Hi-Tech Pharmaceuticals Jack’d Up im Test


Allgemeine Information

Herkunftsland USA
Durchschnittspreis 44,90€

Erfahrungsbericht zum DMAA Hardcore Pre Workout Booster Hi-Tech Pharmaceuticals Jack’d Up

Die erfahrenen Athleten unter euch werden ihn noch kennen, den originalen Jack3d von USP Labs. Vor einigen Jahren noch konnte die Formel des amerikanischen Unternehmens mit 1,3 Dimethylamylamin, kurz DMAA, für Schlagzeilen sorgen, bevor das Designer Stimulans der ersten Stunde dann als nicht weiter verkehrsfähig eingestuft wurde. Doch mittlerweile nimmt die Zahl an Produkten, die die Substanz enthalten wieder zu. Ob das gut oder schlecht ist sei mal dahingestellt, doch wird es die Anhänger des Harcore Boosters sehr freuen. Aufgrund der vielen Sagen und Mythen rund um Jack3d versuchen einige Hersteller nun mit ähnlichen Formeln und ähnlichen Namen den Markt zu stürmen. Ob der Hi-Tech Pharmaceuticals Jack’d Up mit dem alten Jack3d mithalten kann, klären wie im heutigen Test.


Verpackung

Wie die meisten Booster kommt auch der Hi-Tech Pharmaceuticals Jack’d Up in einer kleinen Dose mit Schraubdeckel. Die Besonderheit hier ist, dass die Dose blau und leicht transparent ist, sodass man das Pulver hindurchsehen kann. Was das Etikett angeht, so wirkt der Hi-Tech Pharmaceuticals Jack’d Up auf uns jedoch ein bisschen überladen, was sicherlich auch am Platzmangel liegt.

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Wie immer trägt die Rückseite natürlich alle relevanten Informationen, wie Zutaten, Inhaltsstoffe, Einnahmeempfehlung, Warnhinweise, etc.. Wie es beim originalen Jack3d auch der Fall war, haben wir es hier leider mit einer Proprietary Blend zu tun, was bedeutet, dass man die genauen Mengen der einzelnen Inhaltsstoffe verschleiert und stattdessen nur die Gesamtmenge der Wirkstoffe angibt.

Hi-Tech Pharmaceuticals Jack'd Up Jack3d

Hi-Tech Pharmaceuticals Jack’d Up ist ein Hardcore Booster mit DMAA.

Das grundsätzliche Design finden wir ganz okay. Die transparente Dose ist mal etwas anders, doch wirkt das Etikett an sich etwas altbacken und überladen. Leider haben wir es hier auch mit einer Proprietary Blend zu tun.

In einer Dose Hi-Tech Pharmaceuticals Jack’d Up befinden sich 45 Portionen. Erhältlich ist diese in den Geschmacksrichtungen “Grape”, “Rocket Pop”, “Pineapple” und “Watermelon”.


Inhaltsstoffe und Dosierung

Serving Size: 1 Scoop (5,55 grams) Servings per Container: 45

Amount Per Serving

Proprietary Blend 4145 mg
L-Arginine Alpha-Ketoglutarate 2:1, Creatine Monohydrate, Beta Alanine, Creatine HCL, Creatine Nitrate, Disodium Creatine Phosphate, 1,3-Dimethylamylamine HCL, Agmatine Sulphate (AgmaPure®), Schisandra Chinensis (Berry) Extract

Die Inhaltsstoffe von Hi-Tech Pharmaceuticals Jack’d Up


Eine Portion des aktuellen Hi-Tech Pharmaceuticals Jack’d Up ist wie bei der Originalversion genau 5,55 g schwer und enthält insgesamt 9 unterschiedliche aktive Inhaltsstoffe, deren Dosierungen hinter einer Proprietary Blend verschleiert werden. Auch wenn 3 neue Kreatinformen, sowie Agmatin hinzugekommen sind, stimmt der Rest erstmal mit dem Original von USP Labs überein. Gehen wir nun die einzelnen Inhaltsstoffe durch und schauen was sie so können sollten.

