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Peak Vasodilator 2.0 im Test


Allgemeine Information

Herkunftsland Luxemburg
Durchschnittspreis 29,90 €

Produkteignung

suboptimal optimal
Mahlzeitenersatz
Muskelaufbau
Pre Workout
Trainingsbooster

Erfahrungsbericht zum Pump Booster Peak Vasodilator 2.0

Als Vasodilatation bezeichnet man die Erweiterung der Blutgefäße, ein Vorgang der unter anderem normalerweise beim Krafttraining auftritt um die Muskulatur besser mit Sauerstoff und Nährstoffen zu versorgen. Die meisten von uns werden das kennen, wenn beim Training die Adern so richtig schön hervortreten und sich die Muskeln prall mit Blut füllen. Das ist nicht nur sinnvoll, sondern macht bekanntermaßen auch richtig Spaß. Kein Wunder also, dass Hersteller von Supplementen Produkte auf den Markt bringen, die eigens dafür ausgelegt sind diesen Effekt zusätzlich zu verstärken. Bereits Ende 2011 brachte die Firma Peak deshalb den Vasodilator auf den Markt. Doch da die Konkurrenz nicht schläft und auch die Wissenschaft immer neue Erkenntnisse liefert, entschied man sich dazu, die Formel noch einmal umzustellen. Was der neue Peak Vasodilator 2.0 nun drauf hat und wo er sich von seinem Vorgänger unterscheidet erfahrt ihr heute bei uns im Review!


Verpackung

Der Peak Vasodilator 2.0 kommt wie schon der Vorgänger und üblich für den Hersteller mit Anschrift in Luxemburg in einer schwarzen Dose mit Schraubdeckel. Die Grundfarbe des Etiketts ist ebenfalls Schwarz, wobei auf der Vorderseite der Produktname in Rot mit etwas hinterlegt ist was an Blutgefäße erinnert.

Wie das rechtlich vorgeschrieben ist, trägt die Rückseite wie immer alle Angaben von den Inhaltsstoffen, Einnahmeempfehlung bis hin zu Warnhinweisen und Firmenanschrift. Der erste große Unterschied der uns hier im Vergleich zum Vorgängermodell auffällt ist, dass man nicht mehr versucht die genauen Mengen der einzelnen Inhaltsstoffe hinter einer Proprietary Blend zu verstecken, sondern die Dosierungen einzeln und sauber hinter jedem Wirkstoff auflistet. Man hat also ein wenig dazugelernt.

Peak Vasodilator 2.0 Pump-Booster

Die Aufmachung des Peak Vasodilator 2.0 passt zum restlichen Sortiment des Herstellers.

Der Peak Vasodilator 2.0 ist als 600 g Dose mit je 20 Portionen in der Geschmacksrichtung Blood Berry erhältlich.  


Inhaltsstoffe und Dosierungen

Peak Vasodilator 2.0 Inhaltsstoffe

Inhaltsstoffe und Nährwerte des Peak Vasodilator 2.0.

Im Vergleich zur ersten Version des Peak Vasodilator hat sich die Liste der Inhaltsstoffe deutlich verkürzt. Das liegt aber teilweise auch daran, dass man von verschiedenen Zutaten nur noch eine statt mehrere Formen einsetzt. Ein paar Wirkstoffe sind allerdings auch dazu gekommen oder wurden komplett gestrichen. In der aktuellen Version fehlen beispielsweise L-Norvalin, Agmatin, L-Histidin, Carnosin, Acetyl-L-Cystein, Alpha Liponsäure, Rhodiola Rosea und Schisandra. Hinzugekommen sind dagegen Rote Beete Extrakt und Ingwer Extrakt. Was die einzelnen Stoffe in der Theorie können sollten, klären wir jetzt.

