Psycho Pharma Edge of Insanity im Test


Allgemeine Information

Herkunftsland USA
Durchschnittspreis 44,90€

Produkteignung

suboptimal optimal
Gesundheit
Muskelaufbau
Pre Workout
Trainingsbooster

Erfahrungsbericht zum Hardcore Pre Workout Booster Psycho Pharma Edge of Insanity

“Edge of Insanity” oder auf Deutsch “an der Grenze des Wahnsinns”. So heißt der aktuelle Hardcore Pre Workout Booster aus dem Hause Psycho Pharma. Wer auf die volle Hardcore Booster Breitseite steht, für den klingt dieser Name sicherlich sehr vielversprechend, doch ob die Boosterjunkies unter euch mit dem Psycho Pharma Edge of Insanity an ihre Grenzen stoßen oder nicht, erfahrt ihr heute bei uns in der dazugehörigen Review!


Verpackung

Der amerikanische Hersteller Psycho Pharma ist zwar hierzulande eher wenig bekannt, doch sticht er besonders durch seine Hardcore Produkte aus der Masse heraus. Man spielt mit Substanzen, die sich am Rande der Legalität bewegen. Um diesem Ruf gerecht zu werden, hat man sich sicherlich bewusst dazu entschieden, die Produkte so aussehen zu lassen, als würden sie aus einem Untergrundlabor stammen. Mit klassischem Design hat das wenig am Hut, aber immerhin sagt es etwas aus. Die Dose des Psycho Pharma Edge of Insanity ist grün und zeigt Laborgeräte im Hintergrund. Die Schriftart erinnert an Graffiti.

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Dennoch findet man auf der Rückseite alle wichtigen Informationen von den Wirkstoffen und Warnhinweisen über sonstige Zutaten und Einnahmeempfehlungen bis hin zur Firmenanschrift. Was uns hier wieder stört ist, dass der Hersteller die Mengen der Wirkstoffe hinter einer sogenannten Proprietary Blend versteckt. Man fasst also die Dosierungen einzelner Wirkstoffe in verschiedenen Matrizen zusammen, wodurch man nicht mehr genau abschätzen kann, wie viel nun auf den einzelnen Wirkstoff entfällt.

Psycho Pharma Edge of Insanity Erfahrung

Psycho Pharma Edge of Insanity ist ein Hardcore Booster aus den USA.

Das grundsätzliche Design des Psycho Pharma Edge of Insanity wirkt relativ Untergrund-behaftet. Sicherlich ist das auch Absicht des amerikanischen Herstellers. Was uns jedoch stört ist wie immer die Proprietary Blend.

In einer Dose Psycho Pharma Edge of Insanity befinden sich 30 Portionen. Erhältlich ist der Booster in den Geschmacksrichtungen “Cosmic Candy”  und “Spiked Punch”


Inhaltsstoffe und Dosierung

Psycho Pharma Edge of Insanity Erfahrung

Die Inhaltsstoffe von Psycho Pharma Edge of Insanity.

Zunächst einmal sei gesagt, dass wir es hier wieder mit einer Proprietary Blend zu tun haben. Das heißt, dass man für die meisten Stoffen nicht angibt, in welcher Dosierung verbaut sind, sondern nur die Mengen der jeweiligen Matrix. Außerdem haben wir es hier mit einer neueren Version zu tun. Der originale Psycho Pharma Edge of Insanity enthielt noch N-methylpentyl-iminoglutaric acid und Synephrin, welche nun durch Isopropylnorsynephrine, Eria Jarensis, und Theophyllin ersetzt wurden. Schauen wir uns die Einzelheiten im Detail an.

Beta-Alanin ist dafür bekannt, ein Kribbeln auf der Haut auszulösen. Die Hauptaufgabe des Beta-Alanins ist es jedoch, als Baustein für die Herstellung von Carnosin zu dienen, was die gesteigerte Milchsäureproduktion während des Trainings abpuffern soll. Die gängige Tagesdosis liegt dabei bei 2000 bis 5000 mg. Damit die Carnosinspeicher optimal gefüllt werden, ist es von Vorteil, die tägliche Dosis auf kleinere Einzeldosierungen aufzuteilen. Grund dafür ist, dass Beta-Alanin mit anderen Aminosäuren wie Taurin um die Rezeptoren für die Aufnahme im Darm und über die Blut-Hirn-Schranke konkurriert und auch die Carnosin-Synthese nicht beliebig schnell vonstatten geht. Wir vermuten im Psycho Pharma Edge of Insanity eine Dosierung von 2500 bis 3000 mg, was im mittleren Bereich der Dosierungsempfehlung liegt, jedoch nimmt man es dadurch auf einen Schlag zu sich und nicht verteilt, wie es empfohlen ist. Wenn man den Booster nicht gerade täglich nimmt oder sowieso mit Beta-Alanin supplementiert, wird man davon nicht viel mehr haben als maximal das Gefühl, man wäre in einen Ameisenhaufen gefallen.