Arginin Alpha Ketogulterat (AAKG) – ist eine Verbindung aus der Aminosäure Arginin und der Alpha Ketoglutarsäure, welche die Aufnahme verbessern soll. Arginin ist die Vorstufe von Stickstoffmonooxid (NO), was die Funktion hat, die Gefäße zu erweitern und dadurch den Blutfluss zu steigern. Das ganze resultiert dann idealerweise in einem verbesserten Pump-Effekt. Wenn man von einer üblichen Dosierung von 4000 bis 6000 mg ausgeht, dann wird klar, dass der Jack’d Up diese mit einem Scoop wohl kaum erreichen kann. Leider sind auch keine ähnlich wirkenden Substrate enthalten, die das Ganze aufwerten würden.  

Kreatin Monohydrat – Sieht man nur noch selten in Boostern verbaut. Im originalen Jack3d konnte man es jedoch noch finden. Die meisten Hersteller verwenden heute lieber irgendwelche cooler klingenden Formen des Kreatins um mehr Aufmerksamkeit zu bekommen, doch ist uns bleibt das gute alte Monohydrat noch die Form mit den meisten Studien im Rücken und dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis. Kreatin vor dem Training macht durchaus Sinn, jedoch liegt die Standarddosierung bei etwa 3000-5000 mg pro Tag im Falle von Kreatin Monohydrat. Da wir die genaue Dosierung nicht kennen ist es schwierig hier etwas Konkretes zu sagen, jedoch kann auch dieser Inhaltsstoff eigentlich nur unterdosiert sein, zumindest wenn man von einem Messlöffel ausgeht. Wer bereits Creatin nimmt, der muss jedoch keine Angst haben, dass er sich mit einer Portion des Boosters überdosiert. Wer darauf Wert legt, der kann seine normale Dosis ein wenig reduzieren. Wer kein Kreatin zusätzlich nimmt, muss allerdings auch keine Bedenken haben dadurch an Gewicht zuzunehmen, wenn er das Produkt ab und an konsumiert. Trotzdem halten wir es für relativ sinnlos, Kreatin in einem Booster zu verbauen, denn man nimmt diese Produkte nicht täglich. Wer ohnehin Kreatin nimmt, wird es also auch ohne den den Hi-Tech Pharmaceuticals Jack’d Up nehmen und wer keines nimmt, hat davon keinen Vorteil.

Beta-Alanin – ist für seine prickelnde Wirkung bekannt. Besonders am Anfang kann man nach der Einnahme ein kribbelndes Gefühl auf der Haut wahrnehmen. Die Hauptaufgabe des Beta-Alanins ist es jedoch nicht das Kribbeln, sondern als Baustein für die Herstellung von Carnosin zu dienen. Carnosin soll den erniedrigten pH-Wert durch die gesteigerte Milchsäureproduktion während des Trainings abpuffern. Damit die Carnosinspeicher optimal gefüllt werden, ist es von Vorteil, die tägliche Dosis von 2000 bis 4000 mg auf kleinere Einzeldosierungen aufzuteilen. Grund dafür ist, dass Beta-Alanin mit anderen Aminosäuren wie Taurin um die Rezeptoren für die Aufnahme im Darm konkurriert und auch die Carnosin Synthese nicht unbegrenzt schnell von statten geht. Vielleicht reicht die enthaltene Menge also für eine Portion aus, auch die komplette Tagesdosis kommt man allerdings nicht. Außerdem sollte einem bewusst sein, dass eine einmalige Einnahme dieser Aminosäure herzlich wenig bringt. Der verwendete Rohstoff ist hierbei das sogenannte CarnoSyn®. Dies ist ein patentierter Rohstoff, der ähnlich wie beim CreaPure® eine besonders hohe Reinheit garantieren soll. Der Name suggeriert, dass dieser spezielle Rohstoff effektiver dabei ist die Carnosinspeicher zu füllen, doch am Ende bleibt es stinknormales Beta Alanin.