Vitamin C – wird vor dem Training meist verwendet um den Cortisolspiegel zu verringern. Was viele jedoch nicht wissen ist, dass Vitamin C ein Antioxidans ist. Das ist zunächst einmal eine gute Sache, allerdings gibt es Zeitpunkte, an denen man als leistungsorientierter Sportler eher keine Antioxidantien zu sich nehmen sollte, nämlich vor und nach dem Training. Während des Trainings produziert der Körper ganz bestimmte freie Radikale. Diese freien Radikale dienen dann als Signal für den Körper, dass er sich an den Trainingsreiz anpassen muss. Antioxidantien neutralisieren generell freie Radikale und können somit den Trainingsreiz vermindern. Die Dosierung von 240 mg finden wir auch im Trainaholic von Peak und sind das dreifache der Dosierung des alten Vasodilator. Eine Menge die schon recht hoch ist. Ein zweischneidiges Schwert also.

Niacin – auch Vitamin B3 genannt, kommt häufiger in Pre-Workout Boostern vor. Dieses Vitamin tut nun das Gegenteil von Vitamin C, es fördert den oxidativen Stoffwechsel, der beim Training stattfindet und fördert somit indirekt die Adaptation an einen Trainingsreiz. Außerdem kann es die Muskelausdauer verbessern. Interessant ist auch, dass Niacin zu einem so genannten „Flushing Effekt“ führen kann, der zu einem warmen Gefühl auf der Haut von Gesicht und Händen führt. Ähnlich wie Beta-Alanin setzen Hersteller daher oft Niacin ein, um eine gewisse „Sofortwirkung“ herbeizuführen, die den Konsumenten glauben lässt, es passiere jetzt etwas ziemlich Abgefahrenes im Körper, dabei ist es nur eine Nebenwirkung. Für diesen Effekt sind allerdings deutlich höhere Dosen nötig als im Peak Vasodilator 2.0 enthalten sind.

Vitamin B6 – heißt mit wissenschaftlichem Namen auch Pyridoxin und ist ein essentielles Vitamin für über 100 Reaktionen im Körper. Es ist hauptsächlich im Proteinstoffwechsel involviert. Außerdem ist es ein wichtiger Cofaktor für die Aktivität des Enzyms „L-dopa decarboxylase“, welches L-DOPA in aktives Dopamin umwandelt. Vitamin B6 wirkt hier also synergistisch zum eingesetzten N-Acetyl-L-Tyrosin.

Magnesium – ist ein essentieller Nährstoff und beteiligt an über 300 Reaktionen im Körper, unter anderem der Verdauung und Muskelaufbau. Allerdings kann es bei Menschen mit einem Mangel (welcher auch bei uns nicht selten ist) zu einer sedierenden, also eher einschläfernden Wirkung kommen. Laut Zutatenliste wurde im Peak Vasodilator 2.0. die Form „Magnesiumsalze der Zitronensäure“ verwendet, was nichts anderes ist als normales Magnesium Citrat, eine der am besten bioverfügbaren Magnesiumformen mit einer Bioverfügbarkeit von ca. 30%.

L-Citrullin Malat– ist eine Verbindung aus der nicht-proteinogenen Aminosäure L-Citrullin und der Apfelsäure. Die wichtigste Eigenschaft von L-Citrullin in einem Pre-Workout ist, dass es in den Nieren zu L-Arginin umgewandelt wird. Studien konnten zeigen, dass die Supplementierung mit L-Citrullin deutlich effektiver ist als die mit L-Arginin selbst. Aus L-Arginin wiederum können Nitric Oxide Synthase (NOS) Enzyme im Blut Stickstoffmonoxid herstellen, was die Gefäße erweitern und damit für eine bessere Durchblutung, den sogenannten Pump sorgen kann. Dabei entsteht aus L-Arginin Stickstoffmonoxid und wieder L-Citrullin. Die Wirksamkeit von L-Citrullin als NO-Donor ist hinreichend belegt und so wird L-Citrullin auch unterstützenden in der Therapie von genetisch-bedingtem Muskelschwund eingesetzt. Herkömmliche Dosierungsempfehlungen liegen ebenfalls bei 4000 bis 6000 mg. Im Peak Vasodilator 2.0 hat man sich für 5000 mg dieses Stöffchens entschieden, die definitiv ihre Wirkung zeigen sollten.

