Peak Trainaholic im Test


Allgemeine Information

Herkunftsland Luxemburg
Durchschnittspreis 39.90 EURO

Erfahrungsbericht zum Pre Workout Booster Trainaholic von Peak International

Viele von euch werden das kennen. Man beginnt mit dem Training, weil man entweder zu dünn, zu fett oder beides ist. Am Anfang macht man noch viele Fehler, aber nach und nach stellen sich trotzdem die Erfolge ein und es beginnt Spaß zu machen. Sobald das Training läuft will man natürlich auch mit der Ernährung Gas geben und dann kommen auch noch Supplemente dazu. Ehe man sich versieht ist man mitten drin im Bodybuilding- oder Fitness Lifestyle und man fängt sich an zu ärgern, wenn man mal einen Tag nicht trainieren kann. Man wird förmlich süchtig nach dem Eisen, quasi ein Trainaholiker. Die Firma Peak International hat sich ähnliches gedacht und seinen neuen Pre Workout Booster nach solchen Leuten benannt. Ob der Peak Trainaholic wirklich etwas für Trainingsbesessene ist oder eher was für Anfänger klären wir in unserem heutigen Test.


Verpackung

Wie die meisten Booster kommt der Peak Trainaholic in einer schwarzen Dose. Auf dem Etikett ist ein brennender Totenkopf mit Hanteln abgebildet. Unter dem Produktnamen finden wir den Satz „Addicted to Pump“, also süchtig nach Pump. Wir werden später klären, ob er in Bezug darauf auch wirklich etwas taugt.

Wie immer dürfen auch Zutaten, Nährwerte und Warnhinweise nicht fehlen. Diese finden wir auf der Rückseite der Dose in deutscher und englischer Sprache. Die Wirkstoffe die dem Booster seine Kräfte verleihen sollen, sind sauber in einer Tabelle mit genauen Mengen abgebildet. Man ist hier also ziemlich transparent, wie sich das auch gehört.

Der Trainaholic von Peak ist als 500 g Dose mit je 20 Portionen in den Geschmacksrichtungen „Muscle Mojito“, „Train on the Beach“ und „Train Punch“ erhältlich.

Peak Trainaholic Booster

Bei Peak Trainaholic handelt es sich um einen Pre Workout Booster.


Inhaltsstoffe und Dosierungen von Peak Trainaholic

Inhaltsstoffe von Peak International Trainaholic.

Inhaltsstoffe des Peak International Trainaholic.

Das ist mal eine ganze Latte an Inhaltsstoffen, aber wie wir wissen, heißt das noch Nichts für die Wirkung eines Boosters. Wir haben schon Booster mit wenigen Inhaltsstoffen gehabt, die sehr gut gewirkt haben und welche mit vielen Wirkstoffen, die ein Fehlgriff waren. Schauen wir uns die einzelnen Stoffe von Peak Trainaholic kurz an um abzuschätzen wie er theoretisch wirken sollte.

Vitamin C – wird vor dem Training meist verwendet um den Cortisolspiegel zu verringern. Was viele jedoch nicht wissen ist, dass Vitamin C ein Antioxidans ist. Das ist zunächst einmal eine gute Sache, allerdings gibt es Zeitpunkte, an denen man als leistungsorientierter Sportler eher keine Antioxidantien zu sich nehmen sollte, nämlich vor und nach dem Training. Während des Trainings produziert der Körper ganz bestimmte freie Radikale. Diese freien Radikale dienen dann als Signal für den Körper, dass er sich an den Trainingsreiz anpassen muss. Antioxidantien neutralisieren generell freie Radikale und können somit den Trainingsreiz vermindern. 240 mg sind das Dreifache des täglichen Bedarfs und können da schon ihre Wirkung entfalten. Ein zweischneidiges Schwert also.

Niacin – auch Vitamin B3 genannt kommt häufiger in Pre-Workout Boostern vor. Dieses Vitamin tut nun das Gegenteil von Vitamin C, es fördert den oxidativen Stoffwechsel, der beim Training stattfindet und fördert somit indirekt die Adaptation an einen Trainingsreiz. Außerdem kann es die Muskelausdauer verbessern. Interessant ist auch, dass Niacin zu einem so genannten „Flushing Effekt“ führen kann, der zu einem warmen Gefühl auf der Haut von Gesicht und Händen führt. Ähnlich wie Beta-Alanin setzen Hersteller daher oft Niacin ein um eine gewisse „Sofortwirkung“ herbeizuführen, die den Konsumenten glauben lässt, es passiere jetzt etwas ziemlich Abgefahrenes im Körper, dabei ist es nur eine Nebenwirkung. Für diesen Effekt sind allerdings deutlich höhere Dosen nötig.

