Insane Labz Demon Dust im Test


Allgemeine Information

Herkunftsland U.S.A.
Durchschnittspreis 34,90 Euro (55 g)

Produkteignung

suboptimal optimal
Ausdauer
Diät
Gesundheit
Mahlzeitenersatz
Muskelaufbau
Post Workout
Pre Workout
Trainingsbooster

Erfahrungsbericht zum Fokus-Booster Demon Dust von Insane Labz

Insane Labz, das ist der US-amerikanische Hersteller, der uns mit wirklich harten Boostern wie Possessed oder Psychotic beglückt hat. Die Jungs haben auch einen interessanten Mini-Booster zur sublingualen Einnahme auf den Markt gebracht. Grund genug für uns von Gannikus.com das Teil mal unter die Lupe zu nehmen. Was wir davon halten, das sagen wir Euch wie immer hier im Test


Verpackung

Demon Dust kommt in einer Insane Labz-typischen Verpackung daher: Schwarze kleine Dose mit großer Aufschrift und zwei Teufels-Köpfe mit rausgestreckter Zunge. Das soll uns signalisieren: Hier handelt es sich um ein Hardcore-Produkt, mit dem man zum Teufel wird. Dazu dürfen natürlich Schlagworte wie „Focus“, „Energy“, „Intense“ und auch „Sub-Lingual“ nicht fehlen. Dreht man das kleine Döschen um, so kommt leider eine Enttäuschung auf uns zu: Eine Proprietary Blend :-(. Für Alle, die noch nicht so lange dabei sind: Das bedeutet, dass wir zwar wissen welche Stoffe in Demon Dust enthalten sind, aber nicht wieviel davon jeweils.

Insane Labz Demon Dust Erfahrung

Bei Insane Labz Demon Dust handelt es sich um einen Booster zur sublingualen Aufnahme.


Inhaltsstoffe und Dosierung

Inhaltsstoffe von Insane Labz Demon Dust

Da „Insane Labz Demon Dust“ sublingual eingenommen werden soll, fällt die Portionsgröße entsprechend gering aus. Gerade einmal 1,1 g hat der Mini-Scoop, von dem nur 0,785 g aktiver Wirkstoffe sind.

Niacin – ist auch bekannt als Vitamin B3. Es kommt natürlicherweise in Lebensmitteln und auch Kaffee vor. Außerdem wird es schon lange in Energy Drinks wie Red Bull eingesetzt. Der einzige Effekt, der fundiert nachgewiesen wurde, ist eine Normalisierung der Blutfettwerte. Ansonten werden Vitamin B3 vor allem positive Effekte auf die kognitive Kapazität nachgesagt, was allerdings nicht wissenschaftlich bewiesen ist. Bei einer hohen Dosierung kommt es zum „Niacin Flush“, bei dem sich die Haut oft in kleinen Punkten oder als ganze Fläche rot verfärbt und sich heiß anfühlt. Bei 10 mg, wie sie in Demon Dust enthalten sind, wird dies aber selbst bei sublingualer Einnahme nicht der Fall sein.

Vitamin B12 (Cyanocobalamin) – ein wasserlösliches essentielles Vitamin. In der Fitness-Lifestyle-Entrepreneurship-Szene ist es stets in aller Munde, weil der Bedarf durch vegane Ernährung nicht gedeckt werden kann. Ein Mangel führt zu einer gestörten Hirnfunktion. Eine akute Wirkung auf die Hirnleistung oder ein positiver Effekt bei Supplementierung über den Bedarf hinaus ist nicht bekannt. Daher sollte man nicht zu viel von dieser Substanz in Demon Dust erwarten. In Demon Dust sind 5 mg Vitamin B12 als Cyanocobalamin enthalten, was 83,3 % der empfohlenen Tagesdosis entspricht.

Beta-Alanin – ist wahrscheinlich zusammen mit Kreatin eines der bekanntesten Supplements, und gleichzeitig sind die beiden wahrscheinlich auch die Wirksamsten. Beta-Alanin wird im Körper zusammen mit L-Histidin in L-Carnosin umgewandelt. L-Carnosin wird im Muskel gespeichert und wirkt als pH-Puffer. Dadurch wird die Übersäuerung des Muskels beim Training hinausgezögert, wodurch ein bis zwei Reps mehr möglich sein können. Allerdings sollte Beta-Alanin, wie auch Kreatin täglich supplemiert werden. Zu schlechter Letzt bleibt noch zu sagen, dass Beta-Alanin in Demon Dust absolut unterdosiert ist. Es ist Teil einer Matrix mit 0,77 g insgesamt. Zwar steht es an erster Stelle dieser Matrix von Insane Labz Demon Dust, allerdings braucht man als männlicher Krieger mindestens 3 bis 5 g täglich um eine spürbare Wirkung zu erzielen.