BCAA’s – Wie viele von euch wissen, ist Leucin der King unter den Aminosäuren, wenn es darum geht, die Muskelproteinsynthese (MPS) zu stimulieren. Sie tut das, indem sie die Aktivierung des Enzyms “mammalian Target of Rapamycin”, kurz mTOR, veranlasst. mTOR wiederum aktiviert eine Kaskade weiterer Enzyme die letztendlich dazu führen, dass neue Proteinstrukturen in den Muskelzellen aufgebaut werden. Leucin wirkt also anabol. Seit Jahren machen sich Bodybuilder dies zu nutze, indem sie mit BCAA’s, also verzweigtkettigen Aminosäuren, supplementieren, welche neben Leucin auch noch aus Isoleucin und Valin bestehen. Man erhofft sich davon einen Schutz der Muskulatur vor dem Abbau, was in einer Diätphase die oberste Priorität im Bodybuilding ist. Mittlerweile ist bekannt, dass pro Portion etwa 3 g Leucin dafür nötig sind, die MPS maximal zu steigern und mit seinen 2,5 g pro Portion liegt der Peak Vasodilator 2.0 auch nur ganz knapp darunter. Aus Leucin oder BCAA’s allein kann der Körper allerdings kein neues Protein aufbauen. In der Natur kommen diese drei Aminosäuren nie in Isolation vor, sondern fast nur in Kombination mit allen anderen 17 proteinogenen Aminosäuren. Proteinogene Aminosäuren sind die Aminosäuren, die zum Aufbau von Körpergeweben verwendet werden. Darüber hinaus gibt es noch viele weitere Aminos, die zwar wichtige Aufgaben im Körper haben aber nicht in Organe, Muskel, usw. eingebaut werden. Von diesen 20 proteinogenen Aminosäuren kann der Körper 12 selbst herstellen und 8 nicht. Diese 8 nennt man also essentielle Aminosäuren, kurz EAA’s. Stellt man also mindestens die EAA’s zur Verfügung, kann der Körper sich alle Aminosäuren selbst herstellen die er braucht um Gewebe aufzubauen. Nimmt man nun also 3 g oder mehr Leucin aus Fleisch, Fisch, Eiern, Milchprodukten, usw. zu sich, “weiß” der Körper, dass nun ausreichende Mengen aller proteinogenen Aminosäuren oder zumindest EAA’s vorhanden sind um den Aufbau von neuem Körpergewebe zu starten. Führt man aber nur Leucin oder die 3 BCAA’s zu, werden die Mechanismen zum Muskelaufbau zwar aktiviert, allerdings fehlt der Baustoff um daraus tatsächlich Muskelgewebe zu bauen. Man kann sich das so vorstellen, als würde man 20 Bauarbeiter anstellen, sie mit Werkzeug ausstatten, ihnen aber keine Baumaterialien geben. Sie könnten zwar ein Loch buddeln, aber ein Haus zu bauen ist unmöglich. Studien haben gezeigt, dass die Einnahme von BCAA’s in diesem Dosierungsbereich die Proteinsynthese gegenüber einem Placebo um 22% steigert, jedoch um 50% weniger als ein komplettes Protein, bzw. alle 8 EAA’s. Weiterhin schlussfolgerten die Forscher, dass es die essentiellen Aminosäuren und nicht nur die BCAA’s oder Leucin sind, die der Limitierende Faktor bei der MPS sind.