Kreatin HCL, Kreatin Nitrat, Natrium-Di-Kreatin Phosphat – sind im Prinzip nur weitere Formen des bereits besprochenen Kreatins, die schneller oder besser aufgenommen werden sollen. Viele verschiedene Formen von Creatin werden als überlegen gegenüber normalen Monohydrat vermarktet, doch die Wissenschaft gibt das leider nicht her. Normales Creatin Monohydrat ist eines der am besten untersuchtesten Supplemente überhaupt und hat seine Effektivität mehrfach bewiesen. In der Stellungnahme der “International Society of Sports Nutrition” bezüglich Creatin schreiben die Autoren:

„Die enorme Zahl an Untersuchungen mit positiven Ergebnissen der Creatin Monohydrat Supplementierung lässt uns schlussfolgern, dass es derzeit das effektivste Nahrungsergänzungsmittel für die Steigerung der Kapazität für hochintensives Training und den Aufbau von Magermasse ist“.

Damit sollte klar sein, dass Creatin Monohydrat allein vollkommen ausreichen würde und alles andere nur Marketing ist.

Koffein – ist in so ziemlich jedem Booster enthalten, was es uns schwer macht immer wieder neue Worte dafür zu finden. Für alle die es aber noch nicht wissen, Koffein besetzt die Adenosinrezeptoren im Gehirn, sodass Adenosin nicht mehr andocken kann. Der eigentlich für diese Rezeptoren vorgesehene Stoff ist ein Metabolit der im Körper eine Erschöpfung der Energievorräte anzeigt. Blockiert nun etwas wie Koffein diese Rezeptoren, kann Adenosin nicht mehr andocken und seine müdemachende Wirkung entfalten. Nimmt man allerdings häufiger Koffein zu sich, bildet der Körper einfach mehr Rezeptoren damit Adenosin wieder Platz hat. Die Folge: man gewöhnt sich an Koffein und muss immer mehr davon nehmen und den gewünschten Wachheitseffekt zu spüren. Im Hi-Tech Pharmaceuticals Jack’d Up vermuten wir eine Menge von 150-200 mg pro Messlöffel.

1,3-Dimethylamylamin – auch bekannt als DMAA ist in Bezug auf die chemische Struktur dem Amphetamin sehr ähnlich und kann so auch vergleichbare Effekte freisetzen, die jedoch etwas weniger potent sind. Unter anderem wird die Ausschüttung der Neurotransmitter Dopamin und Noradrenalin angeregt, wodurch ein merklicher Energieschub und ein deutlich ausgeprägter Fokus entsteht. In gewisser Weise wirkt sich DMAA auch unterdrückend auf den Appetit aus, was jeder schon gemerkt haben sollte, der bereits einen Booster mit dieser Substanz getestet hat. DMAA gilt bereits ab einer Menge von 50 mg als effektiv. Es wäre ziemlich dumm von Hi-Tech Pharmaceuticals diese Dosierung nicht zu erreichen, wenn sie mit dem originalen Jack3d mithalten möchten.

Agmatin Sulfat – ist einem Aminoguanidin welches aktuell in Deutschland nicht verkehrsfähig ist, da es als ein sogenanntes Novel Food eingestuft wird. Agmatin ist ein Stoffwechselprodukt des Arginins und wird in Boostern für eine Verbesserung des Pumps verwendet. Im Gegensatz zu Arginin oder Citrullin kann es jedoch nicht von den gewissen Enzymen dazu verwendet werden, um Stickstoffmonoxid freizusetzen, sondern wirkt sich auf die besagten Enzyme selbst aus und erhöht im Zuge dessen die Muskeldurchblutung. Mengen ab 1000 mg gelten als effektiv, die wir im Hi-Tech Pharmaceuticals Jack’d Up mit Sicherheit nicht enthalten haben, auch nicht in 3 Scoops.  

Schisandra Beeren-Extrakt – War neben DMAA einer der Stoffe die den alten Jack3d damals so revolutionär gemacht haben. Dort jedoch wurde angegeben, dass der Extrakt direkt auf den bioaktiven Inhaltsstoff namens Schizandrol A standardisiert war. Beim Jack’s Up fehlt diese Angabe. Es handelt sich dabei prinzipiell um den Extrakt der Beere des „chinesischen Spaltkörbchens“ und wird auch „Wohlfühlbeere“ genannt. Schizandrol A soll für ein wohltuendes Gefühl und mentale Leichtigkeit sorgen, Cortisol senken und Angstzustände lösen. Damit ist Schisandra in die Gruppe der so genannten Adaptogene einzuordnen. Je nach Gehalt an Schizandrol A sind Mengen zwischen 50 und 500 mg als wirksam.

