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Olympus Labs Conqu3r Unleashed im Test


Allgemeine Information

Herkunftsland U.S.A.
Durchschnittspreis 40 Euro (280g)

Produkteignung

suboptimal optimal
Muskelaufbau
Post Workout
Pre Workout
Trainingsbooster

Erfahrungsbericht zum Pre-Workout-Booster Conqu3r Unleashed von Olympus Labs

Seit 2015 kennen wohl die meisten Krieger unter euch den Hersteller Olympus Labs, der sich vor allem durch die Hardcore Booster Conqu3r und Conqu3r Amp3d auf dem Markt platziert hat. Wer den Conqu3r Amp3d noch nicht kennt, der sollte sich dringend mal unseren Test dazu durchlesen, denn das Ding scheppert wie die Sau. Hier geht es allerdings um einen Booster, der uns eher einen guten Pump und einen angenehmen Drive geben soll. Wie genau Olympus Labs Conqu3r Unleashed zu überzeugen weiß, erfahrt ihr wie immer in unserem Test.


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Verpackung

Das Design der Conqu3r Unleashed Dose ist wirklich extrem fresh. Die Dose ist höher gestaltet als die von Olympus Labs Conqu3r Amp3d. Außerdem geht ein Großteil des Designs der Dose für den Geschmack drauf: Auf der Mango-Version ist eine große aufgeschnittene Mango zu sehen, was irgendwie richtig Bock auf den Geschmack macht.

Wenn man die Dose aber dann umdreht, erlebt man zwei kleine Überraschungen: Olympus Labs ist eigentlich dafür bekannt, nicht mit einer Proprietary Blend zu arbeiten. Beim Conqu3r Unleashed gibt es aber eine Matrix, nämlich die Immaculate Focus & Energy Matrix. Der Rest der Inhaltsstoffe ist aber immerhin klar aufgelistet. Die zweite Überraschung ist die Angabe über die Portionen: Vorne drauf steht prägnant: 40 Scoops. Das übersetzt man als Kunde natürlich in 40 Portionen. Auf der Rückseite stellt man dann aber fest: Eine Portion sind 2 Scoops und eine Dose enthält daher nur 20 Portionen. Also mal ehrlich Olympus Labs: Da schreibt man vorne einfach ehrlich drauf 20 Portionen und gut ist. Solche Spielchen brauchen wir nicht.

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In der Dose von Olympus Labs CONQU3R UNLEASHED sind 280g enthalten.


Inhaltsstoffe und Dosierung

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Inhaltsstoffe von Olympus Labs Conqu3r Unleashed

Wie wir schon herausgefunden haben, besteht eine Portion zwei Scoops, was 14g auf die Feinwaage bringt. Wenn man alle Inhaltsstoffe summiert, kommt man auf 11,31 g an aktiven Inhaltsstoffen. Der Rest geht also für Trennmittel, Farb- und Geschmacksstoffe drauf. Die Inhaltsstoffe haben die Jungs von Olympus Labs in vier Matrizen organisiert, wovon eine wie erwähnt nicht mit offengelegten Mengenangaben überzeugen kann.

Die „Maximum Endurance Matrix“ enthält 2,15 g und besteht aus gerade mal zwei Inhaltsstoffen, nämlich Creatinol-O-Phosphat und ElevATP, der Markenname für einen Extrakt aus altem Torf und Apfel der Firma FutureCeuticals.

Creatinol-O-Phosphat (COP) (2g) sollte auf keinen Fall mit der phosphorylierten Form von Kreatin verwechselt werden, die aus Kreatin im Muskel entsteht. Es ist eine spezielle veränderte Form von Kreatin, die als Herzmedikament entwickelt wurde und bei Herzrhythmusstörungen per Injektion in die Vene gegeben wird. Auf diese Weise ist es gut verfügbar und sicher. Leider gibt es keine gesicherten Erkenntnisse, ob es oral überhaupt verfügbar ist und wenn ja, in welcher Dosis. Es soll als Supplement die Übersäuerung des Muskels herauszögern und die Menge an Adenosintriphosphat (ATP) im Muskel erhöhen. Dies ist wissenschaftlich nicht belegt. Athleten berichten jedoch von guten Ergebnissen mit 2g COP oder mehr. Aus dieser Sicht ist es gut dosiert.