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Beta-Alanin – ist dafür bekannt ein Kribbeln auf der Haut auszulösen. Die Hauptaufgabe des Beta-Alanins ist es jedoch, als Baustein für die Herstellung von Carnosin zu dienen, was die gesteigerte Milchsäureproduktion während des Trainings abpuffern soll. Die gängige Tagesdosis liegt dabei bei 2000 bis 5000 mg. Damit die Carnosinspeicher optimal gefüllt werden, ist es von Vorteil, die tägliche Dosis auf kleinere Einzeldosierungen aufzuteilen. Grund dafür ist, dass Beta-Alanin mit anderen Aminosäuren, wie Taurin, um die Rezeptoren für die Aufnahme im Darm und über die Blut-Hirn-Schranke konkurriert und auch die Carnosin-Synthese nicht beliebig schnell von statten geht. Mit 4000 mg Beta-Alanin liegt Peak Vasodilator 2.0 sogar am oberen Ende der Dosierungsempfehlung, jedoch nimmt man es dadurch auf einen Schlag zu sich und nicht verteilt wie es empfohlen ist. Wenn man den Booster nicht gerade täglich nimmt oder sowieso mit Beta-Alanin supplementiert, wird man davon nicht viel mehr haben als das Gefühl, man wäre in einen Ameisenhaufen gefallen.

Arginin  –finden wir im Peak Vasodilator 2.0 in den Formen L-Arginin Nitrat, sowie L-Arginin Alpha Ketoglutarat (AAKG). Arginin an sich ist die Vorstufe von Stickstoffmonoxid (NO), was die Funktion hat, die Gefäße zu erweitern und dadurch den Blutfluss zu steigern. Das ganze resultiert dann in einem verbesserten Pump-Effekt. Beide Argininformen liefern zusammen eine Menge von 4000 mg. Wenn man von einer üblichen Dosierung von 4000 bis 6000 mg ausgeht, liegt es damit am unteren Ende der Fahnenstange. Da Arginin aber auf eine ähnliche Weise wirkt wie Citrullin Malat ist die Dosierung von beiden in Kombination durchaus gut. Ein weiterer Vorteil der Kombination von Citrullin, Arginin (und Ornithin) liegt darin, dass sie über verschiedene Transporter in das Blut aufgenommen werden. Sind die Arginin Transporter abgesättigt, können immer noch Citrullin und Ornithin aufgenommen werde. Somit kann theoretisch mehr NO produziert werden als mit einer dieser Stoffe allein.

Glycin – ist die kleinste der Aminosäuren und kann obendrein als Neurotransmitter im Gehirn wirken. Dabei kann es sowohl stimulierend als auch sedierend (müde machend) wirken. Trotzdem findet man es eher in Schlaf Supplementen als in Boostern, da es dafür bekannt ist die Schlafqualität zu verbessern. Die Dosierungen hierfür liegen bei ca. 3000 mg, die der Peak Vasodilator 2.0 nicht erreicht. Weiterhin legen Studien nahe, dass Glycin sogar die Proteinsythese um bis zu 80% steigern kann, und den Pump fördern kann und dafür könnte die Dosierung von 1500 mg im Peak Vasodilator 2.0 bereits ausreichen.

Betain – wird auch Trimethylglycin genannt (nicht zu verwechseln mit Betain HCL). Es ist ein aktiver Metabolit von Cholin, welches wir eher in Boostern finden und ist wichtig für Methylierungsprozesse im Körper. Betain kommt natürlicher Weise in rote Beete vor und hat viele gesundheitliche Vorteile, vor allem in Bezug auf die Gesundheit des Herz-Kreislauf Systems. In Nahrungsergänzungsmitteln für Sportler ist es jedoch aus anderen Gründen eingesetzt. Ähnlich wie Creatin fördert es die Hydration der Muskelzellen und sorgt somit für mehr Zellvolumen (aka Pump). Weiterhin kann es die Ausschüttung des insulinähnlichen Wachstumsfaktor (IGF-1) fördern, einem Peptid was maßgeblich für den Aufbau von Geweben (z.B. Muskelmasse) verantwortlich ist. Studien bestätigen diese Wirkungen indem sie zeigen, dass Betain selbst in fortgeschrittenen Athleten die Magermasse, Kraft und Ausdauer fördert. Diese Studien verwenden Dosierungen von 2,5 g pro Tag. im Peak Vasodilator 2.0 sind allerdings “nur” 1,5 g davon enthalten. Für eine gesteigerte Hydration ist diese Menge in der Regel aber ausreichend.