Im Grunde sind die Inhaltsstoffe des Hi-Tech Pharmaceuticals Jack’d Up sehr ähnlich dem originalen Jack3d von USP Labs. Die große Gemeinsamkeit die beide haben ist, dass man trotz fehlender Mengenangaben sagen kann, dass so ziemlich alles bis auf Koffein, DMAA und vielleicht noch Schisandra unterdosiert sind. Vergleicht man die Label beider Versionen so sehen sie mit Ausnahme der Kreatinformen und dem Agmatin genau gleich aus. Das spielt bei den Dosierungen allerdings kaum eine Rolle.

Hi-Tech Pharmaceuticals Jack’dACHTUNG! Die Einnahme von Up kann zu einem positiven Doping – und Dopingtest führen!!!

Hi-Tech Pharmaceuticals Jack'd Up Inhaltsstoffe

Die Inhaltsstoffe des Hi-Tech Pharmaceuticals Jack’d Up sind dem originalen Jack3d sehr ähnlich.

Weitere Zutaten von Hi-Tech Pharmaceuticals Jack’d Up (Geschmacksrichtung Pineapple):

Zitronensäure, natürliche Aromen, Acesulfam-K, Sucralose, Siliciumdioxid, Beta-Karotin


Einnahme

Auf der Dose des Hi-Tech Pharmaceuticals Jack’d Up finden wir folgende Empfehlung zur Einnahme:

“Stir 3 Ultra-Concentrated scoops with 4-8 ounces of cold water and consume 30-45 minutes before beginning activity. Due to extreme potency, it’s highly recommended to assess tolerance by using a 1,5 soop serving before consuming full dose, especially if you are sensitive to stimulants. Some individuals may find 1, 1,5 or 2 scoops per serving is the ideal dose for extremely intense workouts. DO NOT EXCEED 3 SCOOPS IN ANY 24 HOUR PERIOD”

Also auf Deutsch, 3 Messlöffel mit ca. 120-240 ml Wasser, 30-45 Minuten vor dem Training nehmen. Aufgrund extremer Wirksamkeit sollte man mit 1,5 Messlöffeln anfangen und sich an die volle Dosis herantasten, besonders wenn man sensitiv auf Stimulanzien reagiert. Manche Menschen empfinden 1, 1,5 oder 2 Messlöffel bereits als ideale Dosis.

Wir finden es etwas komisch, dass man hier direkt davon spricht, dass man 3 Scoops für die volle Portion verwenden soll, in der Inhaltsstoffliste jedoch nur einen Scoop als Portion angibt. Die Folge davon ist, dass man zunächst denkt, dass das Produkt 45 Portionen enthält, wobei es in Wahrheit vielleicht nur 15 sind. Zumindest solange man wirklich der Meinung ist, 3 Scoops zu brauchen. Das klären wir jedoch später.

Wenn wir uns in Erinnerung rufen, dass der Hi-Tech Pharmaceuticals Jack’d Up ein exakter Nachbau des originalen Jack3d sein soll und der bei vielen schon ordentlich geballert hat, würden wir jedem, ganz egal wie erfahren er ist, erstmal nur zu einem Scoop raten. Und genauso haben wir es getan! Reine Koffein Booster haben ihren Sinn und Platz im Regal, aber Hardcore Booster mit diesen amphetaminählichen Stimulanzien sind noch einmal ein ganz anderes Kaliber. Tut euch selbst einen Gefallen und startet langsam. Wenn euch 1,5 Scoops bereits ausreichen, dann bleibt dabei. So spart ihr nicht nur Geld, sondern auch die Nebenwirkungen, die wir in der übernächsten Sektion besprechen werden.

Und wie immer sei gesagt, dass Hardcore Booster nichts für den regelmäßigen Gebrauch sind. Weniger ist manchmal mehr und wir würden dazu raten diese Dinger nicht öfter als einmal pro Woche zu verwenden!