Vitamin B6 – heißt mit wissenschaftlichem Namen auch Pyridoxin und ist ein essentielles Vitamin für über 100 Reaktionen im Körper. Es ist hauptsächlich im Proteinstoffwechsel involviert. Außerdem ist es ein wichtiger Cofaktor für die Aktivität des Enzyms „L-dopa decarboxylase“, welches L-DOPA in aktives Dopamin umwandelt. Vitamin B6 wirkt hier also synergistisch zum eingesetzten N-Acetyl-L-Tyrosin.

Magnesium – ist ein essentieller Nährstoff und beteiligt an über 300 Reaktionen im Körper, unter anderem der Verdauung und Muskelaufbau. Allerdings kann es bei Menschen mit einem Mangel (welcher auch bei uns nicht selten ist) zu einer sedierenden, also eher einschläfernden Wirkung kommen. Laut Zutatenliste wurde hier die Form „Magnesiumsalze der Zitronensäure“ verwendet, was nichts anderes ist als normales Magnesium Citrat, eine der am besten bioverfügbaren Magnesiumformen mit einer Bioverfügbarkeit von ca. 30%.

Creatin Alpha Ketoglutarat – ist eine Verbindung aus Creatin und der Alpha Ketoglutarsäure, welche die Bioverfügbarkeit steigern soll. Die Wissenschaft ist sich allerdings einig, dass normales Creatin Monohydrat eine sehr gute Bioverfügbarkeit hat und zudem das beste Verhältnis zwischen Preis und Leistung hat. Nichtsdestotrotz liefert das Creatin AKG hier 3000 mg reines Creatin, welche durchaus gut aufgenommen werden können. Allerdings bringt das nur etwas wenn man es regelmäßig nimmt. Also entweder nimmt man auch an trainingsfreien und boosterfreien Tagen noch Creatin zusätzlich oder es hat hier keinen Nutzen.

Citrullin Malat – ist dafür bekannt den NO-Spiegel im Blut zu steigern und dadurch den Pumpeffekt zu fördern. Dies tut es aber zunächst über die Bereitstellung von Arginin, welches dann zu NO konvertiert werden kann. Mit einer Dosierung von 4000 mg pro Portion ist es hier durchaus potent vertreten, denn herkömmliche Einnahmeempfehlungen für Kraftsportler reichen in der Regel von 4000 bis 6000 g.

Beta-Alanin – ist dafür bekannt ein Kribbeln auf der Haut auszulösen. Die Hauptaufgabe des Beta-Alanins ist es jedoch, als Baustein für die Herstellung von Carnosin zu dienen, was die gesteigerte Milchsäureproduktion während des Trainings abpuffern soll. Die gängige Tagesdosis liegt dabei bei 2000 bis 5000 mg. Damit die Carnosinspeicher optimal gefüllt werden, ist es von Vorteil, die tägliche Dosis auf kleinere Einzeldosierungen aufzuteilen. Grund dafür ist, dass Beta-Alanin mit anderen Aminosäuren, wie Taurin, um die Rezeptoren für die Aufnahme im Darm und über die Blut-Hirn-Schranke konkurriert und auch die Carnosin-Synthese nicht beliebig schnell von statten geht. Mit 4000 mg Beta-Alanin liegt Peaks Trainaholic sogar am oberen Ende der Dosierungsempfehlung, jedoch nimmt man es dadurch auf einen Schlag zu sich und nicht verteilt wie es empfohlen ist. Wenn man den Booster nicht gerade täglich nimmt oder sowieso mit Beta-Alanin supplementiert, wird man davon nicht viel mehr haben als das Gefühl, man wäre in einen Ameisenhaufen gefallen.

Arginin Alpha Ketogulterat (AAKG) – ist eine Verbindung aus der Aminosäure Arginin und der Alpha Ketoglutarsäure, welche die Aufnahme verbessern soll. Arginin ist die Vorstufe von Stickstoffmonooxid (NO), was die Funktion hat, die Gefäße zu erweitern und dadurch den Blutfluss zu steigern. Das ganze resultiert dann idealer Weise in einem verbesserten Pump-Effekt. Sie steht in der Zutatenliste mit einer Menge von 3000 mg angegeben. Wenn man von einer üblichen Dosierung von 4000 bis 6000 mg ausgeht erscheint das zwar etwas wenig, da AAKG aber auf eine ähnliche Weise wirkt wie Citrullin Malat ist die Dosierung von beiden in Kombination durchaus gut. Ein weiterer Vorteil der Kombination von Citrullin, Arginin (und Ornithin) liegt darin, dass sie über verschiedene Transporter in das Blut aufgenommen werden. Sind die Arginin Transporter abgesättigt, können immer noch Citrullin und Ornithin aufgenommen werde. Somit kann theoretisch mehr NO produziert werden als mit einer dieser Stoffe allein.