Taurin – ist eine semiessentielle Aminosäure, die man in höheren Konzentrationen z.B. in Fleisch und Fleischprodukten findet. Außerdem kommt sie bei den meisten Energy-Drinks zum Einsatz, da sie zusammen mit Koffein synergistische Effekte erzielt. Taurin hat aber ebenfalls die Eigenschaft, die Zellhydration und damit das Zellvolumen zu fördern. Somit kann es zum Pumpeffekt beitragen. Die Dosierung von 1000 mg ist im Peak Vasodilator 2.0 durchaus gut gewählt, denn zu viel des Ganzen wird in Bodybuilding-Kreisen auch zur Bekämpfung eines zu starken Pumps im unteren Rücken eingesetzt wird.

N-Acetyl-L-Tyrosin – ist die acetylierte Form der Aminosäure Tyrosin, die im lebenden Organismus zu L-DOPA, dem Prekursor des Glückshormons Dopamin umgewandelt wird. Dopamin wiederum wird über mehrere Einzelschritte erst zu Noradrenalin und dann zu Adrenalin umgewandelt. Damit dient L-Tyrosin als wichtiges Substrat zur Herstellung der Katecholamine, die die Wachheit und Energiebereitstellung erhöhen. Die Dosierung von 750 mg im Peak Vasodilator 2.0 ist dabei relativ gering. Allerdings haben wir bereits besprochen, dass das enthaltene Vitamin B6 synergistisch dazu wirkt.

Acetyl-L-Carnitin – Ist die acetylierte Form der nicht-proteinogenen Aminosäure L-Carnitin und wird auch ALCAR abgekürzt. L-Carnitin wird oftmals als Fat Burner verkauft, aber solange kein Mangel vorliegt bringt einem zusätzliches Carnitin nichts in diesem Belangen. Allerdings wirkt die spezielle Form ALCAR neuroprotektiv und kann die Symptome körperlicher und geistiger Erschöpfung mindern. Außerdem verbessert es die Insulinsensitivität, was dazu führt, dass der Körper die aufgenommenen Nährstoffe besser zu Gunsten der Muskulatur verwenden kann. Gängige Dosierungen liegen zwischen 1000 und 3000 mg wobei es der Peak Vasodilator 2.0 nur auf 650 mg bringt.

Ornithin Alpha Ketogulterat (Ornithin-AKG) – ist eine Verbindung aus der nicht-proteinogenen Aminosäure Ornithin und der Alpha Ketoglutarsäure. Diese Aminosäure ist ein Metabolit des Arginins innerhalb des Harnstoffzyklus in der Leber und hat ebenfalls die Wirkung, den NO Spiegel zu steigern. Damit wirkt es auf ähnliche Weise wie Arginin und Citrullin, deren Vorteile wir bereits besprochen haben.

Glucuronolacton – Diese Substanz kommt in Energydrinks zum Einsatz und schützt die Blutgefäße vor oxidativen Schäden. Des Weiteren wirkt Glucuronolacton antikanzerogen, also krebshemmend. Weiterhin wirkt es synergistisch und damit unterstützend auf die Wirkung von Koffein. Eine gesteigerte Wachheit und eine leicht verbesserte Ausdauerwerte zählen zu den positiven Effekten, die durch die Einnahme von Glucuronolacton zustande kommen. In Studien experimentierten Wissenschaftler mit menschlichen Äquivalentdosen im Grammbereich. Die Dosierung im Peak Vasodilator 2.0 liegt bei 500 mg.