ElevATP  150mg ist die registrierte Eigenmarke von FutureCeuticals. Es handelt sich um eine Proprietary Blend aus zwei Pflanzenextrakten und zwar aus Apfel und altem Torf. Dieses Pflanzenextrakt soll die Konzentration an ATP im Körper erhöhen. ATP ist sozusagen die „Energiewährung“ des Körpers. In fast allen Prozessen, in denen Energie umgesetzt wird, wie zum Beispiel die Muskelkontraktion beim Bizeps-Curl, wird ATP in ADP + Phosphat umgewandelt. Über Kreatin ist zum Beispiel bekannt, dass es hilft, schnell wieder ATP aus ADP bereitzustellen. Ihr könnt euch also vorstellen, dass es sehr interessant wäre, ein Pflanzenextrakt zu haben, das die ATP-Level erhöhen kann. Zu der Wirksamkeit hat die Firma FutureCeuticals sogar drei Studien finanziert, in denen Wissenschaftler bei gesunden Probanden erhöhte ATP-Levels in Blutzellen nach Einnahme von ElevATP messen konnten (4,5 und 7). Leider bleibt FutureCeuticals absolut eine Erklärung schuldig, was denn der Mechanismus ist, durch den diese Pflanzenextrakte es schaffen, die ATP-Produktion in Blutzellen zu erhöhen. Leider sind die Probandengruppen in den Studien relativ klein und die Studien auch vom Zeitraum kurz gehalten. Außerdem beschäftigen sich die Studien hauptsächlich mit der ATP-Konzentration in Blutzellen. Viel interessanter aus unserer Sicht wären aber die ATP-Level in Muskelzellen. Leider haben die Wissenschaftler dazu nur die Level in Muskelbiopsien von einer einzelnen Person analysiert (7). In diesem Einzelfall schienen die ATP-Leves im Muskel tatsächlich nach Einnahme von ElevATP anzusteigen. Die aus unserer Sicht interessanteste Studie wurde bei Wissenschaftlern von dem „MusclePharm Sports Science Institute“, einem „Forschungs-Institut“ der Firma MusclePharm, in Auftrag gegeben (http://mpssi.com/). Hier wurde eine Gruppe von 25 Athleten in zwei Gruppen unterteilt, von der eine Gruppe mit Placebo und die andere mit ElevATP behandelt wurde. Beide Gruppen führten dann eine 12-wöchige Trainingsphase mit festen Ernährungsplänen durch. An den Athleten wurde eine Vielzahl von Messungen durchgeführt, wie zum Beispiel die Analyse der Körperzusammensetzung, Gewicht, Blut- und Herz-Kreislauf-Marker. Dabei wurde über die zwölf Wochen tatsächlich ein positiver Einfluss von ElevATP auf zwei Marker, nämlich den Muskelquerschnitt und die Muskeldicke am Oberschenkel, gemessen durch Ultraschall, festgestellt. Ob das jetzt wirklich einen großen Einfluss auf euer Training haben wird, können wir euch nicht sagen, aber es scheint ein interessantes Pflanzenextrakt zu sein.

Als nächstes auf der Liste finden wir die „Incredible Pump Matrix“, welche aus vier Substanzen mit insgesamt 8,5g besteht. Die Substanzen sind alles alte Bekannte.

An erster Stelle steht das L-Citrullin (4g), eine Aminosäure, die zusammen mit L-Arginin und L-Ornithin eine wichtige Rolle im Stickstoff-Cyclus spielt. Die wichtigste Eigenschaft von L-Citrullin in einem Pre-Workout ist, dass es in den Nieren zu L-Arginin umgewandelt wird. Studien konnten zeigen, dass die Supplementierung mit L-Citrullin deutlich effektiver ist als die mit L-Arginin selbst. Aus L-Arginin wiederum können Nitric oxide synthase (NOS) Enzyme im Blut Stickstoffmonoxid herstellen, was die Gefäße erweitern und damit für einen besseren Pump sorgen kann. Dabei entsteht aus L-Arginin Stickstoffmonoxid und wieder L-Citrullin. Gute Effekte konnten mit 4g oder mehr L-Citrullin erzielt werden. In Conqu3r Unleashed kommen 4g L-Citrullin zum Einsatz. Das ist zwar das untere Limit einer sinnvollen Dosierung, aber gerade im Zusammenhang mit anderen Pump-fördernden Substanzen kann es ausreichend sein.

