Fitbit Charge HR im Test


Allgemeine Information

Herkunftsland USA
Durchschnittspreis 115€

Produkteignung

suboptimal optimal
Diät
Gesundheit
Muskelaufbau

Erfahrungsbericht zum Charge HR von Fitbit

Seitdem der Hersteller Bodymedia von Jawbone aufgekauft und der Support für alte Geräte wie beispielsweise das Fit Link eingestellt wurde, boomen Fitness Tracker mehr denn je. Diverse Hersteller bieten die unterschiedlichsten Armbänder an, die meist einiges mehr können als nur den Kalorienverbrauch zu ermitteln. Auch das amerikanische Unternehmen Fitbit hat mit dem Model Charge HR einen Konkurrenten ins Rennen geschickt, der sich mittlerweile in der Szene größter Beliebtheit erfreut. Wir haben das Fitnessarmband einem ausgiebigen Test unterzogen und sagen euch wie immer hier in unserem Testbericht, ob es unsere Erwartungen erfüllen konnte!

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Verpackung und Lieferumfang

Natürlich bekommt ihr das Fitnessarmband Fitbit Charge HR beim Kauf nicht einfach so in die Hände gedrückt, der Fitness Tracker ist in einer halb transparenten Verpackung eingepackt, worin in ihr das Gerät auch direkt begutachten könnt.

Auf der Vorderseite der Verpackung wird einem auch direkt mitgeteilt, was das Gadget so alles kann, nämlich kontinuierlich die Herzfrequenz messen, Aktivität und Workouts aufzeichnen, Schlafqualität ermitteln, kabellos synchronisieren und Anrufbenachrichtigungen weiterleiten.

Synchronisiert werden kann das Fitbit Charge HR laut Informationen auf der linken Seite der Verpackung sowohl mit Android Smartphones als auch mit dem iPhone beziehungsweise mit Windows und auch MacOS Rechnern.

Im Lieferumfang des Fitbit Charge HR ist ein Ladekabel + Dongle enthalten.

Der Fitness-Tracker Fitbit Charge HR gehört zu den beliebtesten Gadgets.


Wie ihr euch vielleicht denken könnt, kommt das Fitbit Charge HR zumindest mit ein wenig Zubehör daher. Im Lieferumfang enthalten ist Folgendes:

  • Fitbit Charge HR Armband in der gewählten Größe
  • USB Ladekabel (nur Kabel, kein Adapter für die Steckdose)
  • USB Dongle zur Synchronisation mit dem PC oder Mac
  • Kurzanleitung und sonstige Dokumente
Männer sollten beim Kauf des Fitbit Charge HR direkt zur Größe L greifen.

Männer sollten beim Kauf des Fitbit Charge HR direkt zur Größe L greifen.

Zum Thema Größenauswahl möchten wir hier direkt ein paar Worte sagen. Es gibt unter dem Strich so gut wie überall die Größen S und L, wobei Männer grundsätzlich zu L greifen und nur Frauen überhaupt in Erwägung ziehen sollten, die Größe S zu erwerben. Für besonders dicke Handgelenke bekommt man NUR auf der Hersteller Homepage auch noch die Größe XL. 

Ebenfalls erwähnt werden sollte, dass man zum Laden ausschließlich das mitgelieferte Kabel verwenden kann, da dieses einen speziellen Anschluss aufweist und kein beispielsweise übliches Micro USB Kabel ist. Das mitgelieferte Kabel steckt man hierfür entweder in einen USB Port am Rechner oder verbindet es mit einem Adapter eines Handyladegerätes. 

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Einrichtung

Wie gewöhnlich ist auch das Fitbit Charge HR direkt nach dem Auspacken nicht sofort nutzbar. Man muss es vor der ersten Nutzung zuerst vollständig aufladen, was jedoch in einer guten Stunde passiert ist. Danach kann man auch direkt loslegen und das Armband am gewünschten Handgelenk anlegen. Ja, ihr hört richtig: Es ist egal, an welchem Handgelenk ihr es tragt, denn dies kann später individuell angegeben werden.

Die Einrichtung des Fitbit Charge HR ist wirklich super einfach.

Die Einrichtung des Fitbit Charge HR ist wirklich super einfach.