Rote Beete Extrakt – hat im Grunde zwei wesentliche Aufgaben. Zum einen liefert es natürlicherweise hohe Mengen an Nitraten. Nitrate wiederum fördern erwiesener Maßen die Erweiterung der Blutgefäße, wodurch in der Theorie der Blutdruck gesenkt und der Pumpeffekt gesteigert wird. Wer schon einmal in der Küche mit dieser Knolle gearbeitet hat, der weiß ebenfalls, dass rote Beete Saft extrem stark färbt. Daher ist die zweite Aufgabe dieses Extraktes, dem Produkt seine Farbe zu verleihen, ohne dass man weitere künstliche Farbstoffe braucht. Das ist schon ein durchaus nützlicher Nebeneffekt. Daneben sind im Peak Vasodilator 2.0 keine weitere künstlichen Farbstoffe enthalten.

Panax Ginseng Extrakt – kann wie das ALCAR die Insulinsensitivität steigern. Außerdem scheint es wirksam für die Verbesserung der Stimmung, Immunsystem und geistige Leistung zu sein.
Ingwer Extrakt – kommt sowohl in der ayurvedischen, als auch in der traditionellen chinesischen Medizin vor. Das beliebte Gewürz hilft der Verdauung, regt den Kreislauf und die Wärmeproduktion an und kann in hohen Dosen sogar den Testosteronspiegel steigern. Weiterhin kann Ingwer den Appetit hemmen.

Peak Vasodilator 2.0 Supplement

Die Inhaltsstoffe des Peak Vasodilator 2.0 haben sich im Vergleich zum Vorgänger verringert.

Im Vergleich zum Vorgängermodell hat man den Peak Vasodilator 2.0 deutlich in der Anzahl der Inhaltsstoffe abgespeckt, nicht aber in der Gesamtmenge. Zwar setzt man weiterhin auf BCAA’s, was sicherlich ein reichlich umstrittenes Thema ist, jedoch hat man deren Menge zu Gunsten anderer Stoffe verringert. Dafür enthält der Peak Vasodilator 2.0 nach wie vor ziemlich hohe Mengen an Beta-Alanin, was wir für unnötig halten. Insgesamt ähnelt der Peak Vasodilator 2.0 sehr stark dem Trainaholic, ebenfalls aus dem Hause Peak.

Inhaltsstoffe des Peak Vasodilator 2.0 (Geschmacksrichtung Blood Berry):

BCAA’S-Instant-Mix (L-Leucin, L-Isoleucin, L-Valin, Emulgator: SOJAlecithine), L-Citrullin-Malat, Beta-Alanin, L-Arginin-Nitrat, L-Arginin-Alphaketoglutarat, Betain, Glycin, Taurin, Aromen, N-Acetyl-L-Tyrosin, Acetyl-L-Carnitin, Magnesiumsalze der Zitronensäure, L-Ornithin-Alphaketoglutarat, Trennmittel: Calciumsalze der Orthophosphorsäure, D-Glucuronolacton, Rote-Beete-Saft-Extrakt, Ascorbinsäure, Süßungsmittel: Sucralose, Panax-Ginseng- Extrakt (Wurzel), Nicotinamid, Ingwer-Extrakt (Wurzel), Pyridoxinhydrochlorid.


Löslichkeit und Geschmack

Peak Vasodilator 2.0 ist nur in der Geschmacksrichtung Blood Berry erhältlich. Die Löslichkeit an sich ist ziemlich gut, daran haben wir nichts auszusetzen. Der angemischte Shake hat eine recht intensive pinke farbe, die ausschließlich durch den Rote Beete Extrakt zustande kommt. Weitere Farbstoffe sind nicht enthalten.

Geschmacklich fanden wir die Mischung aus Süße und Säure recht ausgewogen und gut gelungen. Unserer Meinung nach hätte es etwas mehr Säure sein können, aber das ist Geschmackssache. Das hätte man einfach durch mehr Citrullin Malat und/oder Weniger Arginin Alphaketoglutarat erreichen können. Der Peak Vasodilator 2.0 ist jedenfalls kein Vergleich zu den meist viel zu süßen Boostern aus den vereinigten Staaten von Amerika.

Das Aroma des Peak Vasodilator 2.0 erinnert etwas an Fruchtzwerge in der Geschmacksrichtung Erdbeere. Es könnten also durchaus Kindheitserinnerungen geweckt werden, auch wenn hier natürlich das Aroma der Milch fehlt.

