Chaos and Pain Cannibal Ferox Amped Apocalypse im Test


Allgemeine Information

Herkunftsland USA
Durchschnittspreis 39,90€ (280g Dose)

Produkteignung

suboptimal optimal
Ausdauer
Pre Workout
Trainingsbooster

Erfahrungsbericht zum Hardcore Booster Cannibal Ferox Amped Apocalypse von Chaos and Pain

Mit den verschiedenen Formeln von Cannibal Ferox hat der amerikanische Hersteller Chaos and Pain auf jeden Fall für Furore auf dem Booster Markt gesorgt, denn hier war eigentlich jede Veröffentlichung ein echter Kracher. Nachdem mit DMHA nun eine neue Designer Stimulans aufgetaucht ist, hat natürlich auch Chaos and Pain reagiert und eine neue Version ihres Aushängeschildes auf den Markt geworfen. Das gute Stück trägt den Namen Chaos and Pain Cannibal Ferox Amped Apocalypse und war selbstverständlich bei uns im ausgiebigen Test. Was wir vom neuen Hardcore Booster halten und ob wir ihn euch empfehlen können, erfahrt ihr wie immer in unserem Test!


Verpackung

Die Dose des Chaos and Pain Cannibal Ferox Amped Apocalypse ist wie immer ähnlich gestaltet wie die der Vorgänger. Kleines, schwarzes Döschen mit fetziger Aufschrift, das man durchaus als stylisch ansehen kann. Ein kleiner Schriftzug auf der Vorderseite verspricht uns direkt einen „gesichtsschmelzenden, nootropischen“ Pre-Workout Energy Complex, auf den man sich natürlich freut.

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Auf der Rückseite finden wir wie immer die Supplement Facts, einen überaus langen Warnhinweis und eine Dosier- und Einnahmeempfehlung. Die Angaben sind natürlich alle in englischer Sprache vorhanden, was bei einem Import Produkt aus den USA jetzt nicht ganz verwunderlich ist. Gefehlt hat uns hier jedenfalls nichts.

Gehen wir direkt zum interessanteren Teil über, den Inhaltsstoffen mit ihren einzelnen Dosierungen!

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Die neue Version von Chaos and Pain Cannibal Ferox Amped Apocalypse enthält die Stimulans DMHA.


Inhaltsstoffe und Dosierung

Inhaltsstoffe von Chaos and Pain Cannibal Ferox Amped Apocalypse

Ein Scoop vom Chaos and Pain Cannibal Ferox Amped Apocalypse wiegt 11,2g und enthält zusammengerechnet circa 8g an aktiven Inhaltsstoffen. Das heißt, wir haben noch ungefähr 3,2g für den Geschmack übrig. Ob sich das letzten Endes positiv oder auch negativ auswirkt, lest ihr im dazugehörigen Bereich.

Zuerst einmal muss man erwähnen, dass wir auch bei der neuen Version Chaos and Pain Cannibal Ferox Amped Apocalypse keine Proprietary Blends oder sonstige Matrizen vorfinden. Das war zwar bisher immer so, sollte aber dennoch positiv zur Sprache kommen, da es einfach eine Seltenheit ist.

Widmen wir uns als direkt den transparent dosierten Inhaltstoffen:

Citrullin Malat (4000mg) ist eine Aminosäure, die hier zusammen mit Apfelsäure enthalten ist. Durch den Konsum kann unter anderem die Übersäuerung in Muskel hinausgezögert werden. Citrullin wird jedoch zudem im Körper zu Arginin umgewandelt, was zu einer Weitung der Gefäße und einer besser durchbluteten Muskulatur führt. Das wiederum bringt uns den gewünschten Pump Effekt. Für einen Hardcore Booster sind 4g eine ganz gute Dosierung, wobei man auch gut und gerne 6-8g zu sich nehmen kann.

Creatin Monohydrat (2000mg) ist das wohl meist erforschte Supplement der Welt. Es dient vor allem der Synthetisierung von ATP und mit mehr ATP lässt sich unter dem Strich mehr Kraft aufwenden. Die Supplementation mit Creatin verschafft uns gerade bei längeren Trainingseinheiten einen Vorteil und so kann in den meisten Fällen – vor allem gegen Ende – ein intensiveres Training garantiert werden. Creatin wird grundsätzlich mit 5g pro Tag supplementiert, weshalb 2g keinen wirklichen Sinn machen. Weiter hat es überhaupt keinen akuten Effekt vor dem Training, weshalb es in Booster eher ein nettes Gimmick ist.

