Chaos and Pain Cannibal Permaswole im Test


Allgemeine Information

Herkunftsland U.S.A.
Durchschnittspreis 35€ (192 g)

Produkteignung

suboptimal optimal
Ausdauer
Diät
Muskelaufbau
Pre Workout
Trainingsbooster

Erfahrungsbericht zum Pre-Workout-Booster Cannibal Permaswole von Chaos and Pain

Viele unter euch Fitness Freaks kennen sicher den Hardcore Booster Cannibal Ferox Amped Apocalypse von Chaos and Pain, der vor allem durch seine Stimulanzien überzeugt. Chaos and Pain hat jedoch auch einen Stim-free Pump-Booster namens Cannibal Permaswole auf den Markt gebracht. Warum dieser uns nicht ganz so überzeugen konnte, lest ihr hier im Test!


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Verpackung

Die Verpackung von Cannibal Permaswole ist echt ganz fresh designt. Die Dose ist dunkel gehalten und darauf prangert eine giftgrüne Schrift. Die Ähnlichkeiten zu Cannibal Ferox liegen vor allem in der charakteristischen Schriftart. Irgendwie macht das Ganze einen typischen Hardcore Look. Ansonsten ist es noch sehr lobenswert, dass keine Proprietary Blend verwendet wurde. So können wir klar sehen, welche Stoffe in welchen Mengen hinzugefügt wurden.

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Ein Dose Chaos and Pain Cannibal Permaswole enthält 190g.


Inhaltsstoffe und Dosierung

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Inhaltsstoffe und Dosierungen von Chaos and Pain Cannibal Permaswole

Wie schon beim Cannibal Ferox hat Chaos and Pain auch beim Permaswole darauf verzichtet, eine Proprietary Blend zu verwenden und sagt uns klar, was in dem Pre-Workout verwendet wurde.

Zum Einsatz kommen 2g L-Citrulline Malate, 1,5g Beta-Alanine, 500mg Agmatine, 250mg Creatinol-O-Phosphate, 200mg L-Norvaline, 200mg Pomegranate Fruit (20% PuniCaligins), 150mg Resveratrol 8% und 10mg Niacin.

L-Citrullin (2g) ist eine Aminosäure, die zusammen mit L-Arginin und L-Ornithin eine wichtige Rolle im Stickstoff-Zyklus spielt. Die wichtigste Eigenschaft von L-Citrullin in einem Pre-Workout ist, dass es in den Nieren zu L-Arginin umgewandelt wird. Studien konnten zeigen, dass die Supplementierung mit L-Citrullin deutlich effektiver ist als die mit L-Arginin selbst. Aus L-Arginin wiederum können Nitric Oxide Synthase (NOS) Enzyme im Blut Stickstoffmonoxid herstellen, was die Gefäße erweitern und damit für eine bessere Durchblutung, den sogenannten Pump, sorgen kann. Dabei entsteht aus L-Arginin Stickstoffmonoxid und wieder L-Citrullin. In Permaswole kommen 2g L-Citrulline Malat zum Einsatz, was einfach viel zu wenig für einen guten Pump ist. Mit zwei Scoops, also 4g L-Citrulline Malat, nähert man sich langsam einer sinnvollen Dosierung, aber selbst das wäre noch etwas zu wenig.

Beta-Alanin (1,5g) ist wahrscheinlich zusammen mit Kreatin eines der bekanntesten Supplements, und gleichzeitig sind die beiden wahrscheinlich auch die wirksamsten. Beta-Alanin wird im Körper zusammen mit L-Histidin in L-Carnosin umgewandelt. L-Carnosin wird im Muskel gespeichert und wirkt als pH-Puffer. Dadurch wird die Übersäuerung des Muskels beim Training hinausgezögert, wodurch ein bis zwei Wiederholungen mehr möglich sein können. Allerdings sollte Beta-Alanin, wie auch Kreatin, täglich supplemiert werden. Im Booster wird es gerne verwendet, weil Beta-Alanin die Nebenwirkung hat, ein Kribbeln unter der Haut auszulösen, was bei etwas unerfahrenen Sportlern gerne als Zeichen eines starken Boosters gewertet wird. Mit 1,5 g ist Beta-Alanin im Permaswole auch gnadenlos unterdosiert. Selbst wenn man es täglich einnimmt, reichen 1,5 g nicht aus. Bei zwei Scoops hätte man eine sinnvolle Dosierung.