Insgesamt ist der Peak Vasodilator 2.0 also durchaus gut trinkbar, aber vom Hocker gerissen hat er uns nicht. Aber das finden wir völlig okay, schließlich sind hier eine Menge Zutaten enthalten deren Eigengeschmack überdeckt werden muss und man trinkt es ja auch nicht zum Genuss, sondern wegen der Wirkung!

Peak Vasodilator 2.0 Geschmack

Geschmacklich haben wir beim Peak Vasodilator 2.0 kaum etwas zu meckern.


Einnahmeempfehlung

Auf der Dose des Peak Vasodilator 2.0 wird folgende Einnahmeempfehlung gemacht:

“Wenn Du bereit bist, die hochpotenten Inhaltsstoffe von VASODILATOR 2.0 durch Deine Blutbahnen fließen zu lassen, dann trinke rund 30 Minuten vor Deinem Workout eine Portion, die aus 30 g Pulver (ca. 4 Messlöffel) und 500 ml Wasser besteht. Für maximale Ergebnisse empfehlen wir die Einnahme auf möglichst nüchternen Magen.”

Uns gefällt, dass man versucht das Ganze ein bisschen aufgelockert zu formulieren, auch wenn es hier etwas komisch klingt. Ansonsten ist das eine recht normale und vernünftige Einnahmeempfehlung bei der es inhaltlich nichts auszusetzen gibt.


Wirkung von Peak Vasodilator 2.0

Wir haben den Peak Vasodilator 2.0 zunächst genau so getestet wie vom Hersteller angegeben. Da hier keinerlei Stimulanzien enthalten sind, können wir also erstmal keine schnellen Effekte in Bezug auf Wachheit und Fokus erwarten. Was man aber relativ schnell merken wird ist das Kribbeln vom Beta-Alanin. Bei der hohen Menge von 4000 mg ist das auch kein Wunder, besonders wenn man bisher kaum Erfahrungen mit diesem Stoff gemacht hat.

Zunächst einmal sei gesagt, dass es unterschiedliche Mechanismen gibt, auf die eine Steigerung und Aufrechterhaltung des Pump Effektes erfolgen kann. Beim Peak Vasodilator 2.0 sind schon einige dieser Mechanismen abgedeckt, jedoch auch nicht alle. Dennoch lässt sich deutlich ein verbesserter Pump und Vasodilatation feststellen, sobald man anfängt ein paar Gewichte zu bewegen. Natürlich ist die Wirkung solcher Produkte auch immer von der Ernährung und dem Training an sich abhängig. Beschwert euch also nicht wenn ihr euch ketogen ernährt, nicht mehr als 5 Wiederholungen pro Satz macht und nicht dieselbe Wirkung davon verspürt wie sie vielleicht hier dargestellt wird. Einfach mal drüber nachdenken…

Der Pump an sich ist recht solide, aber nicht so krass wie man das von anderen Produkten kennt, die eine Form von Glycerol oder ähnlichem enthalten. Ein zu starker Pump kann allerdings auch hinderlich sein. Schwellen die Muskelzellen zu stark an, können sie dafür sorgen, dass die feinen Blutgefäße abgedrückt werden, die sie eigentlich mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgen sollen. Und ohne Sauerstoff keine Kraft! Außerdem können so Stoffwechselprodukte wie Laktat nicht mehr so schnell abtransportiert werden. Daher fängt der Muskel auch schneller an zu brennen wenn er richtig stark aufgepumpt ist. Ein gewisses Maß an Gefäßerweiterung ist stattdessen gut und förderlich. In Sachen Pump ist zu viel also auf Dauer schlecht, das richtige Maß hingegen sehr positiv für den Muskelaufbau. Der Pump im Training ist vom Peak Vasodilator 2.0 also recht angenehm, aber nicht besonders krass. auch hält er nicht besonders lange nach dem Training an. Diesen Aspekt hätte man eventuell verbessern können, wenn man das L-Norvalin in der Formel gelassen hätte und vielleicht noch 1-2 andere Substanzen eingefügt hätte, aber sei es drum.