Drückt man nun auf den einzigen Knopf am Gerät, sieht man die aktuell eingestellte Uhrzeit. Durch weiteres Betätigen der Taste scrollt man durch die verschiedenen Anzeigen, zu denen die folgenden gehören:

  • Uhrzeit
  • Schritte
  • Herzfrequenz in Echtzeit
  • zurückgelegte Strecke
  • bisher verbrauchte Kalorien
  • Stockwerte
  • Zeit bis zum nächsten Alarm (wenn eingestellt)

Betätigt man die Taste etwas länger, macht sich eine sanfte Vibration breit und ein Timer startet. So kann man manuell Trainingseinheiten beginnen/beenden und diese eben aufzeichnen, um sie später genauer zu analysieren.


Eingerichtet werden kann das Fitbit Charge HR Fitnessarmband entweder über euer Smartphone oder über den PC/Mac und den mitgelieferten USB Dongle. Die Einrichtung geschieht in beiden Fällen über den Bluetooth 4.0 Standard.

Wir gehen hier auf die Einrichtung mit dem Smartphone ein, da diese sozusagen selbsterklärend ist. Auch über den Rechner wird es nicht wirklich viel schwieriger sein, da die meisten jedoch ihr Fitbit Charge HR im Nachhinein mit dem Smartphone auslesen werden, ist diese Methode sicher das Mittel der Wahl.

Um das Fitbit Charge HR mit dem Smartphone zu verbinden, geht man wie folgt vor:

  1. Fitbit App (von Fitbit Inc.) herunterladen und installieren
  2. Bluetooth auf dem Smartphone einschalten
  3. Bei Fitbit einloggen beziehungsweise registrieren
  4. Armband koppeln
  5. Anweisungen folgen

Von hier an müsste der Ablauf für den größten Teil von euch selbsterklärend sein. Nach nur wenigen Minuten seid ihr mit der Einrichtung fertig und könnt daraufhin das Fitbit Charge HR in vollen Zügen verwenden und genießen.


Anwendung und Tragekomfort

Auch wenn das Fitbit Charge HR sehr viele Funktionen und Anwendungsmöglichkeiten bietet, möchten wir zumindest ein paar erläutern!

Zu aller erst muss man sagen, dass sowohl die Desktop Ansicht als auch die App sehr, sehr übersichtlich sind und auch reibungslos funktionieren. Beim Bodymedia Armband gab es ja des öfteren allgemeine Konnektivitäts- und Synchronisationsprobleme, das haben wir hier beim Fitbit Charge HR glücklicherweise nicht!

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So sieht das Fitbit Dashboard aus, wenn man sich für den Zugang über den PC entscheidet.

Auf der Anzeige am Armband kann man soweit alles Wichtige sehen. Man kann entweder den physischen Knopf betätigen oder eben zwei Mal schnell hintereinander auf das Display tippen, um es zu aktivieren. Mit weiteren Malen der Betätigung der Taste beziehungsweise mit dem Tippen auf das Display schaltet man zwischen den einzelnen Anzeigen durch, die über Kalorien, Puls, Etagen etc. aufklären.

Wie bereits erwähnt, kann man mit dem langen Drücken der physischen Taste einzelne Workouts manuell starten und wieder beenden. Natürlich erkennt das Fitbit Charge HR die Trainingseinheiten auch von selbst, aber wenn man eben explizit beispielsweise auch das Aufwärmen protokollieren will, dann ist dies schon ein cooles Feature.

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Auch über eine App für Android oder iOS kann man die Daten vom Fitbit Charge HR auslesen, was sehr komfortabel ist.

Einsicht in die aktiven Minuten beziehungsweise in die geschlafenen/ruhigen Stunden bekommt man nur nach der Synchronisation mit der App, diese Informationen werden nicht auf dem Display dargestellt. Mit der App kann man auch sein Gewicht, seine Wasseraufnahme und diverse andere Dinge protokollieren. Auch ein Bereich mit eigener Ernährungsnotation ist vorhanden, wobei man die Fitbit App auch genauso gut mit MyFitnessPal koppeln kann.

Ebenfalls“nice to have“ ist das Einstellen diverser Weckzeiten. Nach erfolgreicher Synchronisation dieser weckt das Armband einen im besten Fall mit einem leichten Vibrationsalarm. Das Gadget ist hierbei zuverlässig, nur wacht eventuell nicht jeder von der Vibration auf :P

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Ein besonders interessantes Feature des Fitbit Charge HR ist die genaue Auswertung des Schlafs.