N-Acetyl-L-Tyrosin (750mg) ist die acetylierte und somit bessere Form des herkömmlichen L-Tyrosin. Es soll schon bei geringerer Dosierung besser wirken als in der normalen Variante und vor allem unseren Fokus verbessern und die Stimmung aufhellen. 750mg sind eine häufig in Boostern verwendete Menge, die für uns jedoch als absolute Untergrenze anzusehen ist. Wir hätten hier lieber 1-3g gesehen, wobei man nicht vergessen darf, dass nicht nur diese Substanz in der Formel sich auf den Fokus auswirkt.

GABA (500mg) ist eine Substanz, welche die Blut-Hirn-Schranke nicht passieren kann und sehr oft Verwendung in Schlaf Supplements findet. Was macht dieses Zeug dann im Booster, werdet ihr euch sicherlich fragen. Nun, Studien haben eben auch gezeigt, dass eine Gabe GABA vor dem Training den Wachstumshormon Ausstoß nach dem Workout erhöht und somit das anabole Umfeld erweitert. Dadurch wird die Regeneration und der Muskelaufbau verbessert. In diesen Studien wurde jedoch meistens deutlich mehr als die hier enthaltenen 500mg verwendet. Außerdem muss erwähnt werden, dass zum Beispiel im Cannibal Ferox Amped Picamilon enthalten war, welches ein GABA Derivat darstellt. Picamilon kann die kognitiven Fähigkeiten verbessern, Stress verringern und beruhigend wirken, ohne dabei müde zu machen. Unserer Vermutung nach, wurde GABA dem Chaos and Pain Cannibal Ferox Amped Apocalypse hinzugefügt, um die Muscle-Mind Connection zu verbessern.

Koffein (450mg) ist die wohl bekannteste Stimulans der Welt und wird täglich von Abermillionen Menschen konsumiert, vor allem im Kaffee. Bei akuter Dosierung macht Koffein wach und auch eine Wirkung auf die Kraft kann sich bemerkbar machen. 450mg sind eine brutale Menge, die wir für die meisten fast schon als zu viel ansehen würden. Gewöhnlich liegt der sogenannte „sweet spot“ bei etwa 200-350mg.

2-Aminoisoheptane (Aconitum Kusnezofii, 75mg) ist der Stoff, welcher aktuell für den ganzen Hype sorgt. Hier hinter verbirgt sich nämlich das DMHA, das auch als 1,5-Dimethylhexylamine, Octodrin oder 2-Amino-6-Methylheptane bekannt ist. Von der Wirkung her ist DMHA dem DMAA und dem DMBA sehr ähnlich, wobei es noch etwas angenehmer wirken und keinen Crash verursachen soll. 2-Aminoisoheptane steigert außerdem die Aufnahme von Dopamin und Noradrenalin, wovon unter dem Strich vor allem der Fokus profitiert. 75mg ist in der Dosierung wohl etwas lasch gewählt, denn man hätte hier durchaus auch mehr als das Doppelte verwenden können.

Higenamin (75mg) ist eine Substanz, die an die gleichen Rezeptoren andockt wie es beispielsweise die verbotenen Stoffe Ephedrin und Clenbuterol machen. Ebenfalls wird Higenamin ein leicht anaboler Effekt nachgesagt und auch die Fettoxidation soll positiv beeinflusst. 75mg sind eine ordentliche Dosierung.

Hordenin (75mg) ist die nächste Stimulans des zentralen Nervensystems, die im Chaos and Pain Cannibal Ferox Amped Apocalypse enthalten ist. Genau wie Higenamin kann es sich auch positiv auf die Fettoxidation auswirken. Außerdem vergrößert und weitet es die Bronchien, weshalb es in der Medizin auch gerne in der Therapie gegen Asthma eingesetzt wird. Mit 75mg ist man gut bedient. 

Synephrine HCL (75mg) erinnert nicht nur vom Namen an Ephedrin, es ist aus chemischer Sicht auch stark damit verwandt. Durch Synephrin wird der Stoffwechsel und damit natürlich auch die Fettverbrennung deutlich angekurbelt. Wie auch Ephedrin kann es den Appetit effektiv unterdrücken. 75mg sind eine sehr gute Dosierung.