Glycin – ist die kleinste der Aminosäuren und kann obendrein als Neurotransmitter im Gehirn wirken. Dabei kann es sowohl stimulierend als auch sedierend (müde machend) wirken. Trotzdem findet man es eher in Schlaf Supplementen als in Boostern, da es dafür bekannt ist die Schlafqualität zu verbessern. Die Dosierungen hierfür lieben bei ca. 3000 mg. Weiterhin legen Studien nahe, dass Glycin sogar die Proteinsythese um bis zu 80% steigern kann, und den Pump fördern kann und dafür könnte die Dosierung von 2000 mg im Trainaholic von Peak bereits ausreichen.

Taurin – ist eine semiessentielle Aminosäure, die man in höheren Konzentrationen z.B. in Fleisch und Fleischprodukten findet. Außerdem kommt sie bei den meisten Energy-Drinks zum Einsatz, da sie zusammen mit Koffein synergistische Effekte erzielt. Die 1000 mg im Trainaholic sind dafür zweckmäßig.

Betain – wird auch Trimethylglycin genannt (nicht zu verwechseln mit Betain HCL). Es ist ein aktiver Metabolit von Cholin, welches wir eher in Boostern finden und ist wichtig für Methylierungsprozesse im Körper. Betain kommt natürlicher Weise in rote Beete vor und hat viele gesundheitliche Vorteile, vor allem in Bezug auf die Gesundheit des Herz-Kreislauf Systems. In Nahrungsergänzungsmitteln für Sportler ist es jedoch aus anderen Gründen eingesetzt. Ähnlich wie Creatin fördert es die Hydration der Muskelzellen und sorgt somit für mehr Zellvolumen (aka Pump). Weiterhin kann es die Ausschüttung des insulinähnlichen Wachstumsfaktor (IGF-1) fördern, einem Peptid was maßgeblich für den Aufbau von Geweben (z.B. Muskelmasse) verantwortlich ist. Studien bestätigen diese Wirkungen indem sie zeigen, dass Betain selbst in fortgeschrittenen Athleten die Magermasse, Kraft und Ausdauer fördert. Diese Studien verwenden Dosierungen von 2,5 g pro Tag, wobei Trainaholic für diesen Zweck unterdosiert ist. Für eine gesteigerte Hydration sind 1000 mg in der Regel aber ausreichend.

N-Acetyl-L-Tyrosin – ist die acetylierte Form der Aminosäure Tyrosin, die im lebenden Organismus zu L-DOPA, dem Prekursor des Glückshormons Dopamin umgewandelt wird. Dopamin wiederum wird über mehrere Einzelschritte erst zu Noradrenalin und dann zu Adrenalin umgewandelt. Damit dient L-Tyrosin als wichtiges Substrat zur Herstellung der Katecholamine, die die Wachheit und Energiebereitstellung erhöhen. Die Dosierung von 750 mg ist dabei relativ gering.

Acetyl-L-Carnitin – Ist die acetylierte Form der nicht-proteinogenen Aminosäure L-Carnitin und wird auch ALCAR abgekürzt. L-Carnitin wird oftmals als Fat Burner verkauft, aber solange kein Mangel vorliegt bringt einem zusätzliches Carnitin nichts in diesem Belangen. Allerdings wirkt die spezielle Form ALCAR neuroprotektiv und kann die Symptome körperlicher und geistiger Erschöpfung mindern. Außerdem verbessert es die Insulinsensitivität, was dazu führt, dass der Körper die aufgenommenen Nährstoffe besser zu Gunsten der Muskulatur verwenden kann. Gängige Dosierungen liegen zwischen 1000 und 3000 mg wobei es der Trainaholic von Peak auf 650 mg bringt.

Glucuronolacton – Finden wir immer öfter in Pre Workout Boostern und ist schon seit Jahren durch seinen Einsatz in Energy Drinks bekannt.  Es kann die Blutgefäße vor oxidativen Schänden schützen und krebshemmend wirken. Hauptgrund für den Einsatz dieser Substanz ist jedoch seine synergistische Wirkung zu Koffein und Taurin, welche wir ebenfalls im Trainaholic finden.