L-Arginin haben wir laut Zutatenliste hier in der AKG-Form vorliegen und ist eine Verbindung aus der Aminosäure Arginin und Alpha-Ketoglutarsäure, welche auch hier die Aufnahme und Bioverfügbarkeit verbessern soll. Arginin ist die Vorstufe von Stickstoffmonoxid (NO), was die Funktion hat, die Gefäße zu erweitern und dadurch den Blutfluss zu steigern. Gängige Dosierungen liegen im Bereich von 4000 bis 6000 mg. Diese Menge wird der Psycho Pharma Edge of Insanity nicht erreichen.

Agmatin Sulfat ist ein Aminoguanidin, welches aktuell in Deutschland nicht verkehrsfähig ist, da es als ein sogenanntes Novel Food eingestuft wird. Agmatin ist ein Stoffwechselprodukt des Arginins und wird in Boostern für eine Verbesserung des Pumps verwendet. Im Gegensatz zu Arginin oder Citrullin kann es jedoch nicht von den gewissen Enzymen dazu verwendet werden, um Stickstoffmonoxid freizusetzen, sondern wirkt sich auf die besagten Enzyme selbst aus und erhöht im Zuge dessen die Muskeldurchblutung. Mengen ab 1 g gelten als effektiv. Eventuell schafft das der Psycho Pharma Edge of Insanity sogar. Müssten wir raten, würden wir aber eher auf 500 mg oder weniger tippen.

Koffein ist das weltweit am meisten konsumierte Stimulans überhaupt und jeder von euch kennt wohl die Wirkung von ein bis zwei Tassen Kaffee. Im Psycho Pharma Edge of Insanity wissen wir nicht, welche Dosierung enthalten ist, aber hier wird der amerikanische Hersteller sich nicht lumpen lassen.

Eria Jarensis Extract liefert hier die Substanz “N-methyl-phenethylamine (N-methyl-PEA)“. Diese Substanz wirkt ähnlich dem berühmten DMAA (was wiederum der Vorgänger von DMBA ist) und kann die Blut-Hirn-Schranke überqueren. Sie agiert als Neuromodulatoren im zentralen Nervensystem und steigert dort den Adrenalin- und Noradrenalin-Spiegel. Schon länger wird Eria Jarensis daher im Geheimen als „the next big stimulant“ gehandelt. Wahrscheinlich leider nur eine Frage der Zeit, bis auch dieser Extrakt gebannt wird.

Dimethylethanolamin ist besser bekannt als Dimethylaminoethanol oder unter seiner Abkürzung DMAE (nicht DMAA). Es ist ein cholinspendendes Molekül und stellt damit im Gehirn den Neurotransmitter Acetylcholin bereit. Dieser Neurotransmitter sorgt wiederum für eine gesteigerte Konzentration und einen besseren Fokus, was für ein gutes Training nur förderlich sein kann. Wirksame Dosierungen liegen bei 500 mg aufwärts. Es ist unwahrscheinlich, dass der Psycho Pharma Edge of Insanity diese enthält.

Theophylline gehört wie Koffein ebenfalls zu den Methylxanthinen. Es wirkt stimulativ, vermag es aber auch die Bronchien zu weiten. So sorgt es für mehr Sauerstoff im Blut, wodurch unglaublich viele positive Prozesse im Körper angekurbelt werden, unter anderem auch die Oxidation von Fettsäuren und Kohlenhydraten. Über die Dosierung können wir auch hier nur mutmaßen. Für eine adäquate Wirkung sollten mindestens 50 mg enthalten sein.