Niacinamid (30mg) ist eine wasserlösliche Variante von Vitamin B3 (Niacin). Durch die Einnahme können die Gefäße geweitet werden und zudem ist Niacin am Sauerstoffhaushalt beteiligt. Das kann sich unter dem Strich positiv auf die Ausdauerleistung auswirken. 30mg sind für den Zweck der verbesserten Ausdauer eine gute Dosierung.

Bioperin (10mg) ist heutzutage in sehr vielen Boostern enthalten. Es kann stimmungsaufhellend wirken, vor allem wird es aber verwendet, um die Wirksamkeit und Effektivität der anderen enthaltenen Inhaltsstoffe beziehungsweise Stimulanzien zu erhöhen. 10mg sind in Ordnung, wobei man auch ohne Probleme etwas mehr hätte verwenden können.

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Die Zusammensetzung von Chaos and Pain Cannibal Ferox Amped Apocalypse ist ziemlich potent.

Potent scheint die neue Version des Chaos and Pain Cannibal Ferox Amped Apocalypse zu sein. Es sind relativ viele Inhaltsstoffe enthalten die allesamt solide dosiert wurden. Die Veränderungen zu den Vorgängerversionen sind nicht grundlegend, jedoch ist die Wirkung des DMHA mitentscheidend ob Cannibal Ferox Ampocalypse richtig rockt oder nicht. 

Aufgrund dem enthaltenen 2-Aminoisoheptane, Higenamine und Hordenine kann die Einnahme von Chaos and Pain Cannibal Ferox Amped Apocalypse zu einem positiven Dopingergebnis führen.


Einnahmeempfehlung

Wir sollen hier das Viertel eines Scoops bis einen ganzen Scoop in 175 bis 235ml Wasser mischen und konsumieren. Die Zahlen sind original in ounces angegeben und wurden von uns ungefähr umgerechnet, deshalb sehen sie so komisch aus. Einen Scoop soll man auf jeden Fall laut Hersteller nicht überschreiben und der Cannibal Ferox Amped Apocalypse soll auch nicht zu nahe zum Schlafengehen eingenommen werden.

Wir haben auf der Dose sogar noch eine detailliertere Dosierempfehlung abgedruckt, die folgendes besagt:

Personen unter 68kg → 1/4 bis 1/2 Scoop
Personen unter 90kg → 1/2 bis 1 Scoop
Personen über 90kg → 1 Scoop

Wir können uns insofern den Empfehlungen des Herstellers anschließen, als dass man sich – vor allem als Anfänger – eher langsam an eine höhere Dosierung herantasten sollte!


Geschmack und Löslichkeit

Zum Test hatten wir jede der 4 Geschmacksrichtungen und uns hat der Chaos and Pain Cannibal Ferox Amped Apocalypse in definitiv gemundet. Das Aroma ist auf jedenfall schön säuerlich und leicht süß, wobei man durchaus auch 250 bis 300ml verwenden kann, um einen ganzen Scoop anzumischen.

In punkto Löslichkeit gibt es von unserer Seite ebenfalls nichts zu beanstanden. Ein Scoop löst sich auch in einer geringeren Menge Wasser gut auf und es bleiben keine kleinen Klümpchen oder ähnliches übrig, wie man das eventuell von anderen Boostern kennen mag.

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Geschmacklich ist Cannibal Ferox Amped Apocalypse mit DMHA durchaus gut.


Wirkung

chaos-and-pain-cannibal-ferox-amped-apocalypse-kaufenWenn man jetzt den Herstellern nicht permanent das Untermischen diverser Substanzen unterstellt, dann reicht wie so oft auch beim Chaos and Pain Cannibal Ferox Amped Apocalypse ein Blick auf die Supplement Facts und man kann sich denken, dass man hier zumindest nicht enttäuscht werden wird.

Je nach Individuum fängt der Booster nach ungefähr 15 bis 30 Minuten an richtig zu wirken und man spürt, wie die Euphorie auf das Workout langsam und stetig ansteigt. Man bekommt definitiv das Gefühl, dass es jetzt an der Zeit ist, ordentlich die Hantel zu schwingen und im Gym so richtig auszurasten. Eben genau so, wie man es von einem Hardcore Booster erwartet.


Fokus

Der Fokus ist wie so oft auch hier wohl die absolute Stärke des Chaos and Pain Cannibal Ferox Amped Apocalypse.

Man kann auf in jedem Fall von einem sehr guten Fokus sprechen, der einen gepaart mit einem immensen Tunnelblick ein brutales Training durchziehen lässt, bei dem man die Welt um sich herum schon einmal ausblendet. Im Vergleich zu seinen Vorgängern jedoch muss man dennoch sagen, dass die Wirkung in diesem Bereich etwas schlechter ausfällt!