Ein besonders interessantes Feature des Fitbit Charge HR ist die genaue Auswertung des Schlafs.

 


Tragekomfort

Zum Thema Tragekomfort muss man sagen, dass man auch der Fitbit Charge HR Fitness Tracker irgendwann einfach nicht mehr am Handgelenk spürt und es sich demnach wirklich angenehmen tragen lässt. Dabei ist eigentlich auch relativ egal, ob man es im Shirt, im langärmeligen Hemd oder im Hoodie verwendet.

Dennoch muss erwähnt werden, dass vereinzelte Tester unseres Teams mit Hautausschlägen zu kämpfen hatten. Fitbit ist hier aber sehr kulant und tauscht die Geräte um beziehungsweise gibt das Geld zurück. Das war in unseren Fällen nicht nötig, denn hier hat der einfache Trick geholfen, das Fitbit Charge HR im „Tagesbetrieb“ etwas lockerer zu tragen. Wir können bestätigen, dass das Armband dennoch genauso einwandfrei funktioniert, als würde man es sehr eng tragen.

Natürlich sollte man pro Tag ein bis zwei Mal sein Handgelenk gründlich waschen und zudem das Armband reinigen beziehungsweise desinfizieren, um Hautunreinheiten vorzubeugen.


Genauigkeit und Akkulaufzeit

Hier muss man zunächst einmal den Pulsmesser erwähnen, der im Fitbit Charge HR verbaut ist. Dieser ist nämlich ebenfalls mit der Grund dafür, dass der Akku nicht ganz so lange hält, wie wir uns das vorstellen, denn das Armband misst den Puls wirklich 24h am Stück! Das macht es uns nicht nur einfach, den Puls dauerhaft zu kontrollieren, auch der Kalorienverbrauch kann dadurch natürlich genauer ermittelt werden.

Vergleicht man die gemessene Herzfrequenz vom Fitbit Charge HR mit einem Polar Brustgurt, so fällt einem auf, dass das Fitbit ein wenig Anlaufzeit benötigt, dann in punkto Genauigkeit keineswegs abweicht. Das gefällt uns schon sehr gut. Beim Sport ist das zwar etwas doof, aber für die Zwecke der meisten Konsumenten durchaus verschmerzbar. Grade im Alltag und in Ruhe ist das Fitbit Charge HR Armband absolut zuverlässig.

Wie auch die meisten anderen Fitness Tracker hat das Fitbit Charge HR bei manchen Aktivitäten so seine Probleme, wenn es um die Messung von Schritten und Etagen geht. Holprige Straßen im Auto, Bett aufschütteln oder Zähneputzen werden nicht wirklich akkurat erkannt, aber alle Abweichungen liegen in einem Toleranz-Bereich.

Die Genauigkeit des Kalorienverbrauches, variiert von Person zu Person.

Die Genauigkeit des Kalorienverbrauches, variiert von Person zu Person.

Was die meisten von euch natürlich brennend interessieren wird ist, wie es mit dem ermittelten Kalorienverbrauch aussieht. Gerade der Vergleich zum Bodymedia Armband ist hier natürlich besonders interessant. Wir haben nicht den direkten Vergleich gemacht, haben aber im Team Personen, die bereits über längere Zeit Erfahrungen mit dem Bodymedia sammeln konnten.

Bei ungefähr gleichen Tätigkeiten muss man hier sagen, dass die Werte nur sehr geringfügig abweichen – wenn überhaupt. Wer also sein Bodymedia gegen ein Fitbit Charge HR tauschen möchte, der macht zumindest nicht allzu viel falsch. Alle bei uns durch das Fitbit errechneten Werte ergeben durchaus Sinn und sind jetzt nicht wirklich komplett überzogen oder untertrieben.

Viele Neukonsumenten im Bereich Fitness Tracker werden dennoch überrascht sein, wie sehr man ohne bisherige Erfahrungen das Krafttraining über- und beispielsweise Cardio Training oder Spazierengehen was die verbrauchten Kalorien angeht unterbewertet oder eben auch überschätzt. Das liegt jedoch weder am Fitbit, noch am Bodymedia, sondern eher am eigenen, „ungeschulten“ Empfinden.