Geschmack

Hi-Tech Pharmaceuticals Jack’d Up lag uns in der Geschmacksrichtung „Pineapple“, zu deutsch “Ananas” vor. Allerdings bietet Hi-Tech Pharmaceuticals den Booster auch noch in drei weiteren Geschmacksrichtung an, die sehr nach Ami-Booster klingen.

Das angemischte Getränk hat natürlich eine gelbe Farbe aufgrund des Beta-Karotins und schmeckt sehr fruchtig und süß, wie man das von US-Boostern nicht anders gewohnt ist. Vom Aroma her kann man deutlich erkennen, dass es Ananas darstellen soll, was besonders in kaltem Wasser ganz angenehm ist. Auch schmeckt der Hi-Tech Pharmaceuticals Jack’d Up nicht zu künstlich, nur halt sehr süß. Für den europäischen Gaumen dürfte das auf Dauer vielleicht zu viel sein. Aber so sind die Amins nunmal.

Ebenso was die Löslichkeit angeht können wir hier nicht meckern. Selbst wenn man den Jack’d Up mit einer Gabel in einem Glas Wasser anrührt, löst er sich fast rückstandsfrei auf. Dennoch würden wir dazu raten einen Shaker zu verwenden.

Geschmacklich konnte und der Hi-Tech Pharmaceuticals Jack’d Up in der Geschmacksrichtung Pineapple durchaus überzeugen. Sicherlich ist Ananas nicht jedermanns Sache und nicht jeder kommt mit der Süße eines Ami-Boosters klar. Aufgrund der Abwesenheit von unangenehmen Nebengeschmäckern, sollte ihn aber jeder ganz gut trinken können.

Hi-Tech Pharmaceuticals Jack'd Up Geschmack

Der Hi-Tech Pharmaceuticals Jack’d Up schmeckt für einen Hardcore Booster wirklich anständig und löst sich gut auf.


Wirkung

Und natürlich seid ihr schon alle auf die Wirkung des Hi-Tech Pharmaceuticals Jack’d Up und den Vergleich zum originalen Jack3d gespannt. Vorab sei allerdings gesagt, dass der originale Jack3d unter unseren heutigen Bewertungsrichtlinien wahrscheinlich nicht mehr ganz so gut abschneiden würde. Der Booster war zu seiner Zeit sehr gehyped, einfach weil es mit der erste Hardcore-Booster war der so richtig gescheppert hat und damit den Markt revolutioniert hat. Doch seitdem hat sich auch um die Stimulanzien herum viel getan. Die Firmen haben Wege gefunden ihre Produkte auch ohne DMAA zum ballern zu bringen und die Stimulanzien mit anderen Stoffen zu unterstützen. Doch da sicherlich viele Booster-Fans gerne in alten Zeiten schwelgen, scheint die Nachfrage nach einem Nachbau der Originalversion hoch zu sein.

Beim Blick auf die Zutatenliste wirken beide Booster erstmal fast identisch. Aufgrund der Proprietary Blend kann man allerdings nicht 100% sagen ob die Mengenverteilung der einzelnen Inhaltsstoffe auch dieselbe ist oder nicht. Aufgrund der Angabe in der Inhaltsstoffliste haben wir zunächst nur mit einem Scoop begonnen ehe wir gesehen haben, dass man auch zu mehr rät.

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Wie immer setzt die Wirkung des Koffeins zuerst ein und ist nach ca. 10 Minuten in Form einer steigenden Wachheit bemerkbar. Weitere 10 Minuten später kommt dann eine leichte Euphorie auf und ein erhöhter Fokus dazu wie man das vom DMAA kennt. Bei einem Scoop ist das wirklich noch angenehm milde aber definitiv spürbar. Selbst diese Dosierung hat jedoch ausgereicht um die Herzfrequenz deutlich zu steigern und zu einer erhöhten Schweißproduktion zu führen. Aufgrund der langen Halbwertszeit des DMAA kann man den Fokus und die Wachheit noch Stunden nach dem Training spüren, was jedoch bei den meisten Menschen recht schnell in einen Crash übergehen kann. Wir haben den Hi-Tech Pharmaceuticals Jack’d Up vorrangig am Vormittag genommen und hatten somit kaum Probleme Abends zur Ruhe zu kommen. Wenn man ihn jedoch später nimmt könnte das durchaus schwierig werden.