Koffein – Die weltweit am häufigsten konsumierte Stimulanz. Sollte wohl jedem ein Begriff sein. Dieses Molekül, das natürlicherweise in Tee- und Kaffee-Pflanzen vorkommt. Es verhindert die Bindung von Adenosin an Nervenzellen, wodurch diese nicht durch Adenosin gehemmt werden können. Indirekt bewirkt es somit eine Aktivierung der Nervenzellen. Dadurch wirkt es im zentralen Nervensystem stimulatorisch und steigert die Aktivität des Herz-Kreislauf-Systems. Allerdings tritt bei regelmäßigem Konsum eine gewisse Toleranz ein, wodurch ein großer Teil der Wirkung von Koffein verloren geht. Das Stichwort hier lautet „Cycling“.

Higenamin – kommt natürlicherweise in einer Reihe von Pflanzen vor. Es ist ein starker beta-2-Adrenozeptoragonist und wirkt daher ähnlich wie Ephedrin. Es weitet außerdem die Bronchien und kann zu einer gesteigerten Kraft, aber auch einem gesteigerten Fokus beitragen.

Cholinbitartrat – Das Salz aus Weinsäure und Cholin. Cholin kommt natürlich im Körper vor. Es ist zudem Bestandteil des Neurotransmitters Acetylcholin. Cholin wird in Mitochondrien zu Trimethylglycin (TMG, auch: Betain) umgesetzt, das sicher einige Krieger unter Euch auch aus Pre-Workout-Boostern kennen. TMG ist ein als Methylgruppen-Lieferant wichtig und hat eine schützende Funktion auf die Leber. Zudem wird es in größeren Dosierungen (1 – 2 g) als „Brainbooster“ eingesetzt, weil dann genug Cholin in den Neurotransmitter Acetylcholin umgesetzt wird, der für Lernen wichtig ist.

Hordenin – ist eine natürliche Substanz, die in vielen Pflanzen vorkommt. Es wirkt als Stimulanz und ist, wie viele andere psychotrope Stimulanzien ein Sympathomimetikum. Mehr dazu lest ihr am besten in unserer Artikel-Reihe über Hardcore-Booster. Es wird vielleicht einige von Euch Kriegern interessieren, dass Hordenin auf der WADA Dopingliste steht.

Insane Labz Demon Dust Supplement Facts

Hauptsächlich wirken in Insane Labz Demon Dust die Stimulanzien

Schaut man sich die Zusammensetzung von Insane Labz Demon Dust an, so ist man sich eigentlich nicht ganz sicher womit man es hier zu tun hat: Bis auf das absolut unterdoiserte Beta-Alanin hat keine der Substanzen direkt etwas mit Sport zu tun, sondern einfach nur mit Stimulation des Nervensystems. Handelt es sich hier also überhaupt um ein Pre-Workout-Booster oder eher um einen Fokus-Booster zum Arbeiten und Lernen oder auch einfach nur wach bleiben? Wahrscheinlich bleibt es dem Benutzer selbst überlassen.


Einnahme

Die Einnahme des Insane Labz Demon Dust gestaltet sich natürlich etwas speziell. Laut Hersteller soll man einen Scoop Demon Dust unter die Zunge geben, dann 15 bis 20 Sekunden warten bis zum Runterschlucken.

Warum das Ganze? Theoretisch führt die sublinguale Einnahme von Wirkstoffen dazu, dass sie schneller im Blutkreislauf ankommen. Dies liegt daran, dass die Mundschleimhaut über eine besondere Vene (obere Hohlvene) direkt mit dem Blutkreislauf verbunden ist. Im Gegensatz dazu passieren Wirkstoffe aus dem Magen-Darm-Trakt erst die Leber. In unserem Test war es aber so, dass nach 15 bis 20 Sekunden (selbst nach einer Minute) erst ein kleiner Teil der Portion überhaupt gelöst war, während man den größeren Teil runterschlucken musste. Dabei wird der Mund auch ziemlich trocken. Man muss also davon ausgehen, dass ein ordentlicher Teil erst im Magen aufgenommen wird.

Geschmacklich gibt es drei Varianten von Insane Labz Demon Dust: Cinnamonic, Devilmint und Pixie Candy, also Zimt, Minze und so etwas wie Brause. Wir hatten in unserem Test die Zimtvariante. Im ersten Moment schmeckt es wirklich sehr stark nach Zimt mit einer ordentlichen Süße, nach kurzer Zeit kommt aber ein unangenehmer Beigeschmack hinzu, wodurch man das Verlangen hat das ganze schnell aus dem Mund zu bekommen. Auch hatten wir das Bedürfnis nach dem Runterschlucken mindestens mit Wasser noch mal nachzuspülen. Für die Einnahme unterwegs ist es also hilfreich, wenn man eine flasche Wasser oder ähnliches dabeihat.