Peak Vasodilator 2.0 Erfahrung

Peak Vasodilator 2.0 wirkt solide, haute uns aber nicht aus den Socken.

Der Pump vom Peak Vasodilator 2.0 ist spürbar verbessert, aber hat uns jetzt auch nicht umgehauen. Allerdings muss es auch nicht immer ein extrem krasser Pump sein, denn da kann in gewissen Situationen auch hinderlich sein.


Preis-Leistungs-Verhältnis

Der Preis für eine Dose Peak Vasodilator 2.0 liegt bei 29,90 € und liefert 600 g, bzw. 20 Portionen. Somit kommen wir auf einen Portionspreis von ca. 1,50 €.

Im Vergleich zur direkten Konkurrenz ist das ein recht guter Preis, da gibt es nichts zu sagen. Vor allem wenn man bedenkt, dass hier doch schon eine Menge an Inhaltsstoffen enthalten sind, bzw. sein sollen. Allerdings bringt einem die Masse an Inhaltsstoffen nichts wenn das Produkt am Ende nicht so wirkt wie es soll. Wir finden, dass Peak hier einige Stoffe eingebaut hat, die in einem solchen Produkt recht sinnlos sind, wie z.B. Beta-Alanin oder BCAA’s. Natürlich wird der ein oder andere von euch die beiden ohnehin nehmen und kann sich somit die zusätzliche Einnahme sparen, allerdings ist das nicht bei jedem der Fall. Daher muss man abwägen, ob sich die 1,50 € für einen persönlich lohnen oder nicht.


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Fazit

Der Peak Vasodilator 2.0 ist der Nachfolger eines 2011 veröffentlichten Pump Boosters und soll demgegenüber eine Verbesserung darstellen. Das Original haben wir zwar nie getestet, aber für euch dennoch die Inhaltsstoffe der beiden Varianten verglichen und die aktuelle Version auf Herz und Nieren geprüft. In unseren Augen hat man die Liste der Inhaltsstoffe deutlich abgespeckt, was jedoch nicht unbedingt schlecht ist. Der Peak Vasodilator 2.0 ähnelt nun recht stark dem Trainaholic, der uns bereits ganz gut gefallen hat. Allerdings finden wir, dass Beta-Alanin und BCAA’s nicht unbedingt etwas in einem Pump Booster zu suchen haben. Alles andere ist jedoch relativ sinnvoll und auch gut dosiert. Zugegeben, wir hatten schon weitaus potentere Pump Booster im Test, aber dieser hier ist recht solide und preislich ansprechend. Wer ohnehin vor dem Training BCAA’s und Beta-Alanin nimmt, der kann den Peak Vasodilator 2.0 ruhig mal testen. Ansonsten gibt es unserer Meinung nach auch deutlich bessere Produkte auf dem deutschen Markt.

Alternativen: Boujee Premium Vascular


Bewertung:

Gesamtdurchschnitt 73.8/100 73.8
Inhaltsstoffe 70
Dosierung 80
Wirkung 70
Geschmack 75

Positives

Negatives

solider Pump
teilweise unnötige Inhaltsstoffe
transparente Deklarierung
sehr ählich dem Trainaholic (wenig innovativ)
weitestgehend gut dosiert


Weitere Reviews für dich:

1 comment

  1. Schrank

    Ich bin ja eigentlich ein großer Freund von Peak, aber zum dem Preis und mit der Menge absolut unnötigen Alanin, einfach unfassbar überteuertes und unnötiges Produkt !

    Wo ist das Problem an nem Booster mit 6g Citrullin, 4 – 6g Arginin, 250mg Norvalin, 3g Taurin 1,5g Ornithin und ner ordentlichen Menge an Nitraten ? Ohne den ganzen Creatin, Bet alanin und Tyrosin, Carnitin rotz ?

    Gesendet am 24. Mai 2018

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