Bei 2 und sogar 3 Scoop scheppert das Teil natürlich richtig und dementsprechend stärker ist auch der Crash nach dem Training. Uns hat in dem Falle ein Messlöffel für ein angenehmes Training ausgereicht. Mal ehrlich, so richtig produktiv ist das Training nicht mehr wenn man sich dabei voll abschießt und wer dauerhaft immer 3 Scoops braucht um überhaupt was zu merken, der sollte mal über eine komplette Stimulanzien-Pause nachdenken.

Bezüglich des Pumps war leider nicht sonderlich viel zu merken. Zwar ist es möglich, dass das Arginin bei 3 Scoops ausreichend dosiert ist, allerdings wirken Stimulanzien der Gefäßerweiterung entgegen und gleicht somit die Wirkung des Arginins wieder aus. Bezüglich der Kraft haben wir zwar keine Stoffe enthalten, die diese akut fördern könnten, doch man hat definitiv viel mehr Energie als sonst, die dann auch der Kraft zugute kommen kann.

Die Wirkung des Hi-Tech Pharmaceuticals Jack’d Up ist definitiv mit der alten Version des Jack3d vergleichbar. Wenn man diesen Hardcore Booster früher gefeiert hat und unbedingt wieder haben möchte, dann kann man sich das Teil sicher mal gönnen. Allerdings gibt es unserer Meinung nach mittlerweile wesentlich bessere Hardcore Booster auf dem Markt.


Preis-Leistungs-Verhältnis

Der Hi-Tech Pharmaceuticals Jack’d Up ist für ca. 44,90 € käuflich zu erwerben. Man bekommt dafür erstmal 45 Portionen und kommt somit auf einen Preis von ca. 1 € pro Dosis.

Allerdings muss man dazu sagen, dass Hi-Tech Pharmaceuticals in der Verzehrempfehlung angibt, dass man bis zu 3 Portionen nehmen soll, wodurch man natürlich entsprechend mehr zahlt. Der originale Jack3d brachte es zum Ende seiner Zeit auf einen ähnlichen Preis. Ob sich das für die Jack3d-Erfahrung lohnt muss letztendlich jeder selbst entscheiden. Allerdings gibt es für den Preis auch bessere Booster auf dem Markt.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis entspricht dem alten Jack3d.

Hi-Tech Pharmaceuticals Jack'd Up kaufen

Der Hi-Tech Pharmaceuticals Jack’d Up schmeckt für einen Hardcore Booster wirklich anständig und löst sich gut auf.


Fazit

Mit seinem Jack’d Up hat der amerikanische Hersteller Hi-Tech Pharmaceuticals versucht eine Legende wieder zum Leben zu erwecken. Abgesehen vom Design und 2-3 zusätzlichen Kreatin-Formen ähnelt das Produkt dem originalen Jack3d von USP Labs sehr stark. Dieser war zu seiner Zeit extrem gehyped, und mit der Verbannung seine Hauptwirkstoffes DMAA vom Markt baute sich der Mythos um ihn erst richtig auf. Da sich in dieser Zeit allerdings sehr viel getan hat, wäre der Jack3d nach heutigen Bewertungsmaßstäben jedoch nicht mehr an der Spitze der Hardcore Booster und so erreicht auch der Hi-Tech Pharmaceuticals Jack’d Up diese nicht. Wer sich allerdings die alte Jack3d Erfahrung zurück holen möchte, der kann sich das Teil sicherlich mal gönnen.


Bewertung:

Gesamtdurchschnitt 75.0/100 75.0
Inhaltsstoffe und Dosierung 60
Wirkung 80
Geschmack 85
Preis-Leistungs-Verhältnis 75

Positives

Negatives

Jack3d Nachbau
Proprietary Blend
Guter Geschmack
Größtenteils unterdosiert
Diskrepanz zwischen Angabe der Portionsanzahl und Einnahmeempfehlung

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