Wichtig ist aber, sich auf keinen Fall blind auf den Fitbit Charge HR Fitness Fitness Tracker zu verlassen, sondern die Daten richtig zu deuten. Wer bspw. seine Kalorien genau zählt und dennoch zu oder abnimmt, obwohl er laut Fitbit Daten bspw. sein Gewicht halten sollte, der kann sich sicher sein, dass das Armband keine punktgenauen Daten liefert. Wir möchten betonen, dass Fitness Tracker lediglich Richtwerte bieten. Um möglichst gute Ergebnisse zu erhalten, macht es also Sinn, sein Gewicht, so wie die eigenen Masse regelmäßig zu überprüfen. Ein guter Kalorienrechner, kann hier auch noch einmal Ansatzpunkte liefern, sollte das Fitbit Charge HR fragwürdige Daten liefern.

Der Schrittzähler im Fitbit Charge HR ist recht ungenau. Ebenso der Stockwerkezähler.

Der Schrittzähler im Fitbit Charge HR ist recht ungenau. Ebenso der Stockwerkezähler.

Zu guter letzt müssen noch zwei Dinge in Bezug auf das Kalorientracking erwähnt werden. Ihr müsst euch nämlich keine Sorgen machen, wenn ihr das Gerät zum Duschen ablegt oder mal eben für eine Stunde ans Ladegerät hängt, denn die Kalorien werden wie beim Bodymedia weitergezählt. Zwar nicht so genau, als würdet ihr das Armband tragen, aber es wird hier eben eine Art Mittelwert aus der Zeit davor errechnet und weiter protokolliert.

Außerdem gibt es ein echt nützliches Feature, das einem in der App anzeigt, wie viele Kalorien man wohl bis zum Ende des Tages verbrauchen wird. Natürlich ist dies zu Beginn des Tages noch relativ ungenau, da noch zu viele unbekannte Faktoren im Tagesverlauf hinzukommen, aber je später es wird, desto genauer trifft das Fitbit Charge HR hierüber eine Aussagen. Definitiv nützlich, wenn man sich nach dem Fitbit ernährt und zum Beispiel um 22 Uhr oder schon früher die letzte Mahlzeit einnimmt!


Akkulaufzeit

Kann man denn genug Akkulaufzeit haben? Wohl eher nicht. Auch beim Fitbit Charge HR ist dies ein großer Kritikpunkt unsererseits. Wenn man so im Internet querliest, dann findet man wirklich die unterschiedlichsten Stories darüber, wie lange der Akku nun tatsächlich hält. Selbstverständlich kommt es auch darauf an, wie oft man das Gerät aktiv verwendet, über die App synchronisiert und ob die 24-h-Synchronisation aktiviert ist.

Gerade, wenn man das Gerät neu in den Händen hält, spielt man noch sehr viel damit herum, um alle Funktionen zu entdecken und auszuprobieren. Wenn sich diese erste Vorfreude einmal gelegt hat, so lädt man alle 3-5 Tage unserer Erfahrung nach ein Mal komplett auf. Mitte der Woche ist das Fitbit Charge HR also meist komplett leer und muss aufgeladen werden, selbiges Spiel dann nochmals am Sonntag.

Die Akkuanzeige des Fitbit Charge HR ist nicht genau ablesbar.

Die Akkuanzeige des Fitbit Charge HR ist nicht genau ablesbar.

Das ist definitiv verbesserungswürdig und daran sollte herstellerseitig auch auf jeden Fall gearbeitet werden. Ob man an der Effektivität der verbauten Komponenten arbeitet oder einen etwas größeren Akku verwendet, macht für uns hier keinen großen Unterschied. Man kann das Armband natürlich auch beim täglichen Duschen, wofür man es ohnehin aufgrund fehlender Wasserdichte abnehmen muss, an die Steckdose anhängen. Dies wird aber sicher weniger förderlich für die „Gesundheit“ des Akkus sein als es komplett zu entleeren und dann wieder aufzuladen.

Was ebenfalls sehr störend ist: Man kann nicht genau sehen, wie viel Prozent Restakku das Fitbit Charge HR aktuell noch hat. Man sieht den Akkustand ohnehin nur über das Dashboard beziehungsweise die App und nicht über das Gerät selbst, wobei hier eben nur zwischen drei Zuständen unterschieden wird: Voll, halbvoll und leer.


Kalorienrechner

Der Kalorienrechner von Fitbit ist praktisch, findet aber leider nicht so viele Lebensmittel.