Auf das L-Citrullin folgt Glycerol (2g) (standardisiert zu 65% Glycerolmonostearat) unter der Eigenmarke HydroMax hergestellt von der Firma Glanbia Nutritionals. Der Unterschied zwischen „normalem“ Glycerol und HydroMax ist vergleichbar mit dem zwischen Creatin und Creapure. Glycerol ist ein relativ kleines organisches Molekül, das in Fetten vorkommt. In Butter, Öl etc. sind an Glycerol drei Fettsäuren gekoppelt, während bei Glycerolmonostearat (GMS) nur eine der drei Bindungsstellen besetzt ist und zwar mit der Fettsäure Stearinsäure. Glycerol hat die Eigenschaft, nach Aufnahme in die Blutbahn osmotisch Wasser nachzuziehen. Dadurch wird das Blutvolumen erhöht und dies kann theoretisch einen Pump bewirken. Wenn man die wissenschaftliche Literatur nach Supplementierung mit Glycerol durchsucht, dann findet man leider sehr wenig. Die Studien, die es gibt, interessieren sich zudem nicht für einen „Pump“-Effekt bei Bodybuildern, sondern es geht um eine verbesserte Hydrierung (sozusagen das Gegenteil von Dehydrierung) bei Ausdauerathleten. Zu diesem Zweck kommen sehr große Mengen (1 – 1.5g/kg Körpergewicht) zum Einsatz. Glanbia gibt zum Beispiel eine Studie als Referenz für die Effektivität von Glycerol an, in der Rennradfahrer Glycerol mit kalten Getränken zur Rehydrierung und zum Absenken der Körpertemperatur genutzt haben (3). Auch hier kamen 1.2 /kg Körpergewicht zum Einsatz. Als Pump-Supplement müssen wir bei Glycerol also auf Erfahrungswerte und Broscience setzen. Dabei berichten viele Athleten über einen guten Pump-Effekt ab 2g oder mehr. Damit könnte man wohl sagen: Glycerol ist in Conqu3r Unleashed gut dosiert.

Die nächste Zutat in der Pump-Matrix ist das L-Arginin. Auch hier wollte Olympus Labs nichts dem Zufall überlassen und hat ebenfalls auf eine standardisierte Version namens Nitrosigine (1,5g) der Firma Nutrition 21 gesetzt. Bei dieser patentierten Form ist die Aminosäure L-Arginin mit Silikat und Inositol kombiniert. L-Arginin ist eine natürliche Aminosäure, aus der in den Blutgefäßen durch spezielle Enzyme Stickstoffmonoxid freigesetzt werden kann, wodurch sich die Blutgefäße erweitern und es zum bekannten „Pump“-Effekt kommt.

Nutrition 21 hat zu dieser Form von L-Arginin sogar drei Studien finanziert, die wir uns einmal zu Gemüte geführt haben (1, 2 und 6). Einfach gesagt wurden bei zwei Studien Ratten von einem speziellen genetisch veränderten Stamm, die schon wenige Wochen nach Geburt insulinresistent und fettleibig werden und zudem noch Probleme mit den Blutgefäßen bekommen, entweder mit L-Arginin HCl oder mit Nitrosigine behandelt (1 und 2). Danach wurden verschiedene Marker für die Flexibilität der Blutgefäße und des Blutflusses untersucht, wobei die Ratten, die mit Nitrosigine behandelt wurden, besser abnahmen. Inwieweit das jetzt eine Aussage für den Pump-Effekt in Blutgefäßen von Bodybuildern hat, muss wohl jeder selbst entscheiden. Die dritte Studie wurden immerhin an Menschen durchgeführt (6). Hier wurde allerdings ausschließlich geprüft, ob das Silikat und L-Arginin wirklich effizient ins Blut aufgenommen wurde, was der Fall zu sein scheint. Nach der Wirkung oder einem Vergleich mit L-Arginin HCl wurde nicht geschaut.