Halostachine ist eine Stimulans, die strukturell sehr stark an Ephedrin erinnert. Wir haben es hier mit einem potenten Agonisten des Beta-2-Adrenozeptors zu tun. Damit wirkt es ähnlich wie Yohimbin auf den Abbau der besonders hartnäckigen Regionen von Körperfett. Bei Männern sind dies traditionell der untere Rücken und der untere Bauch, bei Frauen eher Hüfte und Beine. Bei N-Methylphenylethanolamin, wie man Halostechin auch nennt, wurde im Vergleich zum echten Ephedrin nur eine Methyl-Gruppe entfernt, weshalb das Wirkungsspektrum nahezu gleich sein sollte. Für einen spürbaren Effekte bräuchte man ebenfalls mindestens 50 mg.

Isopropylnorsynephrine – Hierbei handelt es sich um ein Isoprypyl-Derivat des bekannten Fatburners Synephrin. Zellstudien haben gezeigt, dass auch Isopropylnorsynephrine zur Freisetzung von Fett aus dem Gewebe führen kann. Dafür muss allerdings eine gewisse Konzentration an den Zellen wirken und ob das durch orale Einnahme erreicht werden kann und welche Menge dafür nötig ist, scheint bisher unklar.

Octopamin ist ein sogenanntes Spurenamin, das sich auf der offiziellen Verbotsliste der WADA wiederfindet. Die Substanz kommt natürlicherweise im menschlichen Gehirn vor und sorgt als Metabolit von Synephrin für eine stimulatorische und eventuell auch für eine leicht fettverbrennende Wirkung. Effektiv wirkt Octopamin ab einer Menge von ungefähr 200 mg. Diese erreichen wir im Psycho Pharma Edge of Insanity wahrscheinlich nicht. Vergessen wir jedoch nicht, dass wir bereits eine Synephrinquelle enthalten habe Kleinvieh macht auch Mist!

Theobromin ist ein Inhaltsstoff aus der Kakaobohne. Es besitzt strukturelle Ähnlichkeiten zum Koffein, wirkt aber weniger belastend auf das zentrale Nervensystem. Allerdings wirkt es stärker stimulierend auf den Herzschlag und die Weitung der Blutgefäße, wodurch es die Durchblutung und damit die Nährstoffversorgung des Körpers sowie den Pump fördert. Weiterhin wirkt es entspannend auf die glatten Muskelzellen, inklusive der der Bronchien, wirkt daher z.B. gegen Asthma und andere Verengungen der Atemwege und kann so die Sauerstoffversorgung des Körpers verbessern. Diese Tatsache ist besonders für Ausdauersportler von Bedeutung.

N-Methyltyramin ist strukturell mit dem Hordenin verwandt und stammt aus der Gruppe der Phenylethylamine. Es wirkt sich positiv auf die beiden Neurotransmitter Dopamin und Noradrenalin aus. Man findet die natürliche Form unter anderem in Pflanzen wie beispielsweise Citrus Aurantium, welches üblicherweise auf Synephrin standardisiert wird. Für gewöhnlich beginnen effektive Dosierungen ab 200 mg, welche im Psycho Pharma Edge of Insanity sicher nicht enthalten sind.

Rauwolfia Vomitoria Extract liefert uns hier Rauwolscine, das vielen auch unter dem Namen Alpha-Yohimbine bekannt sein könnte. Wie auch Yohimbin selbst, kann Alpha-Yohimbine die Ausschüttung von Dopamin und Noradrenalin begünstigen, doch im Vergleich zum „großen Bruder“ die Durchblutung nicht anregen. Dadurch dass es als MAO-Hemmer agiert, bleiben die beiden erwähnten Neurotransmitter länger und stärker aktiv. Rauwolscine beziehungsweise Alpha Yohimbine ist schon ab wenigen Milligramm wirksam und demnach im Psycho Pharma Edge of Insanity wohl ausreichend dosiert!

Die Inhaltsstoffe des Psycho Pharma Edge of Insanity sehen auf den ersten Blick fast durch die Bank weg niedrig dosiert aus. Ausgenommen davon sind in erster Linie die Stimulanzien Koffein und das Eria Jarensis Extrakt. Wir nehmen an, dass der Booster daher schon ordentlich scheppert aber nicht viel mehr kann.

Psycho Pharma Edge of Insanity Inhaltsstoffe

Die Inhaltsstoffe des Psycho Pharma Edge of Insanity wirken bis auf die Stimulanzien unterdosiert. An Stims mangelt es ihm dafür umso weniger.