Der Kalorienrechner von Fitbit ist praktisch, findet aber leider nicht so viele Lebensmittel.

Ebenfalls etwas enttäuschend, fällt der interne Kalorienrechner des Fitbit Charge HR´s aus. Das liegt nicht daran, dass dieser technisch misslungen wäre, sondern vielmehr an der Datenbank. Hier werdet ihr wesentlich weniger Lebensmittel finden, wie in bspw. der von MyFitnessPal oder FDDB.

Und diese beiden Apps sind ein gutes Stichwort, denn ihr könnt euer Fitbit Charge HR Armband, mit FDDB so wie MyFitnessPal synchronisieren. So habt ihr am Ende in beiden Apps, den genau Kalorienverbrauch und wie viele kcal ihr zu euch genommen habt.

Sowohl FDDB so wie auch My Fitness Pal lassen sich mit Fitbit Charge HR verbinden.

Sowohl FDDB so wie auch My Fitness Pal lassen sich mit Fitbit Charge HR verbinden.

Aber auch hier möchten wir betonen, dass es sich hierbei lediglich um Richtwerte handelt. Behaltet die Waage unbedingt im Auge und kontrolliert die Kalorienzufuhr je nach Zielsetzung!


Preis-Leistungs-Verhältnis

Aktuell bekommt ihr das Fitbit Charge HR beim billigsten Anbieter für ungefähr 100€. Das ist ein Preis, der sich für viele eventuell sehr billig und für andere sehr teuer anhört.

Führt man sich vor Augen, dass DER Fitness Tracker schlechthin, das Sensewear Armband, wenn überhaupt noch erhältlich, gut und gerne einmal um die 1000€ kostet, dann relativiert sich der Preis vom Fitbit Charge HR ziemlich schnell. Natürlich, das Sensewear ist mit das genaueste Armband auf dem Markt, aber selbst bei ein paar Prozent Genauigkeit weniger, greift man dann als Otto Normalverbraucher doch eher zum Fitbit!

Alles in allem würden wir das Preis-Leistungs-Verhältnis also wohl im oberen Mittelfeld anordnen!


Fazit

Die große Frage ist natürlich nun, braucht jeder unbedingt einen Fitness Tracker à la Fitbit Charge HR? Die Antwort ist ganz klein: Nein! Ist er trotzdem hilfreich? Ganz sicher!

Gerade für Anfänger, aber selbstverständlich auch für Fortgeschrittene, kann ein solches Gadget durchaus Sinn machen. Man kann natürlich genau seine Kalorien protokollieren, sich täglich wiegen und dann hat man auch seinen ungefähren Kalorienverbrauch ermittelt. Was aber, wenn ungeplante Aktivitäten hinzukommen oder das Training einmal länger dauert beziehungsweise gefühlt intensiver ist als normalerweise? Hier kommt das Fitbit Charge HR ins Spiel und sagt einem, wie viel man mehr oder auch weniger essen kann, um seine Ziele zu erreichen. 

Wie oft hört man es, dass viele nicht zunehmen können, EGAL WAS SIE ESSEN? Die meisten unterschätzen nur gnadenlos ihren Kalorienverbrauch und essen viel zu wenig. Das selbe gilt natürlich auch umgekehrt, für die Menschen, die „nicht abnehmen“, obwohl sie angeblich „nichts“ essen.

Wir sagen also: Für alle Personen, die Probleme beim Abnehmen und Zunehmen haben, ist das Fitbit Charge HR definitiv empfehlenswert. Auch für Menschen, die gerne alles genau wissen möchten und sehr viel an ihrer Ernährung, Training etc. optimieren, macht der Fitness Tracker Sinn. Natürlich ist das Fibit auch für Pumper geeignet, die einfach nicht mehr so viel nachdenken möchten ;)

Mit dem Kauf macht ihr unserer Meinung definitiv nichts falsch!

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Bewertung:

Gesamtdurchschnitt 73.8/100 73.8
Genauigkeit 75
Funktionen 85
Akkulaufzeit 55
Preis-Leistungs-Verhältnis 80

Positives

Negatives

Übersichtliche Smartphone App
Schlechte Akkuanzeige
Realistischer Kalorienverbrauch
Spezielles Ladekabel nötig
Dauerhafte Messung der Herzfrequenz
Nicht Wasserfest


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