Die letzte Zutat der Pump-Matrix ist uns ebenfalls gut bekannt, nämlich das Agmatin (1g). Agmatin ist ein Abbauprodukt von L-Arginin, aus dem es durch Decarboxylierung entsteht. Agmatin scheint viele positive Eigenschaften auf den Körper zu haben, unter anderem eine schützende Wirkung auf das Gehirn und eine schmerzlindernde Wirkung. Die Studienlage für den Menschen ist aber noch dünn. In Boostern kommt es hauptsächlich als Pump-Supplement zum Einsatz. Agmatin kann im Gegensatz zu L-Arginin nicht von den NOS Enzymen genutzt werden, um Stickstoffmonoxid freizusetzen, es kann aber auf diese Enzyme einwirken. So scheint es das Enzym eNOS zu aktivieren, wodurch es zu einem verstärkten Pump im Muskel kommt. Im Gehirn jedoch deaktiviert es das nNOS Enzym, wodurch es hier zu einer Gefäßverengung kommt. Es scheint so zu sein, dass L-Arginin diesen Effekt im Gehirn aufhebt, den aktivierenden Effekt auf eNOS jedoch verstärkt. Mit 1g ist auch das Agmatin sinnvoll dosiert.

Die dritte Matrix ist die „Immaculate Focus & Energy Matrix“. Diese Matrix besteht aus 4 Substanzen und die Mengenangaben sind – ganz ungewöhnlich für Olympus Labs – nicht offengelegt. Wir wissen also nur, dass die vier Substanzen zusammen 650mg ausmachen.

An erster Stelle und daher wohl mit der größten Menge in der Matrix, ist das gute alte Koffein. Die Wirkung der Stimulanz Koffein brauchen wir wohl nicht mehr erklären.

Auf das Koffein folgt an zweiter Stelle L-alpha-Glycerylphosphorylcholin (A-GPC). Auch hier setzt Olympus Labs wieder auf eine standardisierte und sogar patentierte Marken-Version, nämlich dem AlphaSize der Firma Chemi Nutra. Aus Cholin wird im Gehirn der Neurotransmitter Acetylcholin syntehtisiert. Dadurch kann Cholin-Supplementierung die Gehirnfunktionen positiv beeinflussen, wie zum Beispiel erhöhte Wachheit und Aufmerksamkeit. Es wird auch in der Behandlung von Alzheimer getestet. A-GPC ist dabei die Form von Cholin mit der größten Bioverfügbarkeit. Allerdings sind für die angesprochenen Effekte relative hohe Dosen von 500mg bis 1g notwendig und da in Olympus Labs Conqu3r Unleashed die gesamte Fokusmatrix nur 650mg enthält, wird es wohl leider unterdosiert sein.

Weiterhin finden wir Juglans regia Extrakt auf der Zutatenliste. Wer regelmäßig bei uns auf Gannikus.com liest, hat sicherlich unseren Artikel dazu gelesen, den ihr hier findet. Jedenfalls scheint dieser Extrakt aus der Rinde des Walnussbaumes die Stimulanz Dimethylhexylamine (DMHA), die dem DMBA und dem DMAA sehr ähnlich ist, zu enthalten.

Zu guter Letzt enthält die Fokus-Matrix noch einen Extrakt aus den Samen der Nelumbo Nucifera Pflanze, welcher auf Higenamin standardisiert wurde. Higenamin ist auch unter dem Namen Norcoclaurin bekannt. Hierbei handelt es sich um einen Agonisten des Beta-2 adrenergenen Rezeptors, auf den auch Ephedrin und Clenbuterol wirken. Es ist indirekt bei der Ausschüttung von Adrenalin beteiligt, was zu einer gesteigerten Aufmerksamkeit und mehr Kraft führt. Außerdem wirkt es positiv auf die Fettoxidation, verbessert die Durchblutung und wirkt anabol. Um wirklich einen positiven Effekt durch Higenamin zu erzielen, müssen laut Erfahrungsberichten rund 50mg eingenommen werden. Durchaus möglich, dass diese Menge in Olympus Labs Conquer Unleashed enthalten ist.