Weitere Inhaltsstoffe des Psycho Pharma Edge of Insanity (Geschmacksrichtung Cosmic Candy):

Maltodextrin, Natural and Artificial Flavors, Malic Acid, Sucralose, Citric Acid, Acesulfame Potassium, Silicon Dioxide, FD&C Red #40.


Einnahme

Auf der Dose des Psycho Pharma Edge of Insanity finden wir folgende Empfehlung zur Einnahme:

“At first try ½ scoop to determine tolerance levels! Then as a dietary supplement, mix ½ to 1 scoop of Edge of Insanity with 8-oz of cold water. Consume 15 minutes before exercise. Do not consume within 4 hours prior to bedtime. Do not take any other products that contain caffeine or any other stimulants while taking Edge of Insanity.”

Also auf Deutsch zunächst nur ein halber Messlöffel, um die Toleranz abzustecken. Dann einen halben bis einen Messlöffel mit ca. 250 ml Wasser 15 Minuten vor dem Training. Nicht innerhalb von vier Stunden vor dem Schlafen gehen nehmen und keine weiteren Stimulanzien wie Koffein dazu einnehmen.

Auf der Dose steht vor dieser Empfehlung nicht etwa das Wort „Verzehrempfehlung“, nein, Psycho Pharma nennt das eine Warnung! Das sollte uns definitiv erst einmal skeptisch machen und dann sollte man sich auch daran halten! Ob der Psycho Pharma Edge of Insanity wirklich so stark ist, wie es hier klingt, klären wir aber später bei der Wirkung.

Wie immer sei gesagt, dass Hardcore Booster nichts für den regelmäßigen Gebrauch sind. Weniger ist manchmal mehr und wir würden dazu raten, diese Dinger nicht öfter als einmal pro Woche zu verwenden!


Geschmack

Psycho Pharma Edge of Insanity lag uns in der Geschmacksrichtung „Cosmic Candy“ vor. Candy bedeutet übersetzt so viel wie „Süßigkeit“ oder „Bonbon“, doch wonach genau es hier schmecken soll, wird rein vom Namen her nicht ganz klar.

Auf der Dose des Boosters ist die Bezeichnung der Geschmacksrichtung in knalligem Pink hinterlegt und auch der angemischte Shake hat eine pink-rote Farbe. Wir vermuten also, dass der Psycho Pharma Edge of Insanity in dieser Geschmacksrichtung nach Kaugummi oder Zuckerwatte schmecken soll. Wie man das von amerikanischen Boostern kennt, schmeckt der Psycho Pharma Edge of Insanity ziemlich süß, was nicht für jeden deutschen Gaumen so geil ist. Wir fanden das allerdings absolut im Rahmen. Geschmacklich erinnert die Geschmacksrichtung Cosmic Candy ziemlich an diese rote Kinderzahnpasta, die der eine oder andere von euch vielleicht noch kennt. Es erinnerte uns stark auch an den Insane Labz Psychotic in der Geschmacksrichtung “Cotton Candy”, was übersetzt tatsächlich so viel wie Zuckerwatte bedeutet. Geschmacklich haben wir hier also absolut nichts auszusetzen. Viel wichtiger ist allerdings die Wirkung und dazu kommen wir jetzt.

Psycho Pharma Edge of Insanity Geschmack

Der Psycho Pharma Edge of Insanity schmeckt für einen Hardcore Booster wirklich anständig und löst sich gut auf.


Wirkung

Nun zum spannendsten Teil einer jeden Reviews, der Wirkung. Mit seinem Produktnamen verspricht der Psycho Pharma Edge of Insanity ja schon einiges. Die Frage aller Fragen ist jedoch, ob er diese Versprechen auch halten kann.