Dimethylaminoethanol Bitartrat – besser bekannt unter seiner Abkürzung DMAE (nicht DMAA !!!) ist ein cholinspendendes Molekül und stellt damit im Gehirn den Neurotransmitter Acetyl Cholin bereit. Dieser Neurotransmitter sorgt wiederum für eine gesteigerte Konzentration und Fokus was für ein süchtigmachendes Training nur förderlich sein kann.

Ornithin Alpha Ketogulterat (Ornithin-AKG) – ist eine Verbindung aus der nicht-proteinogenen Aminosäure Ornithin und der Alpha Ketoglutarsäure. Diese Aminosäure ist ein Metabolit des Arginins innerhalb des Harnstoffzyklus in der Leber und hat ebenfalls die Wirkung, den NO Spiegel zu steigern. Damit wirkt es auf ähnliche Weise wie Arginin. Die Vorteile der Kombination mit Arginin haben wir bereits besprochen.

Theacrin – ist ein natürlich vorkommendes Molekül, welches dem Koffein sehr ähnlich ist. Theacrin ist ein Stimulanz welches die Motivation erhöht, die Konzentration verbessert und die Trainingsleistung steigern kann. Es wirkt außerdem euphorisierend und für gesteigerte Wachsamkeit. Interessanter Weise scheint es bei Theacrin keinen Gewöhnungseffekt zu geben, wie man ihn von den meisten anderen Stimulanzien kennt.

Koffein – ist sicherlich jedem ein Begriff. Weltweit wird kein zweites Stimulanz so häufig verwendet wie Koffein. Schaut man sich im weltweiten Maßstab mal an wie viel Kaffee und Tee getrunken wird ist das auch kaum verwunderlich. Für alle die es aber noch nicht wissen, Koffein besetzt die Adenosinrezeptoren im Gehirn, sodass Adenosin nicht mehr andocken kann. Der eigentlich für diese Rezeptoren vorgesehene Stoff ist ein Metabolit der im Körper eine Erschöpfung der Energievorräte anzeigt. Blockiert nun etwas wie Koffein diese Rezeptoren, kann Adenosin nicht mehr andocken und seine müdemachende Wirkung entfalten. Nimmt man allerdings häufiger Koffein zu sich, bildet der Körper einfach mehr Rezeptoren damit Adenosin wieder Platz hat. Die Folge: man gewöhnt sich an Koffein und muss immer mehr davon nehmen und den gewünschten Wachheitseffekt zu spüren.

Grüner Tee Extrakt – liefert ebenfalls Koffein. Die Hauptwirkstoffe des Grüntees in Bezug auf die Fettverbrennung sind jedoch die Katechine, wie Epicatechin (EC), Epigallocatechin (EGC) und besonders Epigallocatechingallat (EGCG). Viele Grünteeextrakte auf dem Markt sind besonders hoch konzentriert an EGCG, da es in Studien einen signifikanten Effekt auf die Fettverbrennung gezeigt hat. In der Tabelle ist angegeben, dass dieser Extrakt auf 40% EGCG standardisiert ist und damit 40 mg dieses Katechins liefert. Um die positiven Eigenschaften des EGCG voll auszunutzen, sollte man es auf ca. 500 mg reines EGCG pro Tag bringen, daher ist der Extrakt im Trainaholic bestenfalls eine zusätzliche Koffeinquelle.

Kakaoextrakt (24% Theobromin) – Theobromin ist ein Inhaltsstoff aus der Kakaobohne und besitzt strukturelle Ähnlichkeiten zum Koffein, wirkt aber weniger belastend auf das zentrale Nervensystem. Allerdings wirkt es stärker stimulierend auf den Herzschlag und die Weitung der Blutgefäße, wodurch es die Durchblutung und damit die Nährstoffversorgung des Körpers, sowie den Pump fördert. Weiterhin wirkt es entspannend auf die glatten Muskelzellen, inklusive der der Bronchen und wirkt daher z.B. gegen Asthma und andere Verengungen der Atemwege und kann so die Sauerstoffversorgung des Körpers verbessern. Diese Tatsache ist besonders für Ausdauersportler von Bedeutung

Panax Ginseng Extrakt – kann wie das ALCAR die Insulinsensitivität steigern. Außerdem scheint es wirksam für die Verbesserung der Stimmung, Immunsystem und geistige Leistung zu sein.