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Die Zusammensetzung vom Olympus Labs CONQU3R UNLEASHED liest sich ziemlich gut.

Zusammenfassend kann man sagen: Olympus Labs hat auf sehr hochwertige und sinnvolle Substanzen gesetzt und die meisten davon – mit wenigen Ausnahmen (A-GPC) – sind auch noch gut dosiert. Natürlich wissen wir alle, dass eine Marken-Version einer Substanz nicht unbedingt immer besser sein muss als No-Name Rohstoffe. Aber immerhin kann man davon ausgehen, dass Olympus Labs keine billigen, „unsauberen“ Produkte beigemischt hat. Besonders gespannt waren wir auf die Fokus-Matrix, weil wir nicht wussten, was uns bei dem J. regia Extrakt erwartet.

Aufgrund des enthaltenen Nelumbo Nucifera und Higenamin kann die Einnahme von Olympus Labs Conqu3r Unleashed zu einem positiven Dopingergebnis führen.


Geschmack und Löslichkeit

Viele und dazu gut dosierte Wirkstoffe, das macht sich bei Löslichkeit und Geschmack normalerweise negativ bemerkbar. Olympus Labs schreibt auf die Verpackung: Zwei Scoops in 8 bis 10 Unzen (etwa 250 bis 300ml) Wasser auflösen. Wenn man diesen Anweisungen folgt und das Ganze gut durschüttelt muss man leider feststellen, dass die Löslichkeit nur mittelmäßig ist. Es setzt sich deutlich Pulver am Boden ab. Wenn man es dann trinkt, hat man ein ziemlich sandiges Gefühl auf der Zunge, was vor allem durch das Glycerol und die Pulver-Klümpchen ausgelöst wird.

Dies kombiniert sich zumindest in der Geschmacksrichtung „Maniacal Mango“ mit einem wirklich unangenehmen Geschmack. Das Ganze schmeckt zwar ein bisschen fruchtig und sehr süß, wird aber komplett überdeckt von einem sehr bitteren Geschmack und dazu kommt noch eine scharfe Note. Es geht eher in die Richtung Hustensaft mit Mango-Note. Der Geschmack von Olympus Labs Conqu3r Unleashed bewegt sich also eher in der Kategorie ZEC+ Kickdown oder Venom 2.0. Aber wie wir von Gannikus immer sagen: Wenn es knallt, dann bekommt man es auch irgendwie runter. Spaß macht es aber nicht.

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Der Geschmack von Olympus Labs Conquer Unleashed ist wirklich nicht gelungen. Das liegt aber an den satten Dosierungen.


Wirkung

olympus-labs-conqu3r-unleashed-booster-wirkungDas Ziel von Olympus Labs Conqu3r Unleashed ist im Gegenteil zum Conqu3r Amp3d nicht, den Krieger mit Stimulanzien in eine andere Welt zu befördern. Stattdessen sind viele gut dosierte Substanzen enthalten und eine recht kleine Stimulanzien-Matrix, bei der wir vor allem auf die Wirkung vom J. Regia Extrakt gespannt waren. So machen sich einige Minuten nach der Einnahme die Stimulanzien bemerkbar, aber insgesamt spürt man zunächst nicht viel.


Pump

Ganz anders sieht es hingegen in Sachen Wirkung aus, wenn man die erste Sätze hinter sich hat. Die Pump-Matrix ist rein mengenmäßig die Größte im Conqu3r Unleashed und sie scheint auch zu wirken. Mit Olympus Labs Conqu3r Unleashed hat man einen deutlich besseren Pump und ein verbessertes Muskelgefühl. Das ist nicht nur motivierend und macht echt Spaß, sondern kann auch durch das bessere Gefühl die Übungsausführung verbessern.