Traditionell setzt die Wirkung des Koffeins natürlich zuerst ein und ist nach ca. 10 Minuten in Form einer steigenden Wachheit bemerkbar. Weitere 10 Minuten später kommt dann eine gewisse Euphorie auf. Es zieht einen regelrecht zum Studio. Man hat Bock sich zu bewegen und schwere Gewichte durch die Gegend zu schmeißen. Haut man sich jetzt noch gute Musik aufs Ohr, sollte einem bombastischen Workout nicht mehr viel im Wege stehen. Ca. 30-45 min nach der Einnahme , also zu der Zeit, wo man sich eigentlich fertig aufgewärmt hat und loslegen will, konnten wir erste Nebenwirkungen feststellen. Diese äußerten sich in einem leichten Frieren, gepaart mit einer gesteigerten Schweißproduktion bzw. kaltem Schweiß. Das haben wir schon bei mehreren Boostern aus dem Hause Olympus Labs, besonders dem Conqu3r Amp3d und RE1GN, feststellen können. Wer diese Teile kennt, der weiß auch, wie er persönlich darauf reagiert. Die Kombination aus schwitzen und frieren kann besonders dann unangenehm werden, wenn die Belüftung im Gym mal wieder auf Hochtouren läuft. Die Stringer-Fraktion unter uns wird davon besonders betroffen sein. Auch wenn man hohe Mengen an Koffein gewöhnt ist, bleibt dann auch ein zittriges Gefühl nicht aus. Zwar ist der Fokus deutlich erhöht, jedoch verhindert dieses zittrige Gefühl in gewisser Weise, dass man seine Scheuklappen aufsetzen kann und sich nur aufs Training konzentriert. Man ist zwar fokussiert, jedoch auf viele Dinge gleichzeitig. Wenn man nicht aufpasst, kann das ganz schnell dazu führen, dass man sich im Training mit jemandem verquatscht und ehe man es bemerkt, sind 15 Minuten vorbei. Aus unserer langjährigen Boostererfahrung können wir das hauptsächlich auf höhere Mengen Eria Jarensis zurückführen.

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Man sollte sich also ein bisschen disziplinieren und zusehen, dass man seine Gedanken auf das Training lenkt. Wir haben außerdem festgestellt, dass das Ganze insbesondere bei schwerem Training nicht gerade vorteilhaft ist. Man merkt schon stark, wie der Psycho Pharma Edge of Insanity das zentrale Nervensystem belastet, insbesondere bei Grundübungen und schweren Gewichten. Wir haben ihn unter anderem bei Kniebeugen im Bereich von 4 bis 6 Wiederholungen getestet. Die Kraft ist zwar da, aber das Gewicht fühlt sich sehr viel schwerer an als sonst, wodurch man sich sehr schnell platt fühlt. Bei „leichteren“ Gewichten und Isolationsübungen war das in unserem Test kein Problem.

Wie für DMAA Booster üblich, ist auch der Herzschlag deutlich gesteigert. Bei denjenigen, die ein Fitness-Armband à la FitBit, AppleWatch, Garmin oder ähnliches tragen, kann das dann zu einer Verzerrung in den angezeigten Kalorien führen. Diese Geräte messen den Kalorienverbrauch üblicherweise über den Puls und wenn dieser künstlich gesteigert wird, werden mehr verbrauchte Kalorien angezeigt als normal. Sicherlich kann ein Hardcore Booster durch die gesteigerte Trainingsleistung und den höheren Bewegungsdrang zu einem gesteigerten Verbrauch führen, allerdings haben zumindest wir die Erfahrung gemacht, dass diese Armbänder nach einem Training mit hohen Mengen an Stimulanzien nahezu utopische Werte anzeigen können.

Was den Pump und die Ausdauer angeht, so konnten wir keine besondere Steigerung feststellen. Zwar merkt man deutlich das Kribbeln vom Beta-Alanin, jedoch kann man dadurch nach einmaliger Einnahme keinen spürbaren Effekt erwarten. Wir vermuten hier eine Dosierung von ca. 3000 mg. Dadurch bleiben in der „Endurace Vascularity & Pumps Blend“ nur noch ca. 3000 mg für das Arginin und Agmatin. Das ist zwar sehr wenig, jedoch wirken schon allein die Stimulanzien dem Pump entgegen. Stimulanzien im Allgemeinen sorgen eher dafür, dass sich die Blutgefäße zusammenziehen, was das Gegenteil von dem ist, was Arginin und Agmatin eigentlich bewirken sollen. Diese beiden Inhaltsstoffe wirken also bestenfalls den negativen Effekten der Stimulanzien entgegen.