Ingwer Extrakt – kommt sowohl in der ayurvedischen, als auch in der traditionellen chinesischen Medizin vor. Das beliebte Gewürz hilft der Verdauung, regt den Kreislauf und die Wärmeproduktion an und kann in hohen Dosen sogar den Testosteronspiegel steigern. Weiterhin kann Ingwer den Appetit hemmen.

Peak Trainaholic Inhaltsstoffe

Peak Trainaholic enthält sehr viele Inhaltsstoffe.

Und das waren sie, die 23 Inhaltsstoffe des Trainaholic von Peak International. Man muss sagen, dass die Zusammensetzung und die Dosierungen zu weiten Teilen durchaus Sinn ergeben. Doch viele Köche verderben den Brei und es ist bekannt, dass allgemein viele Stoffe sich gegenseitig in der Aufnahme behindern können oder auch steigern können. Viele dieser Interaktionen sind noch nicht einmal richtig bekannt, zumal bei 23 verschiedenen Wirkstoffen kaum abschätzen kann wie sich das Gesamtgefüge verhält. Aber wir werden später sehen wie gut dieser Booster in unserem Test angeschlagen hat.

Inhaltsstoffe des Peak International Trainaholic (Geschmack Train Punch):
Creatin-Alphaketoglutarat, L-Citrullin-Malat, Beta-Alanin, L-Arginin-Alphaketoglutarat, Glycin, Taurin, Betain, Trennmittel: Calciumsalze der Orthophosphorsäure, N-Acetyl-L-Tyrosin, Acetyl-L-Carnitin, Magnesiumsalze der Zitronensäure, D-Glucuronolacton, Aroma, Ascorbinsäure, Dimethylaminoethanol-Bitartrat, L-Ornithin-Alphaketoglutarat, Theacrin (als TeaCrine®), Koffein, Süßungsmittel: Sucralose, Grüntee-Extrakt (Blatt), Kakao-Extrakt (Bohnen), Panax Ginseng-Extrakt (Wurzel), Nicotinamid, Ingwer- Extrakt (Wurzel), Pyridoxinhydrochlorid, Farbstoff: Beta-Carotin.


Geschmack

Für unseren Test von Peak Trainaholic verwendeten wir die Geschmacksrichtung Train Punch und können uns deshalb auch nur darauf beziehen. Wer die Produkte mit „Tropical Punch“ der Firma Peak kennt, der weiß auch wie der Tranaholic in dieser Geschmacksrichtung schmeckt. Das ist aber nur insofern ein Nachteil, wenn man sehr viele dieser Produkte verwendet und einem dieser Geschmack langsam zu den Ohren rauskommt, denn im Grunde ist es gut trinkbar. Der Shake ist angenehm süß und fruchtig ohne großartige Nebengeschmäcker. Man hat jetzt keine Geschmacksexplosion, aber das Aroma erfüllt seinen Zweck!

Peak Trainaholic Geschmack

Insgesamt ist Peak Trainaholic gut trinkbar.


Wirkung

Beim Blick auf die lange Zutatenliste würden wohl die Meisten glauben, dass die Formel super durchdacht ist und eine Menge Wirkmechanismen involviert, doch die Erfahrung zeigt uns, dass mehr nicht immer auch gleich besser ist, aber viel auch gut sein kann. Zumindest erscheinen die Inhaltsstoffe des Trainaholic keineswegs unterdosiert und grundsätzlich auch sinnvoll.

Was den Pump angeht, so hat der Peak Trainaholic durchaus was auf dem Kasten, was man bei insgesamt 6250 mg NO stimulierenden Substanzen (Arginin, Citrullin und Ornithin) in Kombination mit Glycin und Betain auch erwarten kann. Sicherlich ist das hier kein reiner Pump Booster und wir haben auch schon stärkere Produkte in dieser Hinsicht getestet, aber man kann hier wirklich nicht meckern.

Was die Wachheit angeht so haben wir hier „nur“ Koffein als Stimulans enthalten und das auch „nur“ in einer Dosierung von 200 mg. Für den Alltag ist das durchaus zweckmäßig, aber kein Vergleich mit einem Hardcore Booster (was der Trainaholic auch nicht vorgibt zu sein). Bezüglich des Fokus und der Konzentration waren wir dagegen ein wenig enttäuscht. Hier konnten wir nicht sonderlich viel feststellen, aber das mag auch daran liegen, dass wir durch unsere zahlreichen Booster Tests schon eine ziemlich hohe Gewöhnung an cholinerge Substanzen wie das DMAE besitzen und die 250 mg da nur noch ein Tropfen auf den heißen Stein sind. Wer zum ersten Mal DMAE nimmt könnte da durchaus mehr spüren.