Agmatine (0,5g)  ist eine relativ junge Substanz in der Supplement-Welt. Es ist ein Abbauprodukt von L-Arginin, aus dem es durch Decarboxylierung entsteht. Agmatin scheint viele positive Eigenschaften auf den Körper zu haben, unter anderem eine schützende Wirkung auf das Gehirn und eine schmerzlindernden Effekt. Die Studienlage für den Menschen ist aber noch dünn. In Boostern kommt es hauptsächlich als Pump-Supplement zum Einsatz. Agmatin kann im Gegensatz zu L-Arginin nicht von den NOS Enzymen genutzt werden, um Stickstoffmonoxid freizusetzen, es kann aber auf diese Enzyme einwirken. So scheint es das Enzym eNOS zu aktivieren, wodurch es zu einem verstärkten Pump im Muskel kommt. Im Gehirn jedoch deaktiviert es das nNOS Enzym, wodurch es hier zu einer Gefäßverengung kommt. Es scheint so zu sein, dass L-Arginin diesen Effekt im Gehirn aufhebt, den aktivierenden Effekt auf eNOS jedoch verstärkt. Im Endeffekt muss man aber auch hier wieder sagen, dass die 500mg Agmatin wohl zu wenig sind, um spürbare Effekte zu erzielen.

Creatinol-O-Phosphat (0,25g) sollte auf keinen Fall mit der phosphorylierten Form von Kreatin verwechselt werden, die aus Kreatin im Muskel entsteht. Es ist eine spezielle veränderte Form von Kreatin, die als Herzmedikament entwickelt wurde und bei Herzrhythmusstörungen per Injektion in die Vene gegeben werden kann. Auf diese Weise ist es gut verfügbar und sicher. Es gibt keinerlei Erkenntnisse, ob es oral überhaupt verfügbar ist. Auch nicht, ob es überhaupt die gleiche Wirkung wie Kreatin hat, sollte es im Muskel ankommen. Es ist daher aus heutiger Sicht ein sinnloses Supplement.

L-Norvaline ist eine nicht-proteinogene Aminosäure, die ein Isomer von Valin ist, das heißt sie haben die gleiche Strukturformel, aber eine unterschiedliche atomare Anordnung. L-Norvaline ist ein Inhibitor des Enzyms Arginase, welches L-Arginin zu L-Ornithin und Harnstoff abbaut. L-Norvalin blockiert also ein Enzym, das L-Arginin abbaut. L-Norvalin sorgt also dafür, dass mehr L-Arginin für die NO-Produktion durch NOS Enzyme zur Verfügung steht.

Pomegranate Fruit ist in Deutschland besser bekannt als Granatfrucht. Granatfrucht hat viele positiven Eigenschaften für unsere Gesundheit, was vor allem den Punicalaginen und der Punicinsäure zugeschrieben wird. Punicalagine sind riesige Moleküle, die trotzdem zu einem kleinen Teil oral verfügbar sind. Sie sind vor allem sehr potente Antioxidantien. Punicinsäure ist eine konjugierte Linolsäure, die chemisch den bekannteren konjugierten Linolsäuren (CLA) ähnelt. Sie hat vor allem positive Eigenschaften auf den Fettstoffwechsel. Mit 200mg ist der Granatfruchtextrat allerdings in Cannibal Permaswole etwas schwach dosiert.

Resveratrol kommt unter anderem in Rotwein vor und ist der Ursprung für die bekannten Studien, in denen gezeigt wurde, dass ein gemäßigter Rotweinkonsum gesundheitsfördernd sein kann. Die beobachtete Wirkung, dass Rotwein vor allem durch Resveratrol das Leben verlängern kann, konnte nicht bewiesen werden. Dennoch scheint Resveratrol eine sehr potente Substanz zu sein, die vor allem schon in geringen Dosen positiv auf das Herz-Kreislaufsystem wirkt und die Insulinsensitivität steigern kann. Mit 150mg pro Portion ist man bei Cannibal Permaswole zwar eher am unteren Ende der üblichen Dosierungen, aber es ist wohl nicht ganz verkehrt.

Niacin ist auch bekannt als Vitamin B3. Es kommt natürlicherweise in Lebensmitteln und auch Kaffee vor. Außerdem wird es schon lange in Energy Drinks wie Red Bull eingesetzt. Der einzige Effekt, der fundiert nachgewiesen wurde, ist eine Normalisierung der Blutfettwerte. Ansonsten werden Vitamin B3 vor allem positive Effekte auf die kognitive Kapazität nachgesagt, was allerdings nicht wissenschaftlich bewiesen ist. Bei einer hohen Dosierung kommt es zum „Niacin Flush“, bei dem sich die Haut oft in kleinen Punkten oder als ganze Fläche rot verfärbt und sich heiß anfühlt.

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Ganz gute Inhaltsstoffe, aber enttäuschende Dosierungen bei Chaos and Pain Cannibal Permaswole.

Für Chaos and Pain ist die Zusammensetzung von Cannibal Permaswole ehrlich gesagt schwach. Die Inhaltsstoffe machen zum Großteil Sinn, allerdings sind wie so häufig die Dosierungen wohl aus Kostengründen meist ungenügend.


