen liefert das Produkt Zutaten, wie BCAA’s, Kreatin und Beta-Alanin, die in einem Pump Booster einfach fehl am Platz sind. Zusätzlich sind noch homöopathische Dosierungen von Extrakten und ein paar künstliche Vitamine enthalten. Den Rest kann man machen, muss man aber nicht. Zusätzlich ist der Geschmack unserer Meinung nach definitiv ausbaufähig. Aus den genannten Gründen würden wir den Body Attack Nitro Pump 3.0 also nicht empfehlen.

Alternativen: Boujee Premium Vascular, Profuel Hydropump

Body Attack Nitro Pump 3.0 kaufen


Bewertung:

Gesamtdurchschnitt 47.5/100 47.5
Inhaltsstoffe und Dosierung 40
Geschmack 60
Wirkung 50
Preis-Leistungs-Verhältnis 40

Positives

Negatives

ansprechendes Design
unübersichtliche Darstellung der Wirkstoffe
Inhaltsstoffe größtenteils unterdosiert oder unnötig
schlechter Geschmack

Weitere Reviews für dich:

2 comments

  1. Body Attack Sports Nutrition

    Wir möchten uns für die offene Bewertung bei Gannikus bedanken. Dadurch bekommen wir positive sowie negative Kritikpunkte aus denen wir auch profitieren können. Mit den Label und der Blockschrift stimmen wir zu, aber es war uns durch die vielen Inhaltsstoffe und der Etikettengröße nicht möglich. Nach der neuen Lebensmittelinformations-Verordnung ist eine bestimmte Schriftgröße auf das Label aufzubringen. Dadurch können wir aufgrund der vielen Inhaltsstoffe keine tabellarische Übersicht vornehmen.

    Jetzt zu den Bewertungen der Inhaltstoffe und deren Mengen.
    Dass die Menge an L-Citrullin am unteren Ende der Empfehlung liegt, können wir nicht bestätigen, denn auch 2,4 g Citrullin (1) haben einen positiven Effekt, indem es die mentale und muskuläre Ermüdung im Training hinauszögert. Das konnte man in einer sehr guten Studie von Takashi und seinen Mitarbeitern an trainierten Radsportlern beobachten. Sie mussten eine Strecke von 4 km auf Zeit fahren. Damit ist die Belastung als intensiv einzustufen, wie das Training beim Schnellkrafttraining bzw. im Kraftsport. Hier der Link zur Studie https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4759860/
    Das zur Citrullin-Menge ist nur ein Beispiel dafür, dass die Bewertung zur unteren Empfehlung der Citrullinmenge nicht stimmig ist.

    Auch zu der Bewertung von CREAZ gehen wir nicht konform, weil die Magensäure einen geringen Einfluss darauf hat. Es geht hierbei eher darum wie hoch der Plasmaspiegel an Creatin im Blutplasma und in den Körperzellen (Muskeln) ist. Hier gibt es einen sehr interessanten Review (2), wo es um die Bioverfügbarkeit von verschiedenen Creatinformen geht. Hierbei haben Creatincitrat und Creatinpyruvat besser abgeschnitten als Creatinmonohydrat. Da die Probandenzahl zu gering war, sind noch weitere Studien abzuwarten. Nichtsdestotrotz sollen sich Konsumenten im klaren sein, das solche voreiligen und negativen Bewertungen zu CREAZ zu überdenken sind. Nach dem wissenschaftlichen Review2 liefert CREAZ 13 Prozent mehr Creatin, wodurch ein größerer Puffer besteht gegenüber den anderen Creatinformen auf dem Markt. Dass man Kreatin täglich nehmen sollte, teilen wir unseren Kunden auf dem Label mit und zeigen somit unseren Kunden viel Transparenz.

    Um auf der Plattform keinen Roman zu schreiben, empfehlen wir jedem Konsumenten sich selbst zu überzeugen. Das bedeutet, vergleicht selber mal die herkömmlichen Booster mit dem Nitro Pump und dann erkennt Ihr selbst, dass die Mengen im Nitro Pump viel höher sind gegenüber anderen Booster. Weiterhin enthält der Booster eine größere Anzahl an Inhaltstoffen, was für Booster auch selten auf dem Markt zu finden ist. Überzeugt euch selber und Ihr werdet uns zustimmen.

    Quellen:
    1 Oral L-citrulline supplementation enhances cycling time trial performance in healthy trained men: Double-blind randomized placebo-controlled 2-way crossover study, Takashi et al., 2017; J Int Soc Sports Nutr 2016
    2 Analysis of the efficacy, safety, and regulatory status of novel forms of creatine Ralf Jäger · Martin Purpura · Andrew Shao · Toshitada Inoue · Richard B. Kreider, Amino Acids (2011) 40:1369–1383

    Gesendet am 23. August 2018
    • goedi

      Hallo,

      Erstmal vielen Dank für Ihren Kommentar.
      Wir finden es gut, dass Sie sich unser Feedback zu Herzen nehmen.