Pump

Für einen Hardcore Booster bekommt man einen angenehmen Pump. Wie gesagt – für einen Hardcore Booster. Da in dieser Kategorie das Hauptaugenmerk ganz sicher nicht auf Pump liegt, muss man sagen, dass man vor dem Konsum zumindest nicht mit einer Durchblutung dieser Art gerechnet hätte.

Wer jedoch einen wirklich zerberstenden Pump haben will, für den gibt es sicherlich einige bessere Alternativen auf dem Markt! Oder er mischt sich noch etwas Arginin, Agmatin oder Citrullin hinzu.


Kraft/Energie

Auch mit dem Chaos and Pain Cannibal Ferox Amped Apocalypse stellt ihr keinen neuen Weltrekord in einer der drei KDK Disziplinen auf, so viel sei gesagt. Dieses Thema hatten wir ja auch schon mehrfach angesprochen.

In Bezug auf die Kraft kann der Hardcore Booster von Chaos and Pain einem aber schon einen guten Tag bescheren, an dem ein paar Reps mehr drin sind oder man das Arbeitsgewicht um einige Prozent steigern kann!

Generell muss man am Ende aber sagen, etwas weniger WUMS macht Chaos and Pain Cannibal Ferox Amped Apocalypse im Vergleich zu seinen Vorgänger. Die Wirkung ist einfach nicht mehr ganz so stark, für einen Hardcore Booster aber immer noch absolut zufriedenstellend!!

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Crash/ Down / Nebenwirkungen

Auch beim Chaos and Pain Cannibal Ferox Amped Apocalypse konnten wir keinen wirklichen Crash, sonstige Nebenwirkungen oder ein Down feststellen.

Voraussetzung ist hier natürlich die Einnahme am Morgen oder Mittag, sodass zwischen Konsum und Schlafengehen noch etwas an Zeit vergehen kann. Ansonsten kann der Schlaf wie immer darunter leiden, was dann nicht mehr produktiv für den Muskelaufbau wäre.

Hält man sich an die Empfehlungen, so wird man keine Probleme bekommen!


Preis-Leistungs-Verhältnis

Eine 280g Dose des Chaos and Pain Cannibal Ferox Amped Apocalypse bekommt ihr aktuell für einen super Preis von 39,90€. Bei 25 enthaltenen Portionen mit 11,2g macht das einen Portionspreis von 1,59€.

Hier wird euch definitiv eine ganze Portion ausreichen, manche werden sogar mit einem halben Scoop oder einem Dreiviertel Scoop auskommen, was den Portionspreis natürlich noch weiter nach unten drückt.

Da bleibt einem dann nichts weiteres übrig als einem gutes Preis-Leistungs-Verhältnis zu attestieren – auch für die 25 ganzen Portionen!


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Chaos and Pain Cannibal Ferox Amped Apocalypse ist ein guter Hardcore Booster.

Fazit

Unter dem Strich müssen wir sagen, dass Chaos and Pain mit dem Cannibal Ferox Amped Apocalypse erneut einen sehr starken Hardcore Booster auf den Markt gebracht hat, der es in sich hat. Einigen wird hier nämlich weniger als ein ganzer Scoop ausreichen.

Im Vergleich zu seinen Vorgängern jedoch wirkt die neue Version nicht mehr ganz so stark, was man dann auch so beim Namen nennen muss. 

Wer jedoch einen sehr guten Hardcore Booster sucht, bei dem eine Portion wirklich ausreicht und ein Crash ausbleibt, der ist mit dem Chaos and Pain Cannibal Ferox Amped Apocalypse sehr gut beraten. Deshalb gibt es von uns auch weiterhin eine Kaufempfehlung!


Bewertung:

Gesamtdurchschnitt 86.3/100 86.3
Inhaltsstoffe 85
Geschmack 90
Wirkung 85
Preis-Leistungs-Verhältnis 85

Positives

Negatives

Keine Proprietary Blend
Nichts für Anfänger
Sehr gute Wirkung
Wirkt etwas schwächer als die Vorgänger
Guter Geschmack

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1 comment

  1. Georg Simeth

    habe die grüne Version zuerst probiert. Danach die gelbe Version (welche auf Platz 1 bei den nicht mehr erhältlichen). Ich muss trotzdem Sagen, dass die grüne Version besser und länger wirkt.

    Gesendet am 1. August 2018

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