Geschmack

Bei den Geschmacksbezeichnungen ist Chaos and Pain bei Cannibal Permaswole ähnlich kreativ wie bei Cannibal Ferox. Zum Testen hatten wir Razbloody Lemonade, was eigentlich gar nicht so schlecht schmeckt, wenn man es wie angegeben verdünnt. Wenn man es in ganz wenig Wasser herunterjagt, wie wir das gerne machen, dann wird es allerdings relativ eklig. Im Endeffekt ist der Geschmack bei Pre Workouts allerdings auch, wie schon so oft gesagt, relativ egal.

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Geschmacklich ist Chaos and Pain Cannibal Permaswole in Ordnung.


Wirkung

Wer Cannibal Ferox kennt, der wird sicher mit hohen Erwartungen an diesen Pump Booster von Chaos and Pain herangehen. Bei einem solchen stimfreien Booster geht es natürlich einzig um den Pump und vielleicht etwas um die Motivation durch das bessere Muskelgefühl. Wir waren allerdings relativ enttäuscht von der Wirkung und finden, dass Chaos and Pain sich mit diesem Produkt keinen Gefallen getan hat.

Das Ganze wird zwar etwas besser, wenn man Chaos and Pain Cannibal Permaswole auf mehre Scoops erhöht, aber dadurch, dass man von diesem US Hersteller gerade in Sachen Hardcore Booster verwöhnt ist, war uns das einfach zu wenig.

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Pump

Der Pump ist eigentlich das Einzige, was dieser Booster wirklich können soll. Bei einem Scoop haben wir aber wirklich nicht viel gespürt. Das Muskelgefühl war vielleicht ein kleines bisschen besser, aber das kann auch Placebo gewesen sein, weil wir mehr darauf geachtet haben. Mit zwei Scoops konnte man schon eine Verbesserung im Pump und Muskelgefühl spüren, aber auch da haben wir schon bessere Booster gehabt.

Und macht es Sinn, bei solch einem Produkt auf drei Scoops hochzugehen? Für gute Dosierungen ja, für den Geldbeutel eher nicht.


Kraft / Energie

Was wir drücken oder heben können hat sich bei keinem von uns durch Chaos and Pain Cannibal Permaswole merklich geändert. Hier sollte man aber auch direkt anmerken, dass es bei diesem Produkt um den Muskepump geht und wir keine Kraftsteigerung oder gar ein merklich erhötes Energie Level erwartet hatten.


Fokus

Wie auch bei der Kraft, gab es hier keine merkliche Veränderung durch die Einnahme von Chaos and Pain Cannibal Permaswole. Beides ist auch nicht verwunderlich, da Permaswole ja keinerlei psychoaktive Stimulanzien enthält.


Preis-Leistung-Verhältnis

Bei Chaos and Pain Cannibal Permaswole bekommt man für circa 35 Euro rund 34 Portionen. Das macht einen Portionspreis von etwas über einem Euro. Das klingt nicht so schlecht, allerdings bekommt man dafür auch relativ wenig.

Die meisten von uns haben erst ab zwei oder gar drei bis vier Scoops einen verbesserten Pump gespürt und dann wird das Ganze schon zu einem sehr teuren Pump Booster. Wir haben auch in verschiedenen Online Shops Bundles aus Cannibal Ferox und Cannibal Permaswole gesehen. Natürlich klingt es verlockend, einen Pump Booster mit einem Stim Booster zu kombinieren, allerdings sind in Cannibal Ferox schon 4g Citrullin enthalten und der Pump ist gar nicht schlecht. Außerdem könnte man von Chaos and Pain auch einfach verlangen statt zwei halbe Booster einen ganzen Booster auf den Markt zu bringen. Dann ließe sich jedoch natürlich weniger Geld damit verdienen.


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Wir haben uns von Chaos and Pain Cannibal Permaswole insgesamt mehr erhofft.

Fazit

Uns hat Chaos and Pain Cannibal Permaswole insgesamt enttäuscht. Das Design ist wie immer super gelungen, spielt aber leider keinerlei Rolle. Potential zu einem guten Pump Booster hätte Cannibal Permaswole allemal gehabt, denn der Großteil der enthaltenen Substanzen können bei guter Dosierung den Unterschied zwischen einem genialen Muskelgefühl und keinem ausmachen. Die Dosierungen sind aber einfach so niedrig, dass man je nach Körpergewicht zwei bis vier Portionen zu sich nehmen muss. Das vernichtet dann am Ende eben auch das Preis-Leistung-Verhältnis. Wir können keine Empfehlung aussprechen, es sei denn ihr findet das Produkt zu einem wirklich sehr guten Preis.

Alternative: ESN CRANK HC

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Bewertung:

Gesamtdurchschnitt 57.5/100 57.5
Geschmack 70
Inhaltsstoffe 60
Wirkung 50
Preis 50

Positives

Negatives

Sinnvolle Inhaltsstoffe
Unterdosiert

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