Kraft / Energie

Die Kraftsteigerung zu bewerten fällt immer schwer. Gerade starke Stimulanzien sind in der Lage einem Sportler das Gefühl zu geben, deutlich mehr Gewicht zu bewegen. In Hinblick auf Kraft-Ausdauer-Leistung sind zwei Substanzen, nämlich COP und ElevATP, besonders interessant. Durch Olympus Labs Conqu3r Unleashed fühlt man sich definitiv energetischer. Allerdings ist das nichts, was uns vom Hocker gehauen hat. Es geht zwar etwas mehr im Training, aber es ist nicht so extrem wie bei vielen Hardcore Boostern.

Die Stimulanzien in Olympus Labs Conqu3r Unleashed sind auch nicht so dosiert, dass man ultra hart am Rad drehen würde, wie man das von Conqu3r Amp3d kennt. Dieser Booster wirkt eher seicht und der Pump ist die große Stärke.


Fokus

Beim Fokus waren wir wirklich gespannt, vor allem wegen der „neuen“ Stimulanz DMHA im J. Regia Extrakt. Leider wurden unsere hohen Erwartungen enttäuscht. Der Fokus ist mittelmäßig. Man fühlt sich zwar deutlich wacher und konzentrierter, allerdings hat es nichts mit dem „Laser Focus“, den Olympus Labs bewirbt, zu tun. Mit dem Fokus von Olympus Labs Conqu3r Unleashed können auch EU Booster wie Kickdown oder Crank mithalten, die auf Substanzen verzichten, die auf der WADA Dopingliste stehen.


Crash/Down/Nebenwirkungen

Ein großer Vorteil der relativ seichten Fokus-Wirkung von Olympus Labs Conqu3r Unleashed ist, dass man nicht mit starken Nebenwirkungen wie Crash oder Down zu kämpfen hat.


Preis-Leistungs-Verhältnis

Eine Dose Olympus Labs Conqu3r Unleashed enthält 20 Portionen und kostet 40 Euro. Das macht einen Portionspreis von 2€.

Das ist sicherlich kein günstiger Preis, vergleicht man aber den Olympus Labs Conqu3r Unleashed mit anderen Pre-Workout Boostern und bedenkt, dass die Inhaltsstoffe größtenteils gut dosiert wurden, ist der Preis am Ende des Tages sicher okay, mehr aber nicht.


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Wer einen Pump Booster sucht, kann hier mit Conqu3r Unleashed von Olympus Labs nichts falsch.

Fazit

Grundsätzlich hat Olympus Labs mit Conqu3r Unleashed vieles richtig gemacht: Es wurde auf hochwertige Zutaten in sinnvollen Dosierungen gesetzt. Daraus resultiert ein wirklich guter Pump und eine kleine Steigerung in puncto Power und Ausdauer im Training. Einzig der Fokus ist relativ schwach und das, obwohl das J. Regia Extrakt viel Potenzial gehabt hätte.

Auf sinnlose Kreatin-Matritzen oder Füllstoffe wurde verzichtet, auch das gefällt uns gut. Am Ende schlagen sich die hochwertigen und sinnvoll dosierten Substanzen allerdings auch im Preis nieder. Mit 2 Euro pro Portion ist Conqu3r Unleashed kein Schnäppchen. Wer aber einen Booster sucht, der ihm einen guten Pump und Muskelgefühl beschert, macht hier nichts falsch.

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Studien, die in der Review erwähnt wurden:

(1) S. D. Proctor et al., Diabetologia, 2005, 48, 1925–32.

(2) S. D. Proctor, et al. Metabolism, 2007, 56, 1318–25.

(3) M. L. Ross et al., J. Int. Soc. Sports Nutr., 2012, 9, 55.

(4) T. Reyes-Izquierdo et al., J. aging Res. Clin. Pract., 2013.

(5) J. M. Joy et al., Appl. Physiol. Nutr. Metab., 2015, 40, 1171–1177.

(6) D. S. Kalman et al., Clin. Pharmacol., 2015, 7, 103–9.

(7) T. Reyes et al., JARCP, 2016.


Bewertung:

Gesamtdurchschnitt 71.3/100 71.3
Geschmack 50
Inhaltsstoffe 85
Wirkung 75
Preis 75

Positives

Negatives

Top Dosierungen
Geschmack wenig gelungen
Hochwertige Inhaltsstoffe
Preis lediglich okay

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