Wer ansonsten kein Beta Alanin nimmt wird von den 4000 mg aus dem Trainaholic auch ein deutliches Kribbeln im Gesicht spüren, aber wie schon gesagt muss man diesen Stoff täglich nehmen um eine leistungssteigernde Wirkung davon zu bekommen und nicht nur das Gefühl, man würde in einem Ameisenhaufen liegen.

Insgesamt ist die Wirkung von Peak Trainaholic durchaus gut, besonders was den Pump angeht. Im Gegensatz zu vielen anderen Boostern hält die Dosierung des Koffeins nicht davon ab die 1,5 oder 2-fache Dosis zu nehmen. Wer also ein wenig mehr Bumps braucht, der könnte auch einfach mehr davon einnehmen. Allerdings hätte man die selbe Wirkung auch mit viel weniger Inhaltsstoffen und Gesamtmenge erreichen können.


Preis-Leistungs-Verhältnis

Der Preis für eine Dose Trainaholic von Peak International liegt ohne Rabatte bei 39,90 € und liefert 20 Portionen. Man muss kein Mathegenie sein um zu errechnen, dass der Preis pro Dosierung damit bei ca. 2 € liegt.

Im Vergleich zu anderen Boostern mit ähnlicher Wirkung ist dieser Preis schon eher gehoben. Man muss allerdings dazu sagen, dass hier wirklich eine Menge Wirkstoffe verbaut sind und das auch in teils guten Dosierungen, daher ist der Preis zumindest was die Rohstoffkosten angeht durchaus gerechtfertigt. Jedoch hätte man die selbe oder sogar eine bessere Wirkung auch mit weniger Stoffen erreichen können und das enthaltene Creatin und Beta Alanin machen in unseren Augen auch nur Sinn, wenn man das Produkt täglich einnimmt. Aus diesem Grund sehen wir das Preis-Leistungs-Verhältnis mit einem lachenden und einem weinenden Auge.


Peak Trainaholic Wirkung

Alles in allem ist Peak Trainaholic ein solider Booster.

Fazit

Der Trainaholic von Peak ist sicherlich ein Booster für den regelmäßigeren Gebrauch. Man kann ihn ohne Probleme vor jedem Training nehmen, ohne irgendwelche Nebenwirkungen zu riskieren, abgesehen von der Gewöhnung an einige Stoffe wie Koffein und DMAE. Der Pump ist durchaus gut und man wird nicht überstimuliert, wodurch das Training sehr produktiv gestaltet werden kann. Wer das Ganze jedoch nicht täglich einnimmt oder zusätzlich Creatin und Beta Alanin supplementiert, der wird von diesen beiden Wirkstoffen keinen Zusatznutzen haben. Allerdings machen diese beiden fast 30% der Matrix aus. Echte Trainingsjunkies (oder Trainaholics), für die der Restday ein Fremdwort ist, werden also durchaus von der Einnahme profitieren können.

Man hätte die selbe Wirkung bei einer akuten Einnahme mit weitaus weniger Inhaltsstoffen und Gesamtmenge erreichen können, wodurch sich der Preis deutlich verringern ließe. Daher ist der Trainaholic unserer Meinung nach etwas für Leute die vor haben, ihn regelmäßiger zu nehmen und dafür das nötige Kleingeld mitbringen. Ansonsten ist der Peak Trainaholic wirklich nicht schlecht!

PEAK International Trainaholic Train-Punch 500g
  • Optimale Pre-Workout Formel für Trainingsfanatiker
  • Liefert 200mg Koffein und 200mg Theacrin (als TeaCrine) pro Portion
  • Nitric Oxide Substrate in AKG- und Malat-Verbindung
  • Creatin AKG, Beta Alanin, N-Acetyl-L-Carnitin, N-Acetyl-L-Tyrosin
  • Potente Pflanzenextrakte, Vitamine, Mineralien & Co-Substrate


Bewertung:

Gesamtdurchschnitt 77.5/100 77.5
Inhaltsstoffe 80
Dosierung 80
Geschmack 75
Wirkung 75

Positives

Negatives

guter Pump
unnötig viele inhaltsstoffe
transparente Deklaration
Fokus ist ausbaufähig
zum Teil gute Dosierungen


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