      Zu den Inhaltsstoffen und Nährwerten in Textform müssen wir sagen, dass wir die Gründe dafür nachvollziehen können. Allerdings bleibt es dabei, dass es das unserer Meinung nach für den Konsumenten maximal unübersichtlich macht. Eventuell kann man das in Zukunft etwas eleganter lösen, wie das andere Hersteller auch schaffen ;)

      Zum Citrullin:
      Zunächst sei gesagt, dass „am unteren Ende“ nicht bedeutet, dass es unterdosiert ist. Wenn man ein Produkt jedoch „Nitro Pump“ nennt, geht der normale Kunde erstmal davon aus, dass das Produkt auf die Maximierung der Durchblutung und des Zellvolumens während des Trainings ausgelegt ist. Dafür liegt die Dosierung des Citrullin Malates allein betrachtet durchaus am unteren Ende der Empfehlung. Allerdings schreiben wir beim Arginin, dass beide über den selben Mechanismus wirken und sich in Kombination unterstützen, was die Menge von 4000 mg wieder relativiert. In Ihrem Attack2 haben Sie sich für eine höhere Dosierung entschieden, was wir auch positiv hervorheben werden ;)
      Die von Ihnen zitierte Studie hat es nicht auf die Maximierung des Pump-Effektes abgesehen, sondern fand heraus, dass 2400 mg reines L-Citrullin die Leistung bei trainierten Athleten in einem 4 km Radsprint verbessern kann. Trotz der hohen Intensität kann man dies in unseren Augen nicht mit einem hypertrophieorientierten Krafttraining vergleichen in dem man den Pump maximieren möchte. Der Großteil unserer Leser sind keine Radsportler sonder betreiben Krafttraining, daher haben wir uns für diese Bewertung (die an der Stelle nicht negativ ist) entschieden. Außerdem weisen Kraftsportler in der Regel ein höheres Körpergewicht und Muskelmasse auf als Radsportler, was eine höhere Dosierung nötig macht. Für Radsportler würde allerdings auch das Beta-Alanin mehr Sinn machen, solange man es täglich einnimmt. Allerdings sehen wir nicht, dass Sie das Produkt besonders stark in Richtung Radsport oder Ausdauersport bewerben. Weiterhin sollte man bedenken, dass in der Studie 2400 mg reines L-Citrullin verwendet wurde, Sie jedoch Citrullin Malat einsetzen, was nicht zu 100% aus der Amninosäure L-Citrullin besteht. Daher sollte man die Dosierungen nicht 1:1 vergleichen.

      Zum Creatin:
      Wie sie richtig erkannt haben, sind wir der Meinung, dass die Verwendung in einem Pre-Workout Produkt in unseren Augen keinen Sinn ergibt, da man Creatin am besten täglich einnimmt. Allerdings werden die wenigsten jeden Tag ein solches Produkt verwenden. Sie sagen, dass Sie auf dem Label der Dose darauf hinweisen würden. Allerdings konnten wir diese Aussagen nicht finden. Auch nachdem Sie uns darauf hingewiesen haben. Wenn dem dennoch so sein sollte, dann wird diese Aussage so wenig auffällig sein, dass ein unerfahrener Kunde diesen Hinweis wahrscheinlich nicht liest.
      Die von ihnen zitierte Meta-Analyse betrachtet verschiedene Creatinformen, kommt jedoch zu dem Ergebnis, dass Creatin Monohydrat zum jetzigen Zeitpunkt am besten untersuchteste Form ist und meisten neueren Formen noch zu wenig Daten zur Sicherheit und Effektivität aufweisen. In dem zitierten Review schneiden Creatin Citrat und Creatin Pyruvat marginal besser ab was die Anhebung des Plasma-Creatinspiegels angeht. Allerdings war aufgrund des niedrigeren Creatingehalte dafür auch eine höhere Gesamtmenge nötig als vom Monohydrat. Weiterhin sind die beiden Formen kostenintensiver als Creatin Monohyrat. Diese beiden Punkte würden den Einsatz von Citrat oder Pyruvat in unseren Augen unwirtschaftlich gegenüber Monohydrat machen.
      Das von Ihnen verwendete CREAZ soll dagegen reines, wasserfreies Creatin sein. Wie sich richtig anmerken, ist der pH-Wert im Magen so niedrig, dass der Abbau so gering ist, dass es die höhere Gesamt-Creatinmenge gegenüber Creatin Monohydrat rechtfertigt. Allerdings wird Creatin nicht im Magen aufgenommen, sondern im Dünndarm, wo der pH-Wert wesentlich höher ist als im Magen. Wenn Sie uns aussagekräftige (!) Studien präsentieren, die zeigen, dass CREAZ, bzw. reines Creatin überlegen gegenüber Creatin Monohydrat ist, sind wir gerne bereit das Review dahingehend zu ändern :)
      Bis dahin verweisen wir auf gerne auf die Stellungnahme der International Society of Sports Nutrition zur Sicherheit und Effektivität von Creatin im Training, Sport und Medizin:

      „At present, creatine monohydrate is the most extensively studied and clinically effective form of creatine for use in nutritional supplements in terms of muscle uptake and ability to increase high-intensity exercise capacity.“

      https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5469049/

      Beste Grüße,
      Team Gannikus

      Gesendet am 23. August 2018

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