Insane Labz Demon Dust Einnahme

Insane Labz Demon Dust wird nicht getrunken, sondern unter die Zunge gelegt.


Wirkung

Wir haben Insane Labz Demon Dust in verschiedenen Situationen ausprobiert: Beim Arbeiten und vor dem Training. Zum Arbeiten haben wir es bei einem Scoop belassen, vor dem Training haben wir auch 1,5 bis 2 Scoops ausprobiert.

Zunächst waren wir positiv überrascht, denn die Wirkung setzt tatsächlich ziemlich schnell ein. Nach etwa 10 bis 15 Minuten spürt man bereits einen Push und wird deutlich wacher. Hier scheint die sublinguale Einnahme also wohl wirklich einen gewissen Unterschied zu machen.

Zum Arbeiten war die Wirkung von Demon Dust wirklich ordentlich. Man spürt den Boost auf jeden Fall: Wir waren deutlich wacher und fokussiert. Allerdings ist man auch aufgekratzter und es ist grenzwertig ob es wirklich für jeden und bei jeder Arbeit hilfreich ist: Will man einfach nur wach sein und reinhauen bei einer routinierten Tätigkeit kann es durchaus helfen. Muss man sich allerdings konzentrieren, dann ist es wohl nicht die erste Wahl. Beim Training war die Wirkung mit einem Scoop nicht in dem Bereich, den wir von Hardcore-Boostern gewöhnt sind. Hier haben wir mit 1,5 bis sogar 2 Scoops deutlich mehr rausholen können. Aber schauen wir uns die Wirkung im Detail an:


Pump

Kurz und knapp: Wir haben absolut keine positive Auswirkung auf den Pump verzeichnen können. Dies ist wohl bei der Zusammensetzung nicht verwunderlich.


Kraft

Bei einem Scoop Insane Labz Demon Dust konnten wir nur wenig rausholen. Zwar hatten wir mehr Drive und waren wacher als ganz ohne, aber EU-Booster können hier mithalten. Bei 1,5 bis 2 Scoops gab es schon einen ordentlichen Push, der uns gut durch das Training gedrückt hat. Nicht unbedingt mehr Kraft, aber mehr Ausdauerleistung im Workout, konnten wir verzeichnen.


Fokus

Der Fokus war durch Demon Dust verbessert, allerdings weit weg vom Zombie-Mode oder Tunnelblick. Man war fokussierter im Training, aber nicht vergleichbar mit guten Hardcore-Boostern.


Crash/Down/Nebenwirkungen

Hier haben wir trotz der verbotenen Substanzen erfreulich wenig zu berichten: Es gab keinen trockenen Mund oder übermäßiges Schwitzen und vor allem auch keinen Crash oder Down nach dem Training.


Preis-Leistungs-Verhältnis

Eine Dose Insane Labz Demon Dust enthält zwar gerade einmal 55 g, aber das macht bei einer Portion von nur 1,1 g satte 50 Portionen. Über den Ladentisch geht die Dose für ca. 35 Euro. Das macht einen Portionspreis von gerade einmal 70 Cent.

Das ist natürlich ein sehr günstiger Portionspreis, wenn man sich aber überlegt, dass hier gerade einmal 3 Substanzen irgendwie sinnvoll dosiert sind, dann kommen einem trotzdem Zweifel bei der Bewertung des Preis-Leistungs-Verhältnisses. Wir würden die Preis-Leistung daher eher mit mittelmäßig bewerten.


Insane Labz Demon Dust Wirkung

Eine klare Empfehlung können wir für Insane Labz Demon Dust nicht aussprechen.

Fazit

Mit dem Demon Dust Bosoter geht Insane Labz mal wieder eigene Wege: Während die allermeisten Hersteller auf Kapseln oder Pulver zum Lösen setzen, probiert es Insane Labz mal mit einem Pulver zur sublingualen Einnahme. Wenn man die Vitamine und die unterdosierten Substanzen Beta-Alanin und Cholin abzieht, dann bleiben eigentlich nur noch drei wirklich potente Stimulanzien: Koffein, Higenamin und Hordenin. Dass die wach machen und reinhauen ist wohl nicht verwunderlich. Also Büro Booster für die richtigen Hardcore Booster Fans, kann Insane Labz Demon Dust durchaus etwas taugen. Alle anderen werden hier wenig gefallen finden.

Alternative: Olympus Labs Reign


Bewertung:

Gesamtdurchschnitt 63.3/100 63.3
Inhaltsstoffe 65
Wirkung 65
Preis-Leistungs-Verhältnis 60

Positives

Negatives

Solide Wirkung
Vieles unterdosiert
Für Unterwegs gut geeignet
Proprietary Blend
Schnelle Wirkung


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