Kommen wir dann noch zu dem Teil, der einem nach dem Training erwartet. Der Psycho Pharma Edge of Insanity stimuliert schon recht heftig und wir haben bereits von einigen Nebenwirkungen berichtet, die bereits während dem Workout auftreten können. Auch beim Psycho Pharma Edge of Insanity bleibt ein Crash nicht aus. Zugegeben, unser Haupttester tendiert dazu, von Hardcore Boostern eher ein verstärktes Hungergefühl zu bekommen, aber wenn das der Fall ist, dann ist bei 95% der Leute eher das Gegenteil die Tatsache. Natürlich haben wir den Psycho Pharma Edge of Insanity auch nicht von nur einer Person testen lassen und alle anderen hatten einen verringerten Appetit. Auch der Crash nach dem Training bleibt hier leider nicht aus. Ein paar Stunden nach dem Training äußert sich das bei vielen in einem Down-Gefühl und Konzentrationslosigkeit. Jeder Mensch ist allerdings anders. Manche Personen sind auch den ganzen Tag über voll drauf und haben dann trotz früher Einnahme Probleme beim Herunterkommen, wenn es Zeit ist, in die nächtliche Regenerationsphase überzugehen. Da kann das Training auch noch so gut sein, wenn man danach nicht schlafen kann, ist die Regeneration eben für die Tonne. Jeder sollte selbst wissen und herausfinden, wie er auf solche Produkte reagiert, aber es sei gesagt, dass hier durchaus negative Folgeerscheinungen auftreten können. Dass das Ganze nicht gesund ist, muss man wahrscheinlich nicht zusätzlich erwähnen, aber nochmal für alle diejenigen, die Probleme beim Denken haben: Nehmt Produkte wie dieses nicht zu oft ein. Einmal die Woche ist mehr als genug!

Unter dem Strich wirkt der Psycho Pharma Edge of Insanity äußerst potent, was Wachheit, Konzentration, Kraft und Pump angeht. Aber keine Wirkung ohne Nebenwirkung. Insbesondere bei schweren Grundübungen schlägt er sehr stark auf das zentrale Nervensystem, was sehr hinderlich sein kann. Man sollte auf leichte Kopfschmerzen, kalten Schweiß, Zittrigkeit, Appetitlosigkeit (oder verstärkten Appetit) und Crash vorbereitet sein!


Preis-Leistungs-Verhältnis

Für eine Dose des Psycho Pharma Edge of Insanity mit 30 Portionen zahlt man aktuell einen Preis von 44,90 €, was letztlich einem Portionspreis von ca. 1,50 € entspricht.

Man muss sagen, dass der Psycho Pharma Edge of Insanity schon sehr gehörig scheppert und für die meisten unter uns wohl auch die halbe Portion schon absolut ausreichend wäre. Viel mehr als scheppern kann der Booster allerdings auch nicht. Wahrscheinlich erwartet man das auch nicht wirklich. Wer also einen wirklich starken Hardcore Booster braucht, der macht für diesen Preis sicher nichts falsch.

Wir würden von einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis sprechen.

Psycho Pharma Edge of Insanity Erfahrung

Psycho Pharma Edge of Insanity ist wohl einer der stärksten Booster aktuell!


Fazit

Der Psycho Pharma Edge of Insanity ist ein Hardcore Booster, der zwar zumindest laut Etikett kein Amphetamin-ähnliches Stimulans à la DMAA, DMBA oder DMHA enthält, allerdings kommen die anderen Stimulanzien dennoch nicht zu knapp. Insbesondere durch hohe Mengen Koffein und Eria Jarensis scheppert dieser Booster schon ordentlich, was uns insbesondere bei schweren Grundübungen eher behindert hat. Wer jedoch starke Booster gewöhnt ist, der wird den Psycho Pharma Edge of Insanity feiern, denn unserer Meinung nach ist er bisher mit Abstand der stärkste Booster, den wir im Jahre 2018 getestet haben. Vielleicht ist er nicht ganz so durchdacht wie der RE1GN von Olympus Labs, aber steht er ihm im „Ballern“ in nichts nach. Dass das Ganze nicht unbedingt so gesund ist, sollte jedoch selbsterklärend sein. Jeder von euch trägt die eigene Verantwortung für sein Handeln und muss dann auch mit den Konsequenzen leben.

Alternativen: Olympus Lab RE1GN, Insane Labz Psychotic


Bewertung:

Gesamtdurchschnitt 75.0/100 75.0
Inhaltsstoffe und Dosierung 50
Geschmack 85
Wirkung 80
Preis-Leistungs-Verhältnis 85

Positives

Negatives

guter Geschmack
starke Nebenwirkungen
starke stimulierende Wirkung (ballert)
Proprietary Blend

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